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  1. Avatar von MixTape
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Habt ihr einen aktuellen Buchtip, wie man sich beim Thema Vermögensaufbau vernünftig weiterbilden kann? Ich wollte meinem Sohn (26) der nach dem Studium seit einem Jahr berufstätig ist, ein Buch zum Thema schenken. Damit er es von Anfang an richtig macht


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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von MixTape Beitrag anzeigen
    Habt ihr einen aktuellen Buchtip, wie man sich beim Thema Vermögensaufbau vernünftig weiterbilden kann? Ich wollte meinem Sohn (26) der nach dem Studium seit einem Jahr berufstätig ist, ein Buch zum Thema schenken. Damit er es von Anfang an richtig macht
    Habe letztens in einem ähnlichen Fall (29jährige Akademikerin mit dem ersten ordentlichen bezahlten Arbeitsvertrag) das Buch von Prof. Harmut Walz "Einfach genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen" erschienen im Haufe Verlag, verschenkt. Ordentlich strukturiert, ziemlich fundiert - und auch für den interessierten Laien/Einsteiger gut zu lesen, da verständlich geschrieben. Das Buch hat der jungen Dame so gefallen, daß sie sich nun intensiver mit dem Thema Finanzen beschäftigen möchte. Immerhin. Und auch zwingend nötig in diesen Zeiten ...

  3. Moderation
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Wegwarteline Beitrag anzeigen
    Ach was freu ich mich, dass hier wieder Bewegung im Strang ist. Ich hab heute mal eine knappe Frage. Würdet Ihr einen einzigen Aktienfond kaufen (so als ersten Versuch, um mal zu gucken was passiert :-) )?

    Was passiert, passiert in deinem Kopf, wenn aus der Grübelei eine Handlung wird, die Folgen hat.

    Die Handlung(en):

    Lege ein Depot da an, wo du mit der Benutzeroberfläche (ob online oder Leute) zurechtkommst und die Depotgebühr keine Mondpreise kostet. (Meine "erste" Depotverwaltungsgebühr war 9 Euro im Jahr. Vermutlich geht's inzwischen billiger, aber das war selbst für das, was damals drin war, nicht viel) . Mach einen kleinen Sparplan auf einen guten Fonds (breit aufgestellter Aktien ETF). Lege eine Sparrate fest, die du entbehren kannst. Wenn du in sechs Monaten denkst, "ich brauch das Geld jetzt", ist das blöd.

    Du kannst alles immer ändern, wenn du mehr darüber weißt: Depot, Sparplan, Fondsauswahl, Kaufmuster. Und mehr darüber weißt du, wenn du es eine Weile laufen läßt und beobachtest. Laß es ein Jahr laufen, beobachte es und halte die Hände still.

    Die Folgen:

    Nach einem Jahr hast du ein ganz anderes Gefühl für die Sache. Das ist eine ganz andere Perspektive, etwas tatsächlich zu tun, als nur darüber zu grübeln, man lernt viel mehr, weil man nicht mehr ein Universum von Möglichkeiten zu optimieren versucht, sondern guckt, um ein konkreter Fall "gut genug" ist.

    Die Bewertung/was passiert:

    Es kann sein, du entscheidest dann, daß es dir gar nicht liegt. Es kostet dich die innere Ruhe, es fühlt sich doof an, du konntest die Hände nicht stillhalten und hast impulsiv gekauft und verkauft... was auch immer. Dann verkaufst du die Papiere, löst das Depot auf, hast mit relativ geringem Verlust auch was gelernt, und kannst dir eine Alternative überlegen.

    Wenn du nach einem Jahr glaubst, du seist der Guru mit dem vollen Plan und leihst dir jetzt Geld, um in tolle Geheimtipps zu investieren: Dein Impuls geht zum Glücksspiel, und mit Glücksspiel wird fast nur die Bank reich. Such dir eine andere Anlageform, finde Wege, diesen Impuls zu blocken, oder beides.

    So oder so: Erkenntnisgewinn!

    ***

    Ein Wort zu Mischfonds: Mischfonds erfordern menschliche Expertise. Die ist teuer. Und kann selten in die Zukunft gucken, was man tun müßte, um dauerhaft besser zu sein als der Markt. Ergebnis: Höhere Kosten, selten auf längere Zeit höhere Rendite als ein Index. Du willst ohnehin nur ein wenig Geld in einen Aktienfonds stecken. Überlege dir selber, was du mit dem Rest deines Geldes tust, laß das nicht jemanden machen, der dafür bezahlt werden will.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (09.11.2019 um 22:29 Uhr)

  4. Avatar von MixTape
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Danke für den Tip, Kurant, das Buch macht einen guten Eindruck!


  5. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Was bedeutet eigentlich so etwas: "Best execution Börsenplatz nicht ermittelbar. Nur Weisungsorder." ????

    Und was bedeutet die Wahl des Ausführungsplatzes? Welche Rolle spielt das? (aufgeteilt in Handelspartner OTC und Börsen Inland)
    Nutze den Tag. Es ist schon später, als du denkst.

