Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 62
-
25.08.2016, 10:50
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
-
01.09.2016, 17:05
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Jede gute Bank hat Anlageberater, einen Besuch ist es allemal wert. Ein großes deutsches Bankhaus hat sogar eine sehr gute Anlageberatung, die auch von Nichtkunden genutzt werden kann.
War kürzlich in so einer Beratung, unter anderem ein Tipp, den ich befolgen werden war ein Fond, der Aktien, Renten, Anleihen verschiedener Länder in einer ausgewogenen Mischung enthält. Risikoklasse 3 von 5.
Es gibt auch einen Fond, der nur Top-Dividenden Ausschütter enthält, da profitiert man von Dividenden und Kurssteigerung.
Solche Objekte sollte man mindestens 1-2 Jahre halten wollen.
Ich bin noch nicht lang dabei hier und weiss deshalb nicht, ob ich den Namen schreiben darf. Lass es lieber.
Grundsätzlich eine Info, wenn du evtl. an der Börse etwas machen möchtest, aktuell gelten die Börsen als 'leicht' überhitzt. Vermutlich werden in diesem Jahr noch gute Einstiegschancen kommen, bis dahin ist Abwarten nicht die schlechteste Option. Aber immer ein Auge auf DAX und Dow Jones behalten .Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich überlege, noch mehr zu machen.
-
01.09.2016, 17:36
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Letztes Jahr war ich als Berufsanfängerin in 5 verschiedenen Banken (alles große Namen), um mich zum Thema Vermögensaufbau beraten zu lassen.
Ergebnis: Ich kümmere mich jetzt selber drum. :-)
Die mir vorgeschlagenen Produkte hatten absolut nichts mit dem zu tun, was ich wollte (z.B. fragte ich nach einer Möglichkeit, Geld für max. 5 Jahre inflationsgeschützt zu parken und mir wurde eine Riester-Lebensversicherung vorgeschlagen). Die Argumente der "Berater" waren teilweise auch einfach falsch/gelogen. Zuerst dachte ich, ich bin einfach nur an ein schwarzes Schaf geraten, aber das war tatsächlich in allen Banken dasselbe. Und wenn ich bereits im ersten Gespräch das Gefühl der Übervorteilung bekomme, dann ist das keine Basis für eine professionelle, seriöse Geschäftsbeziehung. (Ich hätte auch kein Problem, wenn die wie jeder normale Verkäufer auch mir sagen würden: "Kauf XY, es ist sehr gut." Aber wenn die sagen: "Kauf XY, weil wegen Z bringt dir das Vorteile." und Z bringt mir eher Nachteile, dann ist das schon grenzwertig. Insbesondere da die sich selbst ja als "Berater" deklarieren und betont auf seriös machen, obwohl sie im Prinzip nicht weniger Verkäufer sind wie der Gebrauchtwagenhändler.)
Ich will damit nicht sagen, dass alle Bankberater einen übers Ohr hauen wollen, aber seitdem bin ich sehr skeptisch, was Anlageberatung in der Bank betrifft.
-
01.09.2016, 17:54
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Gut, dann bin ich möglicherweise in einer glücklichen Lage. Diese Bank berät mich bereits seit über 20 Jahren und ich fühle mich dort exzellent aufgehoben. Keine Spur von Beratung in bankeigene Produkte oder Drängen. Ich werde jedesmal, wenn ein Beraterwechsel stattfindet, neu eingeschätzt, was Risikofreude und Renditeerwartungen angeht. Danach erst wird etwas besprochen, vorgeschlagen oder empfohlen. Alles ohne Druck und mit dem Hinweis, dass es meine Entscheidung ist. Mein Anlagevermögen hat sich mehr als zufriedenstellend entwickelt, kann nur empfehlen, nach einem guten Anlageberater weiter zu suchen. Es gibt sie, gar nicht mal soo selten.
Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich überlege, noch mehr zu machen.
-
01.09.2016, 18:05
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
nach8, das freut mich für dich, dass du dich gut aufgehoben fühlst! :-) Muss ja nicht jeder so schlechte Erfahrungen machen wie ich.
-
01.09.2016, 18:24
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Nach8 ist die Ausnahmen, Zitronenmelisse123 die Regel. Bankberater sind in der Regel Provisionsberater. Und es ist halt wie meistens: Wenn das Interesse des Kunden und das Interesse des Beraters gegensätzlich sind, dann berät der Berater nach seinem eigenen Interesse.
