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  1. Avatar von Nocturna
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    AW: ? zu US-Aktien

    Zitat Zitat von moose15 Beitrag anzeigen
    Herzlichen Dank für die Rückmeldung und die tollen Tipps! Für die nächste Charge bin ich auf der Suche nach einer Pharmafirma (Medis gehen immer...).
    Ich sehe die Sache ähnlich wie weka. Blockbuster muss man erstmal entwickelt haben und dann ticken die auch mal irgendwann aus. Ob sich dann gleich potente Nachfolgemedikamente finden, ist keineswegs gesagt und Fehlstarts kosten Milliarden.

    Ich bevorzuge Medizintechnik. Herzklappe, Hüftgelenk, Zahnersatz, Insulinpumpe, Operationsbesteck, OP-Ausrüster, Laborausrüster. Überlege mal, wie oft diese Sachen in den unzähligen Krankenhäusern dieser Welt zum Einsatz kommen. Ansonsten habe ich noch einen Biotech-Konzern im Depot, da bin ich mir aber im Klaren, dass es hier zu größeren Schwankungen kommen kann, je nachdem wie erfolgreich die Forschung läuft.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  2. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: ? zu US-Aktien

    Ich habe mich inzwichen vollständig von der Dividendenstrategie losgesa, nice to have abe rnicht aus hlaggebend für meine Kaufentscheidung . Gerade Unternehmen aus dem Technologie und Bezahlsektor zahlen keine oder wenig Dividenden und sind die letzten Jahre sehr gut gelaufen, währen viele alte Dickschiffe mit hohen Dividenden straucheln.

    KGV ist übrigens gerade im Technologiesektor nicht ausschlagebend . Die letzten zwei Jahre waren meine besten Werte unter anderem Microsoft, Amazon, Mastercard, Paypal., Cisco. Ich habe auch traditionelle Pharmo, Konsum, Nahrungsmittel im Depot, würde aber gerade den Technologiesektor nicht außen vor lassen
    Geändert von Wolkenschaf3 (11.07.2019 um 17:04 Uhr)

  3. Avatar von Nocturna
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    AW: ? zu US-Aktien

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich inzwichen vollständig von der Dividendenstrategie losgesa, nice to have abe rnicht aus hlaggebend für meine Kaufentscheidung . Gerade Unternehmen aus dem Technologie und Bezahlsektor zahlen keine oder wenig Dividenden und sind die letzten Jahre sehr gut gelaufen, währen viele alte Dickschiffe mit hohen Dividenden straucheln.
    Ich verstehe, was du meinst. Den letzten Käufe, die ich getätigt habe, werfen eine Dividendenrendite von 1,2 Prozent, 2,3 und 1,3 Prozent ab. Abgeltungssteuer und Soli kommen auch noch weg. Natürlich habe ich auch Aktien mit höherer Dividendenrendite (5,8%) im Depot, aber auch welche, die bei 0,4 Prozent liegen. Heraus kommt dann ein mittlerer Durchschnitt, der aber immer noch bei entsprechendem Depotwert eine nette jährliche Ausschüttung ergibt.

    Ich verfolge keine Dividendenstrategie, aber die Dividenden verfolgen mich. Nach 23 Jahren Anlagedauer und vielen Aktien, die jährlich ihre Auszahlung steigern, ist das quasi unvermeidlich.
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  4. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: ? zu US-Aktien

    Sagen wir es mal so , ich würde eher Microsoft , Amazon oder Visa kaufen statt IBM , auch wenn letztere eine hohe Dividende zahlen


  5. Registriert seit
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    AW: ? zu US-Aktien

    Guten Morgen ins Forum,
    eure Tipps haben mich weiter darin bestärkt, mehr als bislang in den USA zu investieren. Rausgepickt habe ich folgende Papiere.
    Was denkt ihr? Finger weg, noch abwarten oder kaufen?
    Also: AbbVie, Gilead Sciences, Medtronic, Merck & Co, Pfizer?
    Keineswegs möchte ich alle auf einen Schlag kaufen...
    Danke und ein schönes Wochenende
    Moose15

  6. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: ? zu US-Aktien

    Warum ausschließlich Pharma und Biotech?

    Bei Aktien die längere Zeit schlechter gelaufen sind als der Index wäre ich zurückhaltend

    Der Kurs von Gilead Science ist niedriger als 2016
    , der Standard& Poors ist seitdem ordentlich gestiegen
    Ich wüsste nicht was für einen Einstieg in diese Firma spricht

    Ähnlich Abviere, seit Ende 2018 ca. 30% gefallen. Der Index macht seit Januar eine Rallye nach oben
    Siehst du einen Grund warum Abbvie einen Turnaround machen sollte
    Viele Pharmafirmen , z.B. Abbvie häufen mit ihren Deals gigantische Schuldenberge an - ich bin und bleibe skeptisch, dass die Werte in den nächsten Jahren mit dem Gesamtmarkt mithalten können. Nur weil eine Aktie billiger geworden ist, würde ich sie jedenfalls nicht auch kaufen.
    Geändert von Wolkenschaf3 (13.07.2019 um 13:18 Uhr)

