Hallo zusammen!
Mein Mann und ich überlegen zurzeit, ob wir uns an feste Werte wagen sollen. Wir haben ein bissl was gespart.
Allerdings wissen wir ansonsten nicht viel, nämlich: welcher Sachwert? Und: wie viele Kosten wollen wir tragen? - Was wir tragen können, haben wir selbstverständlich erfragt.
Wir leben im Großraum der schönen Bundeshauptstadt in einem Bereich, der noch nicht völlig überteuert ist. Wir zahlen relativ günstig Miete und könnten hier auch die nächsten 4-6 Jahre gut wohnen. Kommt ein bisschen drauf an, ob und wann es mit dem Kinderwunsch klappt (aber das ist ein anderes Thema.)
Grundsätzlich denke ich, es ist sinnvoll, angesichts der Wertsteigerungen hier in Eigentum zu investieren. Bekannte von mir haben das schon vor drei Jahren machen können - und die freuen sich natürlich.
Mein Mann und ich sind uns aber noch (sehr) unsicher, was für uns infrage käme ... Vielleicht könnt ihr mal über die Überlegungen drüber gucken und einschätzen, was ihr davon haltet:
- Danke!
1. ETW klein
Eine kleinere ETW könnten wir uns beinahe schon selber leisten, wenn wir etwas ins Umland schauen, - würden dann aber nicht selber darin wohnen.
Frage: Wer von euch vermietet? Ist das als Investition sinnvoll? Ggf. würden wir diese Wohnung dann später wieder verkaufen. Wäre natürlich schön, wenn wir dann nicht drauf gezahlt hätten.
2. ETW groß
Größere Wohnungen, die noch halbwegs zentral sind, liegen mittlerweile in fast schwindelerregender Höhe. Wir könnten es uns leisten, aber nur, wenn wir uns die nächsten 20+ Jahre einen fetten Kredit an die Beine binden.
Das mag vielleicht erstmal die "vernünftigste" Variante sein, zumal unsere Jobs Gott sei Dank ziemlich sicher sind ... aber trotzdem. 20 Jahre ... und dann monatlich 1,5k "futsch" ... und über so eine lange Zeit!
Was macht man eigentlich, wenn dann in der Mitte der Darlehenszeit doch etwas passiert?
Ja, ich weiß, man muss ich noch mehr absichern ... was effektiv bedeutet, dass da "noch jemand" Geld zieht, dass der Kredit eben nicht nur die Raten/Tilgung sind, sondern auch noch "x" Versicherungen dranhängen ...
3. Haus
Mein Mann ist Wohnungen ggü. skeptisch (v.a. Wohngeld stört ihn), er würde lieber etwas weiter draußen ein Haus kaufen wollen. Finanziell käme dies ungefähr der ETW groß gleich, mir persönlich graust etwas vor der Idylle in einer Siedlung. Außerdem würde sich unser Fahrtweg/Arbeit verlängern und wir bräuchten ein Auto (oder zwei?).
Mein Mann plädiert trotzdem dafür, weil er der Meinung ist, dass ein Haus einem noch mehr gehört als eine ETW.
4. Grundstücke/Wald
Hier werden teils auch Grundstücke angeboten, die relativ erschwinglich sind und ja sicherlich auch einer (kleinen) Wertsteigerung unterliegen. Da bei einem Grundstück fast keine Nebenkosten auftreten und es sich auch nicht über "Flecke an Wänden" beschwert, dachten wir, evtl. auch diese Option mit hinzu zu ziehen.
Wäre dann ungefähr wie 1, kleinere ETW. - Mit Option auf späteren Verkauf.
- Baugrundstück
-Waldgrundstück (hier in der Nähe)
?
Nochmal Danke fürs Drüberlesen und vielleicht habt ihr ja eine ganz andere Idee?
Nachdenk
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 47
Thema: Immobilie, Grundstück, Wald?
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29.01.2016, 09:53Inaktiver User
Immobilie, Grundstück, Wald?
Geändert von Inaktiver User (29.01.2016 um 10:03 Uhr)
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29.01.2016, 10:08Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
4. hatte ich mir auch mal überlegt (Wiese/Ackerland), nach dem Motto "Wenn mal ganz schlechte Zeiten kommen, kann ich wenigstens Kartoffeln anbauen". Ich hab dann aber davon Abstand genommen, weil man sich wohl doch in irgendeiner Form um Hege und Pflege kümmern muss.
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29.01.2016, 14:18Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
Nachdenk...alles kommt irgendwie in Frage...
für eine ernsthafte Anwort sind die Angaben aber zu vage...
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29.01.2016, 14:35Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
Hallo nochmal!
Danke schon mal für eure Antworten.
Ist ein sehr spezielles Luxusproblem, aber ich brauch einfach mehr Klarheit ...
