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  1. Registriert seit
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    es wird auch alle paar jahre eine neue sau durchs dorf gejagt.
    neulich las ich schon, dass etfs nun auch nicht mehr das gelbe vom ei sind.

    ich finde es mühsam, sich da durchzukämpfen. ich kenne etliche leute, die viel geld verloren haben bei der geldanlage. ein ordentlicher börsencrash kann schon genügen...

    wer trotzdem spaß daran hat, sei beglückwünscht. wer geld als selbstzweck hortet, genieße seinen fetisch....

    - was mich interessieren würde: wie trefft ihr eure produktauswahl? die grundsätze der geldanlage kann man ja leicht nachlesen. aber welchen fonds/aktie/wasweißich soll ich denn dann kaufen?
    befolgt ihr da auch anlagetipps?
    oder setzt ihr auf fonds, die hoffentlich ewig gut da stehen werden (mein traum)? wenn ja, woher wisst ihr, welchen fonds ihr kauft?

  2. Avatar von Sortie_Echo
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das muss doch aber nicht zwangsläufig so sein. Es gibt genug Leute, die kommen schlichtweg mit dem, was sie haben, zurecht. Es scheint für manche User völlig unverständlich, aber ein menschenwürdiges Leben ist auch ohne ETF möglich.
    Ja. Aber irgendwie muss ja mal was fürs Alter her. In dem von mir oben genannten Buch steht sinngemäß drin:

    es geht nicht darum reich zu leben, sondern nicht arm zu sterben...

  3. Inaktiver User

    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Sortie_Echo Beitrag anzeigen
    Ja. Aber irgendwie muss ja mal was fürs Alter her. In dem von mir oben genannten Buch steht sinngemäß drin:

    es geht nicht darum reich zu leben, sondern nicht arm zu sterben...
    Und jeder, der sich nicht ständig mit Finanzen beschäftigt, stirbt automatisch arm?


  4. Registriert seit
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    - was mich interessieren würde: wie trefft ihr eure produktauswahl? die grundsätze der geldanlage kann man ja leicht nachlesen. aber welchen fonds/aktie/wasweißich soll ich denn dann kaufen?
    befolgt ihr da auch anlagetipps?
    oder setzt ihr auf fonds, die hoffentlich ewig gut da stehen werden (mein traum)? wenn ja, woher wisst ihr, welchen fonds ihr kauft?
    Das Schöne an der Börse ist, dass sie es einem sehr leicht macht. Wer sich nicht um die Produktauswahl wie einzelne Aktien oder Fonds kümmern will, für den gibt es die großen und breiten Aktienindizes. Das sind Wertpapierkörbe, in denen sich bestimmte Aktien mit einem bestimmten Anteil finden, alles schön breit gestreut, je nach Index. Und darauf gibt es passive Wertpapierfonds, die genau diese Indizes nachbilden und nach den Indexregeln bei Indexänderungen diese Änderungen durchführen. Das trifft abzüglich gewisser Verwaltungskosten ziemlich genau den Index.

    Wer nix nachdenken will, der nimmt einfach so einen Fonds. Und zwar einen, der direkt an der Börse gehandelt wird, also einen ETF (exchange traded fund = börsengehandelter Fonds).


  5. Registriert seit
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Ja, du hättest - statt zu lamentieren wie Ressourcenbindend denken über Geld ist lesen können - hier im Strang - dass es online Banken gibt, wo das Depot kostenlos geführt wird, verschiedene ETF Sparpläne kostenlos laufen und man unter gewissen - erreichbaren - Voraussetzungen auch Aktien gebührenfrei kaufen kann.
    ich lamentiere nicht, ich stelle lediglich fest, wie es ist: die letzten zwei Jahre hatte ich mir manchmal gedacht "es wär sinnvoll und vernünftig, wenn ich mich mal mehr um Geld kümmern würde", gefolgt von einem riesigen spontanen "nö bleib mir weg mit dem Quatsch!"

