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  1. Moderation
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Rentenansprüche gegenüber der Deutschen Rentenversicherung (oder vergleichbaren Institutionen) als Vermögen ansetzen?
    Es gibt zwar handelbare Ansprüche, die Vermögen wären, (selbst Lebensvesicherungen kann man kaufen und verkaufen), aber die Anspüche aus der DGRV nicht. Es steht auch kein Kapital dahinter, da die Rentenversicherung ein Umlagesystem ist.

    Andererseits ist es mMn auch keine Versicherung, denn das Alter ist so wahrscheinlich, das man keine schadensbegrenzende Wette auf das denkbare Unglück abschließt, länger zu leben. (Es unterscheidet sich von praktisch allen Versicherungen (individuelle Ausnahmesituationen wie die bekannte "Warmrenovierung" mal außenvor) darin, daß der Schadensfall für den Versicherungsnehmer wünschenswert ist.)

    Wenn ich Vermögen als Geld betrachte, das ich morgen ausgeben könnte Wiederum andererseits -- Vermögen ist das Geld, das man nicht ausgegeben hat. Also Geld, das man in der Zukunft ausgeben kann. (Nicht unbedingt morgen. Es gibt länger laufende Anlagen.) In diese Kategorie zählen Rentenansprüche. Aber in diese Kategorie zählen auch zukünftige Arbeitseinkommen. Man könnte sagen, Humankapital.

    Was in jede Finanzplanung eingeht. Ich nehme an, "Finanzplanung" ist die Perspektive, unter der (leidlich) gesicherte Ansprüche individuell bewertet zum Vermögen gehören, auch senn sie nicht handelbar sind.
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  2. Avatar von kornblume81
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    @ VelvetRose: Ah, danke für die Einblicke. Fehlt aber noch der Hinweis, dass auch ihr selbst mal sterben werdet ;-). Aber du schreibst ja von "Nachkommen".

    Klar, wenn man das so durchplant -wofür ich prinzipiell erstmal schon der Typ wäre -, dann hat man irgendwann auch ein schönes Ergebnis. Aber ich möchte nicht so viel für die Zukunft leben.
    Früher hatte ich das für mich so gelöst, größere Beträge für überschaubarere Zeiträume anzulegen. Je nach Lebensphase für drei oder sechs Jahre.

  3. Moderation
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @wildwusel, wie errechnest Du Dir ein Netto vom Einbezahlungsbrutto?
    Ich bin nicht sicher, daß ich die Frage verstehe.

    Auf dem Zettel steht, wie viel Geld die verschiedenen Rentenversicherer von mir und meinem AG bekommen haben (DGRV) bzw wieviel Kapital aus meinen Einzahlungen gebildet wurde. Ich gehe davon aus, daß das das Geld ist, was jetzt im Moment da ist, und rechne daran nicht weiter rum.

    Bei den Ansprüchen sieht es etwas bunter aus. Was ich getan habe ist, ein paar Brutto-Netto-Rechner anzuwerfen, zu sagen, ich sei 70 Jahre alt, zu gucken, was (aufgeschlüsselt) rauskam, und den höheren Steuersatz für später-Rentner reinzubasteln. Das sind ohnehin alles nur grobe Schätzungen.

    In meinem Excel-Blatt stehen für "Rentenphase" im Moment 14% Steuern und 11% KV/PV, das ist aber auch schon wieder zwei Jahre und vermutlich drei Gesetzesänderungen alt... ich aktualisiere das aber nur alle 5 Jahre, öfter lohnt nicht.

    Die Frage ist bei solchen Berechnungen, die sehr weit ins Unbekannte gehen: Wozu stellt man sie an? Mich interessieren im Grund drei Szenarien: a) ich werde in diesem Jahr erwerbsunfähig, b) ich gehe regulär in Rente, c) ich höre freiwillig oder unfreiwilig X Jahre vor der Rente zu arbeiten auf, ohne EU. Dann gucke ich von da aus, wo Lücken sind (Szenario b ist nicht zu bewältigen, übrigens, deswegen habe ich es aufgegeben) und wo wieviel Spielraum ist.

    Außerdem verwende ich Entnahmeplanrechner zur Orientierung.

