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  1. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Wenn das klassische Geschäftsmodell der Banken (Zinsmargengeschäft) sukzessive zerstört wird (ohne Zins auch kaum oder keine Zinsmarge mehr), für was braucht man dann noch Banken ohne großes Investmentbanking wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken ? Nur: Soll dann die Geldversorgung als Kapitalsammelstelle am Ende auf planwirtschaftlicher Basis die EZB und/oder der Staat übernehmen ? Mir ist kein Fall bekannt, wo zentrale Planwirtschaft je funktioniert hätte. Warum sollte dies bei dem Geldsystem anders ein ?
    ............
    Schon mal was vom Trennbankensystem gehört? Heute weiß man, warum die USA das seit dem schwarzen Freitag bis heute konsequent durchziehen.


  2. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Schon mal was vom Trennbankensystem gehört? Heute weiß man, warum die USA das seit dem schwarzen Freitag bis heute konsequent durchziehen.
    Ja, natürlich. Mit dem US-Bankensystem kenne ich mich aber fast gar nicht aus. Meiner Erinnerung nach galt dieser Ansatz (Trennbanksystem mit Commercial Banking und Investmentbanking) aufgrund der Großen Depression 1929 (Glass Steagal Act) zwingend nur bis Ende der 90er Jahre rum ?! In der darauffolgenden Aufweichung des Trennbanksystems in den USA innerhalb der Folgejahre sahen einige Beobachter sogar eine der Ursachen (neben der Verbriefung der Immobilienkredite) für die US-Immobilienblase und die darauf folgende weltweite Finanzkrise ?! Wenn dem so ist, könnte von "konsequent durchziehen" jedenfalls keine Rede sein … ?

    By the way: In einer normalen Finanz- und Zinswelt ist Deutschland mit seinem dreigliedrigen Universal-Bankensystem (öffentlich-rechtliche Sparkassen, genossenschaftliche Volksbanken und Sparda-Banken sowie private Geschäftsbanken) recht gut gefahren.

    Für die derzeitige EZB-Politik fällt mir aber in der Finanzgeschichte kein Beispiel ein. Wie Banken und auch andere Geschäftsmodelle in einer Eurozone dauerhaft ohne Zinsen funktionieren sollen, ist mir nicht so recht klar. Von den Fehlanreizen (z. B. zu immer höherer Verschuldung) mal ganz abgesehen.


  3. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Diese Art von Geschäften bergen sehr viele Gefahren, am Ende mit Problemen dazustehen. Da solltest du dir einen sehr guten Notar nehmen, damit du am Ende auch wirklich Wohnraum zu Verfügung hast, bei dem die Grundbücher frei sind. Das meinte ich damit.
    Das wäre wohl absolut notwendig. Ich kenne überhaupt so ein Beispiel, da wurde ein Grundstück eingesetzt und für die Tochter gleich ein Haus mit drauf gesetzt. War bestimmt auch so.
    Es ist ein guter Tipp, allerdings sind die Immobilienpreise einfach so hoch, gehoppst wie gesprungen. Natürlich ist so ein Grundstück heute auch teurer, als früher, aber eben auch das was man eintauschen könnte.... Aber das ist ein guter Tipp für den Fall.


  4. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von MannMann Beitrag anzeigen
    Ich würde davon zunächst maximal die Hälfte veräußern. Und der Erlös - wenn ich ihn nicht direkt zur Tilgung anderer Schulden benötigen würde - zum größeren Teil wiederum in Sachwerten anlegen. Den anderen, kleineren Teil würde ich für mich (und meine Liebsten) verpassen.
    Verprassen ist immer gut. Nur hat nicht jeder "Liebste", dann kann man es nur allein, oder spenden. An welche Sachwerte würdest du denken? Ist ja alles teuer inzwischen.


  5. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Grundstück behalten, Aussicht geniessen :-)

    gruss, barbara
    @ Hair und Bae Vielleicht habt Ihr unbewusst etwas Ähnliches im Sinn. Ja, wäre auch eine Möglichkeit, wenn einem das am Herzen liegt.


  6. Registriert seit
    29.07.2019
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    ...


  7. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Es gibt Internet.
    auch eine online-Bank ist eine Bank.

    gruss, bárbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  8. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Ja, natürlich. Mit dem US-Bankensystem kenne ich mich aber fast gar nicht aus. Meiner Erinnerung nach galt dieser Ansatz (Trennbanksystem mit Commercial Banking und Investmentbanking) aufgrund der Großen Depression 1929 (Glass Steagal Act) zwingend nur bis Ende der 90er Jahre rum ?! In der darauffolgenden Aufweichung des Trennbanksystems in den USA innerhalb der Folgejahre sahen einige Beobachter sogar eine der Ursachen (neben der Verbriefung der Immobilienkredite) für die US-Immobilienblase und die darauf folgende weltweite Finanzkrise ?! Wenn dem so ist, könnte von "konsequent durchziehen" jedenfalls keine Rede sein … ?

    By the way: In einer normalen Finanz- und Zinswelt ist Deutschland mit seinem dreigliedrigen Universal-Bankensystem (öffentlich-rechtliche Sparkassen, genossenschaftliche Volksbanken und Sparda-Banken sowie private Geschäftsbanken) recht gut gefahren.

    Für die derzeitige EZB-Politik fällt mir aber in der Finanzgeschichte kein Beispiel ein. Wie Banken und auch andere Geschäftsmodelle in einer Eurozone dauerhaft ohne Zinsen funktionieren sollen, ist mir nicht so recht klar. Von den Fehlanreizen (z. B. zu immer höherer Verschuldung) mal ganz abgesehen.
    Das hast du richtig erkannt, Deutschland ist damit gut gefahren, aber nicht wegen der vielfältigen Bankenlandschaft sondern der Finanzpolitik BZB, absolute Unabhängigkeit der Finanzpolitik von der Tagespolitik.
    Und genau das ist die Krux.
    Aber Geld drucken hat auch seinen Charme, so leicht gab es noch nie Kredite.


  9. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    auch eine online-Bank ist eine Bank.

    gruss, bárbara
    Wozu braucht es eine Filiale, Server reicht.


  10. Registriert seit
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    AW: Der EURO / Risiken / Negativzinsen - wie retten wir unser Erspartes (halbwegs)?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Wozu braucht es eine Filiale, Server reicht.
    ich rede gern mit Menschen, wenn ich was wissen will, und hab gern unkompliziert Zugang zu Bargeld.

    aber auch wer so einen Server betreibt, ist eine Bank. und braucht eine entsprechende Lizenz.

    gruss, barbara
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    Manny Pacquiao

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