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  1. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Ich danke euch schon mal sehr, für die vielen Anregungen und Meinungen

  2. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Nein, da widerspreche ich, denn Wertpapiere mit Hebel können eine wirtschaftlich sehr sinnvolle Versicherung sein, wenn man sie so einsetzt, wie sie gedacht sind. Das betrifft insbesondere Warentermingeschäfte und Wärungsderivate. Man kann mit ihnen aber auch zocken.

    Beipiel: Ich bin eine Transportgesellschaft und will meine Transportenergie-Preise gegen starke Bewegungen gegen mich absichern, da ich heute die Frachtverträge mit festen Preisen abschließe, aber erst in drei Monaten die zugehörige Transportenergie kaufe. Dann kann ich heute für kleines Geld (-> Hebel) einen Future auf den Rohölpreis erwerben, der mir den Preis in Dollar festtackert. Und gegen die Währungsschwankungen kaufe ich einen Future auf den Dollar, dann ist er auch noch in Euro festgetackert. Und wenn es meinem Kunden möglich ist, zu stornieren oder pleite zu gehen, dann kaufe ich statt Futures Optionen, dann ist der Preis auch festgetackert, aber ich muss das Geschäft dann nicht machen. Das ist der Sinn von Dervaten, nicht das Hebel-Gezocke von Banken und Kleinanlegern.
    Quirin, ja, Hebelzertifikate eignen sich auch zur Absicherung, zB. Rohstoffoptionen wie Getreide, werden so abgesichert.
    Ob da Zockerei im Spiel ist....?

  3. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Mondphase,

    Gold ist top!🌟⭐

    💡

  4. Moderation

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    AW: Geld in Gold anlegen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gemälde von wem? Woher nimmt man die Ahnung, woraus etwas werden könnte?
    Gar nicht Es war reines Glück, wie jemand, der von Anfang an Spiderman-Comics gelesen und gut verwahrt hat oder so.

    Den Namen weiß ich nicht, da müßte ich zuhause gucken. Die Geschichte/Familienlegende ist aber sehr nett: Meine Großtante betrieb ein Café. Einer der Gäste konnte öfters nicht zahlen, und weil sie ihn mochte und er hübsch malte, ließ sie sich gelegentlich mit einem Bild bezahlen. 60 Jahre später stellte sich heraus, daß a) ein halbes Dutzend Bilder im Nachlaß waren, und b) der Maler inzwischen zu mildem lokalem Ruhm gelangt war, so daß die paar warmen Mittagessen von vor 60 Jahren inzwischen einen mittleren vierstelligen D-Mark-Betrag wert waren.

    Meine Großtante war sehr erfolgreich darin, ihr Geld anzulegen und hat es über einen Krieg und zwei Währungsreformen gebracht. Aber das mit den Bildern war keine Anlage für sie.

    Die Moral von der Geschicht: Wenn Kunst einem Freude macht, kann man auch ein bißchen Geld für Bilder ausgeben, an denen man sich jeden Tag freut. Dann war das gut angelegtes Geld, ob sie im Wert steigen oder nicht.

    Gold und Silber sind was dafür, wenn man damit rechnet, mal einen Schlepper bezahlen zu müssen, damit er einen über die Grenze schafft. Ein Kleingarten und praktische Fertigkeiten sind für "gewöhnliche" schlechte Zeiten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um Himmels Willen, von wie viel reden wir eigentlich ?
    Bei "Anlage" denke ich schon an was mindestens vierstelliges. Soviel würde ich nicht in Bargeld im Haus haben wollen, und auch nicht in Gold.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Mein Problem, mein Geschmack in Sachen Kunst ist mir zu teuer.

    Aldi verkaufte ja auch mal Kunst, vier sehr schöne limitierte Bilder gekauft. Stolz bin auch auf drei asiatische auf Holz gearbeitete Werke....und Rizzi hab ich letzten Winter gepuzzelt, genauso wie ein Blick von einer Dachterrasse in NYC. Was tut man nicht alles, wenn man sich die Gemälde nicht leisten möchte / kann 😐.

    Gold ist etwas zum mitnehmen und vllt auch zur Rentenabsicherung, soll heissen: statt Versicherung oder Sparbuch regelmäßig in Edelmetall investieren. Das kann klappen, muss aber nicht....es ist eine Möglichkeit von mehreren.

