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Thema: ETF Anfänger

  1. Moderation

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von ronda_ Beitrag anzeigen
    schon interessant, dass man sich da so ins hemd macht ....und andererseits manchmaldas geld für andere sachen völlig gedankenlos raushaut...
    Der Grund für Aufschieberitis scheint oft zu sein, daß man Angst hat, was falsch zu machen, weil man entweder den Eindruck hat, man weiß nicht, wie's geht, oder fühlt, daß der Markt ein Informationsungleichgewicht zum eigenen Nachteil hat (Stichwort: schleimiger Gebrauchtwagenhändler. )

    Wenn ich fast 6 Euro für einen Caramel Macchiato Venti raushaue, weiß ich genau was ich kriege: Einen großen Milchkaffee, einen vollen Bauch, Wärme, Koffein, und eine kurze Ablenkung von dem, was ich sonst gerade zu tun habe. Und genau das will ich auch kriegen, wenn ich schnell mal ins Kaffeehaus abbiege, und akzeptiere den bekannten Preis.

    Wenn ich bei einer von tausend Banken ein Depot eröffne und einen von hunderttausend ETFs kaufe und da reintue... was kriege ich dann? Und was kostet es mich? Und ist das gut genug?

    Außerdem lesen wir viel mehr von Abzocker-Banken als von Abzocker-Kaffeehäusern!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    0,1 % im MONAT wären bei einem 50.000 € Depot schon 50 € im Monat - also 600 € im Jahr.
    Äh, ja, sorry, 0,1% im JAHR natürlich - sonst wär es arg teuer.
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von umsonst Beitrag anzeigen
    Wieso soll man überhaupt Depotgebühren zahlen?
    Das verlangt ja nicht mal meine Hausbank, selbst da ist das Depot kostenlos.
    Warum sollte im Leben immer alles kostenlos sein? In Zeiten, wo die Banken bei der EZB dafür abgestraft werden, dass sie unser Geld lagern, kann ich Gebühren schon nachvollziehen. Da steht ja auch Aufwand dahinter. Personal, IT, usw. - und wenn jemand zB nie irgend was macht, also keinerlei Trades ausführt, dürfte das nicht kostendeckend für die Banken sein. Ich hab sehr überlegt, als flatex diese Gebühr im März eingeführt hat. Und dann entschieden, dass mir der Aufwand zum Wechseln aktuell zu mühsam ist. Ich bin da an sich so zufrieden, Sparplanausführung kostet zB pauschal 1,50 Euro auch bei bis zu 1000,- Sparrate, Orders kosten pauschal 5,90 - in Summe find ich das voll ok und tu mir das Generve mit Wechseln nichtn. Zumal ich eben bei OnVista die Oberfläche grausam finde.

    Und wie Ronda schreibt: wir hauen oft so viel Kohle für weißgottwas völlig spontan raus. Da werd ich wohl noch unter 100,- Gebühren im Jahr verkraften... das kann aber ja jede für sich entscheiden.
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  4. Moderation

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    AW: ETF Anfänger

    Zitat Zitat von Eteterfon Beitrag anzeigen
    Warum sollte im Leben immer alles kostenlos sein?
    Wie war der Spruch: Wenn was kostenlos ist, bist du nicht der Kunde, sondern die Ware...
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    AW: ETF Anfänger

    Schönen guten Abend,

    ich habe bisher nur ETF-Einzelkäufe vorgenommen und möchte nun noch einen Sparplan einrichten. In den Sonderbedingungen für Sparpläne steht bei meiner Depotbank folgendes:

    "Wünscht der Kunde einen teilweisen oder vollständigen Verkauf von Wertpapieren aus dem onvista bank Sparplan, wird die Bank den Veräußerungserlös auf dem onvista bank Konto gutschreiben. Im Depot befindliche Bruchteilsrechte können nur verkauft werden, wenn die gesamte Position einschließlich der Bruchteilsrechte verkauft wird."

    Weiß jemand von Euch, was Bruchteilsrechte sind?

    Ich möchte später selbst entscheiden können, wann ich wieviele ETF-Anteile verkaufen möchte - jedenfalls möchte ich dann wahrscheinlich nicht gleich alles verkaufen, sondern nur Teile.

    Da hier so viele so gut Bescheid wissen, hoffe ich, dass mich jemand aufklären kann, was es mir diesen "Bruchteilsrechten" auf sich hat.

  6. Moderation

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    AW: ETF Anfänger

    Hi Berg,

    Ich hoffe ich liege hier nicht komplett daneben, denn der Begriff "Bruchteilsrecht" ist mir noch nicht untergekommen.
    Aber ich vermute folgendes:

    Bruchteile sind ein unvermeidlicher Effekt eines Sparplans.

