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  1. Avatar von Daphnia
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    AW: Risikoarmer Teil

    Hallo Twix,
    die Frage ist, ob du irgendwann mal selbst in die Wohnung ziehen willst-dann könnte der Kauf interessant sein.

    Wenn nicht -wird die Wohnung wieder verkauft werden.
    Das haben unsere Nachbarn hinter sich. Sie mussten mit Verlust verkaufen. Es bestand kaum Kaufinteresse. Die Leute (und ihre Angehörigen!)wollten lieber mieten. Denn es ist -wie WW sagt, für begrenzte Zeit.
    Und mir kommt es vor, dass inzwischen viele Seniorenwohnungen auf dem Markt sind, zumindest bei uns in Südwest-D (Umkreis Landeshauptstadt)
    Gruss daphnia


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    AW: Risikoarmer Teil

    Wohnungen sind keine risikoarme Anlage.


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    AW: Risikoarmer Teil

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ansonsten kann man den Betrag eben auch fristgerecht kündigen. Als wir unsere Immobilie gekauft haben, hatten die auch gerade so eine Aktion, da habe ich die 75.000 ausgeschöpft und gleich für eine Woche vor Ablauf gekündigt. Der Herr am Schalter meinte erst, das gehe nicht, ging aber völlig problemlos. Das waren immerhin ein paar hundert Euro zum Jahresende.
    Hallo, ich platze mal mit einer FRage zu der Postbank Aktion rein... Pia, das heißt, Du hast da ein Konto eröffnet, das Geld dort angelegt und dann direkt auch wieder zum entsprechenden Datum gekündigt - zum 31.12.? Danke schonmal...

  4. Avatar von Nocturna
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    AW: Risikoarmer Teil

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Ich platze mal mit der Frage rein, ob hier Jemand mal die Idee hatte oder ev umgesetzt, Geld in Senioren-wohn-heime zu investieren? Also dort eine Wohnung kaufen, die ja mit fast größter Wahrscheinlichkeit dauerhaft belegt ist
    Ich bin Kommanditist einer Verwaltungs GmbH für betreutes Wohnen in unserer Gemeinde. Die Gemeinde hat Mittel bei ihren Bürgern eingeworben und da meine Eltern gerade aus ihrem Haus ausziehen wollten, hat das damals gut gepasst.

    Am Anfang war ich nur mäßig überzeugt, da habe ich es hauptsächlich zuliebe meiner Eltern gemacht, weil Investoren/-Angehörigen ein Platz im Haus garantiert wurde. Zudem gab es 2004 noch gute Zinsen am Markt und die Gemeinde hat das ganze ziemlich hemdsärmlich nur auf ein paar kopierten Blättern unters Volk gebracht, die persönliche Haftung war zudem ein Thema.

    Rückwirkend war es eine gute Investition. Die 2 Prozent jährliche Ausschüttung aufs eingesetzte Kapital ist deutlich mehr als man am Markt bekommt, das Objekt, zentral gelegen, hat vom Immobilienboom des Münchner Umlands profitiert. Mein Anteil ist jetzt deutlich mehr wert als vor einigen Jahren. Steuerlich war auch was drin, wegen der hohen Abschreibung der ersten Jahre.

    Ich würde trotzdem nur sehr eingeschränkt dazu raten. Bei mir war ein Pleitefaktor sehr unwahrscheinlich, da es ein Prestigeobjekt der Gemeinde war und es Sonderkonditionen der lokalen Bank gab. Auch können sich in meiner Gegend genug Senioren die nicht gerade billigen Mieten leisten. Die Gemeinde als Träger mit ehrenamtlichen Helfern berechnet zudem wenig Gebühren, was den Verwaltungsakt günstig macht, oft kam der Bürgermeister selbst vorbei zum Schneeräumen vorbei.