    Die Story von deiner Tante ist toll, so was gefällt mir 👍💖

  6. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Bei "Anlage" denke ich schon an was mindestens vierstelliges. Soviel würde ich nicht in Bargeld im Haus haben wollen, und auch nicht in Gold.
    Ich hatte es so verstanden (oder einfach angenommen), dass "Otto-Normalverdiener" hin und wieder mal so viel Geld übrig hat, dass es auf eine viertel Unze oder so reicht, und das dann eben als nettes Bonbon für später beiseite legen möchte.

    Aber vielleicht kann die TE ja noch mal über die Dimensionen in denen sich die Frage bewegt Aufschluss geben.

    Von vierstellig kann ich natürlich nur träumen.
    Ich persönlich würde dann zwar immer noch Gold kaufen, ganz einfach weil ich Banken kein Stück traue (kaufe übrigens auch nicht bei denen), aber in diesen Dimensionen gibt es dann bestimmt bessere Ratgeber mit mehr Erfahrung als mich.


    Ach übrigens zum Thema Sicherheit : Meine "Alarmanlage" hat 4 Pfoten und 60 kg Kampfgewicht, und "fremdelt" gerne ein wenig

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    AW: Geld in Gold anlegen?

    Mondphase sprach davon, dass sie ursprünglich geplant hat eine Lebensversicherung für ihre Kinder anzulegen, woraus ich geschlossen habe, dass sie monatlich Geld anlegen will. Glücklicherweise hat sie selbst eingesehen, dass eine Lebensversicherung eher Geldvernichtung und als Anlageprodukt längst nicht mehr geeignet ist.

    Wenn monatlich Geld zur Verfügung steht und man einen Anlagezeitraum von 10-15 Jahren hat, dann kommt nur Wertpapiersparen in Frage, wenn man hinterher Freude am Kontostand haben will. Das empfehlen übrigens längst auch Stiftung Warentest und alle Verbraucherzentralen dieser Republik. Es ist also nicht so, dass nur Nocturna mit ihrem Börsen-Spleen so denkt.

    Anbei ein Link zu Warentest mit der Empfehlung des MSCI, der eine solide Grundlage für jedes Depot bildet und allein schon durch seine weltweite Diversifikation verhindert, die typischen Anfängerfehler zu machen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  8. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Eure Anregungen sind echt toll. Also ich werde wohl zwei Krügerrandmünzen kaufen und sie als "nettes Geschenk" für irgendwann, im Banksafe deponieren und mich dann mal mit Wertpapiersparen beschäftigen. Ich selber habe ein Depot, meine Fragen dann: lege ich ein neues Depot an, auf welchen Namen, oder einfach mein bestehendes weiter ausweiten..... aber ich habe auf jeden Fall durch euch, gute Anregungen bekommen

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    AW: Geld in Gold anlegen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich selber habe ein Depot, meine Fragen dann: lege ich ein neues Depot an, auf welchen Namen, oder einfach mein bestehendes weiter ausweiten..... aber ich habe auf jeden Fall durch euch, gute Anregungen bekommen
    Da deine Kinder nicht mehr minderjährig sind, kannst du nicht einfach ein Depot auf deren Namen eröffnen und besparen, das gibt Ärger mit dem Finanzamt. Im Prinzip könntest du einfach dein Depot aufstocken und in 10 bis 15 Jahren dann eine Schenkung an deine Kinder machen, die bis zu 400.000 Euro alle 10 Jahre steuerfrei ist.

    Ich habe bei meiner Onlinebank vor Jahren ein Zweitdepot eröffnet, um mein abgeltungssteuerfreies Erstdepot klar von weiteren Zukäufen abzugrenzen. Vielleicht könntest du ebenfalls ein Zweitdepot eröffnen (natürlich nur, wenn kostenlos) und dort die Wertpapiere für die Kinder verwalten. Dann würde es zu keiner Vermischung von Depotwerten kommen, wenn du für deine Kinder dieselben Wertpapiere kaufen willst, die du vielleicht selbst hast.

    Falls der Schenkungsrahmen anderweitig ausgereizt ist (z.B. Immobilienübertrag), ist anonymes Gold in einem Tresor tatsächlich eine Überlegung wert.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. Inaktiver User

    AW: Geld in Gold anlegen?

    Mondphase 👍...gute Entscheidung.

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