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    verwirrt Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Hallo,

    ich habe ein paar Tausend Euro übrig und weiß nicht so recht, was ich damit machen soll. Ich möchte einen kleinen Teil davon auf einen alten Bausparvertrag legen, weil der noch über 4% verzinst wird. Ist das sinnvoll?
    Die Spaßkasse und die VoBa haben für Summen zwischen 2.500 und 5.000€ nicht gerade gute Ideen, wie ich feststellen musste.
    Was haltet Ihr denn von einem Angebot der Deutschen Bank für Neukunden? Sie locken mit 4% auf db FestzinzSparkonten ab 2.500€. Wenn dies Konto nicht noch versteckte Kosten und Gebühren aufweist, hört sich das Angebot doch ganz interessant an.
    Was bedeutet eigentlich Tagesgeld?

    Vielleicht hat ja jemand Tipps oder Ideen, was man mittelfristig innerhalb ein bis drei Jahren am besten mit Erspartem machen kann.

    Lambda
    Schokosüchtig

  2. gesperrt

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    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Hallo,
    die Volksbank bietet z.Z. 3,3% für täglich verfügbares Festgeld, wenn man dort ein Internet-Gehaltskonto hat. Bei der NORIS bekomme ich das auch.
    Für Sparbriefe (nicht kündbar) oder Bundesanleihen (kleines Kursrisiko bei vorzeitigen Verkauf) mit 3 Jahren Laufzeit gibt es etwas mehr.
    Sicherheit bei allen Anlagen 100%
    Gruß M.M.

  3. Inaktiver User

    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Hallo.

    Hier ein kurzer Vergleich:

    Anbieter --------Produkt---------Zinssatz----Zinsbindung
    Cortal Consors--Superzins--------4,50 %-----1 Tag
    AT Bank--------Sparkonto--------4,00 %----1 Tag
    1822direkt------ CashOne--------3,60 %-----1 Tag
    Comdirect Bank-Tagesgeld PLUS--3,30 %-----1 Tag
    DKB------------DKB-Cash--------3,30 %-----1 Tag
    (naja, sieht optisch nicht ganz so toll aus aber erfüllt seinen Zweck)

    Aber bei einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren oder etwas mehr gibts vielleicht noch ne gute Alternative. Ich recherchire mal, ob das noch aktuell ist und melde mich dann per PN.

    lg. justii

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    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Ähm, was heißt denn bitte 1 Tag Zinsbindung?

    lg Nyala

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    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Ich glaube, 1 Tag Zinsbindung bedeutet, dass der Zinssatz jeden Tag wechseln kann.

    Die Banken passen ja ständig ihren Zinssatz bei den Tagesgeldkonten an...

  6. Inaktiver User

    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Hallo nyala.

    Das bedeutet, daß der Zins täglich wechseln kann - aber nicht muß. Die Erfahrung zeigt, daß die meisten Angebote oft über lange Monate gleich bleiben. Sollte sich der Zins tatsächlich negativ verändern, so kann man ebenfalls tagesaktuell wechseln, da ja das gesamte Kapital banktäglich ohne Kündigung verfügbar ist.

    Allerdings gibt es auch Angebote, bei denen auch beim Tagesgeld der Zinssatz 3 Monate oder 6 Monate fest garantiert ist obwohl das Geld banktäglich ohne Kündigung verfügbar ist. Es ist wohl eine Bauchentscheidung, für welche Variante man sich entscheidet:
    Erwartet man steigende Zinsen, ist die 1-Tages-Variante vermutlich besser
    Erwartet man fallende Zinsen, tendiert man wohl eher zur Garantie

    In jedem Fall ist ein Tagesgeld nur für die liquide Reserve (Park-Geld) gedacht und nicht als Geldanlage. Denn egal ob 3,3% oder 4,5% - eine Kapitalanlage muß deutlich mehr bringen.

    Lieben Gruß

    justii

  7. Inaktiver User

    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Tagesgeld bedeutet, dass das angelegte Geld täglich verfügbar ist. Unterschiede gibt es aber bei der Höhe. Nicht immer kann man an den gesamten Betrag ran, wenn es etwas höhere Beträge (ca. 5.000 Euro) sind. Gerade bei hochverzinsten Tagesgeldkonten muss man sehr genau das kleinstgedruckte lesen. So schränken manche Anbieter die Verfügbarkeit ein, man muss dann bspw. den gesamten Betrag mit 3 Überweisungen abheben statt einer. Wenn dann noch ab der 3. Überweisung Geld für die Überweisung verlangt wird, zahlt man sogar noch drauf.

    Ebenfalls sehr beliebt ist die Bundelung von Tagesgeldkonten mit Wertpapierdepots. Dies macht z.B. Cortal Consors. Oftmals muss man dann pro Quartal einen Zwangs-Wertpapiertrade machen. Hat man davon keine Ahnung und kauft ins Blaue rein, ist im schlechtesten Fall das ganze Tagesgeld weg, weil man schlechte Aktien gekauft hat. Macht man keinen Trade, kostet das Tagesgeldkonto plötzlich 5 Euro Gebühr und so Scherze.