    Sollte ich mich hier einmal länger nicht melden, so liegt das an meinen Nerven. Unsere Internetverbindung benötigt mitunter einen halben Tag, um eine Seite aufzubauen, Man fliegt ständig raus, egal, ob man in einem Forum rumhängt, oder online-banking macht. Zum mobilen telefonieren gehen wir auf einen nahe gelegenen Hügel. Wir wohnen nicht im Indischen Ozean, wir leben in diesem reichen, fortschrittlichen Deutschland.
    Geändert von Wegwarteline (10.11.2019 um 11:18 Uhr)


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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Überlege dir selber, was du mit dem Rest deines Geldes tust, laß das nicht jemanden machen, der dafür bezahlt werden will.
    Ich bin dabei. Danke dir schön. Was du schreibst empfinde ich so, soweit ich folgen kann. Ich taste mich heran. :-)
    Nutze den Tag. Es ist schon später, als du denkst.

    Sollte ich mich hier einmal länger nicht melden, so liegt das an meinen Nerven. Unsere Internetverbindung benötigt mitunter einen halben Tag, um eine Seite aufzubauen, Man fliegt ständig raus, egal, ob man in einem Forum rumhängt, oder online-banking macht. Zum mobilen telefonieren gehen wir auf einen nahe gelegenen Hügel. Wir wohnen nicht im Indischen Ozean, wir leben in diesem reichen, fortschrittlichen Deutschland.

  7. Avatar von Kikiri
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Hallo Wegwarteline,

    wäre der Thread "ETF-Anfänger" etwas für Dich?
    Dort sind schon sehr viele Infos vorhanden, und Du dort schreiben, wo andere ebenfalls suchen würden.
    Auch Nocturnas 25 Euro-Strang könnte passen

    Viele Grüße und viel Erfolg wünscht
    Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  8. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von MixTape Beitrag anzeigen
    Habt ihr einen aktuellen Buchtip, wie man sich beim Thema Vermögensaufbau vernünftig weiterbilden kann? Ich wollte meinem Sohn (26) der nach dem Studium seit einem Jahr berufstätig ist, ein Buch zum Thema schenken. Damit er es von Anfang an richtig macht
    "Der Finanzwesir" liest sich kurzweilig und ist sehr informativ. Als Basisinfo bestens geeignet und bewahrt - bei befolgen der Ratschläge - auch vor ernsten Fehlern.

  9. Moderation
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Raphael- Beitrag anzeigen
    "Der Finanzwesir" liest sich kurzweilig und ist sehr informativ. Als Basisinfo bestens geeignet und bewahrt - bei befolgen der Ratschläge - auch vor ernsten Fehlern.
    Ja.
    Das Blog läuft schon eine Weile: Ich empfehle, die älteren Sachen zuerst zu lesen, weil sie grundlegender sind.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  10. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Die EZB macht sich Sorgen

    Diese vier Risiken für das Finanzsystem im Euroraum machen der EZB Sorgen
    (Quelle: Handelsblatt vom 20. 11. 2019)

    1. "In diesem Jahr sind die Bewertungen sowohl von riskanten als auch risikolosen Anlagen gestiegen. Die EZB verweist auf Berechnungen, wonach dies vor allem mit der Geldpolitik und weniger mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Euro-Raum in diesem Jahr zusammenhängt".

    2. "Bei den Unternehmen sieht die EZB die Gefahr, daß die günstigen Finanzierungskonditionen dazu führen, daß die sich Unternehmen mit schwächerer Kreditwürdigkeit stärker verschulden. So sei der Anteil von riskanten Hochzinsanleihen zuletzt gestiegen".

    3. "Auch die schwache Profitabilität der Banken bereitet der EZB Sorgen. Fehlende Zinserträge (Zinsmargengeschäft) und ineffiziente Strukturen würden den Instituten zusetzen".

    4. Ein weiteres Problem sieht die EZB darin, daß Investmentfonds bei der Suche nach Rendite in sog. illiquide Vermögenswerte investiert hätten, die sich nicht schnell verkaufen lassen".


    Wenn man nur diese vier von der EZB selbst identifizierten Risiken nimmt (mir fallen weitere ein), dann könnte die EZB vielleicht einen Gutachterausschuss, eine Kommission oder einen Detektiv beauftragen, der untersucht, wo die Ursachen dafür liegen …


    PS: Das ist in etwa so treudoof (um deutlichere Formulierungen zu vermeiden), wie seitens der EZB vor einer Immobilienblase zu warnen (wie jüngst erst geschehen) oder (wie seit Jahren) Billionen aus dem Nix zu erschaffen und diese in die Märkte zu verklappen, damit endlich die Inflation die gewünschte Höhe erreicht (unter aber nahe 2%) - dann aber die Inflation nur mit der Lupe ausschließlich im Verbraucher-Preis-Index (VPI) zu suchen und nicht zu finden - während die Vermögenspreise immer weiter explodieren …
    Geändert von kurant (20.11.2019 um 17:51 Uhr)

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