    nun ja inzwischen hab ich etwas mehr Ressourcen, drum schreib ich hier mit :-)

    Kontoeröffnung ist nun auch kein hexenwerk und das Handeln selbst ist nicht kompliziert.
    Die Frage ist nicht, ob ich ein Konto eröffnen kann (ja ich kann das), die Frage ist, wie viel ich recherchieren will - und wie viel Bereitschaft ich habe, Lehrgeld zu zahlen - ich will ja dort ein Konto öffnen, wo es mir auch was bringt, und nicht dort, wo es mir nichts bringt!

    Dazu kommt, dass alle Banken und Spar-Insitutionen und Anlage-Dingens nette tolle Hochglansprospekte haben, und das durchzusortieren... ist Arbeit!

    Und man kann mit 25€ pro Quartal schon so einen Sparplan starten. Das kannst du mir nicht erzählen, daß das eine Summe wäre, die du nicht aufbringen kannst.
    kann ich schon, bloss hab ich letztes Jahr alles, was übrig war (nicht viel), ins Hobby gesteckt. Was ich auch keine Sekunde lang bereue.


    Wenn Frauen immer damit kokettieren, wie unwichtig Geld sei und daß es wichtigeres gäbe und wie langweilig, da regt mich das echt auf.
    Geld ist nicht unwichtig. vor allem im Zusammenhang mit Abhängigkeit, wem man Rechenschaft ablegen muss, bevor man etwas tut; welche Möglichkeiten zu handeln man hat.

    Aber Geld ist auch nicht das Wichtigste. Vor allem nicht, wenn man den Grundbedarf gedeckt hat, nicht hungern und nicht frieren muss.



    Und gerade du betonst doch an anderer Stelle wie wichtig dir das ist. Übertrage diese Haltung doch auch auf deine Finanzlage.
    Bis jetzt hat's mir ja gereicht, dass ich mein Einkommen habe, meine Rechnungen zahlen kann, und gut ist. da redet mir auch keiner rein, weder Ehemann noch Banker noch sonst wer.

    Aber eben, das ist der Bereich "vernünftig haushalten, mit dem, was man hat". Das kann ich. Der Bereich "den Überschuss investieren" oder "Geld sich vermehren lassen" ist was ganz Anderes.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  6. Registriert seit
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Das Schöne an der Börse ist, dass sie es einem sehr leicht macht. Wer sich nicht um die Produktauswahl wie einzelne Aktien oder Fonds kümmern will, für den gibt es die großen und breiten Aktienindizes. Das sind Wertpapierkörbe, in denen sich bestimmte Aktien mit einem bestimmten Anteil finden, alles schön breit gestreut, je nach Index.
    Die Idee dahinter ist "die Gesamtheit börsenkotierter Unternehmen wird immer wachsen, langfristig gesehen, und wenn man einen breiten Aktienfonds hat, nimmt man automatisch an diesem Wachstum teil."

    Das trifft abzüglich gewisser Verwaltungskosten ziemlich genau den Index.
    heisst, man muss genug Aktien kaufen können, damit mindestens die Verwaltungskosten kompensiert werden.

    Wer nix nachdenken will, der nimmt einfach so einen Fonds. Und zwar einen, der direkt an der Börse gehandelt wird, also einen ETF (exchange traded fund = börsengehandelter Fonds).
    wenn ich nix nachdenke und einfach mache, kommt bei mir regelmässig der grösste Murks raus. Andere Leute können das deutlich besser, bei Anwesenheit von nicht völliger Klarheit trotzdem ein vernünftiges Ergebnis erzielen. Ich nicht. ich muss eine Variante "mit denken" haben.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  7. Registriert seit
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    wenn ich nix nachdenke und einfach mache, kommt bei mir regelmässig der grösste Murks raus. Andere Leute können das deutlich besser, bei Anwesenheit von nicht völliger Klarheit trotzdem ein vernünftiges Ergebnis erzielen. Ich nicht. ich muss eine Variante "mit denken" haben.

    gruss, barbara
    Es hindert dich niemand daran, über ETFs/börsennotierte passive Indexfonds nachzulesen und nachzudenken.

