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  1. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Kurant,

    nachdem die EZB sich Sorgen macht, macht es für mich immer weniger Sinn, ab November weder 20 Milliarden EURO/Monat zu drucken.

    Ich vermute, die EZB hat keine Ahnung, wie sie aus dieser Falle wieder herauskommen soll.

    Die ersten Banken geben jetzt Negativzinsen an die Kunden weiter. das wird vermutlich der Normalfall werden, da werden manche noch staunen.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen

    Ich vermute, die EZB hat keine Ahnung, wie sie aus dieser Falle wieder herauskommen soll.

    Die ersten Banken geben jetzt Negativzinsen an die Kunden weiter. das wird vermutlich der Normalfall werden, da werden manche noch staunen.
    Draghis "whatever it takes" war zwingend nötig als absolute Notmaßnahme - sonst wäre uns die fehlkonstruierte Einheitswährung schon 2012 um die Ohren geflogen.

    Absolute Notmaßnahmen sind aber (per definitionem) für den absoluten Notfall - und damit für Stunden, Tage, Wochen, Monate notfalls einige Quartale. Das Spielchen dauert nun aber fast ein Jahrzehnt …

    Draghi hat mit dieser extremen Geldpolitik (mir fällt in der 5-6 tausendjährigen Finanzgeschichte kein vergleichbarer Fall ein) den Staaten zwar "Zeit gekauft" (auf Kosten der Sparer) - diese Zeit haben die Staaten aber mehr oder weniger ungenutzt verstreichen lassen. Warum auch unangenehme Strukturreformen angehen, wenn die EZB jeden Druck dazu wegnimmt ?!

    Nun sitzt die EZB in der selbst gegrabenen Grube wie in einer Falle. Immer weiter so: Dann werden die Risiken immer größer und die Nebenwirkungen dieser Geldpolitik auch. Oder ein sanfter Ausstieg mit leicht steigenden Zinsen: Dann droht diversen Länder der nicht eurotauglichen Südschiene das Aus und damit dem Euro.

    Mal sehen was Madame Lagarde aus dem Hut zaubert: Noch mehr aus dem Nix geschaffene Billionen ? Noch tiefere Negativzinsen ? Helikoptergeld für alle (EZB-Scheck direkt an die BürgerInnen) ? Ein Bargeldverbot ? Ein Goldverbot ?

    Das könnte noch recht putzig werden …


    "Es ist bemerkenswert, daß eine Juristin (wie Lagarde) Chefin der Notenbank werden kann, während niemand auf die Idee käme, daß eine Ökonomin das oberste Gericht leiten könnte"
    (Isabel Schnabel, Nachfolgerin der freiwillig zurückgetretenen Sabine Lautenschläger im EZB-Direktorium)
    Geändert von kurant (20.11.2019 um 18:40 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Von Mme. Lagarde erwarte ich für Deutschland leider nichts gutes.

    Mal schauen, was sie so aus dem Hut zaubern wird . .

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


  4. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Von Mme. Lagarde erwarte ich für Deutschland leider nichts gutes.
    Die meisten (gut informierten) BürgerInnen auch nicht.

    Wenn inzwischen gewisse Uhren, Oldtimer, ein Kunstwerk, Gold usw. von vielen eher als Wertaufbewahrungsmittel verwendet werden als Geld - dann ist das, für mich jedenfalls, ein Warnsignal. Die meisten gehen davon aus, daß es unter Lagarde so wie unter Draghi (oder eher noch verschärfter) weitergehen wird. Und dies viele, viele Jahre ...

    Das machen inzwischen übrigens nicht nur Liebhaber o. g. Gegenstände sondern auch Leute, die früher dazu schlicht ein Festgeld, einen Sparbrief, einen Pfandbrief, ein Bundeswertpapier etc. eingesetzt hätten. Das ergibt aber schon längst leider keinen Sinn mehr …

    So schaut man auch nach solchen Alternativen. Insbesondere, wenn einem Aktien zu riskant erscheinen und Betongold (=Immobilien) an soliden Standorten zu teuer geworden ist.

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