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  1. Registriert seit
    03.07.2005
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Und was kann man da machen?

    In Sachwerte investieren, wenn man dafür genug Geld hat, und hoffen, dass das gut geht (muss nicht).
    Es gibt ja viele Gebrauchsgegenstände, die man sich besorgen kann.

    Kleidung hoher Qualität - Decken - Schuhe - da kann man schon eine Menge Geld investieren, auch bei geringen Mengen.

    Werkzeug aller Art. (wenn "Bosch" oder "Hilti" drauf steht, oder "Bernina"... kostet das auch nicht wenig. Und dürfte extrem wertbeständig sein)

    Musikinstrumente.

    Material für die Küche. gute Pfannen. Silberbesteck. (soll Bakterien töten helfen und gut sein für die Gesundheit, Silber)

    Alkohol - Schnaps schmeckt nicht nur lecker, es kann auch desinfizieren, und brennen. oder auch als Handelsware dienen.

    Wer Zugang zu einem Garten hat: Pflanzen und den Anbau kennen lernen, sich Wissen über Landwirtschaft aneignen... eventuell in kleinem Rahmen Tierzucht betreiben.

    in die eigene Gesundheit investieren - durch Wellness, durch Sport und Bewegung.

    in die Ästhetik investieren - durch das Treiben von Kunst, auf die eine oder andere Weise. Malen, Fotografieren, Töpfern, Tanzen, was immer dir zusagt.

    Wer bis jetzt noch kein Haus hat (der nutzbare Sachwert überhaupt) dürfte oft auch nicht genug Geld haben um eines zu erwerben, also bleibt sowieso nur Däumchen drehen und abwarten.
    Fähigkeiten ausbauen ist sicher auch nie falsch - gibt ja sehr viele Kurse, in Schulen, oder auch der youtube-Akademie.

    ich meine, da gibt's eine Menge Dinge, die man tun kann, um von Geld unabhängiger zu werden. Was du mal gelernt hast, nimmt dir keiner mehr weg, im Gegensatz zum Geld auf dem Konto, dem alle möglichen und unmöglichen Malheurs passieren können.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Solange so viel Geld auf Sparkonten herumliegt, bleibt das Thema relevant. Es ist erschreckend, wie viele Frauen keine Ahnung von ihren Finanzen haben.
    Männer sind teilweise genau so naiv, wie ich feststellen konnte. Erschreckend!

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


  3. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es gibt ja viele Gebrauchsgegenstände, die man sich besorgen kann.

    Kleidung hoher Qualität - Decken - Schuhe - da kann man schon eine Menge Geld investieren, auch bei geringen Mengen.

    Werkzeug aller Art. (wenn "Bosch" oder "Hilti" drauf steht, oder "Bernina"... kostet das auch nicht wenig. Und dürfte extrem wertbeständig sein)

    Musikinstrumente.

    Material für die Küche. gute Pfannen. Silberbesteck. (soll Bakterien töten helfen und gut sein für die Gesundheit, Silber)

    Alkohol - Schnaps schmeckt nicht nur lecker, es kann auch desinfizieren, und brennen. oder auch als Handelsware dienen.

    Wer Zugang zu einem Garten hat: Pflanzen und den Anbau kennen lernen, sich Wissen über Landwirtschaft aneignen... eventuell in kleinem Rahmen Tierzucht betreiben.

    in die eigene Gesundheit investieren - durch Wellness, durch Sport und Bewegung.

    in die Ästhetik investieren - durch das Treiben von Kunst, auf die eine oder andere Weise. Malen, Fotografieren, Töpfern, Tanzen, was immer dir zusagt.



    Fähigkeiten ausbauen ist sicher auch nie falsch - gibt ja sehr viele Kurse, in Schulen, oder auch der youtube-Akademie.

    ich meine, da gibt's eine Menge Dinge, die man tun kann, um von Geld unabhängiger zu werden. Was du mal gelernt hast, nimmt dir keiner mehr weg, im Gegensatz zum Geld auf dem Konto, dem alle möglichen und unmöglichen Malheurs passieren können.

    gruss, barbara
    Barbara, das klingt echt nach "bloß weg mit dem Geld". Also genau das, was man uns schon vor Jahren ans Herz gelegt hat. (Die Deutschen sparen zu viel und geben zu wenig Geld aus.) Ja, inzwischen scheinen wir da angekommen zu sein, wo alles nur noch idiotisch scheint. Zu hohe Preise bei Immobilien, Gold, wohl auch Aktien. Also alles kaufen was nicht niet- und nagelfest ist. Es ist doch so viel Geld umverteilt worden. All die neu zugezogenen Menschen wurden und werden zum Großteil aus Steuergeldern finanziert und alle konsumieren, essen, kaufen sich Autos, trinken, brauchen Kleidung, richten sich Wohnungen ein, Häuser werden gebaut. Hat das alles nicht den gewünschten Erfolg gebracht? Tja, scheinbar ja nicht. Dabei sind das ganz schöne Dimensionen.
    Nutze den Tag. Es ist schon später, als du denkst.


