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  1. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Unabhängig von der Euro Debatte würde ich, wenn ich eine Wertanlage schnell flüssig machen muss (was man ja nicht immer im Vorfeld weiß) nicht unbedingt in Schmuckstücke oder Luxusuhren investieren - sondern direkt in Edelmetall.

    Wobei es deutlich mehr Spaß macht, wenn die Geldanlage auch noch hübsch anzusehen ist oder mir das Leben versüßt (Oldtimer, Boot, Sportwagen).


  2. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen

    Nachbemerkung:
    die Montanunion, die EWG und die weiteren Entwicklungen bis zur EU, hatten insbesondere aus französischer Sicht nicht nur die positive Seite einer "Aussöhnung" mit Deutschland, sondern auch dass das Ganze von einem wirtschaftlich potenten Partner finanziert wird. Frankreich wäre niemals in der Lage gewesen seine Force de Frappe, eine Agrarreform ohne die Wirtschaftsgemeinschaft durchzuführen.
    Das sehe ich ebenso.

    Der bekannte Politik-Journalist Boris Kalnoky hat das mal so gut auf den Punkt gebracht: "Die Fesselung Deutschlands und das Anzapfen seiner Wirtschaftskraft gehören seit Jahrzehnten zur französischen Staatsdoktrin" …

    Passend dazu auch das De Gaulle Zitat: "Freundschaft gibt es nur zwischen Menschen, nicht aber zwischen Staaten. Staaten haben Interessen"

    Gerät bei der ganzen EU-PR und EU-Lyrik bei dem eher unbedarften Beobachter schnell aus dem Blick.


  3. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Unabhängig von der Euro Debatte würde ich, wenn ich eine Wertanlage schnell flüssig machen muss (was man ja nicht immer im Vorfeld weiß) nicht unbedingt in Schmuckstücke oder Luxusuhren investieren - sondern direkt in Edelmetall.

    Wobei es deutlich mehr Spaß macht, wenn die Geldanlage auch noch hübsch anzusehen ist oder mir das Leben versüßt (Oldtimer, Boot, Sportwagen).
    Man kann ja das eine machen (Edelmetall) ohne das andere zu lassen (Uhr(en)).

    In Schmuckstücke würde ich allerdings auch nie "investieren". Der Materialwert liegt meist weit unter dem künstlerischen Wert und der darin enthaltenen Arbeitskraft (was in Summe ja alles zusammen erst den Kaufpreis ausmacht). Oft sind es zudem unvergleichliche Unikate - die einem anderen Menschen erstmal gefallen müssen.

    Gewisse Uhren sind dagegen weltweit (fast) wie eine Währung, sprich (fast) wie Geld. Man bekommt sie (nahezu) überall und zeitnah problemlos verkauft (insbesondere, wenn man eine Kauf-Quittung, Box und Papiere hat). Und der Aufwand im Unterhalt bei Uhren ist im Vergleich beispielsweise zu Oldtimern fast zu vernachlässigen (Versicherung, Kfz-Steuern, TÜV, regelmäßiger Service, Garage, Bewegungsfahrten, Instandhaltungen usw.).

    So gut wie jede Sachanlage setzt aber auch eine gewisse Sachkenntnis voraus. Das dürfte selbst für Immobilien gelten. Da hat man es u. U. mit einer Substanzanlage in Aktien einfacher - zumindest wenn man das via ETFs angeht.


  4. Registriert seit
    08.11.2005
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Man kann ja das eine machen (Edelmetall) ohne das andere zu lassen (Uhr(en)).

    In Schmuckstücke würde ich allerdings auch nie "investieren". Der Materialwert liegt meist weit unter dem künstlerischen Wert und der darin enthaltenen Arbeitskraft (was in Summe ja alles zusammen erst den Kaufpreis ausmacht). Oft sind es zudem unvergleichliche Unikate - die einem anderen Menschen erstmal gefallen müssen.


    .

    Guten Abend,

    @kurant
    Ich mag Schmuck und habe neben den "üblichen" Teilen, einige Goldmünzen in Kettenanhänger gesteckt, sie sind somit zu Schmuck geworden und tragbar.
    Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern die Vorstellungskraft.
    A. Einstein

  5. Moderation
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Schlechtes Geld ist leider - nach meiner Erfahrung - immer ein Problem. Und zwar für (fast) alle.
    Und dann kriegt man nicht mal eine Rolex.
    Weil (laut unserer Kleinstadtzeitung) die Chinesen und die Russen sie alle weggkaufen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (27.12.2019 um 23:14 Uhr)

  6. Avatar von Punpun
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von Samson01 Beitrag anzeigen
    Guten Abend,

    Ich mag Schmuck und habe neben den "üblichen" Teilen, einige Goldmünzen in Kettenanhänger gesteckt, sie sind somit zu Schmuck geworden und tragbar.


    Erkennt man das ?
    Also das das echte Goldmünzen sind ?

