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  1. Inaktiver User

    Steuern sparen?

    Hier ist ja geballtes Expertinnenwissen, ich wäre gespannt auf eure Einschätzung!

    Die Situation: ich verdiene seit letztem Jahr zum ersten Mal sechsstellig, und hab heute meinen EStBescheid für 2017 bekommen: ich zahle natürlich üppig Einkommenssteuer, Steuerklasse 1.

    Was würdet ihr tun, um die Steuerlast zu mindern? Ich habe nichts zum Abschreiben bisher. Besonders risikobereit bin ich allerdings nicht...

    Danke!


  2. Registriert seit
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    131

    AW: Steuern sparen?

    In deinem Fall würde ich direkt zum Steuerberater gehen. Auch wenn es ein wenig kostet, meist ist es gut investiertes Geld.

    Es ist von vielem abhängig. Beruf / Mieter oder Eigentümer / etc.

    Auf Anhieb fallen mir ein:
    Arbeitsweg
    Fortbildungen
    Versicherungen
    Handwerker


  3. Registriert seit
    06.03.2005
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    AW: Steuern sparen?

    Container, grauer Kapitalmarkt, Ostimmobilien, armen Schlucker heiraten

    Nein, ernsthaft: bei Steuersparmodellen bin ich vorsichtig. Klar, zum Steuerberater mal die ganzen Pauschalen abklappern, aber das ist nichts, was Du mit 'nem mittleren 5-stelligen Gehalt nicht auch schon machtest. Man kann sich mit der ein oder anderen Investition beschäftigen, die indirekt auch etwas Steuern spart, aber reich wird man da nicht.

    Wir sparen aktuell Steuern durch: Kirchensteuer, Spenden, Versicherungen, Kinder, Denkmalimmobilie, Riester, Handwerker, Fortbildung. Da ist (außer vielleicht Riester) nichts dabei, was wir nicht ohne die Steuerersparnis genauso machen würden.

  4. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
    Registriert seit
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    1.794

    AW: Steuern sparen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr tun, um die Steuerlast zu mindern?Danke!
    Betriebliche Altersvorsorge
    evt. Rürupvertrag

    Steuerersparnis setzt Investition voraus und zum Thema risikolose Investition fällt mir nicht allzu viel ein.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  5. Avatar von Nocturna
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    12.877

    AW: Steuern sparen?

    Solange du nicht selbständig bist, ist beim Thema Steuern sparen nicht wirklich was zu holen. Erst mit einer Firma/Gewerbe eröffnen sich ein paar Freiräume, aber auch hier ist es längst nicht so üppig wie so mancher denkt. Die nächste Steuerprüfung würde nicht saubere Geschäfte schnell aufdecken.

    Etwas sarkastisch gesagt, gut zu verdienen verschafft dir das Privileg dem Staat ein guter Bürger und treuer Geldgeber zu sein für all die Bundesprojekte und finanziell schlechter gestellten Mitbürger, die kaum Steuern zahlen.

    Ich habe mich damit arrangiert, nur aus der Kirche bin ich ausgetreten. Ich wüsste nicht, was die Kirche meine Dividendeneinnahmen angeht. Die haben selbst genug Geld herumliegen.

    Von Steuersparprojekten wie Filmfonds, Schifffonds und ähnlichen Geschichten ist dringend abzuraten. Ich habe ein paar dieser Investments im Bekanntenkreis verfolgt, alles Nieten.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  6. Inaktiver User

    AW: Steuern sparen?

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Denkmalimmobilie
    Daran dachte ich eben auch, ob sich das durch Vermietung und Steuerersparnis nicht quasi von allein trägt? Vom Wertzuwachs mal ganz zu schweigen.

    Selbstgenutzte Immobilie habe ich schon - dafür keinen Steuerberater, ich hab die Erklärung immer selbst gemacht, ist ja als Angestellte nicht so schwierig.


  7. Registriert seit
    06.03.2005
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    AW: Steuern sparen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daran dachte ich eben auch, ob sich das durch Vermietung und Steuerersparnis nicht quasi von allein trägt? Vom Wertzuwachs mal ganz zu schweigen.

    Selbstgenutzte Immobilie habe ich schon - dafür keinen Steuerberater, ich hab die Erklärung immer selbst gemacht, ist ja als Angestellte nicht so schwierig.
    Vermietet macht das doch keinen großen Unterschied, ob Denkmal oder nicht? Ich war schon im Besitz einer vermieteten Immobilie, das hat sich gelohnt. Ist aber ein Einzelfall und nicht unbedingt übertragbar. Du kannst halt die Immo abschreiben, aber der Wertzuwachs ist reine Spekulation. Und unabhängig von den steuerlichen Gegebenheiten.

    Für Selbstnutzer ist eine Denkmalimmobilie interessant, weil man die Renovierungskosten zum Teil von der Steuer absetzen kann. Das lohnt sich natürlich nur, wenn die Auflagen des Denkmalamtes die Kosten nicht gleichzeitig in die Höhe treiben. Freunde haben rd 300.000 an reinen Renovierungskosten gehabt, die mussten ein paar Jahre keine Steuern zahlen. Man muss sich aber auch erst einmal leisten können, so eine Bruchbude zu sanieren. Mit allen Unwägbarkeiten.

  8. Inaktiver User

    AW: Steuern sparen?

    Aber die höhere Abschreibung hat man doch auch, wenn man vermietet?

    Ich denke, das kommt für mich am ehesten in Frage, egal ob mit oder ohne Denkmalschutz, eine kleine Wohnung zu kaufen und zu vermieten. Ich hoffe, das macht sich dann schon ein bisschen bemerkbar bzw eben trägt sich dann fast von allein.

    Danke erstmal!

  9. Avatar von Nocturna
    Registriert seit
    29.09.2005
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    12.877

    AW: Steuern sparen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Besonders risikobereit bin ich allerdings nicht...
    Ein bisschen ins Risiko wirst du aber gehen, wenn du vermieten willst.

    Eine einzige vermietete Immobilie ist ein Klumpenrisiko. Besser wird es erst, wenn du mehrere vermietete Immobilien hast. Erst dann ist der temporäre Ausfall einer Vermietung nicht so gravierend, sofern du auf die Mieteinnahmen zur Schuldentilgung angewiesen bist.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  10. Inaktiver User

    AW: Steuern sparen?

    Na ja, mit einer fang ich halt an.

    Wobei das für mich nicht unter großes Risiko fällt, Mietausfall von vier, fünfhundert Euro im Monat (mehr wär es ja nicht bei einer kleinen Wohnung) wär zur Not temporär zu verkraften, also nicht existenzbedrohend. Wobei ich denke, das kann man schon minimieren, an eine Firma vermieten etc.

    Und könnte man dann ja auch steuerlich geltend machen!

    (Ich will es nicht beschreien!!)

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