    Guter Einstiegspunkt ist die Wikipedia. Und hier kann man dazu Fragen stellen. Die wirst von einigen hier sehr kompetente Antworten bekommen. Explizit nennen möchte ich Nocturna und Wildwusel, es gibt aber noch viel mehr kompetente Fragenbeantworter hier.

    Und dann hilft es auch, einfach mal zu tun. Hier fragen, dann Entscheidung treffen, Depot eröffnen, Geld hin überweisen, einen ETF mal von Hand kaufen oder einen Sparplan eröffnen (das ist ein Auftrag an die Bank, bis auf Widerruf z. B. jeden Monat für 25 Euro Anteile eines bestimmten ETFs zu kaufen; man kann diesen Auftrag jederzeit widerrufen, also beenden). Nichts davon besteht für die Ewigkeit, wenn man nicht will. Man kann die Bank wechseln, man kann seine ETF-Anteile zu der neuen Bank übertragen lassen, man kann seine ETF-Anteile wieder verkaufen und einen anderen kaufen oder das Geld behalten, man kann seinen Sparplan beenden und einen neuen für einen anderen ETF eröffnen oder auch damit aufhören.

  8. Avatar von Sortie_Echo
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jeder, der sich nicht ständig mit Finanzen beschäftigt, stirbt automatisch arm?
    Da steht weder, dass du dich ständig mit Finanzen beschäftigen musst, noch, dass du arm stirbst.


    Ich habe mir hier

    Rentenrechner Rente berechnen Berechnung gesetzliche Rentenversicherung Deutschland

    meine Rentenlücke ausgerechnet. Wenn das nicht dein Thema ist, alles gut.

    Und , ja , ich beschäftige mich täglich mit Geld, meinem Geld.
    Geändert von Sortie_Echo (12.01.2019 um 12:47 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die Idee dahinter ist "die Gesamtheit börsenkotierter Unternehmen wird immer wachsen, langfristig gesehen, und wenn man einen breiten Aktienfonds hat, nimmt man automatisch an diesem Wachstum teil."
    Du kannst dir anschauen, wie sich die einzelnen Indizes über Jahrzehnte entwickelt haben. Nun kann man davon ausgehen, dass es in Zukunft so weiter geht, also auf Sicht von über zehn Jahren, weil dann unschöne Börsenereignisse in der Regel in der übergeordneten Entwicklung verschwinden. Das ist die Spekulation dabei.

    Man streut breit, damit man von singulären Ereignissen nicht gekillt wird. Beispiel: Du kaufst dir heute und von all deinem Geld nur Aktien der Ich-bin-heute-so-toll-geh-aber-morgen-Pleite AG, kurz Tollpleite AG. Die geht morgen Pleite und verliert 90 %, erholt sich kurz auf minus 80 %, in vier Wochen steht sie dann im Vergleich zu deinem Einstiegskurs bei minus 97 %, verkauft hast du bisher nicht. Das Geld, das du in die Tollpleite AG gesteckt hast, ist also weg. Da sich solche Firmen nur ganz selten wieder fangen und du all dein Geld in die Tollpleite AG gesteckt hast, ist dein Geld also weg. Schlecht.

    Deshalb kaufst du auch noch Aktien der Toll AG, Super AG, Börsenstar AG usw. usf., nicht nur Aktien der Tollpleite AG. In jede steckst du 5 % deines Geldes, alle entwickeln sich mit 10 % Plus in einem Jahr. Das sind 95 % mal 110 % plus 5 % mal 3 % gleich 104,5 % plus 0,0015 % gleich 104,65 %. Dein Depot macht also 4,65 % Gewinn, obwohl du bei der Tollpleite AG quasi einen Totalverlust verkraften musstest. Deshalb streut man breit.

