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  1. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von weka Beitrag anzeigen
    Hatte Hans Eichel, der Deutschlehrer und Finanzminister sich seinerzeit zu seinen präferierten Geldanlagen geäußert?

    Hier steht übrigens, daß alles gut ist:
    Klaus Regling: „Euro ist der hochste Integrationsstand in der EU“ - WELT
    Ad 1: Meines Wissens nicht. Hat er auch nicht nötig. Hans Eichel (SPD) erhielt damals schon (2011) eine Rente von > 8.000 Euro (Ministerpension 7. 100 sowie Abgeordnetenpension 1.100 - was heute einem Barwert von mehreren Millionen Euro entspricht). Dies hatte aber Eichel damals nicht davon abgehalten (2011) vor dem BVerwG auf eine noch deutlich höhere Pension (+ 6.300 Euro) zu klagen. Er wollte, daß seine Zeit als früherer Oberbürgermeister in Kassel dazu addiert wird und er gesamt dann 14. 500 Euro monatlich erhält. Der Klage Eichels vor dem BVerwG war nach meiner Erinnerung aber damals kein Erfolg beschieden …

    Ad 2: Regling ist m. E. ein klassischer Repräsentant der typischen EU- und Euro-Lyrik. Insofern habe ich Dein treffendes Beispiel auch schon mehrfach verwendet: "Rauchen ist gesund - hat jetzt eine Studie von Dr. Marlboro ergeben !"

    Das Problem beim Sozialismus war ja immer und überall, daß einem irgendwann das Geld fremder Leute ausging. In Bezug auf die EU könnte man dies dahingehend konkretisieren, daß es mit dem EU- und Euro-Sozialismus zu Ende geht, wenn das Geld bzw. der Haftungswille der Deutschen ausgeht ...

    Damit dies so schnell nicht geschehen kann, hat jüngst Herr Habeck (Die Grünen) - so wie es auch in deren Wahlprogramm verankert ist - Eurobonds gefordert …

    Damit fallen dann die Schuldenaufnahme eines Landes und die Haftung dafür endgültig auseinander. Shopping mit der Kreditkarte von fremden Dritten ist ein interessanter Ansatz …

    Widerspricht beispielsweise vollständig Art. 125 AEUV Nichtbeistandsklausel.

    Aber wen interessieren in dieser EU noch die eigenen Regeln und Verträge ?!

  2. Avatar von drafty
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Ich hatte in den letzten Tagen einige geschäftliche/finanzielle Dinge abzuwickeln. Nicht alles war perfekt, aber unterm Strich hat es sich sehr gelohnt. Einen Teil der Erlöse durch Wertpapierverkäufe wollte ich in Gold anlegen. Davon nehme ich jetzt erst mal Abstand, da mit der Goldpreis im Moment zu hoch ist. Stattdessen kaufe ich Silber und einen anderen Teil werde ich evtl. doch wieder in Aktien anlegen, was ich ursprünglich gar nicht vor hatte. Aber wegen Corvid-19 schieben nun viele Panik, was auch auf die Börse durchschlägt. Das eröffnet womöglich einige interessante Gelegenheiten für Zukäufe,
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Ich hatte in den letzten Tagen einige geschäftliche/finanzielle Dinge abzuwickeln. Nicht alles war perfekt, aber unterm Strich hat es sich sehr gelohnt.

    Stattdessen kaufe ich Silber …
    Hallo drafty,

    es freut mich, wenn Du lohnend handeln konntest.

