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  1. Registriert seit
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Zitat Zitat von GuteLaune
    Erkenntnis daraus: Alles ist menschlich.
    Und peinlich ist mir - bei mir und anderen - nicht mehr viel.
    es gibt unendlich viele situationen, die sehr peinlich sein koennten, die einem aber gott-sei-dank nur selten oder nie passieren.


  2. Registriert seit
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Zitat Zitat von challengerseven
    Als die Türen aufgingen drängte sich alles rein und als ich alleine noch draußen stand, sah ich wie eine Frau mühsam versuchte ihren Kinderwgen aus der Bahn zu bringen.Sie war schlichtweg von allen Einsteigenden völlig ignoriert worden.
    ja, in solchen situationen ueberwiegt der kampfgeist, denn nur wer ordentlich draengeln kann und den zug moeglichst frueh besteigt, kriegt auch die guten plaetze.

  3. Inaktiver User

    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Zitat Zitat von Malina70
    Andererseits frage ich mich allerdings auch , wie ich das herausfinden könnte. Ich kann schlecht vorher fragen: "Darf ich Ihnen behilflich sein, oder ist Ihnen das unangenehm"
    Das finde ich gerade nicht.
    Ich manch meistens eine Ankündigung a la "Moment, ich heb's Ihnen gleich auf". Dann WEISS der andere, was kommt, und kann reagieren - "Danke, sehr freundlich" oder "ach, ich hab's gleich selbst geschafft."

    Noch ein Fall, wo mir ankündigungsloses Helfen wirklich sehr unangenehm war: ich war ohnmächtig geworden und gestürzt, wohl auch schon wieder zu mir gekommen - und auf einmal fingerten 5 Leute an mir rum und versuchten, mich wieder auf die Beine zu bringen. Das (und meine eigene Wehrlosigkeit, ich musste ja erst realisieren, was passiert war) hat mich emotional ziemlich beeindruckt (ums positiv zu formulieren).
    Die Frage "kann ich Ihnen aufhelfen?" VOR der Aktion hätte mir wirklich weitergeholfen.

  4. Avatar von Amphib
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Aber Du warst doch weggetreten?

    Ich fand es viel fieser, als ich in der Kirche zusammengesackt bin und niemand hat es gemerkt (ok, es war dunkel und ich bin einfach nur nach vorne geklappt, aber es hätte doch mein Banknachbar sehen können, dass mir die brennende Kerze aus der Hand gefallen ist).
    Life's just a game I believe - the longer you play it, the harder it gets.
    (Skyclad, Building a Ruin)

  5. Avatar von GuteLaune
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das finde ich gerade nicht.
    Ich manch meistens eine Ankündigung a la "Moment, ich heb's Ihnen gleich auf". Dann WEISS der andere, was kommt, und kann reagieren - "Danke, sehr freundlich" oder "ach, ich hab's gleich selbst geschafft."
    Man lernt nie aus: auch das hab ich als selbstverständlich vorausgesetzt, dass man denjenigen, dem man helfen will, drauf anspricht und nicht einfach loslegt....


    Ich werd nie das eindringliche Beispiel aus irgendeinem Erste-Hilfe-Kurs vergessen,wo uns diese freundliche Ansprache eingetrichtertwurde: Stellt euch vor, da steht ein altes Mütterchen am Straßenrand - ihr beschließt sofort, dass die über dieStraße will, das alleine aber nicht kann und ihr ihr helfen wollt - ihr nehmt sie resolut am Arm, bugsiert sie über die Straße - und erst drüben kommt die dazu zu sagen, dass sie da nun eigentlich gar nciht hin wollte....


    Eine kleine Ankündigung - im eingang geschilderten Fall also etwa "Moment, ich helfe Ihnen..." oder "das haben wir gleich..." ist sicher sinnvoll.

  6. Avatar von AnnaM
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Der Satz: Moment, ich helfe ihnen gleich! dauert ja länger als das Bücken und Geld aufheben!
    Ich glaube, ab sofort habe ich in solchen Fällen Rücken! Das ist mir echt zu blöde, dass man sich jetzt praktisch schon entschuldigen muss, wenn man jemandem hilft.
    Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
    Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
    Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
    gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.

  7. Avatar von VanessaB
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Das wär aber schade Anna, wenn das deine Konsequenz wäre.

    Denn ich bin überzeugt, dass sich die ganz große Mehrzahl der Menschen einfach über Hilfe freut...
    nicht verzweifeln

    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart
    ( Goethe )

  8. Inaktiver User

    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Zitat Zitat von Amphib
    Aber Du warst doch weggetreten?
    Ich war schon irgendwie wieder am "aufdröseln", halt so halb dazwischen - und wäre wesentlich lieber noch ein bißchen liegengeblieben, anstatt aufgezerrt zu werden (war auch kein Ort, wo ich sofort hätte entfernt werden müssen).

    Gute Laune,

  9. Avatar von AnnaM
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    Das wär aber schade Anna, wenn das deine Konsequenz wäre.
    Da ich mich automatisch bücke, müsste ich ja erst mal umlernen. Und dazu hab ich keine Lust! Dann haben die paar Peinlichkeitsmenschen eben Pech. (Ich versprech aber, dass ich nicht stöhnen und rumbrüllen werde beim Helfen!)
    Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
    Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
    Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
    gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.

  10. Avatar von GuteLaune
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    AW: Sich bücken, wenn jemandem etwas runterfällt?

    AnnaM, wenn du lieber schweigend hilfst, ist das auch ok.
    Ich bin halt eher so ein Typ, dass ich keine Gelegenheit auslasse, mit wildfremden Menschen irgendein Gespräch anzufangen... mir fiele sicher auch da was ein.
    Ich kann mich dran erinnern, dass ich mal in genau der selben Situation war wie die TE: Ich stand an der Kasse und ein Mann kippte seinen gesamten Geldbeutel aus... Ich hab die Münzen mit aufgesammelt und dabei frecherweise, als ich grad mit dem Kopf halb unter einem Regal steckte gesagt: "Soviel Geld möchte ich auch mal haben, dass ichs rumschmeißen kann..." (Der Typ sah so aus, als könnte der das vertragen). Irgendwie entwickelte sich daraus ein Gespräch in der gesamten Warteschlange. Die einzige, die etwas genervt war, war die Kassiererin, weil ihre Kunden nicht i n die Gänge kamen sondern lieber plauderten.

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