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  1. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Genau.
    Und ich erinnere mich eben genau an das Gespräch mit meinem Sohn (das muss dann wohl gegen Ende 2007 gewesen sein). Er hat dann verkauft ...

    Sorry, bei allem Respekt, aber du kannst natürlich nicht einschätzen, was für andere zu einem Zeitpunkt X richtig ist. Er hatte das Geld von den Großeltern geschenkt bekommen, wir hatten es im Depot angelegt und er hat das Depot aufgelöst und das Geld während des Studiums verbraucht. Für ihn eben genau richtig.
    Geld, welches man zu einem festen Zeitpunkt benötigt (zur Finanzierung eines Studiums) sollte niemals in ein Börsendepot gepackt werden. Eine der wichtigsten Grundregeln: Ein Engagement an der Börse setzt eine Mindestdauer von 15 (m. E. besser 20) Jahren voraus, in der man auf dieses Geld nicht zugreifen braucht. Schaut man sich die Entwicklung der Börsen an: Hätte er das Depot behalten, hätte er alles richtig gemacht. Aber jeder, wie er mag und meint ...

  2. Avatar von Sprachlos
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Geld, welches man zu einem festen Zeitpunkt benötigt (zur Finanzierung eines Studiums) sollte niemals in ein Börsendepot gepackt werden. Eine der wichtigsten Grundregeln: Ein Engagement an der Börse setzt eine Mindestdauer von 15 (m. E. besser 20) Jahren voraus, in der man auf dieses Geld nicht zugreifen braucht. Schaut man sich die Entwicklung der Börsen an: Hätte er das Depot behalten, hätte er alles richtig gemacht. Aber jeder, wie er mag und meint ...
    Ich finde es einfach nur besserwisserisch was du schreibst und du machst dir völlig unnötig Gedanken. Man behält ein Depot doch nicht, wenn man das Geld braucht und es sowieso kurz vor einem Wertverlust ist. Man muss mit 20 nicht für die Rente vorsorgen sondern er hat es sich nett gemacht davon und das ist eine sehr gute Verwendung für Geld aus meiner Sicht.
    Jetzt verdient er selbst und kann nach Gutdünken mit seinem Gehalt tun und lassen was er will.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


  3. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Geld, welches man zu einem festen Zeitpunkt benötigt (zur Finanzierung eines Studiums) sollte niemals in ein Börsendepot gepackt werden. Eine der wichtigsten Grundregeln: Ein Engagement an der Börse setzt eine Mindestdauer von 15 (m. E. besser 20) Jahren voraus, in der man auf dieses Geld nicht zugreifen braucht. Schaut man sich die Entwicklung der Börsen an: Hätte er das Depot behalten, hätte er alles richtig gemacht. Aber jeder, wie er mag und meint ...
    ich verstehe nicht, warum man das soo dogmatisch sehen muss: geld anlegen über einen Zeitraum X ums dann zu verbrauchen passt doch. Oder willst Du irgendwann Deine Börsenengagements alle vererben weil man - sieht man sich die Entwicklung der Börsen an - die ja niemals nie hätte verbrauchen dürfen? Da wird doch die Anlage zum Selbstzweck...

    Und oh ja, jeder wie er mag und meint. Und das meine ich wirklich so.


  4. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich finde es einfach nur besserwisserisch was du schreibst ...
    und du machst dir völlig unnötig Gedanken ...

    Man behält ein Depot doch nicht, wenn man das Geld braucht ...
    und es sowieso kurz vor einem Wertverlust ist ...
    Ich orientiere mich an Langfrist-Studien, Analysen, Fachpublikationen usw. Wüßte nicht, was das mit "besserwisserisch" zu tun haben sollte - die Grundregeln bei der Geldanlage wurden ja von Leuten erarbeitet, die es tatsächlich "besser wissen" …

    Sich Gedanken um Geld und Geldanlagen zu machen, war - nach meiner langen Erfahrung - noch niemals unnötig.

    Auf "man behält ein Depot doch nicht, wenn man das Geld braucht", würde ich antworten "Geld, welches ich zeitnah brauche, wandert niemals in mein Depot". Solche Mittel landen bei mir in Risikoklasse 1.

    Auf "und es sowieso kurz vor einem Verlust ist" mit "das kann seriös vorher aber niemand wissen" (s. a. schon Nr. 33)

    Nochmal: Jeder wie er mag ! Das gilt auch bei der Geldanlage. Ändert aber nix an den Grundregeln. Nur darauf wollte ich hinweisen. Auch, falls mal andere das hier lesen.


  5. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Mirca Beitrag anzeigen
    ich verstehe nicht, warum man das soo dogmatisch sehen muss: geld anlegen über einen Zeitraum X ums dann zu verbrauchen passt doch.

    Und oh ja, jeder wie er mag und meint. Und das meine ich wirklich so.
    Paßt absolut ! Bei Engagements an der Börse ist der zwingende "Anlagezeitraum X" aber 14 Jahre aufwärts …

    Und jeder wie er meint - auch bei der Geldanlage - paßt ebenso !

