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  1. Inaktiver User

    Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Hallo,

    meine beste Freundin heiratet im Sommer. Ich freue mich sehr für sie. Als sie mir mitgeteilt hat, dass sie heiraten wird, hat sie sofort nachgeschoben dass sie nur im sehr kleinen Kreis heiraten wird, also nur mit Familie und einigen wenigen Verwandten.

    Ich wollte anfangs noch sagen, dass sie mir das Datum gleich nennen soll, nicht dass ich im Urlaub bin.

    Na ja, auf alle Fälle finde ich es nicht besonders gut was sie macht. Das gehört sich einfach nicht, beste Freunde nicht einzuladen. Meine Hochzeit war auch nicht groß, ich hatte allerdings Freunde und Familie eingeladen.

    Aber mir geht es gar nicht darum, dass sie mich nicht einlädt sondern eher darum, ob ich ihr dann was schenken soll.

    Ganz ohne Groll oder Zorn denke ich nämlich dass ich ihr nichts schenken werde. Sie nimmt sich die Freiheit zu sagen, du kommst nicht, dann kann ich auch nichts schenken, oder wie seht ihr das?

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    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Jede wie sie mag!

    Zu unserer Hochzeit waren auch keine Freunde eingeladen. Nur unsere Eltern, Geschwister, Tanten und Onkel, Großmütter, Patenkind.

    Wir haben allerdings einen großen Polterabend gemacht.

    Wie gesagt, jede wie sie mag. Manche machen gar nichts, heiraten in Vegas oder sonstwo. Muß jede selber wissen.


    Sie wird ihre Gründe haben! Kostet ja z. B. eine große Stange Geld!

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    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo,

    meine beste Freundin heiratet im Sommer. Ich freue mich sehr für sie. Als sie mir mitgeteilt hat, dass sie heiraten wird, hat sie sofort nachgeschoben dass sie nur im sehr kleinen Kreis heiraten wird, also nur mit Familie und einigen wenigen Verwandten.

    Ich wollte anfangs noch sagen, dass sie mir das Datum gleich nennen soll, nicht dass ich im Urlaub bin.

    Na ja, auf alle Fälle finde ich es nicht besonders gut was sie macht. Das gehört sich einfach nicht, beste Freunde nicht einzuladen. Meine Hochzeit war auch nicht groß, ich hatte allerdings Freunde und Familie eingeladen.

    Aber mir geht es gar nicht darum, dass sie mich nicht einlädt sondern eher darum, ob ich ihr dann was schenken soll.

    Ganz ohne Groll oder Zorn denke ich nämlich dass ich ihr nichts schenken werde. Sie nimmt sich die Freiheit zu sagen, du kommst nicht, dann kann ich auch nichts schenken, oder wie seht ihr das?


    Wieso "gehört" es sich nicht, ohne Freunde zu heiraten?
    Wenn man die Sache klein halten möchte, bleibt einem doch kaum etwas Anderes übrig! Ich hatte dadurch, dass die Einladung des einen Freundes die Einladung weiterer Freunde bedingte, eine ziemlich große Hochzeit (ca. 120 Personen). "Nur Familie" ist doch eine klare Ansage.

    Und schenken oder nicht, ist für mich ehr eine Herzensangelegenheit als eine Frage dessen, ob ich eingeladen worden bin oder nicht.

    Mocca

  4. Inaktiver User

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Etwas ähnliches ist mir auch vor einigen Jahren passiert. Êine sehr gute Freundin hat geheiratet. Wir kannten uns noch nicht so lange, dafür war aber unsere Beziehung zu der Zeit (und jetzt auch noch) sehr intensiv, aus verschiedenen Gründen. Zum einen wohnen wir beide im Ausland und hatten gleichaltrigen Nachwuchs. Sie heirateten dann nur im engsten Familien und Freundeskreis, sprich, Eltern und die besten Freunde des Brautpaars waren Trauzeugen. Ich habe auch erwartet eingeladen zu werden, zumal ich ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen geholfen habe und wir auch sonst jeden Tag miteinander und den Kindern verbrachten (zu dem Zeitpunkt warn wir beide Hausmütter).
    Es kam aber nur eine Einladung zum Kaffee trinken. Das tolle Mittagessen in einem Feinschmeckerlokal (das wir ihr empfohlen haben) nahm die Hochzeitsgesellschaft ohne uns war. Anfangs war ich beleidigt, mein Mann regte sich ziemlich drüber auf (er wollte so gern mal wiede rshclemmen gehen ) Kompliziert wurde es auch noch, weil sich ein Freund des Bräutigams irgendwie selbst eingeladen hat und sie beide unfähig waren ihm klarzumachen, dass er eigentlich unerwünscht ist. Das erzählten sie uns natürlich immer brühwarm. Eigenartig war's dann auch, als sie sich nachträglich fragten, wieso sie uns nicht eingeladen haben Tja...

