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Thema: ETF Anfänger

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    AW: ETF Anfänger

    Danke

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    AW: ETF Anfänger

    Ab einer bestimmten Größe des Vermögens würde ich immer auch so diversifizieren, dass man nicht mehr alles über eine Bank bzw. einen Vermögensverwalter abwickelt. Die Welt ist voll von Beispielen, bei denen der Vermögensverwalter nicht so gut war und er die Einlagen des einen Kunden als die vorgeblichen Gewinne des anderen ausgeschüttet hat. Garantien und Sondervermögen helfen nix, wenn die Voraussetzungen dafür mit krimineller Energie umgangen wurden. Und von einem Pleitier kann man nix zurückklagen.

    Dann ruhig zwei oder drei Banken oder Vermögensverwalter nehmen.

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    AW: ETF Anfänger

    Solange ich eine Wertpapierabrechnung mit der Verwahrart Girosammeldepot (oder auch Girosammelverwahrung genannt) beim Kauf habe, ist die Bank oder der Vermögensverwalter bei der Verwahrung außen vor und damit auch sämtliche Betrugsgeschichten. Dann hat man nämlich mit seinen Wertpapieren einen Miteigentumsanteil am Sammelbestand beim deutschen Zentralverwalter Clearstream nach § 6 DepotG erworben. Da macht auch das Splitten auf verschiedene Depots keinen Sinn, denn alle Banken arbeiten mit Clearstream Deutschland zusammen und sämtliche Eigentumsanteile vom Typ Girosammelverwahrung werden dort verbrieft.

    Wertpapierrechnung ist eine andere Variante, die hauptsächlich mit Aktien an ausländischen Börsen zusammenhängt. Da ist die Herausgabe über einen schuldrechtlichen Anspruch gegenüber Clearstream Luxemburg möglich.

    Nachdem ich meine Transaktionen höchstpersönlich initiiere und zwar direkt in Wertpapiere, die mittels Clearstream verwaltet werden, also kein Dritter seine Hände in meinen Transaktionen hat, sehe ich keinen Sinn mein Depot bei Überschreiten der 100.000 Euro zu splitten, wenn bei Clearstream sowieso alle Papiere zusammenlaufen.

    Wer dagegen einen dubiosen Dritten seine Vermögensanlage übertragen hat, der keine offiziellen Kaufabrechnungen von Wertpapieren vorzuweisen hat oder nur eigene selbstgestrickte Depotaufstellungen vorlegt, begibt sich in gefährliche Gewässer.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: ETF Anfänger

    Hallo in die Runde

    Ich habe (leider erst) im vergangenen Jahr begonnen, in ETFs zu investieren.

    Nun hatte ich erwartet, dass die laufenden Fondskosten (in meinem Fall je nach ETF zw. 0,20 und 0,30%) mit der Jahresaufstellung belastet werden.
    Das ist aber nicht der Fall oder nicht klar ausgewiesen. Kann mir jemand sagen, wie das läuft?

    Darüber hinaus finde ich den Ansatz für die Besteuerung des (nicht realisierten) Kursgewinns sehr niedrig. Ich hatte gehofft, dass hier jetzt jährlich ein großer Brocken über den Freistellungsbetrag läuft und ich dann im Verkaufsjahr nur noch den übrigen Gewinn versteuern muss.
    Aber das war wohl eine falsche Annahme...

    Ich hoffe, dass ich mit Eurer Hilfe etwas Licht ins Dickicht bekomme.

    Danke schon jetzt für Eure Antworten!

    Gruß
    Puls

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen

    Nun hatte ich erwartet, dass die laufenden Fondskosten (in meinem Fall je nach ETF zw. 0,20 und 0,30%) mit der Jahresaufstellung belastet werden.
    Das ist aber nicht der Fall oder nicht klar ausgewiesen. Kann mir jemand sagen, wie das läuft?
    Die Fondskosten, also die auf Fondsebene anfallenden Produktkosten wie Managementgebühren, Verwaltungsgebühr, Depotbankvergütung, ev Performance Fee, zusammengefasst als TER = Total Expense Ratio, werden dem Fondsvermögen entnommen. Da hat sich nichts geändert.

    Dann gibt es noch relativ neu die Kostenübersicht der Depotbanken, worin zusätzlich auch noch die Dienstleistungskosten enthalten sind wie Ausgabeaufschlag, Bestandsprovision, Handelsplatzgebühren, Fremdwährungskosten, Depotkosten.