    Ist das nicht gefährlich ?
    Ich könnte mich überhaupt nicht mehr konzentrieren, aber für manche wie junge Fussballprofis ist das wohl eher nur Kleingeld und Modeschmuck und keine Wertanlage im Safe
    Nizza: Jugendspieler klaut 70.000-Euro-Uhr von Nationalsturmer Dolberg - WELT

    Auch so einen wertvollen "Oldtimer" würde ich wohl nicht mehr wagen auf der Strasse zu bewegen


  7. Registriert seit
    08.11.2005
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    AW: München in der Rolex Krise

    @Pumpen
    Jemand der sich für Münzen interessiert, erkennt diese Anhänger sicher.
    Schmuck durfte man bisher auch bei Goldverbot behalten ;-).
    Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern die Vorstellungskraft.
    A. Einstein

  8. Inaktiver User

    AW: München in der Rolex Krise

    Die "Rolex-Krise" gibt es deutschlandweit und man bekommt eigentlich kaum noch etwas sofort (und auch im Ausland). Man kommt auf eine Warteliste. Ist noch abhängig vom Modell, auf manche wartet man Jahre.
    Ich weiß nicht woran das genau liegt. Kommt die Produktion nicht nach?

    Es wird massiv spekuliert mit Rolex-Uhren. Ich kenne jemanden, der hatte kürzlich Glück, hatte auf sein Modell fast 2 Jahre gewartet und es dann gleich für etliche tausend PLUS weiterverkauft.
    Und Edelmetall? Gold darf man ab 1.1. sozusagen incognito am Schalter nur noch bis 2000 Euro kaufen, bis dahin sind 10.000 die Grenze. Und es sollen sich zur Zeit Schlangen bilden. Komisch wie viele Menschen nicht wollen, dass man ihren Goldkauf nachvollziehen kann, aber ich habe hier gelesen, dass es schon einmal so etwas wie Goldverbot gab. Dann erschließt sich einem auch warum.
    Mal utopisch gedacht. Es wird ein Goldpreis (billig) festgesetzt und die Goldbesitzer dazu verdonnert ihr Gold an den Staat abzugeben. Da ist es schon besser, wenn man incognito gekauft hat. Aber ich weiß nicht inwiefern so etwas möglich wäre.


  9. Registriert seit
    18.12.2016
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die "Rolex-Krise" gibt es deutschlandweit und man bekommt eigentlich kaum noch etwas sofort (und auch im Ausland). Man kommt auf eine Warteliste. Ist noch abhängig vom Modell, auf manche wartet man Jahre.
    Ich weiß nicht woran das genau liegt. Kommt die Produktion nicht nach?
    Was begehrt und knapp ist, behält seinen Wert und/oder steigt sogar im Preis.

    So sollte es eigentlich auch mit Geld sein

    Ma drei konkrete Beispiele aus dem Bereich Rolex:
    - Rolex GMT Master 2 (Referenz 126710 BLRO), Spitzname "Pepsi", Wartezeit weit > 10 Jahre
    - Rolex Cosmograph Daytona, Stahl (Referenz 116500 LN), Wartezeit ca. 10 Jahre
    - Rolex Submariner Date (Referenz 116610 LV), Spitzname "Hulk", Wartezeit: 3-5 Jahre

    Ob hier jetzt natürlich Verknappung (starke Nachfrage, Angebot sprich Produktion kommt nicht mit) oder künstliche Verknappung (es wird zwecks Marktpflege und Preisstabilität bewußt nicht mehr produziert) oder eine Mischung aus beidem die Ursache ist, kann dahinstehen. Gewisse Rolex Uhren sind extrem begehrt. Seit Finanz- und Eurokrise und den Dauer-Nullzinszeiten noch vielmehr als früher.

    Bedingt durch die Eurodauerrettung der EZB ist der Preis für Geld (= Zinsen) nicht nur extrem billig, um nicht zu sagen abgeschafft (Null- und sogar Negativzinsen) und Geld ist auch nicht mehr knapp (die EZB hat den Markt mit fast drei Billionen (!) aus dem Nix geschaffener neuer Euro geflutet). Wie soll eine solche Währung noch als Wertaufbewahrungsmittel funktionieren ?

    Diese Geldflut muß auch irgendwo hin. So hebt diese Flut eben fast alle Boote (Vermögenswerte) nach oben. Zu diesen (Rettungs)Booten gehören eben u. a. auch Rolex-Uhren.

    In vielen anderen Gegenden (Beispiel Asien) und weltweit sind es Hunderte von Millionen Menschen, die am wachsenden Wohlstand partizipieren und sich auch gewisse Luxusgüter und Statussymbole leisten wollen. Das dürfte die Nachfrage zusätzlich befeuern.

    Uhren sind aber eigentlich zum Tragen da. So trenne z. B. ich zwischen meinen Uhren zum Tragen - und denen die ungetragen in den Tresor wandern. Als eine Art Ersatz-Wertaufbewahrungsmittel, weil der Euro diese Funktion verloren hat.

    Lieber wären mir dennoch - so wie früher - verzinste Sparbriefe, Pfandbriefe, Bundeswertpapiere usw. Diese Zeiten scheinen aber - jedenfalls in meiner Lebenszeit - vorüber zu sein ...

  10. Avatar von elli07
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....Gold darf man ab 1.1. sozusagen incognito am Schalter nur noch bis 2000 Euro kaufen, bis dahin sind 10.000 die Grenze. Und es sollen sich zur Zeit Schlangen bilden. ....
    Wieder was gelernt. Vor der Degussa-Filiale waren in den letzten Wochen immer lange Schlangen zu sehen. Die Security hat die Leuts in 4er-Gruppen reingelassen.

    Ich wollte schon fragen, was es da Gutes oder gar umsonst gibt, habe es dann aber doch gelassen.

    Bin froh, dass ich so manches Problem nicht habe.....

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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