  4. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Mehrfach hatte ich hier ja bereits ausgeführt, daß der Euro - bedingt durch die EZB-Dauernullzinspolitik zur Rettung der Einheitswährung sowie der nicht eurotauglichen europäischen Südschiene - zu einer sog. Schwundwährung geworden ist: Die Währung verliert durch die Inflation täglich an Wert, da es einen diesen Wertverlust ausgleichenden Zins seit Jahren nicht mehr gibt. Ein solches Geld hat die wichtige Geldfunktion als Wertaufbewahrungsmittel verloren.

    Interessant ist in diesem Kontext eine Aussage des früheren Bundesverfassungsrichters Prof. Paul Kirchhoff (Quelle: "Die Welt" vom 25.08. 2019, aus Welt am Sonntag) in dem Kirchhof wichtige Eigenschaften des Eigentums, die durch das Grundgesetz geschützt sind, durch den Nullzins verletzt sieht.

    "In einer Welt ohne Zins sind zentrale Eigenschaften des Geldvermögens und damit des Eigentums gestört".

    Die Funktion von Geld als Mittel zur Bewahrung von Werten entfällt, wenn Geld zu zinslosem Schwundgeld wird (s. o.).

    Kirchhof weiter: "Mittlerweile ist ein Punkt erreicht, an dem es an die Substanz unseres Gesellschaftssystems geht".

    Erstaunlich finde ich in dem ganzen Kontext das jahrelange eher Schweigen der Bundesregierung zu diesem brisanten Thema im Zusammenhang mit der permanenten Enteignung der Sparer, den Schwierigkeiten beim Vermögensaufbau ohne Zins und Zinses-Zins-Effekte, den daraus erwachsenden Problemen bei der privaten Altersvorsorge bis hin zu drohender Altersarmut (gerade vor dem Hintergrund der demographischen Probleme der GRV scheint mir nämlich die Bedeutung privater Vorsorge wichtiger denn je).

    Da es nach meinem Dafürhalten unter Lagarde so weiter gehen wird (der Umkehrpunkt zurück zu einer soliden Geldpolitik wurde seitens der EZB längst überschritten), bleibt dem Sparer und für sein Alter vorsorgenden Menschen nur die Alternativen entweder noch (viel) mehr zu sparen (wenn er dazu denn die Möglichkeit hat), anders zu sparen (was gleichbedeutend mit dem Eingehen höherer Risiken ist) - oder seine weiteren Enteignung einfach tatenlos zuzusehen.

    Eine Variante wäre natürlich auch noch statt zu sparen das Geld einfach zügig auszugeben. Dabei sollte einem aber stets bewußt sein, daß man Geld nur einmal ausgeben kann. Dieses Geld könnte einem dann also im Alter fehlen ...

  5. Avatar von drafty
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Mehrfach hatte ich hier ja bereits ausgeführt, daß der Euro - bedingt durch die EZB-Dauernullzinspolitik zur Rettung der Einheitswährung sowie der nicht eurotauglichen europäischen Südschiene - zu einer sog. Schwundwährung geworden ist: Die Währung verliert durch die Inflation täglich an Wert, da es einen diesen Wertverlust ausgleichenden Zins seit Jahren nicht mehr gibt. Ein solches Geld hat die wichtige Geldfunktion als Wertaufbewahrungsmittel verloren.

    Interessant ist in diesem Kontext eine Aussage des früheren Bundesverfassungsrichters Prof. Paul Kirchhoff (Quelle: "Die Welt" vom 25.08. 2019, aus Welt am Sonntag) in dem Kirchhof wichtige Eigenschaften des Eigentums, die durch das Grundgesetz geschützt sind, durch den Nullzins verletzt sieht.

    "In einer Welt ohne Zins sind zentrale Eigenschaften des Geldvermögens und damit des Eigentums gestört".

    Die Funktion von Geld als Mittel zur Bewahrung von Werten entfällt, wenn Geld zu zinslosem Schwundgeld wird (s. o.).

    Kirchhof weiter: "Mittlerweile ist ein Punkt erreicht, an dem es an die Substanz unseres Gesellschaftssystems geht".

    Erstaunlich finde ich in dem ganzen Kontext das jahrelange eher Schweigen der Bundesregierung zu diesem brisanten Thema im Zusammenhang mit der permanenten Enteignung der Sparer, den Schwierigkeiten beim Vermögensaufbau ohne Zins und Zinses-Zins-Effekte, den daraus erwachsenden Problemen bei der privaten Altersvorsorge bis hin zu drohender Altersarmut (gerade vor dem Hintergrund der demographischen Probleme der GRV scheint mir nämlich die Bedeutung privater Vorsorge wichtiger denn je).

