Hallo, die Betrachtung bezog sich auf meinen jetzigen Grenzsteuersatz als Angestellter und meinen zukünftigen Grenzstuersatz als Rentner. Ein "durchschnittliche Steuerzahler" der "durchschnittlich besteuert" interessiert nicht.Zitat von Googol
Außerdem wird jede andere Anlage sofort jährlich besteuert, Riester erst ab Beginn der Auszahlung. D.h auch der Zinseszinseffekt wirkt sich günstig aus.
Es hat übrigens vor Jahren in der F.A.Z. eine Renditeberechnung gegeben. Dort worden Renditen um die 9% pronostiziert.
Gruss M.M.
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11.01.2007, 14:14
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
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11.01.2007, 14:34Inaktiver User
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Zitat ManfredM:
"Es hat übrigens vor Jahren in der F.A.Z. eine Renditeberechnung gegeben. Dort worden Renditen um die 9% pronostiziert."
Tja...früher - da war alles besser....
...da gabs auch noch die gute alte DM....die Sommer waren heiss und die Winter waren kalt... die Mädels trugen Miniröckchen, die Versicherer erwirtschafteten noch ein wenig Geld am Kapitalmarkt... Protektor gabs auch noch keinen und die Hochrechnungen
sahen auch noch recht üppig aus.
Die gute alte Zeit, halt
Heutzutage....allerdings, wird nicht mal mehr ein Finanzjournalist eine derartige Aussage zu Papier bringen... nicht mal mehr der umtriebige Herr Kaiser von der Hamburg Mannheimer
...gibts den überhaupt noch... ?????
Gruß Austernschluerfer
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11.01.2007, 14:47
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Ist nicht mein Stil, meine Aussagen sind logisch und nachvollziehbar und ich habe es nicht nötig andere Forenteilnehmer lächerlich zu machen.
Zitat von Inaktiver User
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11.01.2007, 14:57Inaktiver User
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
ManfredM... ich hatte keineswegs die Absicht, deine Ansichten oder gar dich hier lächerlich zu machen...sondern lediglich einige Aussagen zu relativieren.
9 % Rendite sind in einem Rentenvertrag nun mal heutzutage nicht drin...allein aufgrund der Situation am Kapitalmarkt in dem Versicherer üblicherweise anlegen.
Ich könnte dir jetzt mal auf die Schnelle 100 Rentenversicherungs-Tarifberechnungen mit den Originalzahlen von den entsprechenden 100 dt. Versicherern hier rein stellen, dann würdest du unschwer erkennen was ich sagen wollte.
Gruß Austernschluerfer
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11.01.2007, 15:16Inaktiver User
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Zitat ManfredM:
"Ist nicht mein Stil, meine Aussagen sind logisch und nachvollziehbar und ich habe es nicht nötig andere Forenteilnehmer lächerlich zu machen."
Deine Aussagen sind vielleicht für dich logisch und nachvollziehbar, das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass sie in der Realität tatsächlich logisch und nachvollziehbar sein müssen... und vor allem...sind.
Es sei denn du wärst das " Maß aller Dinge " - wovon ich allerdings nicht ausgehe wenn ich mir z.B. auch mal deine Aussagen und Postings z.B. zum Thema "Kernernergie" und "Alternative Energien" ansehe....
Da sprichst du auch von Realitäten, von Logik etc. dem Rückfall in die " Steinzeit " usw. und verwechselst mal wieder deine Sichtweise mit den tatsächlichen Gegebenheiten.
Gruß Austernschluerfer
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11.01.2007, 15:20
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Ist schon ok. Die 9% stammen nicht von mir sondern bezogen sich auf die Gesamtrendite incl. der steuerlichen Vorteile. Ausserdem hatte ich zu der Zeit noch den günstigen Männertarif. Das war kurz bevor ich den Riestervertrag (kein Fond sondern nur Sparen) abschloss. Ich bin erst durch diesen Artikel aufmerksam geworden.
Zitat von Inaktiver User
Ich bin halt von 2002 an dabei.
Heute ist das natürlich ungünstiger, aber ein Abschluss ist immer noch zu erwägen. Die Rendite der Bundesanleihen sind immer noch locker zu toppen. Abraten würde ich vom Fondssparen + Riester. Fondssparen würde ich nur in Eigenregie, da ich den Ausstieg aus den Fonds anhand der Börsenlage selbst bestimmen kann.
Gruß M.M.
