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  1. Moderation
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Ich kann anscheinend froh sein, dass ich keine sog. Hausbank habe?
    Ich bin eigentlich sehr zufrieden damit, daß ich, wenn etwas nicht rund läuft, persönlich auf der Matte stehen kann, anstatt mich von einem automatisierten Telefonsystem abwimmeln lassen zu müssen. Damit, daß die Verkäuferinnen mir Leid tun, kann ich leben.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  2. Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Bis jetzt ist bei mir alles rund gelaufen, habe noch keinen persönlichen Ansprechpartner vermisst. Irgendwann vor Jahren musste ich mal die Hotline bemühen - das ging wunderbar. Hätte ich allerdings eine Immobilie zu finanzieren, würde ich dafür evtl. auch eine Bank in Greifweite vorziehen.

  3. Avatar von Antje3
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Ich hab auch noch "ne Hausbank" - die Sparda. Gebührenfrei (bis auf eine einmal jährlich fällige Gebühr für die EC-Karte). Alles was nicht normale "Giro-Geschäfte" angeht, ist halt Verhandlungssache - wie Hypotheken etc.

    Ich hatte mit denen während Finanzierungsphasen ausgezeichnete Geschäftsbeziehung auf Augenhöhe - und das Glück, da einen wirklich guten Bearbeiter zu haben. Mit dem ich sehr gute Konditionen ausgehandelt habe - so gut, daß mir die Interhyp seinerzeit (das war fast eine der ersten Möglichkeiten, Hypotheken online zu vergleichen und zu bekommen) sagte, daß sie da auch nichts besseres gegensetzen konnten.

    Nachdem mich das Konto also quasi nichts kostet und ein paar Features hat, die ich durchaus schätze und reichlich nutze, sehe ich keinen Grund, das aufzulösen.

    Für andere Bankgeschäfte habe ich andere Konten. Aber selbstverständlich habe ich einen Überblick darüber, was ich wo habe - schön geordnet mit Registern in einem ganz altmodischen Ordner.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..


  4. Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Ja - wer ein bißchen Ahnung hat, weiß - eine Einladung der Bank auf einen Kaffee und eine Beratung ist nie ein Kaffee und eine Beratung - sondern immer ein Verkaufsgespräch, bei dem eigene Produkte verkauft werden sollen - bzw. die, die in diesem Monat auf der Liste stehen, mit denen der einzelne "Berater" einen Mindestumsatz machen soll.

    Ob die zu Dir passen (eigentlich nie) oder zum Vorteil des Kunden sind (eigentlich nie) ist völlig unerheblich.
    „Dem hab ich wieder den letzen Schei$ verkauft!“ – O-Ton aus der Kundenberatung einer renommierten deutschen Großbank.


  5. Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Hallo musicduck,

    schön das Du Dich bzgl. der Geldanlage informieren möchtest. Ich schließe mich den Vorrednern an und möchte nur noch auf eine Kleinigkeit hinweisen.

    Hast Du einen Arbeitgeber? Wenn ja, frage ihn doch mal ob und wenn ja was er zu den VL / VWL (vermögenswirksame Leistungen) dazu gibt. Solltest Du diese noch nicht nutzen, verschenkst Du hier ggf. Geld. Ich würde diese ganz klassisch in einen Banksparplan einzahlen (gibts z.B. bei der ING). Der kostet nichts, ist schnell eingerichtet und man hat für Jahre Ruhe. Du kannst das Geld auch in einen Bausparer oder in Fonds oder ETF anlegen aber in der Regel ist dies mit Gebühren verbunden. Daher würde ich ETF eher seperat davon kaufen.

  6. Avatar von Nocturna
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Zitat Zitat von Janet9 Beitrag anzeigen
    Du kannst das Geld auch in einen Bausparer oder in Fonds oder ETF anlegen aber in der Regel ist dies mit Gebühren verbunden. Daher würde ich ETF eher seperat davon kaufen.
    Sechs Jahre lang einzahlen und noch ein paar Monate ruhen lassen und dann nur 1 Prozent Zinsen beim Banksparplan? Ing Diba sagt : "Beim maximalen Anlagebetrag können Sie sich mit 1,00% Zinsen p.a. und Zinseszinsen auf über 2.900 Euro Guthaben freuen."

    Ok, ich weiß nicht, worüber sich andere so freuen, aber ich freue mich über diese Zahlen nicht. Wer halbwegs wertpapieraffin ist, greift auch hier zum Aktiensparplan. Ich habe zugegeben nicht die beste Wahl getroffen als ich 2012 einen gemanagten Fonds gewählt habe, aber eventuell gab es damals noch keine ETFs zur Auswahl? Keine Ahnung. Dennoch kamen nach Ablauf bei 40 Euro monatlichen Anlagebetrag 3686 Euro heraus. Mein schlaues Programm sagt mir, dass es immerhin 9,20 Prozent Rendite nach IZF waren. Genaugenommen noch etwas mehr, denn mein Arbeitgeber sponsert zwar nur 4,90 Euro, aber das macht nach 6 Jahren auch 352,80 Euro, die ich schon mal nicht selbst zahlen muss.