    Da es nach meinem Dafürhalten unter Lagarde so weiter gehen wird (der Umkehrpunkt zurück zu einer soliden Geldpolitik wurde seitens der EZB längst überschritten), bleibt dem Sparer und für sein Alter vorsorgenden Menschen nur die Alternativen entweder noch (viel) mehr zu sparen (wenn er dazu denn die Möglichkeit hat), anders zu sparen (was gleichbedeutend mit dem Eingehen höherer Risiken ist) - oder seine weiteren Enteignung einfach tatenlos zuzusehen.

    Eine Variante wäre natürlich auch noch statt zu sparen das Geld einfach zügig auszugeben. Dabei sollte einem aber stets bewußt sein, daß man Geld nur einmal ausgeben kann. Dieses Geld könnte einem dann also im Alter fehlen ...
    Das ist auch eine Art Transferunion durch die Hintertür. Die wurde hierzulande ja offiziell immer abgelehnt. Aber im Zuge der wachsenden Liebe Merkels hin zu einer Art Anarcho-Sozialismus und einer geradezu blindwütigen EU-Besoffenheit will das wohl kaum jemand offen aussprechen. Es ist auch schwer, dafür Mitstreiter zu finden, in Gesellschaften, die vor allem von ihrer "emotionalen Intelligenz" zehren, denn die Emotionen werden hier erst später kommen, dann ist es aber noch unwahrscheinlicher (und auch sinnloser), Zusammenhänge zu den dann bereits vergangenen Ursachen herzustellen.

    Daß man mit diesem völlig unsinnigen** Wirtschafts-Ankurbelungs-Frenetismus nebenbei auch diverse Bemühungen zur "Nachhaltigkeit", zu einem Umdenken in Sachen Umwelt und Naturschutz, konterkariert, scheint auch niemanden von den Verantwortlichen zu stören.

    ** Unsinnig, weil es ja dieses Bestreben gibt, das Wirtschaftswachstum tendenziell mehr in Richtung Qualität zu verschieben, weg vom blinden, ressourcenraubenden quantitativen Denken. Indem man Geld erzielt man man genau das Gegenteil: Es wird ein Wohlstand suggeriert, der aber noch gar nicht existiert, weil Geld als Papier (oder mathematische Einheit auf dem Bankencomputer) ja unmittelbar keinen Wert besitzt. Wenn also irgendein EZB Chef oder sonst jemand 1000 Milliarden Euro in den Markt bläst, dann haben wir ohne mehr wertschöpfend(!) zu arbeiten nur eine Enteignung der Leute und eine Geldentwertung, oder "jemand" leistet für diese Billion Euro entsprechend viel wertschöpfende Mehrarbeit. Da das Geld aber bereits vorher in den markt gepumpt wird, ohne eine Nachfrage der Verbraucher anzuwarten, darf man davon ausgehen, daß sich diese durch Billigstkredite künstlich angeheizte Nachfrage auch auf Dinge erstrecken wird, unter denen im Normalfall eben keine ausreichende Nachfrage bestünde. Muß man nicht gleich alles als "Ramsch" abtun, aber es geht in diese Richtung und ist das Gegenteil von "Nachhaltigkeit". Soweit meine Sichtweise dazu.
    " To say 'I love you' one must know first how to say the 'I.' "
    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)


  6. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Das ist auch eine Art Transferunion durch die Hintertür. Die wurde hierzulande ja offiziell immer abgelehnt …
    ...und ist das Gegenteil von "Nachhaltigkeit". Soweit meine Sichtweise dazu.
    Meine inhaltliche volle Zustimmung (leider) zu Deinem ganzen Beitrag. Sowie mein Kompliment für Deinen anschaulichen Ausführungen.

    Den Euro mag man damit noch eine Weile künstliche am Leben halten - aber zu welchem Preis ?!

    Das Experiment der EZB ist ein einmaliges und das hat es in Tausenden von Jahren Finanzgeschichte noch nie gegeben. Die Nebenwirkungen und Kollateralschäden sind schon jetzt gewaltig (Enteignung der Sparer, ein Desaster für die private Altersvorsorge, Vermögenspreisblasen, Erosion solider Banken wie Genossenschaftsbanken und Sparkassen durch Zerstörung ihres klassischen Geschäftsmodell (Zinsmargengeschäft), fatale Auswirkungen auf Kapitalsammelstellen wie Lebensversicherungen, Pensionsfonds, Versorgungswerke, Stiftungen usw., massive Fehlanreize da das Sparen bestraft und Verschuldung belohnt wird, immer mehr Anleger werden ins Risiko gedrängt usw. usw. usw.).