    Wenn, sagen wir, ein Papier 40 Euro kostet, wenn dein Sparplan-Kauftag ist, und du einen 50-Euro-Sparplan laufen hast, dann kriegst du offensichtlich (Nebenkosten mal außenvor) 1,25 Papiere.

    Papiere werden aber nur im Ganzen gekauft und verkauft. Kein Mensch verkauft dir 0,25 Aktien oder Fondsanteile. Das tun nur Banken, die für einen Haufen Leute kaufen und in der Buchführung trennen, was wem gehört -- liegt alles im selben virtuellen Tresor.

    Wenn du jetzt aber einen Verkaufsauftag für 1,25 (oder so) Papiere schreibst, kann die Bank das so nicht verkaufen. Deswegen tun sie's nicht.

    Löst du dagegen dein Depot komplett auf, *müssen* sie dir das Geld für genau die Anzahl Papiere geben, die drin waren. Deswegen müssen sie dir auch die Bruchteile abnehmen.

    Du kannst deinen Sparplan auf Papiere machen, wo ein Anteil nicht teuer ist.
    Z.B: Der ETF auf den MSCI World von UBS steht bei um die 200 Eu -- wenn du für 500 Eu Papiere verkaufen wolltest, kannst du nur für 400 oder 600 welche verkaufen. Dagegen steht der ETF auf den MSCI World von Deka bei um die 20 Euro: Da triffst du die meisten Beträge, für die man auf den Gedanken kommen könnte, Papiere zu verkaufen, sehr präzise.

    Eigentlich ist aber 20 bis 200 Euro noch nicht die Gegend, wo einem das einen Kopf machen sollte. Da gibt es wesentlich relevantere Eigenschaften. Und *wenn* man gar zu viele Szenarien vor sich sieht, wo man für einen Kleckerlesbetrag Papiere verkaufen will, sollte man noch mal hinterfragen, ob man nicht erst mal einen Notgroschen und die Rücklagen für geplante Ausgaben aufbauen sollte, anstatt in Aktienfonds zu investieren.
    Geändert von wildwusel (30.10.2020 um 23:28 Uhr) Grund: 1,25. NIcht 1,2.
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    AW: ETF Anfänger

    Hallo Wildwusel,

    Deine Erläuterung leuchtet mir ein - darauf bin ich leider nicht gekommen, dass es darum geht, dass nur ganze Stücke verkauft werden können.

    Dann ist das für meine Zwecke relativ unbedeutend. Wenn ich dann irgendwann mal etwas abstoße, wird es hoffentlich nicht um Kleinbeträge gehen.

    Ganz vielen Dank !!!

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    AW: ETF Anfänger

    Du kannst normalerweise auch Bruchteile wieder verkaufen. Das geht dann halt (ist zumindest bei meinem Broker, flatex, so) nicht an der Börse deiner Wahl sondern halt nur über den KAG/Emittent. Aber gehen tut es, hab ich schon gemacht.
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    AW: ETF Anfänger

    guten morgen zusammen,

    so, ich habe jetzt sogar 2 depots eröffnet , eins bei trade republic und das andere bei der dws.
    ich muss allerdings sagen, dass ich die sache mit den kosten nicht durchblicke...

    es gibt kostenlose sparpläne (auch die finde ich schwer zu finden) und wenn ich mir dann hinterher die kostenübersicht anschaue, dann sind da sehr verwirrende angaben und bezeichnungen...

    was ist denn besser? ein sparplan oder einmalkäufe? oder kann man das nicht grundsätzlich sagen?

    wäre dankbar für input.

    danke!
    ronda

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    AW: ETF Anfänger

    Hallo Ronda,

    das kommt ganz drauf an. Wenn du prozentual zahlst beim Sparplan, lohnt sich ab einer bestimmten Summe vermutlich der Einmalkauf eher. Was weiß ich, sagen wir, es kostet pauschal 1% des Sparbetrags beim Sparplan und als einzelne Order kostet es pauschal 5,- Euro egal wie viel. Dann ist es bei Beträgen über 500,- Euro günstiger, es einzeln zu machen. Wenn der Sparplan einen fixen Betrag kostet, kann es sein, dass sich auch bei höheren Beträgen die Ausführng im Spaplan lohnt (das ist dann aber evtl. gedeckelt).

    Mit nem Sparplan hats du halt den eindeutigen Vorteil, dass du dir nicht jedes Mal aufs Neue nen Kopf machst, der läuft einfach stur weiter.
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