    Ich habe subito pronto einen neuen Vertrag abgeschlossen, diesmal einen ETF auf den MSCI World. Bei 6- 7 Jahren Anlagedauer ist es zur Mindesthaltezeit von Wertpapieren nicht mehr weit. Wer da, teilweise vom Arbeitgeber gesponsert, mit kleinen regelmäßigen Sparbeträgen anfängt, hat schon deutlich über die Hälfte der Zeit erfüllt, die man für ein Wertpapierinvestment braucht. Ideal zum Ausprobieren.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


  7. Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Klar sind in Deinen Augen 1 % nicht viel, wenn Du es mit möglichen Renditen an der Börse vergleichst. Ich wollte aber mit den VL überhaupt nicht an die Börse. Sie waren bereits vorher (als Bausparvertrag) ein Teil meines sicheren Anteils des Portfolios und ich bin froh das es diesen Sparplan gibt. Bausparer hätten nur Gebühren gekostet.

    Warum soll ich noch ein zweites Depot eröffnen welches dann noch Geld kostet? Ich kaufe die ETF ja trotzdem jeden Monat, nur ist mein Depot kostenlos und ich habe die volle Kontrolle darüber. Ich kann kaufen und verkaufen wie ich möchte. Das ist doch bei VL wegen der Sperrfrist nicht möglich oder? Was ist den wenn nach den 7 Jahren, also bei Auszahlung gerade ein Börsencrash ist? Muss man dann gezwungener Maßen verkaufen?

    Außerdem war es erstmal ein Tipp um am Anfang überhaupt etwas zu machen und nicht ggf. noch Geld zu verschenken, wenn der AG etwas dazu gibt.

  8. Moderation
    Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Zitat Zitat von Janet9 Beitrag anzeigen
    Was ist den wenn nach den 7 Jahren, also bei Auszahlung gerade ein Börsencrash ist? Muss man dann gezwungener Maßen verkaufen?
    Nein. Einige meine seinerzeit über VWL gekauften Aktien liegen heute noch im Depot rum. Man muß nur verkaufen, wenn man dringend Geld braucht. Wenn man das Risiko, bei Notverkäufen Geld zu verlieren, minimieren will, muß man allerdings, wie du ja sagst, auch einen risikoarmen und schnell verfügbaren Anteil an Anlagen haben.

    Ein zweites Depot kostet nicht unbedingt extra. Da muß man gucken.

    Zitat Zitat von Janet9 Beitrag anzeigen
    Außerdem war es erstmal ein Tipp um am Anfang überhaupt etwas zu machen und nicht ggf. noch Geld zu verschenken, wenn der AG etwas dazu gibt.
    Ja. Und man kann VWL nicht überall reintun, wo man möchte. Ich hatte die lange in Firmenaktien geschoben, alles wunderbar, und dann, zack, ging das nicht mehr, da sind mir erst mal zwei Jahre VWL vom Tisch gegangen, bis ich sie genervt in eine zweiten Riester geschoben habe. Förderung der Versicherungswirtschaft, aber zumindest kann ich das, was ich jetzt nicht mehr in den ersten Riester stecke, umwidmen und murmel, "fällt alles under Diversifikation und Absicherung des Langlebigkeitsrisikos."

    Allerdings sollte man sich mit einem "erst Mal" nicht zu lange binden.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Avatar von Nocturna
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Zitat Zitat von Janet9 Beitrag anzeigen
    Außerdem war es erstmal ein Tipp um am Anfang überhaupt etwas zu machen und nicht ggf. noch Geld zu verschenken, wenn der AG etwas dazu gibt.
    Ich wollte deine Entscheidung nicht kritisieren. Wenn du schon einen Risikoanteil am Sparvermögen hast, dann kann man das natürlich so anlegen. Ebenso, wenn einem aus irgendwelchen Gründen ein Aktiensparplan verwehrt wird, wie wildwusel sagte.

    Mich hat wohl nur das Wort „anlegen“ getriggert . Ich scheine da allergisch zu reagieren, wenn die Worte anlegen und 1 Prozent Zins in einem Satz genannt werden. 1 Prozent Zins ist nun mal nach Inflationsabzug per se Geldvernichtung, keine Anlage.

    Ich bin mir aber absolut sicher, dass längst nicht alle, die hier mitlesen überhaupt ihre vermögenswirksamen Leistungen abgreifen und insofern hat du gut daran getan, darauf hinzuweisen. Denn was ich noch weniger mag als kleine Zinsen ist verschenktes Geld.

    Für diejenigen, die bereits brav ihre VL anlegen und sonst nur Tagesgeld/Festgeld haben, könnte das aber eine super Gelegenheit sein, mal über einen Wertpapiersparplan nachzudenken.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


  10. Registriert seit
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    AW: Finanzen - wie aufstellen, was wissen?

    Nochmals danke für eure Tipps. Ich habe die letzten Wochen damit verbracht, mich mal genau zu erkundigen, was es jetzt bei den versch. Banken für Angebote gibt und auch zu überlegen, was zu mir passt.

    Dabei bin ich dann auf eine andere Frage gestoßen, ganz generell. Es gibt ja viele Leute, die z.B. Gold kaufen. Dass jetzt viell. kein guter Zeitpunkt ist, weil der Preis so hoch ist und so, das ist mir klar, so viel Geld habe ich auch auf die Schnelle nicht, aber rein zu meinem Verständnis. Angenommen, der Goldpreis liegt bei 50 Euro pro Gramm. Ist es dann normal, dass Ausgabestellen z.B. 65 Euro pro Gramm verlangen? Viell. bin ich da jetzt naiv, aber kann man das auch wo zum Kurspreis kaufen? Es käme aktuell eh nicht infrage, da ich mir nur sehr wenig leisten könnte, aber das war mir jetzt nicht ganz logisch.


    Was haltet ihr generell von Gold?

    Danke. LG

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