Hallo, ich hatte eine größere Summe frei und habe mir verschiedene langfristige Optionen angesehen. Danach habe ich mich entschieden in eine Bürgersolaranlage zu investieren. Laufzeit 20 Jahre bei jährlicher Ausschüttung und ca. 4-7 % Rendite. Die Rendite ist abhängig von der Sonnenscheindauer im Jahr und/oder evtl. Reparaturen. Maßgebend für meine Entscheidung war die Unabhängigkeit vom Atomstrom und etwas zum Ausstieg beitragen zu können![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 32
Thema: in solaranlage investiert
-
15.03.2011, 10:29
in solaranlage investiert
-
15.03.2011, 14:34Inaktiver User
AW: in solaranlage investiert
Wir haben bereits seit 2007 eine Solaranlage auf dem Dach und bereut habe ich es bis dato nicht,
auch wenn man dadurch zum "Unternehmer" wird,den Strom ja weiter verkauft, ist etwas bürokratisch das Ganze.
-
15.03.2011, 18:03
AW: in solaranlage investiert
also ich finde es nicht bürokratisch. Ich habe mein Geld überwiesen, und bekomme jedes Jahr meine Bescheinigung fürs Finanzamt, wie für jeden Fonds etc. und muss nur meine Gewerbeformular ausfüllen, das sind 2 Zeilen. Keine Gewerbeanmeldung, keinen weiteren Aufwand. Meine Rendite bekomme ich jedes Jahr automatisch überwiesen. Läuft weniger aufwendig als wenn du eine eigene Anlage hast und du kannst Dich beteiligen, auch wenn Du kein geeignetes Dach hast oder Mieter bist.
-
16.03.2011, 09:03Inaktiver User
-
16.03.2011, 10:20
AW: in solaranlage investiert
Was für Weichkosten??? Ich habe nur meine Anteile investiert, die ich ohne Gebühren, Extrakosten etc. vollständig wiederbekomme. Über Ausgaben, Reparaturen etc. wird basisdemokratisch auf Versammlungen abgestimmt. Wer dann da nicht hingeht ist selber schuld. Bürgersolaranlagen zeichnen sich ja dadurch aus, dass alles von allen bestimmt wird und nicht von Bankheinis und Investmentbetrügern! o.k.?
-
16.03.2011, 10:35Inaktiver User
-
16.03.2011, 10:57
AW: in solaranlage investiert
Darin liegt in meinen Augen kein Vorteil, sondern eher ein gravierender Nachteil. Wenn Klein-Hänschen plötzlich unternehmerische Entscheidungen von Tragweite beschließen soll, dann kann das nur schiefgehen.
Ich bin Kommanditistin in einem Betreuten Wohnen-Objekt. Wenn da nicht die Gemeinde federführend wäre, wäre das Projekt im Kleinhickhack der anderen Anleger längst schon untergegangen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
16.03.2011, 12:07
-
16.03.2011, 12:22
AW: in solaranlage investiert
In dem man sein Geld (=Kommanditeinlage) in eine Kommanditgesellschaft (KG) investiert, also Gesellschafter wird.
Unsere Gemeinde wollte ein Betreutes Wohnen Objekt errichten, ohne dass sie selbst groß finanziell belastet wird. Deswegen wurde eine KG gegründet, in der Bürger ihre Einlagen erbringen konnten.
Und natürlich meint jetzt jeder der Anleger, die ihr Geld in diesem Haus stecken haben, sie könnten mitquasseln, zumal sehr viele der Anleger auch gleichzeitig Mieter im Objekt sind.
Logischerweise beißen sich die Wünsche der Bewohner-Anleger mit denen der Investor-Anleger. Gut, dass die Gemeinde da intervenieren kann.Geändert von Nocturna (16.03.2011 um 12:25 Uhr)
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
16.03.2011, 12:33
AW: in solaranlage investiert
Hallo Nocturna, das ist ja mal eine interessante Idee. Wo kann ich denn erfahren, welche Kommanditgesellschaft noch Investoren sucht?
Zu den Bürgersolaranlagen: Die gibt es auch in meiner Stadt. Sie ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Ist dies die Rechtsform, in der sich die "Klein-Hänschen" tummeln?
Gruß, G.


Zitieren

