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  1. Inaktiver User

    Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Hallo zusammen,
    wir sind vor kurzem von einem freien Berater (Wirtschaftskanzlei) kontaktiert worden. Nach ersten Vorgesprächen hat man nun unsere finanzielle Situation eingängig geprüft und für uns zur Mehrung unseres Vermögens (hüstel, grins) den optimalen Finanzplan entworfen.
    Dieser sieht den Kauf einer ET-Wohnung in Baden-Württemberg vor. Diese soll (so habe ich es verstanden) quasi aus Restbeständen stammen, die entstehen wenn Gesellschaften ganze Siedlungen z.B. kaufen, sanieren und nach Jahren dann vielleicht doch 2-3 Wohnung quasi übrig haben. Die Wohnung kostet ca. EUR 170.000,00 - und soll, so wir dem Finanzplan folgen, uns in ca. 20 Jahren ein hübsches Plus bringen.
    Ehrlich gesagt, mir erschien einiges in dem Finanzierungsplan nicht ganz schlüssig, aber das Wichtigste: Wir haben bereits eine ET-Wohnung, die wir selber bewohnen und scheuen die Vorstellung uns wiederum fest auf so lange Zeit zu binden. Uns ist das ganze Angebot überhaupt nicht geheuer. Kennt ihr solche Angebote ? Was ist davon zu halten ? Bin ich einfach nur ein viiiiel zu mißtrauischer Mensch ?? (der aber doch an seinen kleinen Kröten hängt und nicht gutes Geld 'nem schlechten hinterherwerfen will)

  2. Inaktiver User

    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Woraus soll sich denn das "Plus" ergeben? Wie sollt ihr die Wohnúng finanzieren?

    ETWs sind m.E. keine gute Geldanlage, weil immer die Unsicherheit besteht, ob sie gut vermietet werden kann. Und die Unterhaltungskosten einer gebrauchten Immobilie sind ja auch nicht ohne.

    Entscheidend ist aber, dass du kein gutes Gefühl hast. Also lass die Finger davon...

  3. Inaktiver User

    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Hallo Herbstfrau,
    danke für die Antwort.
    Ich habe bewusst nicht zu viel reingeschrieben, da mir da auch so einiges schleierhaft ist oder ich es vielleicht nicht richtig verstanden habe. Die Wohnung soll sich zum Großteil über die vorhandenen Mieteinnahmen tragen, einen Teil (verschwindend gering) geht über uns und der dritte Teil (?) wird durch eine Bank finanziert, wobei meine Frage dahingehend nicht, für mich schlüssig, beantwortet blieb. Aber klar, für uns nur geringer Beitrag, null Probleme weil Hausverwaltung sich um ALLES kümmert (habe schon angekündigt, daß ich DIE Hausverwaltung kennenlernen möchte, die sich um ALLES kümmert), und alle etwaigen Unsicherheiten und Problemfälle sind voll abgedeckt. Klingt wirr und unlogisch, gell ? Finde ich auch. Habe aber die Frage mal hier ins Forum gestellt, weil hier ja einige Experten lesen, die die Vorgehensweise kennen und richtig darstellen können.

  4. Inaktiver User

    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Ach ja, das PLUS soll durch die zu erwartende Wertsteigerung entstehen.

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    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    hallo!

    ich denke nicht, daß da jemand ausführlich recherchiert hat und das beste angebot macht. dieser berater war, so empfinde ich deine schilderung, von anfang an auf den verkauf einer immobilie aus. ich kann deiner schilderung keine gesamtheitliche betrachtung entnehmen. nicht ganz unwichtig (*lächel*) ist eure steuerliche situation.
    ich sage nicht zwingend, daß eine immobilie falsch ist. ich kenne das angebot nicht. aber dieser verkauf scheint sehr gezielt zu sein. es sieht nicht nach einer ehrlichen beratung aus.
    immobilienbesitz habt ihr zudem schon.

    trau in diesem fall besser deinem gefühl und lass es bleiben.

    beste grüße,

    DerExperte

  6. gesperrt

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    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Eine Kapitalanlage nach der steuerlichen Situation auszuwählen ist absoluter Mumpitz! Also ist die steuerliche Situation hier völlig egal. Steuergesetze können sich wie auch die Einkommen ändern!
    So etwas wird nur über die klassischen Auwahlkriterien entschieden, also Rendite, Sicherheit, Verfügbarkeit (Liquidität).
    Nun muss man kein Hellseher sein, um festzustellen, dass eine Immobilie immobil, also sehr schlecht liquidierbar ist.
    Zur Rendite kann man nicht sooo viel sagen, da das Objekt höchstwahrscheinlich unbekannt ist.
    Die Sicherheit als Größe anzusetzen, dürfte aus der Ferne auch etwas schwierig werden, weil die Lage und die Besonderheiten des Objekts vom PC aus nicht einzuschätzen sind. Als wichtigen Punkt bei der Sicherheit muss man nur sehen, dass die Finanzierungt soweit passt. Mit einer zu niedrigen Rate wird es riskanter und teurer.

    Soweit ich also erkennen kann, sind es drei Unbekannte. Zuviel, um hier einen Kauf zu empfehlen.
    Wie hieß denn die "Berater"-Firma?

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    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Das hört sich für mich ganz so an, als soll euch hier eine Schrottimmobile angedreht werden. Guck dir mal die Seite http://www.badenia-opfer.de/ an.
    Liebe Grüße,
    iPod

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    "hooooo---pffffff--- LUKE! hooo--pfff--- Ich bin DEIN VATER!"
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    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    @ putorius
    sicher ist die steuerliche situation wichtig. denk mal an denkmalgeschütze immobilien. da spielt dies eine nicht unwichtige rolle. genau dort sind noch einige schlupflöcher. vielleicht kommt so etwas eher in frage als eine "klassische" immobilie.
    dabei habe ich nicht gesagt, daß eine immobilie die lösung ist. dafür sind hier zuviele unbekannte faktoren.
    gar nichts ist mumpitz. erst gehirn einschalten, dann loslegen...

    beste grüße,

    DerExperte

  9. Inaktiver User

    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Zuerst mal DANKE für Eure Antworten.
    Noch mal Entschuldigung wenn ich mich etwas schwammig und nicht zu detailliert ausgedrückt habe. Aber Eure Antworten haben mich in unserer Überzeugung nur bestärkt, daß wir diesem Vorschlag auf keinen Fall folgen werden !!
    Generell halten Göga und ich diese Kanzlei nicht für unseriös (ist also nicht Badenia - erschütternd !), aber mit diesem Vorschlag fühlen wir uns beide nicht wohl. Mal schauen, vielleicht kann man uns dort ja ein wirklich attraktives Anlageangebot in Richtung Fonds anbieten Ansonsten, so long...

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    AW: Ein "unmoralisches" Angebot ?

    Hallo,

    ich wohne in BW und habe die Immobilienentwicklung der letzten Jahre verfolgt. Die Preise waren zuletzt leicht rückläufig, in etwa 1% pro Jahr. So viel zum Thema Wertsteigerung. Ob sich das ändert, weiß natürlich niemand.

    Eine Preisorientierung bieten Immobilienanzeigen (jeweils mit Abschlag für den Verhandlungsspielraum) oder die Verkehrswerte von Zwangsversteigerungsobjekten. Bei vermieteten Immobilien ist dann noch einmal ein erheblicher Nachlass zu berücksichtigen. Für 170000 muss Lage, Zustand und Größe schon ordentlich sein. Ohne weitere Angaben ist ein Urteil aber nicht möglich.

    Gruß,
    googol

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