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    Anlage für Enkelkind

    Guten Morgen,


    ich würde gerne € 5.000,00 für mein Enkelkind langfristig anlegen, d.h. für einen Zeitraum von ca 15-20 Jahren. Nun habe ich mich bei meiner Bank über Aktienfonds informiert. Die Beratung war sehr enttäuschend.

    Jetzt habe ich die Hoffnung, dass mir hier geholfen werden kann.

    Ich suche einen Aktienfonds mit soliden, renommierten Firmen, weil ich denke, dass ich damit nichts falsch machen kann.

    Da ich mich damit noch nicht beschäftigt habe, finde ich alles sehr unübersichtlich.

    Hat jemand Tips für einen Fond oder Ideen wo ich mich informieren kann?

    Bin gespannt auf eure Antworten

    mariechen
    Wer nicht handelt, wird behandelt.
    (Gustav Heinemann)

    Erfahrung heißt gar nichts, man kann eine Sache auch 35 Jahre lang falsch machen
    (Kurt Tucholski)

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    AW: Anlage für Enkelkind

    Einen Aktienfonds für 15-20 Jahre, da kann keine Firma, Konzern wirklich so lange planen...

    Festgeldkonto???
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  3. Inaktiver User

    AW: Anlage für Enkelkind

    Mariechen,

    meine Empfehlung: 4,5 Unzen Gold z.B. in Krügerrand, falls du bekommen kannst, nimm alte (neu aussehend) mit unterschiedlichen Jahreszahlen.

    LG WKH

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    AW: Anlage für Enkelkind

    Wo ist eigentlich das gute, alte Sparbuch hin was es früher von Oma gab....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  5. Inaktiver User

    AW: Anlage für Enkelkind

    Ich glaube, dass gibt es nicht mehr 😡...lose Blätter...Tagesgeld...

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    AW: Anlage für Enkelkind

    So falsch kann ja nicht mal die Bank beraten, wie ihr hier Tipps gebt.

    Schau dir mal passive Indexfonds auf z. B. den Dax an. Diese sind meist börsengehandelt (Stichwort ETF).

    Das sind Aktienfonds, die einen Aktienindex möglichst exakt nachbilden. Der DAX ist der deutsche Aktienindex und besteht aus 30 deutschen Schwergewichten. Dieser Index wird mindestens einmal im Quartal nach einem festen Regelwerk angepasst, passive Indexfonds bilden diese Anpassung nach.

    Ein Blick auf den Chart des Indexes zeiht dir Chancen und Risiken dieser Anlage.

    An sich würde ich mit dem Einstieg allerdings noch ein bisschen warten oder über die nächsten ein, zwei Jahre den Einstieg streuen, wir waren vor kurzem weit oben, und es ist vermutlich noch Luft nach unten, so dass sich ein günstigerer Einstiegszeitpunkt ergeben mag. An der Börse wird allerdings nicht geklingelt, d. h. es kann auch anders kommen. Wenn du dir da keinen Kopf machen möchtest, dann empfehle ich einen Sparplan, das heißt du kaufst z. B. über zwei Jahre jedes Quartal für ein Achtel der 5000 € Fondsanteile.

    Für eine konkrete Empfehlung mit Wertpapierkennnummer empfehle ich Nocturna. 

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    AW: Anlage für Enkelkind

    Den Sparplan kann man übrigens auch händisch ausführen, also jedes viertel Jahr nach dem Kurs schauen und eine entsprechende Order aufgeben. Dabei nicht eine feste Stückzahl kaufen, bis das Geld alle ist, sondern für einen festen Betrag, das ist einer der ganz wenigen Fälle, wo der Cost-Average-Effekt zum Tragen kommt. Mit dem Begriff wird dich jeder Banker zu beeindrucken versuchen, die Hälfte davon hat den aber selber nicht verstanden. Durch dieses Vorgehen verbesert sich der durchschnittliche Kaufkurs, da niedrigere Kurse mit größeren Stückzahlen gekauft werden als höhere Kurse, die niedrigen Kurse also mit einer höheren Gewichtung in den Durchschnitt eingehen.

  8. Moderation

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    AW: Anlage für Enkelkind

    Mariechen, was Quirin sagt: Am günstigsten kommst du immer mit einem ETF (also börsengehandelten) Indexfonds weg, der möglichst breit streut. Da es da nicht viel an Gebühren abzufischen gibt (die für dich reiner Verlust sind), schlagen Banken das nicht selber vor. Ich würde eine Aktienindexfonds Welt empfehlen, breiter wird's nicht, der schwimmt quasi auf der Weltwirtschaft mit, und du bindest dich nicht an eine einzelne Firma oder Region.

    Die einfachste (aber nicht die günstigste) Möglichkeit ist, du suchst dir einen solchen Fond, schreibst dir die Kennummer auf, gehst damit zu deiner Bank, läßt ein Depot einrichten (wenn du das so machst, kostet es Geld, dafür ist es einfach!) und gibst einen Kaufauftrag für soundsoviel Stück von deinem gewählten Fond. Preisgünstiger ist ein Online-Depot.

    So um die 7 Jahre bevor das Geld zur Verfügung stehen sollst, kannst du anfangen, erste die Kursgewinne und dann den Rest etappenweise in Rentenfonds (= jemand hat jemandem Geld geliehen und vekauft Schuldscheine) zu schieben, damit das Geld nicht gerade in der Baisse flüssig gemacht werden muß -- Rentenfonds laufen stabiler, aber im Schnitt nicht so gut. Aber das ist ja noch lange hin.

    Bei 5000 Euro würde ich keine Sonderlocken wie Rohstoffe (Gold, Öl, ...) oder Immobilienanteile dazunehmen. Ein paar Goldmünzen sind ein hübsches Andenken, aber anlagetechnisch eher wie Comicsammeln oder eine Versicherung gegen VomBlitzErschlagenWerden.

    Wenn ihr eine Stadtbücherei habt, guck mal, ob die "finanztest" haben, und lies den allmonatlichen Fondsbericht. Das ist fast immer das gleiche, und gibt dir ein Gefühl dafür, was das ist und wie es funktioniert.

    Wer jetzt als offizieller Eigentümer des Depots bzw. der Papiere geführt wird, ist relevant für Steuer, Unterhalt und viele andere Dinge, und dazu kann ich leider gar nichts qualifiziertes sagen. Guck mal über die vorhandenen Stränge, da wurde schon viel gesagt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Anlage für Enkelkind

    Wenn das Depot auf den Namen des Kindes laufen soll, ist auch das Thema Mündelsicherheit zu beachten. Bei Minderjährigen geht es daher meistens nur bis Risikoklasse 3.

  10. User Info Menu

    AW: Anlage für Enkelkind

    Vielen Dank für die Antworten. ich lass das jetzt mal sacken und guck in den Finanztest.
    Wer nicht handelt, wird behandelt.
    (Gustav Heinemann)

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