    Wenn du investieren willst, musst du der Heim-GmbH auf die Finger schauen und die Bilanzen durchflöhen, ob das Heim auch seine Rendite erwirtschaftet. Ich würde mir das nicht unbedingt zutrauen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  5. Avatar von twix25
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    AW: Risikoarmer Teil

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen

    Wenn du investieren willst, musst du der Heim-GmbH auf die Finger schauen und die Bilanzen durchflöhen, ob das Heim auch seine Rendite erwirtschaftet. Ich würde mir das nicht unbedingt zutrauen.

    Danke, Nocturna, damit hat es sich auch gleich erledigt
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

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  6. Avatar von rohschinken
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    AW: Risikoarmer Teil

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mit Beteiligungen vor einiger Zeit einmal auseinandergesetzt. Und Prospekte gelesen. Ich fand die Weichkosten so dermaßen hoch, dass ich beschlossen habe, wenn ich so etwas mache, dann als Initiator , der sich an den Weichkosten labt. Außerdem waren die zugrundeliegenden Annahmen sehr optimistisch. Zumindest scheinen fast alle Solaranlagen unglaublich sonnenreich zu stehen und die Windräder alle auf dem Brocken...Investieren werde ich dort nicht. Wir haben stattdessen Solarzellen aufs Scheunendach gesetzt. Also ein echtes Direktinvestment. Das lohnt sich!
    Ach die Solarzellen auf dem Scheunendach erinnern mich an eine Klassenfahrt nach München vor 20 Jahren, als man uns für ein Projekt der Süddeutschen Zeitung in dieses Thema eingeweiht hat. Gerade in diesen Tagen bin ich auf ein damals erhaltenes Mauspad gestoßen. Wir selbst haben uns für das von TougheFee angesprochene Investmentmodell entschieden. Natürlich hängt es auch davon ab, wie viel Geld man investieren kann oder möchte, ab, aber dieser Prospekt erschien uns irgendwie am Klarsten. Für Immobilien und Investitionen darin bin ich eher nicht zu haben, zum einen aufgrund von Erfahrungen in der Verwandtschaft und zum anderen, weil Immobilien auch relativ rasch an Wert verlieren können.

  7. Avatar von TougheFee
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    AW: Risikoarmer Teil

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mit Beteiligungen vor einiger Zeit einmal auseinandergesetzt. Und Prospekte gelesen. Ich fand die Weichkosten so dermaßen hoch, dass ich beschlossen habe, wenn ich so etwas mache, dann als Initiator , der sich an den Weichkosten labt. Außerdem waren die zugrundeliegenden Annahmen sehr optimistisch. Zumindest scheinen fast alle Solaranlagen unglaublich sonnenreich zu stehen und die Windräder alle auf dem Brocken...Investieren werde ich dort nicht. Wir haben stattdessen Solarzellen aufs Scheunendach gesetzt. Also ein echtes Direktinvestment. Das lohnt sich!
    Haha, das kann ich natürlich auch gut verstehen, bei meinen Elternhaus war auch genug Platz, dass direkt "aufrüsten" lohnenswert war, bei mir leider eher weniger. Aber die Annahmen sind ja auch immer optimistisch, ist ja einer der Gründe, wieso frau da die Erfahrung benötigt, auch zwischen den Zeilen zu lesen und abzuschätzen, schafft einfach mehr Sicherheit. Hatte genug Schnellschüsse in meinem Leben aber frau lernt ja.

