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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Zins-Tal habe ich schon 2007/8 geahnt, als es schepperte. Damals hab ich alles was an Reserven da war, schnell auf Festgeldkonten verschifft. Leider wird das nun nach und nach fällig. Angelegt mit 5-6%, heute bei Fälligkeit kriegt man kaum noch 2% bei Wiederanlage. Doll. Ich rechne nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Zinssätze für Tages-und Festgeld in den nächsten 3-5 Jahren.
    Ja, 2008 war das letzte gute Jahr. Ich hatte damals ein Festgeld für 5,150 % Zinsen angelegt, leider nur für ein Jahr. Seufz.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Verstehe ich das zusammengefasst richtig, nocturna, dass du raten würdest, erst dann Festgeld anzulegen, wenn man über den Notgroschen hinaus etwas angespart hat? D.h. die ersten zwei- bis dreitausend oder mehr Euro lieber "verkümmern" lassen, dafür aber griffbereit verkümmern lassen?
    Verändern heißt: Einmal mehr aufstehen als hinfallen.

  3. Inaktiver User

    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Zitat Zitat von merrylady Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das zusammengefasst richtig, nocturna, dass du raten würdest, erst dann Festgeld anzulegen, wenn man über den Notgroschen hinaus etwas angespart hat? D.h. die ersten zwei- bis dreitausend oder mehr Euro lieber "verkümmern" lassen, dafür aber griffbereit verkümmern lassen?
    Ich bin zwar nicht Nocturna, aber ich antworte mal: der Sinn eines Notgroschens ist ja, dass man ihn im Notfall griffbereit hat. Wenn die Waschmaschine jetzt kaputt geht, nützt es Dir nichts, wenn das Festgeld z.B. erst in einem Jahr wieder frei wird.

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Danke, scales, das trifft es wohl auf den Punkt. Ich bin nur manchmal ratlos, wie groß der Notgroschen sein muss. Zwei bis drei Nettoeinkommen ist ja eine Richtgröße, aber wenn man nicht schlecht verdient, eine recht große Richtgröße...
    Verändern heißt: Einmal mehr aufstehen als hinfallen.

  5. Inaktiver User

    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Zitat Zitat von merrylady Beitrag anzeigen
    Danke, scales, das trifft es wohl auf den Punkt. Ich bin nur manchmal ratlos, wie groß der Notgroschen sein muss. Zwei bis drei Nettoeinkommen ist ja eine Richtgröße, aber wenn man nicht schlecht verdient, eine recht große Richtgröße...
    Darum ist es auch nur eine Richtgröße. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, was in seinem Leben der größte anzunehmende kurzfristige Notfall sein könnte (Autoreparatur, kaputte Großgeräte, kurze Arbeitslosigkeit...) und wie groß das eigene Sicherheitsbedürfnis ist.

  6. Moderation

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    merrylady, ich hab seit einiger Zeit ein ähnliches Problem: Ich weiß nicht, wie lange das Auto es noch macht, deswegen schiebe ich genug Geld aufs Tagesgeldkonto, um einen neuen (gebrauchten) zu bezahlen. Es grämt mich, aber die Alternativen (Kredit, oder Papiere möglicherweise mit Verlust verkaufen zu müssen) würden mich noch mehr bekümmern.

    (Die Alternative "erst Mal kein Auto" wäre finanziell vorteilhaft, hätte aber andere Probleme.)

    Für Notgroschen würde ich überlegen, wie hoch sind meine unvermeidlichen monatlichen Ausgaben, wie schnell kann ich sie runterfahren, wie schnell kann ich langfristigere Anlagen flüssig machen, mit wie großem Ausfall muß ich maximal rechnen. Ein solides bürokratisches Schlamassel kann schon zwei Monate in Anspruch nehmen, und dann muß noch Geld für den Anwalt da sein...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Hallo merrylady, du hast ja schon kompetente Antworten auf deine Frage erhalten, dass es sinnvoll ist erst den Notgroschen auf der Seite zu haben, bevor man sich an die Festgeldanlage macht.

    Die Frage wie viel der Einzelne als Notgroschen braucht, ist individuell. Es gibt Menschen mit sehr übersichtlichen Ausgaben, bei denen Waschmaschinenneukauf und eine Nebenkostennachzahlung schon fast alle Eventualitäten abdecken. Hat man Kinder und ist eher selten in der Lage überhaupt einen monatlichen Sparbeitrag zu leisten, muss der Notgroschen größer sein, denn Lernmittelausgaben, Klassenfahrten und Co, können schnell mal empfindliche Löcher ins Budget reißen.

    Es lohnt sich allerdings auch mal alternative Anlageprodukte anzusehen. Neben klassischen Tages- und Festgeld gibt es Mischformen. Da legt man beispielsweise Sparpläne an, die monatlich bespart werden und eine lange Laufzeit (20 Jahre) haben, welche aber eine akzeptable Kündigungsfrist bieten und die Möglichkeit kündigungsfrei Geld abzuheben.

    Als die Zinsen noch etwas besser waren, habe ich mir gleich eine Reihe solcher Sparpläne zugelegt und die angebotene Möglichkeit ergriffen darauf Einmalzahlungen vorzunehmen. Wenn ich jetzt überraschend viel Geld brauchen würde, kann ich von diesen Sparplänen diese eingezahlte Einmalzahlung abrufen ohne Kündigung des restlichen Sparplans, was diesen Sparplan maximal flexibel macht. Ich wollte nie einen Sparplan, aber ich habe trotzdem welche, aber nur wegen der angebotenen Auszahlungsmöglichkeiten. Man muss manchmal über den Tellerrand blicken, um seine Ziele zu verfolgen.

    Nachtrag: Diese Angebote muss man selbst finden, weil sie teilweise nur Kunden zugänglich sind oder nicht aktiv beworben werden, da es allesamt Onlinebanken sind. Ohne selbstständige Recherche im Web oder das sporadische Mitlesen in entsprechenden Foren würde diese Info an einen vorübergehen. Gute Geldanlage ist leider kein Selbstäufer mehr in diesen Tagen.
    Geändert von Nocturna (05.01.2015 um 09:40 Uhr)
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Vielen Dank wildwusel und nocturna für eure Antworten, werde das in meine/unsere Überlegungen mit einbeziehen! für euch
    Verändern heißt: Einmal mehr aufstehen als hinfallen.

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Hallo zusammen,

    ich wollte keinen neuen Beitrag eröffnen und schließe mich daher diesem Thema mit meinem Anliegen an.
    Ich habe seit ein paar Jahren ein Tagesgeldkonto bei einer niederländischen Onlinebank. Ausschlaggebend war für mich die Möglichkeit, sehr unkompliziert mehrere Untertagesgeldkonten (5) anlegen zu können, womit ich verschiedene Töpfe bespare. Mein Mann und ich haben außerdem noch ein gemeinsames Tagesgeldkonto mit ebenfalls 5 Einheiten für verschiedene Sparanliegen.
    Mir hilft das ungemein, Geld zu sparen und zu ordnen.

    Nun wurde angekündigt, dass dieses Angebot ab Oktober nicht mehr zu Verfügung steht und die Plattform geschlossen wird. Ich suche also ein neues, gut bedienbares Angebot.
    Hat jemand Ideen? Gerne auch per pn, wenn die Nennung der Anbieter hier nicht gestattet sein sollte.

    Viele Grüße vom Kupferschwein

  10. Inaktiver User

    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Kannst du bitte die Bank nennen?

    Welche Plattform wird geschlossen?
    Man kann keine Unterkonten mehr einrichten? Oder was meinst du damit?

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