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    Pflegeimmobilien

    Liebe Leute,

    ich suche ein weniger riskante Anlageform für meinen Sparstrumpf. Die Bank empfiehlt u.a Pflegeimmobilien.
    Hat jemand Erfahrungen oder eine Meinung?
    Freue mich über Antworten

    Fula

  2. Inaktiver User

    AW: Pflegeimmobilien

    Pflegeimmobilien in welcher Form?

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    AW: Pflegeimmobilien

    Zitat Zitat von fulanito Beitrag anzeigen
    Die Bank empfiehlt u.a Pflegeimmobilien.
    Dann müssen die offenbar ein Objekt verticken. Wir haben uns vor zwei/drei Jahren so eine Investition durchgerechnet und uns dagegen entschieden. Eine reine Wohnimmobilie war für uns lukrativer. Ich kann Dir nur raten, Ein- bis zwei-Zimmer-Wohnungen in einer Universitätsstadt zu kaufen, da ist auf jeden Fall die Vermietung gesichert. Wir haben uns jedesmal für eine Bestandsimmobilie entscheiden, da dabei der "return on investment" deutlich besser war, als bei einem Neubau.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

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    AW: Pflegeimmobilien

    Zitat Zitat von fulanito Beitrag anzeigen
    Liebe Leute,

    ich suche ein weniger riskante Anlageform für meinen Sparstrumpf. Die Bank empfiehlt u.a Pflegeimmobilien.
    Interessant zu wissen wäre, warum deine Bank eine Pflegeimmobilie als weniger riskant einstuft. Ist es eine bereits vermietete Bestandsimmobile, die schon auf dem Markt etabliert ist? Ist es ein Neubau, der unter städtischer Leitung hochgezogen wird, bei der man davon ausgehen kann, dass das Konzept der Betreibergesellschaft auf jeden Fall aufgehen wird, sprich kein Pleiterisiko? Gehe ich richtig in der Annahme, dass ihr euch nicht selbst um die Vermietung kümmern wollt und eher passiv investieren wollt?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Wir haben uns vor zwei/drei Jahren so eine Investition durchgerechnet und uns dagegen entschieden. Eine reine Wohnimmobilie war für uns lukrativer.
    Ich denke auch, dass eine selbstvermietete Eigeninvestition finanziell lukrativer ist. Überall, wo man nur indirekt investiert ist, ob Immobile oder Fonds, muss man für die Verwaltung des Vermögens Abschläge hinnehmen. Kommt aber ganz darauf an, wie der Blickwinkel ist. Wer sich selbst nicht mit Mietern abgeben will, für den mag eine indirekte Beteiligung die bessere Wahl trotz weniger Rendite sein.

    Ich bin Kommanditist bei einer Betreuten Wohnen Einrichtung, der Komplementär ist die Stadt. Die Rendite aus diesem Objekt zu berechnen ist tricky, bei uns spielt Steuersparnis durch Abschreibung eine Rolle. Dazu kommen noch steuerneutrale Ausschüttungen, wir hatten die Möglichkeit uns an den günstigen Kredit der Stadt zu hängen und die Lage des Objekts im Zentrum war allein schon von der Wertsteigerung verlockend. Wenn man dazu die nicht pekuniären Möglichkeiten dazurechnet, ich habe ein Vorzugsrecht bei Neuvermietung und meine Eltern wollten unbedingt einziehen, macht diese Investition durchaus Sinn. Geld hätte ich aber woanders mehr rausgeschlagen, dafür erachte ich die Anlage als nicht riskant und schwankungsarm im Gegensatz zu meinem Depot. Arbeit habe ich auch keine damit, ich gehe nur einmal jährlich zur Gesellschafterversammlung.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Pflegeimmobilien

    wenn die bank das empfiehlt wäre ich vorsichtig.

    hier werden seit monaten seniorenwohnungen zum kauf angeboten, die offenbar keiner will.
    wäre ein appartement zur vermietung eine alternative?