    Um nur einen Deiner vielen Punkte aufzugreifen (durch Billigstkredite künstlich angeheizte Nachfrage): Diese Strohfeuerpolitik führt u. a. auch zu lebenden Toten (sog. Zombifizierung), weil es immer mehr Unternehmen (und auch europäische Staaten) gibt, die eigentlich nicht mehr lebensfähig sind - die aber mittels den Null- und Negativzinsen künstlich am Leben gehalten werden. Eine gesunde und übliche Markbereinigung (s. Schumpeter) findet seit Jahren nicht mehr statt. Dafür wird man langfristig einen Preis in Form eines dauerhaft (noch) niedrigen Wirtschaftswachstums in Europa bezahlen. Schon heute liegen wir da meilenweit hinter anderen Wirtschaftsnationen (Beispiel USA) zurück.

    Auch für Deutschland ist das ein völlig unnatürliches und künstliches Dauerdoping. Und zwar gleich in doppelter Form: Die EZB muß einen Zins für sehr viele völlig unterschiedliche Länder festsetzen - und natürlich ist dieser Zins für Deutschland viel zu niedrig, was die eine Art des Dopings ist. Dazu ist der Euro für Deutschland (Wechselkurs) viel zu niedrig, was eine Art zweites Doping (für unseren Export) bedeutet.

    Nur: So wie der Zins für Deutschland viel zu niedrig und der Euro viel zu schwach ist - ist er für die europäische Südschiene (Griechenland, Italien, Portugal, Spanien usw.) immer noch viel zu hoch und der Euro viel zu stark.

    Man darf gespannt sein, wohin uns dieser Geldsozialismus (zwangsweise Umverteilung vom privaten Sparer zum Staat und innerhalb der europäischen Staaten untereinander) sowie die Zins-Planwirtschaft der EZB noch führen wird.

    Der Blick in die Wirtschaftsgeschichte im Kontext mit Sozialismus und Planwirtschaft verheißt nix Gutes. Warum sollte es bei der Geldpolitik anders sein …

    Gut möglich, daß man so noch Jahre weiterwursteln kann (Notenbanken haben eine große Macht). Dabei wird sich aber die Fallhöhe immer weiter vergrößern. Wenn es dann im Euroraum kracht (die Fliehkräfte werden m. E. nicht ab- sondern zunehmen), dürfte es sehr unangenehm, um nicht zu sagen hässlich, werden. Beim Geld hört nämlich die Freundschaft aus. Das gilt auch (und erst recht) unter Staaten.


  7. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Ich bin ganz bei Euch, Drafty und Kurant,

    und empfehle für gute Nerven (!) das neue Buch von Max Otto. Ein Krimi ist dagegen die reinste Wohlfühl-Lektüre.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Avatar von drafty
    Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Danke für das wohlwollende Überlesen der vielen ordogravischen Fehler, die ich in #565 eingeschusselt habe. Da fehlen ja ganze, das sollte nicht sein, sorry.
    " To say 'I love you' one must know first how to say the 'I.' "
    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)


  9. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Ich bin ganz bei Euch, Drafty und Kurant,

    und empfehle für gute Nerven (!) das neue Buch von Max Otto. Ein Krimi ist dagegen die reinste Wohlfühl-Lektüre.

    lg luci
    Das Buch hatte ich schon bestellt und nun liegt es auf meinem Schreibtisch - leider noch eingeschweißt. Hoffe, ich komme bald dazu es zu lesen. Nichtsdestotrotz vielen Dank für die Buchempfehlung

    Auf Prof. Otte bin ich schon 1998 aufmerksam geworden, als ich auf seinen Vortrag zum Thema "Euro und Europäische Union" gestoßen bin (gehalten im April 1998 an der Boston University, USA). Er sah schon damals die Währungsunion sehr kritisch und prognostizierte größte Probleme und den Zerfall derselben. Die unwiderrufliche Währungsunion hielt Otte schon zu jener Zeit für einen Mythos. Das hat mich damals in meiner eigenen Ansicht bestärkt - wurde ich doch wegen meiner eurokritischen Haltung damals ständig angegangen ...

    Allerdings so gut wie fast immer von Menschen, die sich mit dem Thema gar nicht ernsthaft beschäftigt hatten …

    Deshalb hatte ich mir auch einige Jahre später (das war 2006) sein Buch "Der Crash kommt" gekauft. Damals wurde er wieder von vielen als Schwarzseher, Schlechtredner usw. hingestellt oder gar nicht beachtet - bis es dann 2008 beginnend zur größten weltweiten Finanzkrise seit der Großen Depression (1929) kam. Dann war er plötzlich ein gefragter Gesprächspartner.


  10. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Das neue Buch von Otte ist brandaktuell, ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre.

    Otte ist alles andere als ein Schwätzer.

    schönen Abend allseits!

    luci
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