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    Sparen mit 23 - wie und wo

    Hallo zusammen,

    ich bin 23, habe ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und möchte nun beginnen zu sparen.
    Habe unwesentliche kleinere Beträge gespart (seit 3 Jahren Vermögenswirksame Leistungen so weit ergänzt, wie es stattl. max. gefördert wurde und ein paar Aktien angesammelt,...)
    Möchte nun monatl. ca. 600 Eurp sparen + 1mal jährlich ca. 10000 Euro.
    Das ganze soll in 7,8,9,10 Jahren verfügbar sein und sich schön vermehrt haben.

    Aktienfonds? Welche? Wo?....

    Wir gehe ich an die ganze Sache ran? Habe keine Lust meine Freizeit auf dem Finanztreff zu verbingen oder Bücher darüber zu lesen, nehme aber an, dass ich da kein Weg daran vorbei führt.

    Bin für Tips jeglicher Art dankbar - wie steige ich in diese Thematik ein, was MUSS ich wissen, wie gehe ich jetzt am Besten vor...

    Herzlichen Dank und viele Grüße

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Hallo Zauberhase,

    ich bin auch 23 und spare schon länger. Allerdings reicht es bei mir nicht für sparen im richtig großen Stil.

    Zur Zeit bekomme ich leider keine VWL aber ich zahle jeden Monat 60 Euro auf meinen Bausparvertrag (war vorher Sparkonto bei der Bausparkasse, wurde nach dem 21 LJ dann auf Bausparvertrag gelegt), 50 Euro jeden Monat in einen Fond und vor kurzem hab ich ein Tagesgeldkonto eröffnet und viel "übriges" Geld von meinem Girokonto darauf überwiesen.
    Natürlich hab ich auch noch diverse Versicherungen, aber an die kann man ja nicht einfach so mal ran bei Bedarf.

    Eigentlich finde ich es auch ziemlich ätzend, mich mit so Finanzkram zu beschäftigen, aber wenn man sein Geld vermehren will... Ich frage auch oft Eltern, Tante oder Opa um Rat.

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Zitat Zitat von Zauberhase
    Wir gehe ich an die ganze Sache ran? Habe keine Lust meine Freizeit auf dem Finanztreff zu verbingen oder Bücher darüber zu lesen, nehme aber an, dass ich da kein Weg daran vorbei führt.
    So isses, aber so lange du dich kundig machst, was sich am besten für dich eignet, würde ich das Geld erst mal auf einem Tagesgeldkonto parken. Es gibt derzeit Angebote ab 3%. Was zu beachten ist, dass bei manchen entweder ein Depot eröffnet werden muss oder das Angebot zeitlich oder der Höhe beschränkt ist. Zinssteigerungen gelten dann wieder nur für Neukunden etc.
    Ich bin von daher mit Ing. Diba bisher gut gefahren.
    Was auch Sinn macht, ist sich mal ein Heft Finanztest an Kiosk zu kaufen. Die Hefte lohnen sich nach meiner Meinung auch fürs tägliche Leben, für alles was so mit Versicherungen, Banken vieles andere zu tun hat. Es gibt dazu auch einige Sonderhefte, die sich Fonds etc. beschäftigen. Damit hat man schon mal einen Überblick.
    Igel224

    Es wird wieder aufwärts gehen

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Zitat Zitat von Zauberhase
    Hallo zusammen,

    ich bin 23, habe ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und möchte nun beginnen zu sparen.
    Habe unwesentliche kleinere Beträge gespart (seit 3 Jahren Vermögenswirksame Leistungen so weit ergänzt, wie es stattl. max. gefördert wurde und ein paar Aktien angesammelt,...)
    Möchte nun monatl. ca. 600 Euro sparen + 1mal jährlich ca. 10000 Euro.
    Das ganze soll in 7,8,9,10 Jahren verfügbar sein und sich schön vermehrt haben.

    Aktienfonds? Welche? Wo?....

    Wir gehe ich an die ganze Sache ran? Habe keine Lust meine Freizeit auf dem Finanztreff zu verbingen oder Bücher darüber zu lesen, nehme aber an, dass ich da kein Weg daran vorbei führt.

    Bin für Tips jeglicher Art dankbar - wie steige ich in diese Thematik ein, was MUSS ich wissen, wie gehe ich jetzt am Besten vor...

    Herzlichen Dank und viele Grüße
    hallo zauberhase!

    löblich, daß du sparen möchtest oder weißt, daß du sparen mußt!
    was ist in 7,8,9,10 jahren? welches sparziel verfolgst du?
    das ist ganz wichtig in der berücksichtigung der geldanlage. hast du vor eine immobilie zu erwerben? möchtest du langfristig etwas für die altersvorsorge tun? möchtest du davon in 10 jahren ein auto kaufen, eine traumreise machen?
    am besten du lässt dich unabhängig beraten, also nicht von einem bankmenschen oder einem vertreter. der kann dir tipps geben und dir auch die unterschiede zwischen geld- und sachwerten aufzeigen.
    denke schon, daß eine geldanlage in investmentfonds sinnvoll ist- zumindest für einen teil des geldes. für diese geplante anlagedauer und zudem ratierliche zahlung kommen u.a. auch aktienfonds in frage. möchte aber da so jetzt keine konkreten nennen, da du dich erstmal mit den o.g. fragen beschäftigen solltest. eine reine investmentanlage ist höchstwahrscheinlich auch nicht passend für dich.
    ggf. kann ich dir einen seriösen berater in deiner nähe nennen. bei interesse: pn an mich.

