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  1. Inaktiver User

    Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Hallo,
    hat jemand hier Erfahrungen mit o.g. Investor-Verein (publiziert beim Investor Verlag), Aktien, Rohstoffe usw, falls ja, lohnt sich das ?
    Danke und LG
    Cella

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    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Ich habe jetzt extra gewartet, weil ich neugierig war, ob hier tatsächlich jemand den Börsenbrief abonniert hat und welche Erfolge er damit schon gemacht hat. Augenscheinlich tut sich aber nichts.

    Cella, was erwartest du dir von einem Club, der Anlageempfehlungen gibt, aber keine Vermögensberatung ist und kein Musterdepot führt? Ich denke jeder beliebige Börsenbrief ebenso wie jedes Börsenmagazin kann frischen Input bringen. Man sollte aber selbst genug von der Materie verstehen, sich nicht blindlings verlassen und eine ausgewogene Struktur seines Depots im Auge halten, ungeachtet der zehnten absolut totsicheren Anlageempfehlung.

    Es laufen jede Menge selbsternannter Börsengurus herum und die behaupten teilweise genau das Gegenteil. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde 2009 wegen der Finanzkrise geraten sich völlig aus Aktien zurückziehen. Tja, das Börsenjahr 2009 war kein schlechtes und die ersten Monate dieses Jahres liefen sogar noch besser und dazu brauchte man nicht mal Geheimtipps, es hat gereicht einfach investiert geblieben zu sein.

    Insofern *schulterzuck* kommt es immer darauf an, was du willst. Aktiv traden, immer am Ball bleiben und versuchen den Markt (Index) zu schlagen oder lieber Langzeitstrategien entwickeln mit entsprechend langem Atem und der Toleranz Seitwärtsbewegungen und Crashs auszusitzen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  3. Inaktiver User

    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Hallo Nocturna,
    danke für deine Antwort
    Nein, von Börsengurus halte ich auch rein gar nichts, dennoch habe ich mich mal für eine 3monatige Probemitgliedschaft entschieden.
    Bin mit einer anderen Publikation aus dem Verlag recht gut gefahren
    und mein Depot liest sich wieder ganz nett

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    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bin mit einer anderen Publikation aus dem Verlag recht gut gefahren
    und mein Depot liest sich wieder ganz nett
    Na, dann wünsche ich dir viel Erfolg beim Anlegen.

    Lass mal wieder von dir hören, wenn der Zeitraum rum ist und wie deine Erfahrungen waren.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  5. Inaktiver User

    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Danke Nocturna ,
    nach 3 Monaten ziehe ich mal "Zwischenbilanz ! !
    Wenn ich dazu komme.....*gg*

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    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Hallo Cella,

    ich spiele auch gerade mit dem Gedanken, eine 3-monatige Probemitgliedschaft beim Oxfordclub anzufangen. Du müsstet ja seit letztem Jahr enorm gut verdient haben, oder ?
    Würde mich sehr über ein Feedback freuen.

    Herzliche Grüße

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    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Huhu Glasperlenspieler

    Ich fürchte auf eine Antwort von Cella wirst du vergebens warten, die hat sich erst kürzlich gelöscht, weil derzeit soviel (positiver) Trubel in ihrem Leben ist, dass die Bricom keinen Platz mehr darin hat, spätere Rückkehr nicht ausgeschlossen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Hallo zusammen,
    das es den Club immer noch gibt und die Frage damit immer noch relevant ist, gebe ich hier eine detaillierte Antwort. Wie froh wäre ich gewesen, wenn mit das einer gesagt hätte:

    Ich habe den Brief etwa 2 Jahre bezogen. Das ist schon ca. 5 Jahre her.
    Wie schon einer geschrieben hat, betreibt der Oxford-Club kein Musterdepot und das gutem Grund.
    Natürlich sind Ihnen die hohen bisherigen Gewinne pro Jahr in der Größenordnung +30 bis
    + 100 Prozent ins Auge gefallen und natürlich wissen Sie, dass Werte aus der Vergangenheit nicht zwangsläufig auch für die Zukunft gelten.
    Der Oxford-Club (letztlich nur eine handvoll Leute, die sich "Chefredakteur", "absoluter Profi" oder sonst etwas nennen, und sich in erster Linie dadurch kennzeichnen, dass sie marktschreierisch einzelne Aktien in Australien anpreisen, haben eine ganz besondere Methode entwickelt, den Jahresgewinn auszurechnen. Angeblich bilden sie auch für sich ein Depot, jedenfalls schreiben sie ab und zu, dass sie zugekauft oder verkauft haben.

