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  1. Avatar von Sugarnova
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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Der Zeitaufwand ist nicht zu verachten, Stichwort Schlüsselübergabe und ein flexibles Putzpersonal, das die Wohnung wieder herrichtet.

    In letzter Zeit sind die Preise deutlich gestiegen, da die Idee von Airbnb längst schon nicht mehr "Privatsache" ist von Mietern oder Eigentümern, die mal eben fürs Wochenende wegfahren.

    Selbst nutze ich diese Anbieter gar nicht mehr sooo gern, mittlerweile ist mir ein professionell geführtes Hotel lieber.


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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Eine gut ausgestattete Ferienwohnung für zwei Personen, gehobener Standart mit Annehmlichkeiten wie grossem Bad mit Wanne ( Whirlpool Funktion) und geräumiger Dusche, für zwei Personen in sehr guter Lage kostet hier in der Hochsaison 120 Euro pro Tag. Im Hotel nebenan, 4 Sterne Superior, kostet das Doppelzimmer ( Comfort, also etwas größer...) exkl. Frühstück zur gleichen Zeit 96 Euro....

    Wobei das Hotel "hundefreundlich" ist, in der Ferienwohnung sind Tiere verboten.

  3. Avatar von charly798
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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich bestreike nicht nur Airbnb als Plattform, sondern dieses Prinzip " an sich".
    Wenn ich verreise, ob allein oder mit Mann/ Familie, dann buche ich klassische Hotels.

    Wenn dafür das Geld nicht reicht bleibt man zu Hause.
    .
    Mal abgesehen davon das nicht jederfrau in ein Hotel möchte -für mich ein absolutes nogo - ist das eine ganz schön arrogante Einstellung, vor allem in Anbetracht dessen das für Rentner und Familien immer weniger Geld zum leben bleibt. Mal abgesehen von Studenten etc.


    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen

    Ich weiß aber auch wie es ist, wenn über Monate statt der üblichen 1500 Bewohner plötzlich ( ohne Tagesausflügler) über 6000 Menschen vor Ort sind.
    Bei uns beschränkt sich das auf die Sommermonate, aber trotz aller guten Einnahmen sind fast alle Leute hier froh, wenn die Saison dann wieder vorbei ist und es ruhiger ist.

    Wie ist es dann wohl in Orten, in denen der Touristenstrom nie nachlässt, nur vielleicht abflaut?
    Ich wohne auch in einer Gegend in der sich durch die Touristen die sonst übliche Einwohnerzahl von 100 leuten auf den qkm mal eben um 50.000-60.000 Leute erhöht.

    Auch ich profitiere davon und auch ich bin froh wenn es ruhiger wird- aber: Die Einnahmen sind eine Lebensgrundlage die für viele hier reicht um den Rest des Jahres den Lebensunterhalt zu bestreiten.
    In einer Gegend in der Landwirtschaft sonst der einzige Arbeitgeber ist und bäuerliche Landwirtschaft geht nun mal rapide den Bach runter.

    Ein ganz anderes Problem ist der ökologische Fußabdruck den die Touristen hier hinterlassen.

    Ich finde Möglichkeiten "privater" Unterkunft gut, wenn es nicht darin ausartet das dafür Wohnraum entfällt bzw nur dafür bereit gestellt wird.
    Aber es gibt die Möglichkeit in entlegene Gegenden zu reisen, wo sich Hotels/Fewo nicht lohnen und das Wetter nicht so zeltfreundlich ist. Und es ist netter sich mit Gastgebern über das Land zu unterhalten, als mit Hoteliers .
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

  4. Inaktiver User

    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Ich finde Möglichkeiten "privater" Unterkunft gut, wenn es nicht darin ausartet das dafür Wohnraum entfällt bzw nur dafür bereit gestellt wird.
    Aber das genau ist ja das Problem, um das es hier geht, weil genau das zunehmend passiert und in vielen Gegenden den Wohnraum verteuert. Und die TE hat das ja auch vor, denn die Wohnung, die sie kaufen will, entfällt damit als normaler Wohnraum

  5. Avatar von charly798
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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber das genau ist ja das Problem, um das es hier geht, weil genau das zunehmend passiert und in vielen Gegenden den Wohnraum verteuert. Und die TE hat das ja auch vor, denn die Wohnung, die sie kaufen will, entfällt damit als normaler Wohnraum
    Aber es macht keinen Sinn dafür allein den Vermietern die Schuld zu geben. Es gibt Nachfrage und die wird erfüllt. Punkt.
    Eine andere Sache ist warum da nicht mehr von Land/Gemeinde gegen gesteuert wird. Sei es für mehr bezahlbaren Wohnraum, verbesserte Mieten etc, als auch von den Gesetzen die das ermöglichen.
    Ließe sich ja schon leicht dadurch regeln, das eine so angebotene Wohnung zu X % selbst bewohnt sein muss mit Erstwohnsitz.