    Bei der Auswahl der einzelnen Aktien kann man einem Index folgen. Die werden nach in der Regel sinnvollen Regeln zusammengestellt und regelmäßig an die Entwicklung angepasst, zum Beispiel einmal im Quartal. Passive Indexfonds kaufen genau ihren Index nach und sind deshalb nach Verwaltungskosten ganz nah an der Indexentwicklung dran. Du kaufst also quasi den Index selber.

  10. Inaktiver User

    AW: Woher habt ihr euer Wissen über Geld bzw. den Umgang damit?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich arbeite ja gerne, und auch recht viel, ich muss jetzt nur darauf achten, dass es auch wieder mal Arbeit ist, die Geld bringt.
    Ja.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    naja Geld IST abstrakt - und die Gesetze, die das Geld beherrschen, sind deutlich komplizierter als jene, die die Energie beherrschen.
    Nein!
    Es ging bei der Thread-Ausgangsfrage nicht um die Bedeutung von Geld für/in der Volkswirtschaft, sondern um die Bedeutung von Geld für das Individuum: Für dieses bedeutet Geld Nahrung, Dach über dem Kopf, Selbstverwirklichung (je weniger man verdienen muss, desto mehr Zeit bleibt dafür), Unabhängigkeit, auch mal ein teureres Hobby ausüben können, usw. Was ist daran abstrakt?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich bkrauch vermutlich erst mal Dinge, die mich interssieren, damit das Geld dann hinten nach kommt. "eine sechsstellige Zahl auf dem Konto sehen", zum Beispiel, hat mich bisher allerdings noch nie wirklich interessiert.
    Hm, Du driftest immer wieder ins Abstrakte ab.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich habe echt ein Problem damit, dass die heutige Struktur, wie Geld funktioniert, in sich problematisch ist.
    Das scheint mir der Knackpunkt zu sein: Bei Dir ist Geld per se negativ oder zumindest "problematisch" besetzt. Deshalb gehst du ihm (unbewusst) aus dem Weg, was sich z.B. darin äußert, dass Du für umsonst arbeitest, Anlagen scheust, bei Sparen "bitter" assoziierst, etc.
    Mit Geld ist es wie mit Energie: Auch Energie kann man zum Schaden anderer einsetzen, auch schlechte Energie kann negative Kettenreaktionen in Gang setzen - aber es gibt doch auch das Umgekehrte. Und bei Geld auch. Mit Geld kann man so viel Positives machen! Menschen helfen, Projekte entwickeln, Visionen realiseren... Schau, das wäre jetzt die entgegengesetzte Haltung.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe zwar selbst kein Problem mit dem Thema Geld, habe aber größtes Verständnis dafür, wenn man keinen Bock hat, sich ständig damit zu beschäftigen. Solange man zurecht kommt und nicht in der Schuldenfalle landet - so what? [...] Es gibt genug Leute, die kommen schlichtweg mit dem, was sie haben, zurecht. Es scheint für manche User völlig unverständlich, aber ein menschenwürdiges Leben ist auch ohne ETF möglich.
    Dann ist's doch gut, astronaut.
    Die Ausgangsfrage der TE war, wie man sein Verhältnis zu Geld (auf Wissen bezogen) im Erwachsenenalter ändern kann, und ich hatte dann den Haltungs-Aspekt beigesteuert - immer bezogen auf Fälle, in denen Menschen das nicht intuitiv und locker-flockig können.
    Wenn bei Dir und anderen hier kein Entwicklungsbedarf besteht, ist das doch okay. Es gibt aber auch viele Menschen, bei denen es finanziell irgendwie lebenslang hakt. An diese hatte ich meine Postings adressiert.

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