  6. Avatar von Sprachlos
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Auf "man behält ein Depot doch nicht, wenn man das Geld braucht", würde ich antworten "Geld, welches ich zeitnah brauche, wandert niemals in mein Depot". Solche Mittel landen bei mir in Risikoklasse 1.
    Halloooho, es war (nicht wahnsinnig viel) Geld von den Großeltern und wenn das gerade ein verdammt schlechter Zeitpunkt zum Verkaufen gewesen wäre, hätten wir ihm das auch vorgestreckt. Der Zeitpunkt war aber goldrichtig und das hatte sowohl mit (s)einer guten Einschätzung wie auch natürlich mit Glück zu tun.
    Ich lasse es jetzt gut sein, brauche auch nicht wirklich das letzte Wort.
    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Sich Gedanken um Geld und Geldanlagen zu machen, war - nach meiner langen Erfahrung - noch niemals unnötig.
    Aber nicht um die Geldanlage von anderen, ich kann da jedenfalls drauf verzichten.
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  7. Avatar von Nocturna
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Man behält ein Depot doch nicht, wenn man das Geld braucht und es sowieso kurz vor einem Wertverlust ist. Man muss mit 20 nicht für die Rente vorsorgen sondern er hat es sich nett gemacht davon und das ist eine sehr gute Verwendung für Geld aus meiner Sicht.
    Ich bin da bei kurant.
    Wir haben unser Haus vollfinanziert, obwohl wir auf Eigenkapital gesessen haben, aber ich war nicht bereit mein Depot wegen 5,45 Prozent Darlehenszinsen aufzulösen. Wenn ich von etwas überzeugt bin, dann 100prozentig. Ich habe mir gesagt, auch nachdem ich alle Quellen gelesen habe, ein langjähriges Börseninvestment schlägt 5,45 Prozent auf lange Sicht. Ergo habe ich der Bank mein Depot verpfändet und meine Aktien wirken lassen. Rückblickend kann ich sagen, der Plan ist aufgegangen. Meine Rendite liegt eindeutig über den 5,45 Prozent und nun habe ich ein bezahltes Haus und die Aktien sind in unbezahlbare Höhen gestiegen.

    Es wäre besser gewesen fürs Studium einen Kredit zu nehmen und die hoffentlich guten Aktien weiter wirken zu lassen. Aktien vor 2009 genießen Abgeltungssteuerfreiheit, der sogar vererbbar ist. Allein dieser finanzielle Vorteil ist nicht mehr einzuholen. Wenn man dann noch weiß, dass die Börsenerholung nach Börsencrashs an nur wenigen Tagen im Jahr stattfindet, wo es in sehr großen Sprüngen nach oben geht, weiß, dass man einfach immer investiert sein muss um keine einzige Chance zu verpassen.

    Ich hätte mir nicht ersparen können, was die Börse im Alleingang erledigt hat. Man braucht etwas Wissen, Zuversicht (haben wir in 30 Jahren auf der Welt noch einen akzeptablen Zustand?) und Nerven. Ach ja, und an Tugenden darf es auch nicht mangeln. Von der Großtante geerbt? Steuern bezahlen, Geld nehmen und ohne ein Eis für sich abzuzweigen ab aufs Depot für die nächsten 20 Jahre. Ich habe bis zum heutigen Tag jeden Cent reinvestiert, hohe Depotstände kann ich ungeniert betrachten ohne in den Ausgabemodus zu fallen.

    Die Börse ist für Kleinsparer, für Auszubildende, für Rentenaufbesserer mit Weitblick. Ich höre oft, dass Börse nur was für Reiche ist. Nichts ist falscher als diese Aussage. Es gibt kein Investment bei dem auch ein Kleinstanleger mit 25 Euro monatlich genauso an den fast 20 Prozent Kursanstieg in diesen sieben Monaten des Jahres teilhaben kann wie ein ganz Reicher mit einer Million.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich lasse es jetzt gut sein, brauche auch nicht wirklich das letzte Wort ...

    Aber nicht um die Geldanlage von anderen, ich kann da jedenfalls drauf verzichten...
    Ebenso wenig brauche ich das. Nichtsdestotrotz ...

    Und ich dachte der gegenseitige Gedankenaustausch (in dem Fall zum Thema Geldanlage) sei gerade der Zweck eines solchen Forums ?

  9. Avatar von Sprachlos
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Von der Großtante geerbt? Steuern bezahlen, Geld nehmen und ohne ein Eis für sich abzuzweigen ab aufs Depot für die nächsten 20 Jahre. Ich habe bis zum heutigen Tag jeden Cent reinvestiert, hohe Depotstände kann ich ungeniert betrachten ohne in den Ausgabemodus zu fallen.
    Schön wenn das das Richtige für dich ist, andere haben andere Prioritäten, das wäre dann schon zu respektieren.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  10. Avatar von Nocturna
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Ich bin hier nicht in diesen Teil des Forums unterwegs um Ausgabestrategien zu diskutieren, sondern zeige gerne auf, was man tun muss, um seine Ersparnisse möglichst optimiert anzulegen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

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