    Ich würde nie versuchen, das alles in eine Formel zu pressen, sondern schrittweise rechnen:

    - Wie viele Jahre arbeite ich noch?
    - Wieviel Geld erwarte ich in jedem dieser Jahre zu sparen?
    - Wie hohe Ansprüche erwarte ich in jedem dieser Jahre zu erwerben?
    ==> Was ist meine Lage bei Rentenbeginn?
    - Wie hoch ist meine Rente?
    - Wie hoch sind meine Abzüge?
    - Wie hoch ist mein Vermögen?
    - Wie hoch sind meine erwarteten Ausgaben?
    ==> Wann ist mein Geld alle?
    - nie => Fein
    - jenseits der 100? => wahrscheinlich egal. Kommt Zeit, kommt Rat.
    - jenseits der 90? => Parameter ein bißchen schieben, nach Optimierungen gucken.
    - jenseits der 70? => Plan verbessern
    - vorher? => Plan generalüberholen.

    In dieser Art der Rechnung kannst du "Rentenbeginn" beliebig schieben und gucken, was die Zahlen tun.
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  4. Moderation
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    @VelvetRose,
    Ihr habt also im Grund eine "Familienkasse". Das Vermögen, wenn nicht ohnehin in gemeinschaftlichem Besitz bleibt in der mütterlichen Linie und ist kalkulierbar.
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  5. gesperrt
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von kornblume81 Beitrag anzeigen
    @ VelvetRose: Ah, danke für die Einblicke. Fehlt aber noch der Hinweis, dass auch ihr selbst mal sterben werdet ;-). Aber du schreibst ja von "Nachkommen".

    Klar, wenn man das so durchplant -wofür ich prinzipiell erstmal schon der Typ wäre -, dann hat man irgendwann auch ein schönes Ergebnis. Aber ich möchte nicht so viel für die Zukunft leben.
    Früher hatte ich das für mich so gelöst, größere Beträge für überschaubarere Zeiträume anzulegen. Je nach Lebensphase für drei oder sechs Jahre.
    Ja, aber es geht ja um mich, also geht es darum, dass es alles meines sein wird und durch die Ehe dann auch das von meinem Freund. Dass es irgendwann an die späteren Kinder fällt ist klar, aber die müssten das ja dann wieder für sich aussprechen, was mich dann nicht mehr betreffen würde, wenn ich schon gestorben bin.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    @VelvetRose,
    Ihr habt also im Grund eine "Familienkasse". Das Vermögen, wenn nicht ohnehin in gemeinschaftlichem Besitz bleibt in der mütterlichen Linie und ist kalkulierbar.
    Genau, so kann man es sagen. Wir haben auch vor dann bei unserem Mehrfamilienhaus das ganze Einkommen in eine Kasse zu werfen und davon alles zu bezahlen und dann am Ende nach allen Zahlungen den Rest verhältnismäßig auf uns vier Personen und zum Sparen aufzuteilen, also den Rest sozusagen in fünf Teile aufzuteilen, wo dann für jeden gute 500-600 Euro als 'Taschengeld' für Shopping, Kino, Fitnessverein, was weiß ich was es alles gibt, bleiben. Ist wohl ein anderes Modell als bei vielen, aber uns gefällt es so.

  6. Avatar von Nocturna
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von VelvetRose Beitrag anzeigen
    Ja, aber es geht ja um mich, also geht es darum, dass es alles meines sein wird und durch die Ehe dann auch das von meinem Freund. Dass es irgendwann an die späteren Kinder fällt ist klar, aber die müssten das ja dann wieder für sich aussprechen, was mich dann nicht mehr betreffen würde, wenn ich schon gestorben bin.
    Ich weiß, dass es in Österreich keine Erbschaftssteuer gibt, aber wird man in Ö bei Heirat auch automatisch Miteigentümer am Vermögen des Partners? Wenn dir in Deutschland vor der Ehe ein Haus/Wertpapiere/Gold gehört, gehört es dir während der Ehe immer noch allein und falls man während der Ehe erben sollte, wird es nicht zum Eigentum beider Ehepartner.