    Ich nahm's dann aber locker, die Freundschaft war mir wichtig und mein Standpunkt war schon immer der, dass jeder seine Hochzeit selbst bestimmen soll. Wer eingeladen wird usw, das ist ihr Fest und sie müssen damit leben. Wir waren dann doch noch am Standesamt und haben das Brautpaar mit einem Rosenregen empfangen (das war unser Geschenk). Eine kleine Überraschung, die gut ankam

    Schau mal, in deinem Fall, ist ja wirklich nur die Familie eingeladen. Nimm es nicht so krumm. Wenn es dich belastet und es wirklich deine beste Freundin ist, dann kannst du vielleciht mit ihr darüber offen reden?
    Und überlege mal, ob du dich später vielleicht ärgern wirst, wenn du ihr zu ihrem schönen Tag, nicht doch was geschenkt hast? Wenn's auch nur ne Kleinigkeit wird. Sie wird sich bestimmt freuen. Und sich immer daran erinnern.

  5. Inaktiver User

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Vom Gefühl her denke ich ähnlich wie du.
    Meine EX-Beste-Freundin hat vor 10 Jahren auch nur mit der Familie geheiratet. Alles so Menschen, die sie nie sieht, die weder ihr Leben kennen noch ihre Gedanken und Gefühle. Aber Familie eben.

    Wir Freunde waren zu einem Frauenabend eingeladen und "durften" in der Kirchen gucken kommen (das war echt nett, nicht wahr?! )

    Da ich mit der Frau seit 5 Jahren keinen Kontakt mehr habe, ist mir das heute egal.
    Ich wäre aber - falls es sich wiederholen würde - ähnlich pikiert. Denke allerdings auch, dass es die Sache der Brautleute ist, wer dabei sein soll. Entfernte Verwandet als Füllmaterial wären mir aber weniger wichtig als enge Freunde.

  6. Inaktiver User

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    ich bin auch nicht verärgert oder so, wollte meinen Beitrag auch erst unter Freundschaft posten, hatte dann aber überlegt, dass es mir eher darum geht, ob man zur Hochzeit schenkt wenn man nicht mit dabei ist. Ich meine nach Knigge oder so.

    Das mit der klaren Ansage ist ja auch okay, nur ist mir was mein Herz betrifft nicht nach schenken. Beste Freunde habe ich nur 2-3, von daher würde es den Rahmen einer Feier nicht sprengen, diese auch noch mit einzuladen.

    Ich wollte einfach hier mal hören, was ihr dazu meint.

  7. User Info Menu

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    ich denke, wie man heiratet - mit oder ohne Freunde/Familie, in der Kirche oder nicht, weiß oder bunt... - ist doch jedem selbst überlassen!

    Dass es Leute gibt, die beleidigt sind wenn sie nicht eingeladen werden....ok, damit muss man wohl leben. Es steht ja auch nirgends geschrieben, dass man z.B. einen runden Geburtstag feiert groß feiern muss.

    Und schenken oder nicht, ist für mich ehr eine Herzensangelegenheit als eine Frage dessen, ob ich eingeladen worden bin oder nicht.


    Wenn du etwas schenken WILLST auch wenn du NICHT eingeladen bist....dann tut es. Wenn nicht, hör auf zu jammern, akzeptiere die Entscheidung deiner Freundin und schenk einfach nichts!
    Mini-Fussl 08/2009 & Mini-Nudel 04/2014

    ...mit Julchen & Fussl und einer Sternschnuppe für immer im Herzen...

  8. User Info Menu

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Eine Pflicht, Dich einzuladen, sehe ich nicht. Es "gehört sich" auch nicht so. Du hast eine Erwartung, die ist enttäuscht worden, schade. Aber Du mußt ihr die Entscheidung überlassen.

    Ebenso wenig hast du eine Pflicht, daß Du ihr etwas schenkst. Wenn Du schenkst, dann gerne und von Herzen - aber doch nicht aus Pflichtgefühl.

    In diesen Zeiten meistens knappen Geldes ist es in unserer Gegend sehr häufig, daß nur im kleinen Kreis gefeiert wird. Freunde erscheinen auf dem Standesamt, nach der Trauung, mit einer kleinen Gabe - mehr nicht. Und zwar nicht mit langem Gesicht, bittschön, weil man nicht mit feiern darf hinterher.