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11.01.2007, 16:00Inaktiver User
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Zitat ManfredM:
"Heute ist das natürlich ungünstiger, aber ein Abschluss ist immer noch zu erwägen. Die Rendite der Bundesanleihen sind immer noch locker zu toppen. Abraten würde ich vom Fondssparen + Riester. Fondssparen würde ich nur in Eigenregie, da ich den Ausstieg aus den Fonds anhand der Börsenlage selbst bestimmen kann. "
Ich habe nie bestritten, dass unter gewissen Konstellationen ein Riester - Vertrag eventuell Sinn machen kann.
Allerdings nicht innerhalb eines Tarifwerks einer klassischen Rentenversicherung - es sei denn - man begnügt sich u.U. mit den Renditen auf Niveau von Bundesschatzbriefen oder sonstigen Festverzinslern.
Angesichts der durchschnittlichen Inflationsraten allerdings ein eher schlechtes Geschäft...ob Vater Staat da was zuschießt oder nicht.
Das Problem liegt neben den Kosten die ein Rentenvertrag nun mal beinhaltet - auch ein Riesterrentenvertrag - einfach daran, dass die Versicherer... ich schrieb es oben schon mal, am Kapitalmarkt heute, die letzten Jahre und auch übermorgen nur eher mickrige Renditen erwirtschaften können und konnten ( u.a. aufgrund ihrer mehr oder weniger begrenzten Anlagemöglichkeiten die ihnen vorgeschrieben sind )
Die Gesellschaften, die einst versuchten die erlaubte Aktienquote auszuschöpfen, gerieten wie wir alle wissen, recht zügig ins Strudeln als es bergab ging an den Börsen.
Heute liegen die Aktienquoten im Markt-Schnitt unter 10 %
Wenn z.B. die Asstel heute damit hausieren geht, eine Nettorendite von 6 Prozent zu erwirtschaften ... mal ganz kurz zwischendurch angemerkt...diese Prognose liegt auf dem Niveau das derzeit britische Versicherer mit rund 60 % Aktienquote in ihren Kapitalanlagen angeben..... dann ( auch das schrieb ich bereits weiter oben ) sollte man sich Gedanken machen wie sie das tut.... und zukünftig tun will ( Stichwort - Verschiebebahnhof )
ManfredM... geh einfach mal davon aus, dass es Dinge gibt im Leben.... oder besser im Bereich der Versicherungen und Fonds die dir einfach nicht bekannt sein können - als Laie.
Zum Thema Riester über Fonds... da rätst du ab - da du denkst, dass du den Ausstieg aus Selbigen lieber selbst bestimmen möchtest....
Gut... das könntest du in der Tat.... die Frage des sog. Market-Timing das schon viele versucht haben, selten aber gelingt - wie man anhand der sog. Uralt-Fonds Pioneer, Templeton, Fondak, etc. gut nachweisen kann, bleibt allerdings im Raume stehen....
Recht gebe ich dir derzeit bei dem Riester-Fonds der Union... alles auf eine Karte, sprich einen Fonds zu setzen ist meiner Meinung nach mehr als fahrlässig.
In diesem Sinne
AusternschluerferGeändert von Inaktiver User (11.01.2007 um 17:44 Uhr)
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11.01.2007, 19:56
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
A-schlürfer, lass es doch sein!!! Es ist sinnlos! Vielleicht verkauft er Versicherungen, oder saß mal auf einem Seminar der OVB.
Bis hierher gings gut, sagte der Dachdecker in der 20. Etage, als er vom Hochhaus fiel.
excabees ist nicht wichtig, die Dinge richtig zu tu'n, sondern die richtigen Dinge zu tu'n
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11.01.2007, 23:44Inaktiver User
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Eieiei.... ich weiß, ich sollte zu diesem Thema jetzt lieber nichts mehr sagen:-)
Aber:
Jeder Zehnte weiß mit dem Begriff „Riester“ gar nichts zu verbinden. Das hat eine Umfrage von CosmosDirekt ergeben. Und nicht einmal jeder Fünfte hält sich für gut über das Thema informiert.
Markt und Politik vom 05.07.2006
EU-Kommission klagt wegen Riester
Versicherungen vom 16.01.2006
Riester-Rente verstößt gegen EU-Recht
Versicherungen vom 10.11.2005
BGH gegen Stornoabzug bei „Riester“-Rente
Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Halb Riester scheint ein einziger Gesetzesverstoß zu sein. Stellt sich die Frage, warum uns der Gesetzgeber so ein Produkt vor die Nase knallt, vor dem uns dann tatsächlich die EU schützen muß...