    Zitat Zitat von rohschinken Beitrag anzeigen
    Ach die Solarzellen auf dem Scheunendach erinnern mich an eine Klassenfahrt nach München vor 20 Jahren, als man uns für ein Projekt der Süddeutschen Zeitung in dieses Thema eingeweiht hat. Gerade in diesen Tagen bin ich auf ein damals erhaltenes Mauspad gestoßen. Wir selbst haben uns für das von TougheFee angesprochene Investmentmodell entschieden. Natürlich hängt es auch davon ab, wie viel Geld man investieren kann oder möchte, ab, aber dieser Prospekt erschien uns irgendwie am Klarsten. Für Immobilien und Investitionen darin bin ich eher nicht zu haben, zum einen aufgrund von Erfahrungen in der Verwandtschaft und zum anderen, weil Immobilien auch relativ rasch an Wert verlieren können.
    Das kommt bei den Immobilien, wie gesagt, ja auch ganz auf den Einzelfall an. Wenn es wie bei Nocturna veranlagt ist, natürlich ein Goldgriff aber betrifft ja auch oft Projekte im Ausland, wo man es weniger gut nachvollziehen kann. Was bei einer Gentrifizierung herauskommt, ist auch oft schlecht nachvollziehbar. Was genau meintest du denn - auch quasi Anleihen oder Solaranlagen aus NRW oder LED Beleuchtung bei der Lichtmiete Invest oder etwas anderes, bzw. Fonds? Naja, frau kann eigentlich in fast jedem Bereich eine realistische Rende erhalten, das geringe Risiko und die Nachhaltigkeit sind oft eher die Kunst. Das muss dann aber auch wirklich jede für sich selbst entscheiden, egal ob green economy oder klassisch.

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich würde trotzdem nur sehr eingeschränkt dazu raten. Bei mir war ein Pleitefaktor sehr unwahrscheinlich, da es ein Prestigeobjekt der Gemeinde war und es Sonderkonditionen der lokalen Bank gab. Auch können sich in meiner Gegend genug Senioren die nicht gerade billigen Mieten leisten. Die Gemeinde als Träger mit ehrenamtlichen Helfern berechnet zudem wenig Gebühren, was den Verwaltungsakt günstig macht, oft kam der Bürgermeister selbst vorbei zum Schneeräumen vorbei.

    Wenn du investieren willst, musst du der Heim-GmbH auf die Finger schauen und die Bilanzen durchflöhen, ob das Heim auch seine Rendite erwirtschaftet. Ich würde mir das nicht unbedingt zutrauen.
    Habe zwar selbst nie darüber nachgedacht, in diesem Bereich aktiv zu werden aber ich glaube dir sofort, dass da vieles eher intransparent ist. Konnte aus einigen persönlichen Gründen über Jahre hinweg viel Zeit in Altersheimen verbringen und habe gemerkt, wie fortlaufend die Kosten massiv eingespart werden mussten und es immer weniger Services gab und eher komplexe Vertragskonstruktionen. Die Nachfrage, die auch permanent natürlich steigt, wäre da natürlich ein Pluspunkt aber das Leisten ist schon, unter einer gewissen Pflegestufe, bei den "Kunden" fragwürdig.
    Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila.

  8. Avatar von rohschinken
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    AW: Risikoarmer Teil

    Auch bei mir ist es so, dass wir keinen Platz für Solaranlagen haben. Nicht nur das... ich weiß nicht, wie glücklich die Hausverwaltung wäre, wenn wir plötzlich Panels auf die Fassade anbringen. Aber wenn man dazu die Möglichkeit hat, spricht ja nichts dagegen. Aber wir haben mit unserer Direktinvestition in die LED-Beleuchtung (damit wäre auch die Frage meines Vorposters beantwortet) ebenfalls etwas für die Green Economy getan.

    Die Idee mit den Senioren-Wohnungen klingt grundsätzlich nett, aber ich wäre bei Immobilien generell vorsichtig. Zudem muss man schauen, wie es um die finanziellen Möglichkeiten der Senioren aussieht. Insofern ist das denk ich nur dann ein wirklich passender Ansatz, wenn man plant, irgendwann auch selbst in der Wohnung zu leben. Insofern ist es gewissermaßen gut, dass die Idee wieder ad acta gelegt worden ist. Bezüglich der Aktion der Postbank bin ich ehrlich gesagt überfragt... aber vielleicht findet sich jemand, der diesbezüglich weiterhelfen kann.

  9. Avatar von Nocturna
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    AW: Risikoarmer Teil

    Die Photovoltaik auf dem Dach beginnt für uns jetzt interessant zu werden. Bisher war es so, dass unser Dach die falsche Ausrichtung hatte und auch nicht wirklich viel Platz bietet wegen der Dachgauben. Weil aber mittlerweile die Panels deutlich leistungsfähiger geworden sind, wir einen konstant hohen Stromverbrauch haben und der Strompreis stetig steigt, ist die Eigennutzung jetzt lukrativ geworden.