    Bei der DKB Bank ist auch nicht alles Sonnenschein. Da kann man vom Tagesgeldkonto nur Geld abheben, wenn man eine kostenpflichtige Hotline anruft.

    1822direkt ist gerade erst bei mir durchgefallen. Dort kann man zwar als Neueinsteiger gute Zinsen abgreifen, steigen aber die Zinsen weiter, ist man als Bestandskunde gekniffen. Denn 1822direkt gibt Zinserhöhungen nicht an Bestandskunden weiter, sondern erfindet einfach ein neues Tagesgeldkonto mit höherem Zinsatz und gibt das nur für Neukunden frei. So hängen heute Kunden, die im Frühjahr 2006 bei 1822direkt für damals gute 2,75% eingestiegen sind, heute immer noch bei 2,75%, während Neukunden 3,60% bekommen.

    Desweiteren sind die hohen Zinssätze manchmal nur für 3 Monate garantiert, danach sackt der Zinssatz nicht selten deutlich unter Marktniveau. Hier wird einfach Dummenfang gemacht.

    Dann sollte man bedenken, dass einige ausländische Banken mit höheren Zinsen nicht dem Einlagensicherungsfond angehören. Denn dann sind meist nur 20.000 Euro geschützt. Aber selbst da wird es vermutlich nicht einfach ranzukommen, wenn die Bank dicht macht.

    Festgeld wird für einen vereinbarten Zeitraum mit einem festen Betrag fest angelegt. Man hat nicht die Möglichkeit, nachträglich aufzustocken. Man kommt zwar vor Ablauf der Zeit meistens im Notfall ran, dann aber kann es je nach AGB passieren, dass man entweder überhaupt keine Zinsen oder einen deutlich niedrigeren Zinssatz bekommt.

    Das Angebot der Deutschen Bank ist ohne Fallen. Hab ich dieser Tage auch wahrgenommen. Man muss als einzigstes die Kündigungsfrist für die Anlage beachten, weil sie sich sonst jeweils um 3 Monate verlängert. Im schlechtesten Fall dann für 0,5% Zinsen. Primär geht es denen aber natürlich auch nicht um Nächstenliebe, sondern verkaufen. Denn während ich den ganzen Vertragskram dort in der Filiale gemacht habe, hat der Berater mir von tollen Fonds, Riesterrente bla bla vorgeschwärmt. Hab ich alles abgelehnt. Wenn man sich nicht volllabern lässt, kann einem nix passieren.

  8. Inaktiver User

    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Tagesgeld bedeutet, dass das angelegte Geld täglich verfügbar ist.
    .
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    Das Angebot der Deutschen Bank ist ohne Fallen. Hab ich dieser Tage auch wahrgenommen. Man muss als einzigstes die Kündigungsfrist für die Anlage beachten, weil sie sich sonst jeweils um 3 Monate verlängert.
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    Wenn man sich nicht volllabern lässt, kann einem nix passieren.
    Wenn eine Kündigungsfrist zu beachten ist, dann ist es doch kein Tagesgeld mehr sondern ein Festgeld (nicht verwechseln). Wenn ich also die Kündigung übersehe und es verlängert sich um drei Monate, dann bekomme ich i.d. Regel für diese drei Monate nicht mehr den Spitzenzins, der mir am Anfang des Angebotes gutgeschrieben wurde.

    Wenn das keine Falle ist... (sein könnte)

  9. Inaktiver User

    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Desweiteren sind die hohen Zinssätze manchmal nur für 3 Monate garantiert, danach sackt der Zinssatz nicht selten deutlich unter Marktniveau. Hier wird einfach Dummenfang gemacht.
    Wenn man sich nicht volllabern lässt, kann einem nix passieren.
    Macht doch nichts, es ist doch Tagesgeld und damit kann ich jederzeit wieder zum besten Angebot wechseln.

    Lieben Gruß

    justii

  10. Inaktiver User

    AW: Tagesgeld- oder Festzinskonto?

    Das ist richtig. Aber nur für die Informierten

    Die Banken spekulieren auf die, die nicht das Kleinstgedruckte lesen. Die sehen nur "4%"....packen das Geld rauf und bekommen ab dem 4. Monat dann 1,5%. Im besten Fall (für die Banken) fällt das erst nach einem Jahr auf, wenn die Kontoauszüge zugeschickt werden.

    Da gibt es ne Menge, die sich auf die Weise überrumpeln lassen. AGBs lesen ist nämlich nach meinem Empfinden, egal welche Branche, immer mehr aus der Mode gekommen. Das Geschrei ist dann nur hinterher groß mit "Abzocke" etc. Hätten die Leute die AGB gelesen, wäre es garnicht dazu gekommen.

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