    Könnte mir auch vorstellen das es solche Regelungen irgendwann gibt oder andere die Geld in die Gemeindekasse bringen.
    Insofern wäre es für mich auch eine eher unsichere Geldanlage.
    Abgesehen von allen Gründen die schon genannt wurden.
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

  6. Inaktiver User

    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Aber es macht keinen Sinn dafür allein den Vermietern die Schuld zu geben. Es gibt Nachfrage und die wird erfüllt. Punkt.
    Aha. Und wer zwingt nun Menschen dazu, dieser Nachfrage nachzukommen?
    Da können sich Reisende und Vermieter beide an die Nase fassen.

  7. Inaktiver User

    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    alles doppelt

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Aber es macht keinen Sinn dafür allein den Vermietern die Schuld zu geben. Es gibt Nachfrage und die wird erfüllt. Punkt.
    Das Problem ist, dass es den Steuerzahler viel Geld kostet.

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Eine andere Sache ist warum da nicht mehr von Land/Gemeinde gegen gesteuert wird. Sei es für mehr bezahlbaren Wohnraum, verbesserte Mieten etc, als auch von den Gesetzen die das ermöglichen.
    Ließe sich ja schon leicht dadurch regeln, das eine so angebotene Wohnung zu X % selbst bewohnt sein muss mit Erstwohnsitz.

    Könnte mir auch vorstellen das es solche Regelungen irgendwann gibt oder andere die Geld in die Gemeindekasse bringen.
    Natürlich sind solche Gesetze unausweichlich und sie werden ja auch eingeführt. Das Problem ist, dass das auch jemand überwachen muss. In München haben sie einen Ermittlungstrupp von 8 Leuten, die ständig unterwegs sind und das überprüfen und die Abteilung insgesamt umfasst 30 Leute. Das kostet ganz schön.

    Außerdem wird ja vieles schwarz gemacht, ist ja nicht so, als wenn AirBnB da sonderlich kooperativ wäre oder alle Vermieter da ausnahmslos ehrlich. Da entgeht dem Staat Mehrwertsteuer, Einkommensteuer und Gewerbesteuer. Steuern, die ein Hotel durchaus bezahlt und natürlich auf die Preise aufschlagen muss. Sowas könnte man auch unfairen Wettbewerb nennen.

    Hier mal das, was die Stadt München macht. Das geht bei denen, die ihr Wohneigentum zweckentfremden, bis hin zu Bußgeldern bis zu 300.000 Euro und anscheinend haben sie auch schon mehrere ganz Uneinsichtige in Haft gebracht.

    Wie die Sozialreferentin der Stadt gegen AirBnB vorgeht
    Meine Blumenleggings hat dieses Jahr viel größere Blüten. Ich habe echt einen grünen Daumen.

  9. Avatar von charly798
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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass es den Steuerzahler viel Geld kostet.



    Wie die Sozialreferentin der Stadt gegen AirBnB vorgeht
    Atomstrom auch. Trotzdem nutzen ihn (noch)geschätzte 50% der Stromabnehmer. Wenn nicht mehr.
    Agrarindustrie auch. Da zahlen sogar Veganer für Horror-Tierhaltung.
    Im Gegensatz zu den Verlusten durch Nicht-zahlen dieser Steuern für Eine Unterkunft, zahle ich für die beiden anderen Sachen so oder so. Geld was bereits da ist.
    Gut, anderes Thema.

    Das Problem ist die Geldgier, die eine an sich gute Idee kaputt macht. War ja mit couchsurfing auch so.
    Maßlosigkeit ist ein schlechter Ratgeber. Egal in welchem Bereich.
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.


  10. Registriert seit
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    AW: Wohnung kaufen für Airbnb?

    Zitat Zitat von Reduktion Beitrag anzeigen
    Guten Morgen :-)
    Ich kann den Kaufpreisen beim Wachsen zusehen....
    Und genau deshalb werden die jetzt noch erschwinglichen Mietwohnungen, wie Du es irgendwo weiter unten geschrieben hast, nicht mehr lange erschwinglich bleiben.

    Ganz abgesehen von Deinen Miteigentümern, die Dir recht bald die Knochen verfluchen werden angesichts des ständigen Ein-und Ausziehens von Touristen.
    Geändert von Sanddorn1 (30.09.2018 um 13:12 Uhr)

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