    Silber habe ich übrigens vor Euroeinführung auch gekauft (Preis damals um 4,80 $ - es hat sich ähnlich wie Gold (damals bei 280,00 $) gegenüber dem Euro gut entwickelt). Wobei die Edelmetalle über die Jahre nie teurer geworden sind - das Papiergeld insbesondere der Euro nur immer schlechter, sprich es braucht immer mehr Euro um die gleiche Menge Gold oder Silber (z. B. eine Unze) zu erwerben. Silber sehe ich persönlich - wie Gold auch - eher nicht als Investment sondern als "Versicherung" gegen Papiergeld generell, gegen den Euro im Speziellen und auch gegen die EZB(Politik). Auch dürfte Silber als Industriemetall nicht so schnell von Verboten (Beispiel: Goldbesitzverbot) betroffen sein … Madame Lagarde waren Gold und Bargeld schon zu ihrer IWF-Zeit ein Dorn im Auge (siehe z. B. IWF-Arbeitspapier "Macroeconomics of De-Cashing"). Und sie ist nun Präsidentin der EZB ...

    Zum Thema Silber hatte ich damals noch Gelegenheit zum Austausch mit Reinhard Deutsch (er ist leider schon lange verstorben - glaube, in 2007). Nach meinem Dafürhalten war er einer "der" Silberexperten in Deutschland. Intensiv hat er sich u. a. mit Geldtheorie und Währungen beschäftigt - und auch einiges dazu veröffentlicht. Sein Buch "Silberkomplott" gehört mit zum Besten, was ich dazu gelesen habe. Es wurde damals kurz vor seinem Tod (2006) noch veröffentlicht.

    Dir weiterhin viel Erfolg und gute Entscheidungen !

  4. Avatar von drafty
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Wenn ich mir die Silberpreise heute ansehe, hätte ich besser noch gewartet. Aber egal, Fehler sollte man zwar vermeiden, aber sich darüber zu ärgern bringt wenig, insbesondere wenn es sich um Fehler handelt, die man nach bestem Dafürhalten nicht vermeiden hätte können, zu dem Zeitpunkt wo man sie begangen hat. Insofern paßt das schon und ich werde bald nachkaufen. Ich frage mich nur grade, warum derzeit auch der Goldpreis grade einbricht. Bereiten sich da schon welche vor umzuschichten?
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Ich frage mich nur grade, warum derzeit auch der Goldpreis grade einbricht. Bereiten sich da schon welche vor umzuschichten?
    Das ist eigentlich immer so. Geht es derart abwärts (glaube, wir sind bald ganz nahe dran am größten Dax-Rekord-Verlust aller Zeiten innerhalb eines Tages; der lag bisher nach meiner Erinnerung bei knapp > 12%; Oktober 1989 mit 12,8% ?), dann erwischt es immer auch Gold. Es ist oft das Einige, wo viele überhaupt noch im Plus stehen. Wenn dann schnell Positionen glatt gestellt werden müssen, Liquidität her muß, margin-calls drohen usw. dann wird eben auch Gold verkauft.

    Die nächsten Tage bleiben sehr spannend.

    Besonders draghisch aus meiner Sicht, daß die ECB (nahezu) ihr gesamtes Zins-Pulver schon für die Eurorettung verschossen hat - also für etwas, daß auf längere Sicht - nach meinem Dafürhalten - eh kaum zusammenzuhalten sein wird.

    Vor Euroeinführung hatte ich mich völlig neu positioniert: Das neue Motto: Wie kann ich möglichst wenig verlieren ? statt wie früher einmal Wie kann ich möglichst viel gewinnen ?

    Das Motto könnte weiter an Bedeutung gewinnen ...


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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Das ist eigentlich immer so. Geht es derart abwärts (glaube, wir sind bald ganz nahe dran am größten Dax-Rekord-Verlust aller Zeiten innerhalb eines Tages; der lag bisher nach meiner Erinnerung bei knapp > 12%; Oktober 1989 mit 12,8% ?) …
    Wie vermutet, wurde der alte Minusrekord an einem einzigen Tag von damals -12,8% aus 1989 nun nachbörslich mit -13,7% (Stand 22:00 Handelsschluß) doch noch geknackt. Wenn mein Chart stimmt.

    Mal sehen, wie es morgen am Freitag den 13. weiter geht …?

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