    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Pflegeimmobilien

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich bin Kommanditist bei einer Betreuten Wohnen Einrichtung, der Komplementär ist die Stadt.
    Wie kommt man an so etwas ? Das hielte ich für eine lukrative Geschichte. Muß man dazu in der betreffenden Stadt gemeldet sein ? Wir hatten vor Jahren ein vergleichbares Projekt im Bereich erneuerbare Energien. Die Stadt war der Initiator, die Einwohner konnten sich beteiligen: Bedingung war aber, dass man mit erstem Wohnsitz dort gemeldet sein mußte.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

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    AW: Pflegeimmobilien

    Details für das Angebot sollte ich in einem gesonderten Beratungsgespräch erhalten. Sie sprechen bisher von gesicherten Einnahmen, Verwaltung und Vermietung macht der Betreiber und die Möglichkeit die Immobilie in gewünschter Stadt irgendwann selbst zu nutzen, bzw. dann Vorrang zu haben.

    Eine kleine Wohnung in einer großen Stadt hab ich auch schon überlegt. ....


    Nocturna, deine Investition klingt wirklich gut. So was hab ich noch nicht gehört.

    Luciernago, sie sagen, die Miete kriegt man, ob vermietet oder nicht. Das Risiko läge bei der Verwaltung.

    Danke erst mal für eure Meinungen. Ich google mal weiter und überlege noch

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    AW: Pflegeimmobilien

    Zitat Zitat von fulanito Beitrag anzeigen
    Luciernago, sie sagen, die Miete kriegt man, ob vermietet oder nicht. Das Risiko läge bei der Verwaltung.
    Große Vorsicht ! Diese Mietgarantie bezahlst Du auf die eine oder andere Weise, und sie ist vermutlich zeitlich befristet. Das Fatale ist, dass dem Investor über die Mietgarantie Mieten suggeriert werden, die auf dem freien Markt nicht zu erzielen sind.
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    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Wie kommt man an so etwas ?
    Uff, wie war das nochmal? Ich denke, es war ein Fall von zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Unsere Stadt, genauer gesagt, Großgemeinde wollte auch im Bereich der älterwerdenden Bevölkerung ein Vorbild sein. Und so haben sie nach einigem Überlegen ein Betreutes Wohnen Konzept entwickelt, welches die Gemeinde finanziell aber nicht zu stark belasten sollte und haben Fremdgelder eingeworben. Man konnte davon in der Regionalzeitung lesen, im gemeindeeigenen Käseblatt und auch durch Mundpropaganda wurde das weiterverbreitet. Weil damals das Betreute Wohnen Konzept noch recht neu und die Leute skeptisch waren, ging das recht zäh voran, obwohl die Mindesteinlage nur 20.000 Euro waren.
    Zitat Zitat von fulanito Beitrag anzeigen
    Details für das Angebot sollte ich in einem gesonderten Beratungsgespräch erhalten. Sie sprechen bisher von gesicherten Einnahmen, Verwaltung und Vermietung macht der Betreiber und die Möglichkeit die Immobilie in gewünschter Stadt irgendwann selbst zu nutzen, bzw. dann Vorrang zu haben.
    Es sind schon Betreiber von Seniorenresidenzen Pleite gegangen. Man sollte sich die Zahlen und Kalkulationen geben lassen und dann ist Internetrecherche angesagt. Wer ist der Betreiber? Wie sehen die Geschäftszahlen der Firma aus? Haben sie Erfahrung in dem Metier? Gibt es schon erfolgreiche vermarktete Objekte? Gibt es genug Nachfrage/zahlungsfähige Klientel für das Angebot?
    Zitat Zitat von fulanito Beitrag anzeigen
    Eine kleine Wohnung in einer großen Stadt hab ich auch schon überlegt. ....
    Das ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn es lohnende Objekte zur Auswahl gibt.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Pflegeimmobilien

    Mietgarantien und alle anderen Garantien hängen immer von der Bonität des Garantiegebers ab. Im Zweifel sind solche Garantien gar nichts wert. Insbesondere dann, wenn in der Kette der Eigentümer irgendwo mal eine GmbH oder ähnliches auftaucht. Direkt Stadt, Land, Bund: gut. Alles andere: schlecht.

    Pflegeimmobilien sind schön und gut, kosten in der Herstellung aber ungefähr genau das gleiche wie alle anderen Immobilien auch. Ich könnte mir vorstellen, dass euch da höhere Herstellungskosten untergejubelt werden, passt also auf!

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