    beste grüße,

    DerExperte

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Hallo Igel,
    vielen Dank für den Tip mit DiBa. Sicherlich erstmal die beste Alternative, bis ich mir darüber klar geworden bin, was ich wie anlegen will.
    Viele Grüße

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Hallo Schruli,
    auf Bausparen und Versicherungen hab ich gar keine Lust ;-) aber Mama frage ich schon auch mal um Rat. Viel Spaß noch beim Sparen...und viele Grüße

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Hallo Experte und alle anderen, die noch helfen wollen und diese Infos benötigen:
    Möchte "irgendwann mal" eine Immobilie erwerben. Ansonsten brauche ich das Geld (hoffentlich) nicht.
    Ob ich langfristig etwas für die Altersvorsorge tun möchte ist eine gute Frage. Macht das denn steuerlich überhaupt Sinn oder ist is in meinem Alter nicht sinnvoller, etwas risikofreudiger zu investieren? Oder ist das gar kein Widerspruch...
    Viele Grüße

  8. Inaktiver User

    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Zitat Zitat von Schruli
    Hallo Zauberhase,

    ich bin auch 23 und spare schon länger. Allerdings reicht es bei mir nicht für sparen im richtig großen Stil.

    Zur Zeit bekomme ich leider keine VWL aber ich zahle jeden Monat 60 Euro auf meinen Bausparvertrag (war vorher Sparkonto bei der Bausparkasse, wurde nach dem 21 LJ dann auf Bausparvertrag gelegt)....
    Ein Bausparvertrag ist keine Geldanlage sondern nur unter gewissen Voraussetzungen sinnvoll.
    a) in begrenztem Masse zur Abschöpfung der Förderung bei Vermögenswirksamen Leistungen (meist sind jedoch andere Alternativen sinnvoller)
    b) bei Immobilienbesitzern, die zukünftige Renovierungen in Hochzinszeiten über günstige Bauspar-Kredite finanzieren wollen

    Die Nettoerträge bei den Bausparverträgen decken i.d. Regel nicht einmal die (tatsächliche) Inflation. Wer also einen Bausparvertrag als Geldanlage gezeichnet hat, betreibt aktive Kaufkraftvernichtung.....

    Überleg doch mal:
    Wieviel Zinsen hast Du vorher im Sparvertrag bekommen?
    Sind beim Sparvertrag Kontoführungsgebühren angefallen?
    Mußtest Du beim Sparvertrag eine Kundenzeitschrift/Versand bezahlen?
    Ziehe diese Kosten von Deinen jährlichen Zinsen ab. Was bleibt dann? Hier ist dann die Inflation noch gar nicht berücksichtigt...

    Naja, es muß jeder selbst heraus finden, wie er sich das Geld aus der Tasche ziehen lässt.

    Schöne Grüße

    justii

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    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Ein Bausparvertrag ist nicht nur aus diesen beiden Gründen sinnvoll.

    Ich hab den schon seit meiner Kindheit.

    Bei dem Sparvertrag fielen weder Kontoführungsgebühren an, noch musste ich irgendeine Zeitschrift bezahlen.

  10. User Info Menu

    AW: Sparen mit 23 - wie und wo

    Zitat Zitat von Zauberhase
    Hallo Experte und alle anderen, die noch helfen wollen und diese Infos benötigen:
    Möchte "irgendwann mal" eine Immobilie erwerben. Ansonsten brauche ich das Geld (hoffentlich) nicht.
    Ob ich langfristig etwas für die Altersvorsorge tun möchte ist eine gute Frage. Macht das denn steuerlich überhaupt Sinn oder ist is in meinem Alter nicht sinnvoller, etwas risikofreudiger zu investieren? Oder ist das gar kein Widerspruch...
    Viele Grüße
    hallo zauberhase!

    immobilie ist schon mal gut, da es sich um einen sachwert handelt. ein bausparvertrag ist ein geldwert, der langfristig auch nachteile bieten kann. man müßte konkret ausrechnen, wann sich was lohnt (das rechnen die meisten aber nicht, diese orientieren sich nur am vermeintlich günstigen darlehenszinssatz).

    preis und lage ist bei einer immobilie aber entscheidend für die werthaltigkeit in zukunft.
    ist dieses "irgendwann mal" in ca. 10 jahren oder doch plötzlich viel früher?
    was vor einem immobilienerwerb wichtig wäre, ist ein kapitalaufbau, so daß du nachher ausreichend eigenkapital hast, um auch eine gute baufi-kondition erhalten zu können. kein eigenkapital kann die baufi-kondition erheblich verschlechtern und macht deinen kredit dadurch teurer.
    solltest du mit angespartem kapital dann doch keine immobilie erwerben wollen, so kannst du dann ja (je nachdem wie du gespart hast) flexibel auf deine neuen ziele reagieren und entsprechend anpassen (z.b. für die altersvorsorge, sprich zusatzrente- die du dringend brauchen wirst!).
    deine frage mit dem "steuerlich sinn machen" verstehe ich nicht ganz. mit einem hast du recht: wenn man jung ist kann man risikofreudiger investieren . wenn du dir einen finanzplan erstellen lässt, wo deine ziele in der zukunft berücksichtigt sind und auch die inflation, wirst du sehen, daß du meist gar keine andere möglichkeit hast diese ziele zu erreichen, wenn du nicht "risikofreudig" (bedeutet auch chancenreich) investierst.

    beste grüße,

    DerExperte

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