    Wir werden uns auf der lokalen Handwerksmesse mal schlau machen, vorausgesetzt die Handwerker sind für heuer nicht schon längst ausgebucht.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  10. Avatar von TougheFee
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    AW: Risikoarmer Teil

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Die Photovoltaik auf dem Dach beginnt für uns jetzt interessant zu werden. Bisher war es so, dass unser Dach die falsche Ausrichtung hatte und auch nicht wirklich viel Platz bietet wegen der Dachgauben. Weil aber mittlerweile die Panels deutlich leistungsfähiger geworden sind, wir einen konstant hohen Stromverbrauch haben und der Strompreis stetig steigt, ist die Eigennutzung jetzt lukrativ geworden.

    Wir werden uns auf der lokalen Handwerksmesse mal schlau machen, vorausgesetzt die Handwerker sind für heuer nicht schon längst ausgebucht.
    Das klingt durchaus spannend - vor allem wenn du sowieso sagst, dass ihr nicht ganz so viel Platz habe - ich hätte die erreichte Menge auch generell nicht so umfangreich eingeschätzt, dass es wirklich einen signifikanten Unterschied bei Privatpersonen macht. Du meinst, du das bei Dritten mitbekommen, was das Potential ist oder ihr hattet bisher nur naja. veraltete Panels?


    Zitat Zitat von rohschinken Beitrag anzeigen
    Auch bei mir ist es so, dass wir keinen Platz für Solaranlagen haben. Nicht nur das... ich weiß nicht, wie glücklich die Hausverwaltung wäre, wenn wir plötzlich Panels auf die Fassade anbringen. Aber wenn man dazu die Möglichkeit hat, spricht ja nichts dagegen. Aber wir haben mit unserer Direktinvestition in die LED-Beleuchtung (damit wäre auch die Frage meines Vorposters beantwortet) ebenfalls etwas für die Green Economy getan.

    Die Idee mit den Senioren-Wohnungen klingt grundsätzlich nett, aber ich wäre bei Immobilien generell vorsichtig. Zudem muss man schauen, wie es um die finanziellen Möglichkeiten der Senioren aussieht. Insofern ist das denk ich nur dann ein wirklich passender Ansatz, wenn man plant, irgendwann auch selbst in der Wohnung zu leben. Insofern ist es gewissermaßen gut, dass die Idee wieder ad acta gelegt worden ist. Bezüglich der Aktion der Postbank bin ich ehrlich gesagt überfragt... aber vielleicht findet sich jemand, der diesbezüglich weiterhelfen kann.
    Naja, wenn es nicht das eigene Gebäude ist, beziehungsweise man keine Besitzrechte/Nutzungsrechte hat, sind die Hände hier sowieso gebunden. Aber gibt ja doch recht viele Hausbesitzer, die theoretisch "reich" sind aber in den eigenen vier Wänden halt auch wohnen und nicht etwa vermieten und wo schon saftige Summen in die Erhaltung fließen, da wäre das Ausnutzen des Potentials einfach ein Vorteil. Bezüglich dem stromsparenden Aspekt sind Windkraft-Projekte oder Deutsche Lichtmiete Invest natürlich gute Optionen aber muss natürlich jeder selbst wissen, was jeweils als sinnvoll erachtet wird. Dafür eignen sich transparente Bilanzen ja und Prospekte ja. Zu der anderen Frage würde das Nocturna ja sicher besser wissen aber ich denke, die heutigen Pensionisten werden im Schnitt noch finanzkräftiger sein als in 30-40 Jahren, die wirklichen Einschnitte werden da vermutlich auch erst kommen.

    Momentan ist man ja "schon" bei 999€ pro Person pro Monat in Altersarmut:
    Rentner starker von Altersarmut betroffen als gedacht - Wirtschaft - Suddeutsche.de

    Denke da wird dann schon signifikant nach unten gerutscht sein, wenn es bei uns soweit ist.
    Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila.

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