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  1. Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Dabei bin ich dann auf eine andere Frage gestoßen, ganz generell. Es gibt ja viele Leute, die z.B. Gold kaufen. Dass jetzt viell. kein guter Zeitpunkt ist, weil der Preis so hoch ist und so, das ist mir klar, so viel Geld habe ich auch auf die Schnelle nicht, aber rein zu meinem Verständnis. Angenommen, der Goldpreis liegt bei 50 Euro pro Gramm. Ist es dann normal, dass Ausgabestellen z.B. 65 Euro pro Gramm verlangen? Viell. bin ich da jetzt naiv, aber kann man das auch wo zum Kurspreis kaufen? Es käme aktuell eh nicht infrage, da ich mir nur sehr wenig leisten könnte, aber das war mir jetzt nicht ganz logisch.
    Ich hab vom Goldhandel wenig Ahnung, aber wenn du physisch Gold kaufst, dann steckt ein großer Aufwand dahinter, den du bezahlst. Derivate sind eine Alternative, aber in der Krise im Zweifel nix wert.

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Was haltet ihr generell von Gold?
    Nix. Wenn du für eine große Krise vorsorgen willst, dann kauf dir kein Gold, sondern einen Acker. Das Gold kam nach dem Krieg von alleine zu meinen Großeltern, denn die hatten Äcker, Hühner, Schweine und Rinder.

  2. Moderation
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    • Gold bringt keine Rendite, sondern lediglich Spekulationsgewinne und -verluste.
    • Gold mußt du sicher aufbewahren. Entweder ein Schließfach mieten oder falls du im Eigenheim wohnst, einen Tresor irgendwo einmauern lassen.
    • Gold kostet immer einen Aufschlag. Je kleiner die Menge, die du kaufst, desto höher ist der prozentual. Ein Gramm zu kaufen ist ein ganz schlechtes Geschäft. Umgekehrt, je größer die Menge am Stück, desto geringer der Aufschlag. Die Händler wollen ja auch leben und müssen ihre Tresore und Sicherheitsleute bezahlen.
    • Nicht alles, was Gold ist, ist anlagetauglich. Tauglich: Anlagemünzen, die eine bekannte Qualität und einen hohen Wiedererkennungswert haben, und gestempelte Barren. Nicht tauglich: Medallien, Sonderprägungen, exotische Münzen, "Sammlerstücke", Schmuck. Da tut sich leicht noch mal eine ganz andere Schere zwischen An- und Verkaufspreis auf.
    • Gold ist i.A. keine ethische Anlage.


    Ich sehe Gold als etwas, das man sich kauft, weil man Gold toll findet und welches haben will, oder als Versicherung. Bei einer Versicherung geht es nicht um Rendite: Idealerweise tritt der Versicherungsfall nie ein! Das Haus brennt nicht ab, man hat keinen Unfall, das Fahrrad wird nicht geklaut... Aber wenn doch, hat man zumindest eine Versicherung! Gold ist dafür da, daß z.B. man den Schlepper bezahlen kann, der einen außer Landes bringt, wenn die K*cke den Ventilator trifft. Sch*** auf 90% Verlust.

    Wenn ich mir allerdings solche Sorgen um die Zukunft machen würde, würde ich einen Schrebergarten pachten und ein Handwerk lernen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  3. Registriert seit
    06.08.2006
    Beiträge
    569

    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Auch ganz wichtig - eines meiner Lieblingsargumente: Gold kann man nicht essen ( Soso, aber aus Lebensversicherungspolicen läßt sich wohl ein schmackhafter Salat zaubern...).
    Ich sehe Gold auch als stabilisierenden Faktor im Depot und weitere Diversifikation. Oft bewegen sich Gold- und Aktienkurse gegenläufig.

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