    Aber jetzt kommt der Oberknaller:
    Der Gewinn/Verlust wird nur an realisierten Verkäufen gemessen.
    Ich möchte Ihnen an einem konkreten Beispiel mit kleinen Zahlen zeigen, wie das läuft:

    Es kommt 1 Heft pro Monat. In jedem Heft gibt es 2 bis 3 Topempfehlungen.
    Alle Empfehlungen sollen in ein paar Jahren +30 bis +300 Prozent bringen.
    Angenommen, Sie haben nach einem Jahr 30 Topempfehlungen gekauft.
    Zum einfachen rechnen, nehmen Sie weiter an, dass jede Aktie genau 10 Euro kostet.
    Von jeder Aktie kaufen Sie genau 10 Stück.

    Dann haben Sie nach 1 Jahr ausgegeben: 30 Aktien je 10 Stück je 10 Euro = 3000 Euro.

    Nach einem weiteren Jahr:
    20 Aktien kosten an der Börse nur noch 2 Euro
    6 Aktien kosten ca. 10 Euro
    2 Aktien kosten jetzt 14 Euro
    2 Aktien kosten jetzt 20 Euro

    Und nun wird der Gewinn an den verkauften Positionen errechnet:
    Es werden nur die 4 Aktien für 14 und 20 Euro verkauft.
    Eingesetzt wurden 400 Euro.
    Herausgekommen ist 20 mal 14 Euro + 20 mal 20 Euro = 280 + 400 = 680 Euro
    Demnach 280 Euro Gewinn gegenüber 400 Euro Einsatz, macht +70%.

    Natürlich hätte man rechnen müssen:
    3000 Euro eingesetzt
    Dann alles verkauft für 1680 Euro. Verlust: 44%

    Einige Positionen, die ich immer noch nicht verkauft habe, weil der Oxford-Club diese
    ständig auf "halten" gewertet hatte, haben mittlerweile einen Verlust von mehr als 95%.

    Fazit:
    Der Oxford-Club nimmt jedes Jahr 20 neue Aktien ins Depot, die dann als "Depotleichen" vor sich hindümpeln. Dabei wird ständig der Fehler gemacht, den man immer als Anfänger macht: Kaufen ist kein Problem, aber bei welchem Verlust wird verkauft?
    Zwischendurch werden Traumrenditen mit ein paar wenigen verkauften Positionen und einer falschen Rechenmethode erzielt.

    Warum ist das so?
    Ganz einfach, aus dem selben Grund, warum Leute Roulette oder Lotto spielen.
    Der "Verlag für deutsche Wirtschaft" geht dabei nach einem ganz einfachen Prinzip vor:
    Egal, ob jemand der Meinung ist, dass Rohstoffe gut sind oder deutsche Aktien oder was auch immer, er bekommt von uns einen Börsenbrief, in dem genau das drinsteht. Natürlich nicht alles im Oxford-Club, aber dafür gibt es einige verschiedenen Börsenbriefe, die teilweise völlig gegenteiliger Meinung sind.
    Übringens, für Leute, die sich jetzt fragen, ob nicht wenigstens der Anstieg des Goldes richtig vorhergesagt worden ist:
    Ja, das stimmt, aber man hat dann auf wenige Aktien gesetzt, die über 100% Plus gebraucht haben und leider auch auf viele andere, die 90% Minus eingebracht haben.

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    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Umpf, Thomas, das sind ja weniger schöne Erfahrungen, die du mit dem Oxford-Club gemacht hast.