Ich hatte Einblick in große Banken, das ist so.
-
01.09.2016, 20:01
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Renten und Anleihen sind dasselbe, aber ich gehe davon aus, dass das der Berater gewusst hat und nur du missverstanden hast.

Deine Aussage oder die vom Bankberater?
Aber im Prinzip egal, weil der Zeitraum deutlich zu niedrig kalkuliert ist. Für Wertpapiere braucht man einen langen Atem und Nerven. Unter 8 Jahre Anlagedauer ist das Risiko viel zu groß, dass man in eine Baisse gerät und ausgerechnet dann sein Geld braucht.
Viele Leute sind deswegen mit ihrem Bankberater zufrieden, weil sie keine Vergleichsmöglichkeit haben und sich in der Thematik zu wenig auskennen. Ich meine jetzt niemand persönlich, sondern rede nur allgemein, was man halt so im Bekannten und Familienkreis aufschnappt.
Meine Schwägerin hat ein Depot bei einer großen Bank und bekommt als nicht ganz unvermögende Kundin immer eine persönliche, auf sie zu geschnittene Anlageberatung mit Wertpapieren, also nix mit Versicherung, Riester und Co. Die Wertentwicklung ihres Depots konnte sich sehen lassen, als ich vor Jahren mal einen Blick drauf geworfen habe, eine sehr akzeptable Rendite.
Allerdings hatte sie Zertifikate im Depot. Wer Zertifikate kennt, weiß dass man damit gut Geld machen kann, wenn alles glatt läuft. Und in ihrem Fall ist es glatt gelaufen. Nur hatte meine Schwägerin leider gar keine Ahnung, dass sie Zertifikate im Depot hat. Denn wenn sie es gewusst hätte, wäre sie dagegen gewesen. Ich darf hier nur mal an die Lehman-Zertifikate erinnern. Meine Schwägerin ist zwar Aktien und Fonds zugeneigt, aber einen potentiellen Totalverlust bei einer Pleite des Emittenten hätte sie nie hingenommen. Wie gesagt, wenn sie es denn gewusst hätte….
Übrigens, Jahre später nachdem der damalige Berater längst weg war, haben sich die Steuervorteile ihres Film- und Medienfonds in Luft aufgelöst und sie musste kräftig Steuern nachzahlen. Das dürfte die Rendite im Nachgang noch etwas ruiniert haben."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
25.10.2016, 01:28
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Als die Commerzbank noch Geld hatte und ihre HV in der Jahrhunderthalle abhalten konnte, war auch ein Stand für Fondskäufer aufgebaut.
Der Wertverlauf des "besten Fonds" war graphisch dargestellt.
Als ich mir den Chart ansehe, kommt schon ein Verkäuferlein und spricht mich an. Ich muß ihm sagen, daß der DAX im gleichen Zeitraum eine bessere Entwicklung genommen hat. Das leuchtet ihm ein und er bietet mir einen noch besseren Fonds als den besten an.
Muß man zu solchen "Beratern" noch was sagen?
-
05.11.2016, 10:57
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
der Finanzmarkt ist in einer schwierigen Phase eingetreten, wobei die größten Einflussfaktoren die Notenbanken und die Politik sein dürften.
Der Ausgang der US Wahl und die mittelfristigen Folgen dürften den Markt deutlich bewegen. Dazu kommte eine möglcihe Leitzinserhöhung der FED Anfang Dezember 2016.
Bis dahin würde ich das Pulver trocken halten und die 100 k auf Tagesgeldkonten, aus Sicherheitsgründen bei zwei verschiedenen Banken, parken...
-
05.11.2016, 12:45
AW: Geldanlage-was würdet ihr tun?
Ich würde aktuell auch eher an der Seitenlinie sitzen und zuwarten.
Nach der US-Wahl wird es sich in eine Richtung bewegen. Geht es runter, dann liegt es daran, dass Clinton (Trump wäre besser für die Börse) oder dass Trump (Katastrophe für Amerika und damit schlecht für die Börse) gewonnen hat. Geht es hoch, dann liegt es daran, dass die Unsicherheit raus ist. Zumindest wird man das wieder in den Börsenmedien hören.



Zitieren