    Man wird als Freundin vieles tun, um dem Paar einen schönen, unvergeßlichen Tag zu bereiten, ganz und gar uneigennützig. Das ist nach meiner Meinung das, was "sich gehört". Und wenn man sich liebhat, dann macht man es gerne!

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  9. Inaktiver User

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    ...und genau das ist der Grund, wieso Hochzeitsfeiern dem Brautpaar selten Spaß machen und häufig nur noch Stress bedeuten. (Meine persönliche Erfahrung, ebenso häufig im Freundeskreis erlebt, hier im Forum mehrmals gelesen....)
    Weil immer irgendwer meint, beleidigt sein zu müssen oder an der Art zu feiern was auszusetzen hat.
    Wenn deine Freundin dich einlädt und sonst niemanden aus dem Freundeskreis, dann sind Freundin X, Y und Z beleidigt. Deine Freundin kann es also nur falsch machen.
    Oder sie macht es allen recht, lädt alle ein, damit auch ja keiner beleidigt ist, und dann feiert sie aber so, wie es die anderen wollen.....aber ist ja egal, Hauptsache, die Anderen sind nicht beleidigt....


    Sehr gute (holländische) Freunde von uns heiraten im September und klar, irgendwie hatte ich schon auf eine Einladung spekuliert.
    Sie heiraten aber nur mit Familie und machen danach eine fette Hochzeitsreise.
    Und wisst ihr was? Sie haben völlig recht. Nie würde ich mir einfallen lassen, deswegen beleidigt zu sein.
    Und Schenken oder Nicht-Schenken von einer Einladung abhängig zu machen, finde ich pers. ganz besonders arm, sorry.


    Molly, die von ihrer eigenen Hochzeit nicht viel hatte, haufenweise Leute eingeladen hatte, weil sie es "musste", sich von Schwieger- und sonstigen verwandten reinreden ließ, wie sie wo feiert ("Wenn ihr bei F in Karlsruhe feiert, dann komm ich net, das sag ich euch gleich" usw.) und auch heute noch bereut, nicht einfach nach Mauritius oder so abgehauen zu sein....

  10. Inaktiver User

    AW: Nicht eingeladen zur Hochzeit

    Klar, rational betrachtet sollte so etwas dem Brautpaar überlassen werden und trotzdem kann der Umgang mit der Hochzeit für gute Freunde verletzend werden...

    Eine gute Freundin von mir hat sehr überstürzt und zunächst mal nur standesamtlich geheiratet, ein Kind war unterwegs...
    und es fertig gebracht mir das erst nach einem halben Jahr, als sie dann ein Gartenfest als Nachfeier plante davon zu erzählen.

    Nebenbei gesagt hatte ich kurz vorher erwähnt, dass wenn ich mal heiraten sollte, ich in einem Garten feiern möchte... Es ist so das wir zwar in unterschiedlichen Städten wohnen uns aber mindestens einmal wöchentlich getroffen haben und noch viel häufiger telefoniert!

    Auch wenn wir dann auf der Feier waren und ihr Mann mich sogar gebeten hat den Ring für sie mit auszusuchen, ist für mich das Vertrauen seither leider etwas beschädigt. Nicht zuletzt weil ich nie eine wirkliche Erklärung für das Verhalten bekommen habe, außer irgendwann hatte ich ein ganz schlechtes Gewissen weil ich es dir so lange nicht gesagt habe...

    Das ist mittlerweile 3 Jahre her und ich hatte mich so weit damit abgefunden. Dann bin ich schwanger geworden und weil wir uns so oft gesehen haben, wollte sie über alles informiert werden. Also, habe ich sie sofort nach dem positiven Test angerufen... sie selbst wurde dann einige Wochen später schwanger und hat es mir wieder einige Wochen lang nicht erzählt. Begründung: am Telefon wäre das so unpersönlich.

    Ich kam mir so doof vor, weil ich so offen war und auch viel über meine Schwangerschaft gesprochen habe, ohne zu wissen, das sie selbst in der gleichen Situation ist! Als ich sie darauf angesprochen habe, hat sie das gleich als Vorwurf gewertet und null Verständnis gehabt.

    Aber für mich hat Freundschaft eben auch viel mit Selbstenthüllung und Vertrauen zu tun. Und wenn solche Sachen vorfallen auch mit der Möglichkeit so etwas durch eine Erklärung aus der Welt zu schaffen...

    ich bin jetzt, bis auf kleine SMS, auf Distanz gegangen. Sie ist total beschäftigt. Schade eigentlich, denn ich hätte gerne so eine ungewöhnliche Zeit intensiver mit ihr gemeinsam erlebt!
    Geändert von Inaktiver User (04.02.2008 um 11:30 Uhr)

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