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  1. Inaktiver User

    AW: Gesichter mit Namen verknüpfen

    Oh, das ist aber ein schöner Ausspruch!

    Danke dafür! Gibt mir Denkstoff.


  2. Avatar von Gruenekatze
    Registriert seit
    25.07.2006
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    7.368

    AW: Gesichter mit Namen verknüpfen

    Ich habe auch überhaupt kein Personengedächnis, ich merke mir nicht nur die Namen nicht, ich erkenne auch die Gesichter nicht wieder!

    Oft genug treffen wir irgendwelche Leute in der Stadt, unterhalten uns nett und wenn wir dann weitergehen, erklärt mein Mann mir (inzwischen meist ungefragt), dass wir diese Leute letzte Woche auf irgendeiner Party kennengelernt haben!

    Allerdings habe ich auch schon zweifelnd vor Otto Graf Lambsdorff gestanden und mir überlegt, dass ich den Typ doch irgendwo schon mal gesehen habe! (Ist schon ein paar Jahre her, damals war er im Fernsehen noch präsent!)
    "Sehen sie sich um. Die meisten Ehemänner sind der beste Beweis dafür, dass Frauen Humor haben."

    Donna Leon

  3. Avatar von minstrel
    Registriert seit
    09.01.2007
    Beiträge
    2.777

    AW: Gesichter mit Namen verknüpfen

    1. Wenn man den Namen einmal weiß, ihn im Gespräch immer wieder einsetzen. Wiederholung hilft beim Speichern.

    2. Wenn es irgendwie geht, den namen selbst einmal irgendwo aufschreiben.

    3. Später (z. B. auf dem Nachhauseweg) Verbindungen zwischen Namen und sonstigen Informationen über die Person herstellen.

    4. Von dem Zusammentreffen erzählen, dabei den Namen öfters einbauen.

    5. Wenn in der Nähe irgendwelche Unterlagen/Notizen mit dem Namen liegen, versuchen, zwischendurch ein Auge darauf zu werfen.

    6. Falls sich die Gelegenheit bietet, andere fragen bzw. die Ohren spitzen, wenn andere die Person ansprechen.

    7. Und sobald Du den Namen wieder auf der Pfanne hast - sprich die Person immer und immer wieder mit ihrem Namen an. Das ist wie beim Vokabeln lernen. Durch die ständige Wiederholung bleibt's irgendwann mal hängen!
    So mache ich das auch. Besonders Punkt 4 hilft mir enorm. Nach den Bewerbungsgesprächen habe ich zum Beispiel abends meinem Freund von allen Gesprächsteilnehmern - mit Namen - erzählt.

    Visitenkarten beschriften (schlaksig, Brille) mache ich auch.

    Das Wiederholen des Namens ist mir zu Beginn sehr schwer gefallen. Meine Beobachtung: je weiter man nach Süden kommt, desto wichtiger ist es, die Leute ständig beim Namen zu nennen. Bei mir "zu Hause" hingegen, gebraucht man Namen kaum. Man verwendet sie noch am ehesten in Momenten emotionaler Aufregung, oder wenn man jemanden massregeln möchte.

    Meine ersten Gespräche mit Süddeutschen verliefen dann so:

    "Guten Morgen minstrel!"
    "Guten Morgen."
    "Schön Dich zu sehen, wie war Dein Wochenende, minstrel?"
    "Danke, wir waren xyz. Und was habt Ihr unternommen? Wie geht es Deinem Freund?"
    "Karl geht es gut..blabla. Was macht *mister minstrel*?"
    usw.

    Ich hatte irrsinnige Mühe, das blöde Gefühl beim permanenten Hören meines Namens abzustellen. Noch mehr Mühe aber damit, andere ständig beim Namen zu nennen.

    Inzwischen klappt das aber schon mal gut. Jetzt muss ich mir halt nur noch die Namen merken...
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


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