  7. Avatar von Nocturna
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    AW: ? zu US-Aktien

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Warum ausschließlich Pharma und Biotech?
    Ich vermute mal, dass das Geld nicht massenhaft herumliegt und moose15 dann Einzeltitel kauft, wenn genug Geld zum Investieren da ist. Der Aufbau eines Depots mit Aktien ist deshalb deutlich kniffeliger als ein ETF-Depot. Bei einem ETF-Depot ist man auf einem Schlag diversifiziert. Wenn man sich Einzeltitel ins Depot legt und eine vernünftige Streuung der Branchen anpeilt, wofür man ungefähr zehn Titel braucht, können je nach finanzieller Lage mehrere Jahre vergehen und bis dahin ist man nicht gut ausbalanciert.

    Pharma/Medizintechnik ist ein absolutes Muss im Depot, eine zukunftsträchtige Branche. Ich gebe Wolkenschaf3 allerdings Recht, ein Titel reicht erstmal. Gilead ist ein Pharma/Biotech-Konzern. Übrigens eine der Aktien, von denen ich schon sagte, dass man sich hier auf Schwankungen einlassen muss. Gilead hatte sein Börsenhoch 2015 als das Hepatitis Medikament pro Patient 60.000 Euro kostete. Seitdem ist kein solcher Blockbuster mehr nachgekommen. Natürlich forscht der Konzern an weiteren Krankheitsbildern und kauft auch kontinuierlich zu, aber ein Ruhepolster ist die Aktie eher nicht. Gemessen am eher niedrigen Kurs gibt es dafür natürlich eine höhere Dividende, derzeitige Rendite bei ca 3,6 Prozent.

    Ruhiger lebt es sich mit Medtronic. Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Herzklappen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein älterer Verwandter bereits Produkte dieser Firma in seinem Körper trägt. Die Dividendenrendite liegt bei ca 2,3 Prozent, der Konzern zahlt seit 42 Jahren steigende Dividenden. Siehe auch phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=76126&p=irol-dividends , keine Verlinkung wegen kommerzieller Seite. Einziges Manko der steuerliche Sitz in Irland. Nicht alles, was der Konzern ausschüttet, kommt beim deutschen Anleger an.
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    AW: ? zu US-Aktien

    Nocturna, du hast es perfekt auf den Punkt gebracht. Als Beamtin habe ich was die Besoldung angeht, ein Kleid, was wärmt, aber eng ist. Ich muss erst etwas sparen, bevor ich einen unteren vierstelligen Betrag in US-Einzelwerte investieren kann. Medtronic finde ich schon reizvoll. Jetzt hoffe ich nicht, dass aus steuerlicher Sicht IE-Aktien so kompliziert sind wie die aus IT oder FR... Ach, in Telekommunikation mag ich nicht investieren, weil der Zenit überschritten sein dürfte (habe auch um die Dt. Teuerkom einen großen Bogen gemacht), Öl und Gas sind endlich, ich möchte mich konzentrieren auf einigermaßen konjunkturunabhängige Titel. Gruß moose15.

  9. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: ? zu US-Aktien

    Fintech also Bezahldienstleister sind eine sache die langfristig gut laufen dürfe. Bargeldloses Bezahlen löst die traditionellen Banken ab und ist ein Wachstumsmarkt. schau dir mal Visa, Mastercard oder Paypal an. Bei Medizintechnik werfe ich noch Stryker in den Raum.

    Mit Technologiesektor meine ich auch nicht Telekommunikation. Die ist wirklich eher auf dem absteigenden Ast.

  10. Avatar von Nocturna
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    AW: ? zu US-Aktien

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Fintech also Bezahldienstleister sind eine sache die langfristig gut laufen dürfe. Bargeldloses Bezahlen löst die traditionellen Banken ab und ist ein Wachstumsmarkt. schau dir mal Visa, Mastercard oder Paypal an. Bei Medizintechnik werfe ich noch Stryker in den Raum.
    Dem kann ich nur beipflichten, einen Bezahldienstleister habe ich mir auch an Bord geholt und Stryker ist eine mehr als solide Aktie, wenn auch die Dividende mit ca 1,1 Prozent hier niedriger ist.

    Das wirklich Interessante an einer substanziellen Langfrist-Aktienanlage ist: man muss nicht akribisch Charts beäugen und versuchen die beste Aktie aus einer Branche herauszufiltern. Es reicht, wenn man beispielsweise in den Korb der besten Medizintechniker greift und sich einen herausnimmt. Über die vielen Jahre hat mal der eine Branchenführer die Nase vorn, mal der andere.

    Ich habe neben meinem eigenen Depot auch das meines Mannes aufgesetzt und ich versuche, wegen Diversifikation innerhalb der Familie, zu vermeiden, dass wir viele Überschneidungen in unseren Depots haben. Und da kann man sehr schön beobachten, auch wenn man sich jeweils den anderen Marktführer einer Branche angelt, die Gesamtentwicklung der Depots bleiben sich extrem ähnlich.
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