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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Entweder man will Sicherheit oder Rendite. Beides zusammen ist und war schon immer schwierig. Man muss für sich selbst entscheiden, in welche Richtung man sein Vermögen gewichten will. Auf Tagesgeld- und ähnliche Konten gehören meiner Meinung nach nur Gelder, die wirklich gebraucht werden.

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Hallo!
    Ich hole diesen Thread mal nach oben!
    Mein Mann hat mir gerade eröffnet, dass er gerne ein weiteres Tagesgeldkonto eröffnen möchte, bei der Renault-Bank... ich habe da irgendwie immer Bauchweh (alles was nicht Sparkasse oder Deutsche Bank oder so ist ist mir suspekt).
    Kennt jemand die Renault-Bank und hat Erfahrungen damit?
    LG

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Im Prinzip ist es egal auf welcher Bank du dein Geld liegen hast, sofern sie dem EU-Recht unterliegt. Das ist bei dieser Bank über den französischen Einlagensicherungfonds bis 100.000 Euro garantiert.

    Allerdings müsstest du im Falle des Falles den Papierkrieg natürlich auf Französisch führen, womit der Durchschnittsbürger wahrscheinlich überfordert ist und einen Dolmetscher für den Papierkram braucht.

    Insofern kann man sich fragen, ob es nötig ist wegen 20 Euro mehr Zinsen im Jahr (bei angenommenen 20.000 Euro) dieses Risiko einzugehen. Selbst bei zwei Jahren wäre das noch keine Tankfüllung extra und ab drei Jahren Anlagedauer sollte man sowieso an Festgeld denken.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  4. Inaktiver User

    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Ich weiß nicht, ob es bereits Werbung ist, die neutraleren Ratgeber über Sparen und Geld anlegen von den Verbraucherzentralen zu empfehlen.

    Diese bieten einen guten Überblick über die verschiedenen Risiken der Anlageprodukte und darüber hinaus ein Basiswissen, das schon vorhanden sein sollte, wenn man eigenständig Geld anlegt.

  5. Inaktiver User

    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Die Altenburger Skatbank verlangt nunmehr erstmals auch von Privatkunden einen Minuszins von 0,25% aufs Tagesgeld . Der Kunde zahlt also fürs Tagesgeld Zinsen an die Bank. . Gilt aber vorerst nur für Einlagen ab 500.000 Euro. Wird aber sicher Begehrlichkeiten bei anderen Banken wecken.

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Einige große Zeitungen kündigen den Strafzins heute ebenso schon an. Was tun? Man braucht doch ein Tagesgeldkonto - wenigstens für die kleinen Unwägbarkeiten des Lebens (Waschmaschine etc.), oder? Geld also abheben und in die Matratze einnähen? Ich könnte mir schon vorstellen, dass das einige tun (oder so ähnlich), ob es dann zu einem ähnlichen Szenario kommen wird wie damals in - ich weiß es nicht mehr -? Als alle Leute ihr Geld von der Bank geholt haben und die große Panik ausgebrochen ist? Wäre es nicht vielleicht doch ratsam, wenigstens einen Teil abzuheben? Oder lässt man es einfach auf dem Girokonto mitlaufen? Keinen Cent zahle ich der Bank!
    Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen (G.C. Lichtenberg).

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Zitat Zitat von Radieserl Beitrag anzeigen
    Einige große Zeitungen kündigen den Strafzins heute ebenso schon an. Was tun? Man braucht doch ein Tagesgeldkonto - wenigstens für die kleinen Unwägbarkeiten des Lebens (Waschmaschine etc.), oder? Geld also abheben und in die Matratze einnähen?
    Immer mit der Ruhe , bis jetzt haben nur Großanleger Strafzinsen zu befürchten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Kleinanleger für seine 5000-10000 Euro auf der Bank plötzlich Strafzinsen abdrücken soll.

    Es würde eine wahre Völkerwanderung von Kundengeldern auf die Banken einsetzen, die keinen Strafzins verlangen und dieses Kundengeld fehlt dann natürlich den anderen Banken, die ja auch auf ihre Eigenkapitalquote achten müssen.

    Ab gesehen davon, es ist nicht schlecht, dass die Leute aufwachen. Jeder, der Geld zur Anlagezwecken auf dem Tagesgeldkonto parkt, vernichtet Geld. Selbst unsere derzeit niedrige Inflationsrate schützt nicht davor, dass die Ersparnisse effektiv weniger werden. Jeder, der fürs Alter vorsorgen muss und das muss bei einem Rentenniveau von 43 Prozent im Jahre 2030 wirklich jeder, braucht alternative Anlagen für sein Geld oder die Armutfalle in der Rente schlägt voll zu.