Genauere Angaben möchte ich hier nicht machen, aber @wildkräuterhexe, welche Angaben würden denn für Dich noch von Nutzen sein?
Vielleicht reicht mir ja schon, das zu wissen, um sie in die Überlegungen mit einzubeziehen. Danke!
@kamelle
Welche Art von Hege ist denn das?/ Kostenpunkt?
Weißt Du, was ungefähr an Kosten ein Grundstück verursacht? (Ich weiß nur was von Steuern beim Kauf, muss man auch Grundsteuer zahlen, wenn man es besitzt? ... Ich glaube schon ... und genauso/ähnlich ist das doch bei einem Haus, oder?
Was mich an einem "größeren Immoblilienkauf" abschreckt sind 1. die Zinsen, 2. die Restschuld nach x Jahren.
Hab jetzt jetzt mal gerechnet - *rechnerechne*, die Zinsen entsprächen ungefähr den derzeitigen Mietzahlungen ("reine" Kaltmiete, Hausgeld rausgerechnet). ... also irgendwie doch i.O.
Auch würde ich es "ok", finden, wenn die Restschuld nach 10 Jahren noch bei ca. 100k liegen würde (kommt dann auf den jeweiligen KP an). Das wäre für mich, glaube ich, ein Betrag mit dem ich arbeiten bzw. umgehen könnte. Auch, wenn sich die Situation bis dato geändert haben sollte.
Hinzu käme die - sehr wahrscheinliche -Wertsteigerung einer Immobilie im Großraum der Bundeshauptstadt. Oder anders gesagt: in 5 Jahren könnten wir uns ggf. einfach nix mehr hier leisten.
Ach, das ist alles kompliziert! Oder doch nicht?
nachdenk
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29.01.2016, 14:40
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
Ist es denn in Stein gemeißelt, dass B immer so hip bleibt? ok, Hauptstadt ist Hauptstadt, aber es müssen nur ein paar größere Firmen einpacken, dann wird Wohnraum günstig und die Wertsteigerung geht durch den Kamin. Berlin war eine Zeit lang einfach "angesagt", hat aber (von außen gesehen) den Scheitelpunkt erreicht
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29.01.2016, 16:19Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
@izazumgeier
Na ja, wir wohnen hier eben. Ob Berlin "hip" ist ... keine Ahnung. Ich wäre lieber woanders hingezogen, aber gut, man kann nicht alles haben. Und wir fühlen uns wohl.
Aber was meinst Du mit "von außen betrachtet" und "Scheitelpunkt"? Ich bin mittendrin und sehe, dass alles um mich rum teurer wird.
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29.01.2016, 16:47
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
ich meinte das nur unter dem Aspekt der von dir angesprochenen erwarteten Wertsteigerung
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29.01.2016, 17:18Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
Kann ich Dir nicht sagen. Es ging nur um die Frage, ob man Ackerfläche nach Belieben und solange man will als Brache lassen kann, oder ob man z.B. verpflichtet ist, die Ränder sauber zu halten und zu großen Wildwuchs zu verhindern.
Ich hatte einen ehemaligen Landwirt im Bekanntenkreis gefragt. Der konnte nicht genau beantworten, ob es eine gesetzliche Grundlage gibt, meinte aber, dass sich das sowieso nicht empfiehlt. Man sollte auf jeden Fall einmal im Jahr durchpflügen, sonst braucht man ziemlich schnell schon schweres Gerät, um alle Wurzeln und Sträucher wieder rauszukriegen.
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29.01.2016, 17:21Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
Nachdenk,
vllt. versucht ihr es mit Ausschlußkriterien.
Was geht für einen von euch beiden nicht?
Für dich kein Haus?
Für deinen Mann keine gr. Etw?
Bliebe noch kleine Etw
und Grundstück.
Hier könntet ihr Vor- und Nachteile listen.
Von Feld und Wald würde ich abraten, dagegen fände ich ein Gartengrundstück mit Blockhaus spitze...eine kleine ETW auch.
Warum nicht beides? Vom Gartengrund habt ihr selbst etwas, eine kl. ETW ist was Kosten betrifft überschaubar.
Meine erste Antwort sollte sagen, wieviel EK habt ihr? Ist die Einkommenssituation sicher? Wie alt seid ihr? Wieviel spart ihr?
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29.01.2016, 17:27Inaktiver User
AW: Immobilie, Grundstück, Wald?
Feld...den Boden würde ich privat nicht nutzen wollen. Der Gedanke an Spritzmittel und Dünger aller Art ist mur nicht geheuer...
Wald...Tiere des Waldes stellen u.U. eine Menge an und sie wohnen auch im privaten Wald. An eine Wertsteigerung würde ich hier eher nicht denken.



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