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    Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Hallo,

    mein Vater ist vor einigen Monaten verstorben. Das Erbe musste ich leider ausschlagen (überschuldet), jetzt ist allerdings ein Bausparvertrag aufgetaucht, bei dem ich als Bezugsberechtigte eingetragen bin. Die Bausparkasse (LBS) schreibt nun, dass der Vertrag mit allen Rechten und Pflichten auf mich übergangen ist und das sie gesetzlich verpflichtet sind, die Identität des Bausparers festzustellen. Dazu soll ich ein Formular ausfüllen und von "meinem Berater" bestätigen lassen.

    Der Bausparvertrag ist nicht zuteilungsreif, es ist weniger als ein Fünftel der Versicherungssumme eingezahlt. Ich habe kein Interesse, den Vertrag weiterzuführen und würde mir wenn möglich den Betrag möglichst bald auzahlen lassen wollen. Soweit ich weiss besteht ein generelles Sonderkündigungsrecht im Falle des Todes des Versicherungsnehmers. Muss ich dazu das Formular überhaupt ausfüllen? Oder reicht es auch, ein Schreiben an die LBS zu schicken, um den Vertrag mit Sonderkündigungsrecht zu kündigen und um die Überweisung des Betrages auf mein Konto zu bitten?

    Google hat mir dazu nur bedingt weitergeholfen, ich weiss auch nicht so recht, an wen ich mich wenden könnte, um eine offizielle Auskunft zu erhalten. Die LBS weist in ihrem Schreiben auf kein Sonderkündigungsrecht hin, das ist mir schon einmal suspekt und daher würde ich mich ungern mit den Fragen an die LBS wenden, ohne mich vorab nicht informiert zu haben.

    Das Guthaben deckt übrigens nicht einmal die Beerdigungskosten, ich könnte es aber dennoch sehr gut in voller Höhe gebrauchen.

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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Bist du ganz sicher, dass du überhaupt ein Anrecht hast?

    Immerhin hast du das Erbe offiziell ausgeschlagen und auch der Bausparvertrag gehört zum Erbe. Du hast keinen Erbschein vorzuweisen und ich denke nicht, dass dir die Bausparkasse ohne offizielles Dokument Geld überweist. Ich vermute, dass der Bausparer zur Tilgung der offenen Forderungen eingesetzt wird.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Wie das bei Bausparverträgen ist, weiß ich nicht.

    Bei Lebensversicherungen ist es jedenfalls so, daß, sobald ein Bezugsberechtigter in der LV eingetragen ist, dieser Vertrag aus der Erbmasse herausfällt und an den Bezugsberechtigten auszuzahlen ist, auch wenn der das Erbe als solches abgelehnt hat.
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  4. Moderation

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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Soweit ich weiß, fällt ein Bausparvertrag/eine Lebensversicherung nicht in die Erbmasse (Stichwort Vertrag zu Gunsten Dritter), ich würde aber einen Anwalt, der sich auf Erbrecht spezialisiert hat, fragen.
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    Moderation von:
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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Hab nochmal nachgegoogelt.
    Auch beim Bausparvertrag können im Falle des Ablebens bezugsberechtigte Dritte in die Police aufgenommen werden, so dass das Bausparguthaben dann nicht in den Nachlass fällt. Ist das Bauspardarlehen allerdings bereits in Anspruch genommen, so ist es grundsätzlich als Nachlassverbindlichkeit zu behandeln.
    Quelle: finanztipp.de

    Man müsste wissen, was genau im Vertrag steht bezüglich Begünstigung. Wennn der Vater johnpaulgeorgeandben darin eingesetzt hat, dann steht ihm das Geld trotz der Erbausschlagung zu, weil es nicht zum Erbe gehört.

    Again what learned!
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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Hallo,

    genau, beim Bausparvertrag wie auch bei der LV kommt es darauf an, ob man als Bezugsberechtigter eingetragen ist. Das bin ich. Darauf aufmerksam gemacht hat mich sogar der Nachlasspfleger, es geht also alles mit rechten Dingen zu.

    Ich habe jetzt doch direkt an die Bank geschrieben und um Auskunft zum Sonderkündigungsrecht etc. gebeten. Mal sehen, was sich ergibt!

  7. gesperrt

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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    bausparvertrag....

    ich denke mal hier bekommt man schneller ein Antwort, bzw. weiß wonach man googlen muss.

    Kann, und unter welchen Bedingungen kann man im Rahmen eines 400 Euro Jobs staatlich Förderung in Anspruch nehmen?

    Bin für jeden Hinweis dankbar.

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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Zitat Zitat von silberdistli Beitrag anzeigen
    Kann, und unter welchen Bedingungen kann man im Rahmen eines 400 Euro Jobs staatlich Förderung in Anspruch nehmen?
    Hm, um was geht es genau?
    Meinst du jetzt Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage oder Wohnungsbauprämie?

    Das Thema verwirrt mich auch immer komplett.
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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    du kannst dir das angesparte Geld auszahlen lassen - kleine Bearbeitungsbebür geht da ab....

    Jeder Vertrag in dem es zu Auszahlungen kommt - und eine andere Person ist im Fall " Tod des Versicherungs/Vertragsnehmer " eingetragen - erhält diese Person dieses Geld auch.....
    Egal ob Erbberechtigt oder nicht.....

    Da dein Vater aber verschuldet ist - prüfe!!!

    Denn falls sowas wie Gläubiger da sind, die z.Bsp. auch schon dafür gesorgt haben, dass dein Vater eine eidesstattliche Versicherung abgeben musste -oder aber Insolvenz (auch außergerichtlich) lief - er sich event. noch in der Wohlverhaltensphase befand....und dein Vater diesen Bausparvertrag nirgends angegeben hat....muss dieses Geld zum Verwalter.

    Wenn die Beerdigung das Sozialamt bezahlt hat - muss das Geld aus dem Bausparvertrag genommen werden, und zurück gezahlt werden......

    Ich hoffe ich konnte etwas helfen, denn ich habe nicht raus gelesen in wie fern dein Vater verschuldet ist....

    LG
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

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    AW: Bausparvertrag - Sonderkündigungsrecht im Todesfall

    Hallo Silberpfeil,

    die Insolvenz wurde erst nach dem Tod als Nachlassinsolvenz eingeleitet. Ich kann aber vorsichtshalber beim Nachlassverwalter bzw. Insolvenzanwalt (zwei verschiedene Personen) noch einmal nachfragen, danke für den Hinweis!

    Die Beerdigung habe ich selbst bezahlt, auch wenn ich das rein rechtlich nicht musste, das war mir wichtig. Mit dem Geld aus dem BSV könnte ich dann z. B. den Grabstein schon dieses Jahr kaufen und nicht erst nächstes... Da kommt wirklich ein ganze Menge an Kosten zusammen!

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