    Und was die späteren Kinder angeht, werden die in Österreich nicht automatisch beim Tod eines Elternteils Miterbe? In Deutschland ist da so und das kann man nur mittels Testament halbwegs abfedern.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  7. gesperrt
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dass es in Österreich keine Erbschaftssteuer gibt, aber wird man in Ö bei Heirat auch automatisch Miteigentümer am Vermögen des Partners? Wenn dir in Deutschland vor der Ehe ein Haus/Wertpapiere/Gold gehört, gehört es dir während der Ehe immer noch allein und falls man während der Ehe erben sollte, wird es nicht zum Eigentum beider Ehepartner.

    Und was die späteren Kinder angeht, werden die in Österreich nicht automatisch beim Tod eines Elternteils Miterbe? In Deutschland ist da so und das kann man nur mittels Testament halbwegs abfedern.
    Du beziehst dich nun auf das Vermögen, das vor der Eheschließung befand? In Österreich gilt aktuell die Gütertrennung, aber eine Gütergemeinschaft kann natürlich vereinbart werden. Das haben wir eben auch vor. Auch auf die Erbschaft bezogen.

    In Österreich kann man es auch so machen. Die Kinder müssten einen Vertrag unterschreiben und generell auch durch Testament kann man ihr Erbe auf den Pflichtanteil beschränken. Wurde bei meiner Tante so gehandhabt. Wir werden später aber klarstellen, dass die Kinder erst nach unser beider Ableben erben.

  8. Avatar von agathe13
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von VelvetRose Beitrag anzeigen
    Ich habe 22.000 an Vermögen angesammelt, das ist ja auch etwas als Studentin Und ja, bei uns wird das zusammengerechnet, da meine Großmutter irgendwann wohl sterben wird, meine Großmutter dann aber kein Vermögen mehr hat, also alles meiner Mutter gehört,
    Außer natürlich, deine Großmutter wird vorher pflegebedürftig und das Geld geht dafür drauf.

    die wohl auch irgendwann sterben wird und ich daher das alles erbe, das jetzt schon da ist und noch hinzukommt
    Außer natürlich, deine Mutter wird vorher pflegebedürftig und das Geld geht dafür drauf.

    und mein Freund, als Ehepartner dann, wenn es soweit ist, mit mir gemeinsam erbt
    Nein. Wenn Erbe, dann erbst du und nicht dein Dann-Eheman.

  9. gesperrt
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Außer natürlich, deine Großmutter wird vorher pflegebedürftig und das Geld geht dafür drauf.

    Außer natürlich, deine Mutter wird vorher pflegebedürftig und das Geld geht dafür drauf.

    Nein. Wenn Erbe, dann erbst du und nicht dein Dann-Eheman.
    Meine Mutter würde die Pflege übernehmen.

    Dann bezahlen wir eine Pflegerin für meine Mutter, da bis dahin mein Freund und ich genügend verdienen und das ganze Geld steckt dann sowieso bis auf Rücklagen wie Gold, Schmuck, Münzen und Ersparnisse im Haus. Umso mehr man von einem Haus abbezahlt, umso weniger Zinsen bezahlt man, ergo muss man später immer besser auskommen, da man viel weniger abbezahlt, irgendwann nichts mehr und immer besser verdient. So ne Pflege kann man sich dann locker leisten. Konnten sich Tante und Onkel auch, als die Mutter von meinem Onkel nach einer OP im Alter von 90 pflegebedürftig wurde. Einen Teil schießt der Staat zu, den Rest muss man selbst bezahlen. Die verdienen zwar gut, aber keine Akademikergehälter.

    Wir vereinbaren es aber so, dass alles Vermögen, das vor der Ehe bestand nun beiden gehört und alles Vermögen, das während der Ehe erworben wird auch beiden zufällt. Gütertrennung ist zwar Standard, man kann aber eine Gütergemeinschaft vereinbaren.

  10. Moderation
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    AW: Wie ist euer Vermögen angelegt?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Außer natürlich, deine Großmutter wird vorher pflegebedürftig und das Geld geht dafür drauf.
    Aber Vermögen, ob individuell oder kollektiv gehalten, ist immer eine Momentaufnahme. Man weiß nicht, was passiert. Das ist jetzt kein spezifischer Kritikpunkt an irgend jemands Vermögensallokation, daß das Geld irgendwann weg sein könnte.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
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