    Zitat Zitat von Radieserl Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht vielleicht doch ratsam, wenigstens einen Teil abzuheben? Oder lässt man es einfach auf dem Girokonto mitlaufen? Keinen Cent zahle ich der Bank!
    Abheben macht dann Sinn, wenn du zuhause einen Tresor hast und eine Hausratsversicherung, die dir den zuhause aufbewahrten Geldbetrag bei einem Einbruch ersetzt.

    Ansonsten würde ich wirklich genau kalkulieren, wie viel Reserve es auf dem Tagesgeld sein muss. Und diejenigen, die dann immer noch Geld übrig haben und die keine Wertpapiere kaufen wollen, sollten zumindest eine Festgeldtreppe über 5 Jahre aufbauen und das Geld so aus dem Weg räumen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Ob sich das Tagesgeldkonto bei den geringen Zinsen lohnt ist die Frage. Aktuell muss ich als Privatperson ja schon damit rechnen, dass ich bald dafür zahlen muss, geld auf einem Tagesgeldkonto zu haben.
    Es gibt einige recht sichere Fonds in die man investieren kann. Hier würde ich den Kauf natürlich auf nicht nur einen begrenzen. Streukäufe machen mehr Sinn.

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    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Zitat Zitat von DonChristiano Beitrag anzeigen
    Ob sich das Tagesgeldkonto bei den geringen Zinsen lohnt ist die Frage. Aktuell muss ich als Privatperson ja schon damit rechnen, dass ich bald dafür zahlen muss, geld auf einem Tagesgeldkonto zu haben.
    Es stimmt, Tagesgeld macht keinen Sinn, außer um die notwendige 3-Monats-Reserve vorzuhalten, die allgemein als Polster für alle Fälle angesehen wird.

    Viele wollen oder eigentlich alle müssen zusätzlich fürs Alter sparen und dafür ist Tagesgeld absolut ungeeignet, deswegen mein Ratschlag zur Festgeldtreppe. (Die Weisheit ist übrigens nicht auf meinen Mist gewachsen, sondern wird allgemein von Warentest und Co empfohlen). Man legt jedes Jahr Geld für 3-5 Jahre an zum jeweils gültigen Zinssatz. Nach 5 Jahren wird jedes Jahr Geld fällig, das wiederum zu den neuen Bedingungen angelegt werden kann. Alles in allem gibt es eine Mischkalkulation, die allemal besser ist als das Geld auf dem Tagesgeldkonto versauern zu lassen. Ich kann z.B. derzeit noch von 3,8 % profitieren, die ich 2012 angelegt habe. Das kam mir damals schon wenig vor, aber 2013 waren es dann nur noch 2,5 %. Da habe ich aber das Zinstal bereits kommen sehen und mir diese Position gleich auf 10 Jahre (mit 3 monatiger Kündigungsmöglichkeit) gesichert.

    Zitat Zitat von DonChristiano Beitrag anzeigen
    Es gibt einige recht sichere Fonds in die man investieren kann. Hier würde ich den Kauf natürlich auf nicht nur einen begrenzen. Streukäufe machen mehr Sinn.
    Klar wären Aktien/Rentenfonds die bessere Alternative, leider trauen sich das viele nicht. „Recht sicher“ ist übrigens eine ungenaue Aussage. Jeder Fonds kann Verlust machen, zumindest über einen begrenzten Zeitraum. Aber je länger man einen guten Fonds hält umso unwahrscheinlicher wird aber dieses Szenario. Weswegen für Altersvorsorge Aktien/Rentenfonds die einzig wahre Alternative zum Festgeld sind.

    Streukäufe sind dann notwendig, wenn man in einen begrenzten Markt investiert, wie z.B. Anlage nur in Deutschland. Es gibt aber auch Fonds, die ein Weltportfolio nachbilden, da reicht dann tatsächlich ein guter Fonds aus, wenn man nicht die Möglichkeit hat mehrere zu besparen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. Inaktiver User

    AW: Tagesgeldkonto - welches ist empfehlenswert?

    Das Zins-Tal habe ich schon 2007/8 geahnt, als es schepperte. Damals hab ich alles was an Reserven da war, schnell auf Festgeldkonten verschifft. Leider wird das nun nach und nach fällig. Angelegt mit 5-6%, heute bei Fälligkeit kriegt man kaum noch 2% bei Wiederanlage. Doll. Ich rechne nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Zinssätze für Tages-und Festgeld in den nächsten 3-5 Jahren.

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