Gehen wir mal speziell auf die Riester-Rentenversicherung ein:
Selbst Stiftung Warentest, welche sonst erheblich die Werbetrommel für Riester rührt, hat errechnet, daß ein 30jähriger Single aufgrund der Kapitalerhaltungsgarantie (das einbezahlte Geld [also Förderung + Eigenleistung]) am Ende eine Mindestrendite von 1,9% erreicht. Ein verheiratetes Paar mit 30 Jahren und mit zwei Kindern kommt gar auf 2,0% Rendite. Dabei wird davon ausgegangen, daß die Anlage selbst keine Rendite erwirtschaften kann. Aus diesem Grund ist die gewählte Art der Riester-Anlage auch unerheblich.
Trotzdem ist diese Annahme, daß die Anlage selbst keine Rendite erwirtschaftet, aufgrund hoher Kosten gar nicht so abwegig. Speziell von Rentenversicherungen habe ich in den letzten 6 Monaten zahlreiche Schreiben gesehen die den Versicherungskunden erklären: "Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und der damit verbundenen längeren Rentenzahlungen, können wir Ihnen zukünftig keine Überschüsse mehr gutschreiben sondern müssen diese Überschüsse der Deckung der längeren Rentenzahlungen zuführen..." Daß die Menschen in Deutschland zukünftig wieder früher sterben, davon wird wohl niemand ausgehen. Also wird die Situation wohl eher noch schlechter als besser.
Zumal auch die Beitragszahler bei den Privaten Rentenversicherungen (auch Riester-Renten) aufgrund der Überalterung unserer Bevölkerung gegenüber den Rentenbeziehern in den nächsten Jahrzehnten ins Hintertreffen geraten.
Wenn also schon jetzt bei günstigeren Privaten Rentenverträgen keine Überschüsse mehr gutgeschrieben werden können, wie wird dann wohl in der Zukunft die Situation bei den teureren Riester-Rentenversicherungen aussehen?
Wer also sein Geld über Jahrzehnte anlegen und am Ende nur eine Rendite von 1,9% oder 2% usw. haben möchte, der mag getrost eine Riester-Rentenversicherung abschließen. Bitte beachten, daß diese Rendite vor einer langfristigen Inflation angegeben wurde. Würde diese berücksichtigt, dann steht ein Minus vor den o.g. Zahlen.
Das erinnert mich an den Vater eines Bekannten, der seit Anfang der 50er Jahre jeden Monat fleißig in seine Versicherung einbezahlt hat. 1996 hat er dann seine Altersversorgung ausbezahlt bekommen. Pläne, was er mit diesem Geld anfangen wollte, hatte er viele... Nachdem er dann endlich das Geld in den Händen hatte, hat er sich und seiner Frau für diese 5.000.-DM immerhin einen gebrauchten Wohnwagen gekauft.
Schöne Grüße
justii
PS: Da könnte doch glatt einer mit der garantierten Mindestverzinung bei der Rentenversicherung kommen. Diese bezieht sich jedoch nicht auf die einbezahlten Beiträge sondern nur auf den Betrag, der von den Beiträgen nach Abzug aller Kosten und Gebühren übrig bleibt. Betragen die Kosten der Rentenversicherung also beispielsweise "nur" 25% dann ist es doch schön, wenn man auf den verbleibenden Beitrags-Rest 2,25% oder sogar noch 2,75% Garantieverzinsung bekommt *lächel*
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12.01.2007, 06:48
AW: Die Riesterrente ist empfehlenswert!
Tja....die Riesterrente.
Auch ich habe mich anstecken lassen und sorge mit meiner Frau im Rahmen der Beträge für höchste staatliche Förderung vor-Uni Profi Rente.
Im Glauben an die Kapitalmärkte gehe ich von einer Rendite aus-ob dieser Fonds die vergangenen Renditen erreicht, kann denke ich keiner sagen. Ich verstehe diesen Fonds als Beimischung mit der absichernden Variante, daß mindestens die eingezahlten Beträge plus Förderung garantiert sind. Es ist im Dschungel der Anlagevarianten nicht leicht, die optimale Altersvorsorge zu betreiben. Scheinbar gibt es kein Konzept, welches wirklich im Hinblick auf Kosten, Rendite und Steuerauswirkung taugt-abgesehen von den Nebeneffekten Liquidität und Sicherheit.Ich denke trotzdem, daß mit Einführung dieser Produkte ein einfaches Instrument geschaffen wurde, welches der uninteressierte Vorsorger zur Altersvorsorge nutzen kann. Ich kenne Bekannte, die in keinster Weise vorsorgen, aber zumindest riestern-das halte ich bei aller Diskussion für positiv.Um die Bekloppten brauchen wir uns nicht sorgen....die normalen sind das Problem!


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