    Umso netter von dir, dass du dich nicht still leidend ins Kämmerlein zurückgezogen hast, sondern andere User warnen willst, die den Verlockungen von unseriösen Börsenbriefen erliegen könnten.

    Was ist nun deine Quintessenz aus der ganzen Sache? Bist du noch an der Börse oder hast du dich grummelnd verabschiedet?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. User Info Menu

    AW: Oxford-Club, Erfahrungen ??

    Hallo zusammen,

    zum Thema "Erfahrungen mit dem Oxford-Club" kann ich nach einer 6-monatigen Mitgliedschaft meine Erfahrungen schildern. Grundsätzlich stimme ich mit Thomas_1971 (siehe oben) überein, daß der Club für seine "Performance" in den Musterdepots (mittlerweile gibt es diese Musterdepots !) für ein Mitglied keine nachvollziehbaren Werte errechnet.

    Während mein (reales) Depot, das ich auf den Kaufempfehlungen des Oxford-Clubs aufgebaut habe (mit den jeweiligen Kauflimits) heute ein Buchungsergebnis von -21,76 % aufweist, präsentiert der Oxford-Club in seinem Börsenbrief "satte" + 228,% Buchgewinn.

    Und mit diesen irrationalen Performance-Angaben wird auf der Web-Seite des Oxford-Clubs großartig in einem Laufband Reklame gemacht! (siehe dort).

    Da ich nicht allen Kaufempfehlungen der wöchentlichen Börsenbriefe gefolgt bin (weil das Risiko als "hoch" eingestuft wurde und es sich um "Explorer" handelte), habe ich die Empfehlungen dennoch in weiteren 2 Musterdepots theoretisch erfaßt; auch dort stelle ich bezüglich der Performance Differenzen in der Größenordnung von -200 % Buchungsverlust/gewinn fest.

    Bis auf 2 Goldminen-Empfehlungen sind alle (!) Empfehlungen im Minusbereich; einige Werte (Silber- und Minen-Explorer) sogar im Bereich von - 60% !

    In den Börsenbriefen wird in der Tabelle für die Musterdepots zwar die Summe des aktuellen Aktienbestandes ausgewiesen (Kaufdatum, Stück, akt. Kurs), n i c h t aber die Summe der Kaufwerte (Einkaufkurse): wäre diese Summe ausgewiesen, könnte man auf einen Blick feststellen, das die Performance im Minusbereich sein muß, und nicht mit 220% im Plusbereich.

    Fazit: schon der gesunde Menschenverstand müßte zu der Erkenntnis führen, daß die Autoren der Börsenbriefe mit Ihren heißen Empfehlungen (Gewinn: 1000 % ..) schon längst Millionäre sein müßten; und es
    daher gar nicht nötig hätten, ihre Supertips an andere weiterzugeben.

    Fairerweise muß ich aber anerkennen, daß in den Börsenbriefen interessante Hintergrundinformationen geliefert werden ("wer" manipuliert "wie" den Gold-/Silberpreis), und diese Informationen tauchen dann tatsächlich einige Wochen später in der Presse auf (z.B. Wallstreet Journal, WISO, usw.).

    Mittlerweile ist der Edelmetallpreis - durch die aktuelle Zypernkrise - wieder von 1583,- auf 1613,- USD gestiegen, und damit auch die Kurse für Goldaktien.

    Zusammenfassung: die "aufreißerischen" Empfehlungen in vielen Börsenbriefen, daß die Superaktie XYZ demnächst "durch die Decke gehen" wird, ist reines Wunschdenken und soll nur neue Kunden anlocken.

    Sobald ich auf meinem Depot wieder einen tatsächlichen Buchungsgewinn feststelle (vorher muß der Euro natürlich untergehen... und der Goldpreis die 3000,- USD-Schwelle überschreiten...) werde ich meine Mitgliedschaft wieder kündigen: der Einfluß der amerikanischen FED und der großen US-Banken auf den Goldpreis ist viel zu groß, als daß die Börsenbriefe eine glaubhafte Aussage über einen Trend der Edelmetalle
    machen können.

    Allzeit viel Erfolg an den Börsen !

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