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  1. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Wegwarteline Beitrag anzeigen
    Ehrlich? Ich habe ja nicht so den Gesamtüberblick, sah aber gefühlt schon die ersten Blasen am Horizont platzen. Gefühlt kann es doch gar nicht immer so weitergehen ...

    Zur Zeit kaufen viele aus meinem Umfeld, die früher zur Miete wohnten, Häuser, oder Wohnungen zu Preisen bei denen ich nur den Kopf schütteln kann. Ich würde auch gern ein wenig Geld anlegen, aber ist das noch logisch für eine 2-Zimmer-Wohnung 400.000 Euro zu bezahlen? Wäre es anzuraten dafür einen fetten Kredit aufzunehmen? ...

    Was meint Ihr zu den Zinsen für Hypotheken in 10 Jahren? Ich nehme an, die sind heute auch nicht länger fest als 10 Jahre.
    Ad 1: Vorerst befürchte ich eher doch. Zumal der Drang in die Städte anhält. Und in manchen Städten (wie in meiner Gegend) auch viele Chinesen, Koreaner, Südeuropäer, Briten usw. sowie ausländische institutionelle Anleger kaufen.

    Ad 2: Für eine 2-Zimmer-Wohnung kann man hier auch noch deutlich mehr ausgeben als 400.000 Euro. Und die Mieten haben sich bereits deutlich von dem Immobilienpreisanstieg entkoppelt. Sie steigen viel langsamer als die Kaufpreise. Neubauwohnungen in guten Lagen werden inzwischen zu dem 40fachen oder mehr der JNK verkauft. Dafür einen hohen Kredit aufzunehmen (als Vermieter) scheint mir gefährlich. Als Eigennutzer mag es etwas anders aussehen, wenn man viel EK mitbringt und dauerhaft in der Immobilie bleiben will.

    Ad 3: Eine Glaskugel habe auch ich nicht. Deutlich höhere Zinsen als Null dürften aber die Eurozone insgesamt sprengen. Das wird die EZB zu verhindern suchen. Man kann heute auch Zinsfestschreibungen von 15 oder 20 Jahren bekommen - oder ein Volltilger-Darlehen bei dem Zins die gesamte Laufzeit festgeschrieben ist bis zur kompletten Tilgung.


  2. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Wegwarteline Beitrag anzeigen
    Ehrlich? Ich habe ja nicht so den Gesamtüberblick, sah aber gefühlt schon die ersten Blasen am Horizont platzen. Gefühlt kann es doch gar nicht immer so weitergehen. Da sind so idiotische Dinge in Gange, da ist nichts mehr logisch. .....
    Nichts wächst in den Himmel, auch die Mieten nicht. Es wird sich eine 2-Klassengesellschaft bei den Mietern herauskristallisieren. Die künftigen und in großen Teilen jetzigen Rentner können sich diese weiteren Mietsteigerungen nicht leisten, sie werden die Stadt verlassen, was Leerstände und demzufolge sinkende Mieten zur Folge hat.
    Dass Berlin davon nicht betroffen sein wird, ist naheliegend. In welcher Hauptstadt dieser Welt leben Geringverdiener im Stadtzentrum, das muss man ehrlicherweise auch mal sagen.
    Ich persönlich denke, Stuttgart und München wird mit dem Niedergang der dt. Autoindustrie eine Bauchlandung hinlegen.


  3. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Ich persönlich denke, Stuttgart und München wird mit dem Niedergang der dt. Autoindustrie eine Bauchlandung hinlegen.
    Ich wohne im Grossraum Stuttgart, hier ziehen die ersten Gewitterwolken auf. Meine Mitmieter im Business-Center sind teilweise für Daimler aktiv, die spüren das schon.
    Meine Kunden (ich verkaufe technische Software) klagen auch, sofern sie mit den Automobilherstellern oder - Zulieferern zu tun haben.

    Ich fürchte, da ist noch Luft nach unten.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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