    Alles zusammen soll die Kosten des gekauften Produkts transparenter machen. Dass das anscheinend nicht immer klappt, sieht man an deiner Frage. Es kocht jede Depotbank übrigens ihr eigenes Süppchen. Manche weisen die Kosten explizit per Fonds aus, andere bilden nur eine Gesamtsumme, wobei letztes der Transparenz ganz besonders abträglich ist, weil man so überteuerte Fonds nicht identifizieren kann.
    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus finde ich den Ansatz für die Besteuerung des (nicht realisierten) Kursgewinns sehr niedrig. Ich hatte gehofft, dass hier jetzt jährlich ein großer Brocken über den Freistellungsbetrag läuft und ich dann im Verkaufsjahr nur noch den übrigen Gewinn versteuern muss.
    Die Steuerreform hatte den Hintergrund, dass inländische und ausländische Fonds nun gleichermaßen besteuert werden, egal wo der Fonds aufgelegt wurde und ob er Dividenden ausschüttet. Hier hat der Gesetzgeber eine Lücke geschlossen, die zu Steuerschlupflöcher geführt haben. Nähere Info hier, keine Verlinkung wegen Werbung finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: ETF Anfänger

    Herzlichen Dank, Nocturna!

    Ich werde mich weiter damit beschäftigen...

    Als nächstes kommt der Teil des Ersparten dran, der weiter ohne Risiko angelegt bleiben soll.

  7. Moderation

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    AW: ETF Anfänger

    Ich habe gerade mal in die letzte Abrechnung ("Information über Kosten und Nebenkosten für depotverwahrte Finanzinstrumente für
    das Jahr 2019") geguckt, und wenn ich das richtig verstehe, stehen, die Fondskosten da als "Laufende Kosten - Produktkosten". Der Prozentwert paßt.

    "Laufende Kosten - Dienstleistungskosten" scheinen mir Depotgebühren zu sein.
    "Einmalige Kosten - Dienstleistungkosten" paßt zu den Nebenkosten von Käufen und Verkäufen.

    Das basiert jetzt nur darauf, welche Zahlen in der Abrechnung zu welchen Zahlen in meiner Excel-Tabelle "Anlagen: Nebenkosten" passen. Nicht sehr wissenschaftlich. Irgendwo steht das bestimmt alles. Auf den Hilfeseiten der Depotbank, wahrscheinlich.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. User Info Menu

    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade mal in die letzte Abrechnung ("Information über Kosten und Nebenkosten für depotverwahrte Finanzinstrumente für
    das Jahr 2019") geguckt, und wenn ich das richtig verstehe, stehen, die Fondskosten da als "Laufende Kosten - Produktkosten". Der Prozentwert paßt.
    Danke auch Dir!

    Diese Abrechnung (oder eine ähnlich betitelte) habe ich bisher noch nicht, vielleicht kommt die ja etwas später. Du hast ja auch die von 2019 erwähnt und ggf. auch noch keine für 2020?

    Ich habe bisher nur WP-Abrechnungen, die kommen am Tag nach dem Kauf (und da ist nur ein Standardtext bzgl. der lfd. Kosten mit Verweis auf den Verkaufsprospekt erwähnt) und die Depot- und Kontoauszüge per Qartalsende erhalten.
    Als am Jahresanfang die Steuerbescheinigung kam, hatte ich auch so eine Kostenaufstellung erwartet - mal sehen, wann es die gibt.

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das basiert jetzt nur darauf, welche Zahlen in der Abrechnung zu welchen Zahlen in meiner Excel-Tabelle "Anlagen: Nebenkosten" passen. Nicht sehr wissenschaftlich.
    ... ich führe auch eine Excel-Übersicht, in der ich auch z. B. die Kaufnebenkosten ermittle - das passt bisher immer.
    Für mich ist das Nachrechnen wichtig, damit weiß ich dann, ob ich alles richtig durchdrungen habe.

  10. Moderation

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Diese Abrechnung (oder eine ähnlich betitelte) habe ich bisher noch nicht, vielleicht kommt die ja etwas später. Du hast ja auch die von 2019 erwähnt und ggf. auch noch keine für 2020?
    Die für 2018 kam im April 2019 und wurde im Juni nochmal korrigiert, unterm Strich steht allerdings dasselbe.
    Die für 2019 kam im April 2020.

    Die müssen wohl warten, bis alle Leute, die was von dem Geld abzwacken, ihre Abrechnungen eingeschickt haben. Der Kunde erfährt's dann wieder als lezter. Es sei denn, er führt selber eine Liste...

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Für mich ist das Nachrechnen wichtig, damit weiß ich dann, ob ich alles richtig durchdrungen habe.
    Ja, man kriegt dann noch mal die Musterlösung und kann gucken, ob man es richtig gemacht hat.
    Finde ich tatsächlich gut.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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