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Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Mich nervt allein schon das ständige Begrabbeln von Waren.
Selbst geschäftlich und auch privat, wenn ich einkaufen gehe.
Ich gestehe, ich lese Label.
Dummerweise vertrage ich Sodium Coco Sulfate nicht gut, das wird aber immer häufiger als "milde Alternative" zu SL(E)S benutzt. Nur mag meine Schuppenflechte SCS leider noch weniger gerne als SLS. Also ja, ich begrabbele jede Duschgelflasche, denn ich möchte nicht erst vor dem Laden merken, dass ich gerade Geld zum Fenster herausgeworfen habe. Egal ob 75 Cent oder 2 Euro. Ich kaufe dann am Ende oft wirklich nichts, weil ich nicht das finde, was ich suche/vertrage. Aber ich rieche auch (bzw. roch, vor Corona) an Duschgels. Ich kann mir unter Tropical Rain Shower nur bedingt was vorstellen, könnte aber durchaus sein, dass ich es mag. Dafür würde ich nie an Lippenstiften, Lidschaten, Nagellack oder Maskara rumtesten (auch nicht an den Testern, von aufschrauben und anschauen mal abgesehen) und ich öffne auch keine versiegelten (Um)Verpackungen. Nur, Inhaltsstoffe lesen, muss drin sein, selbst (oder besonders) bei Lebensmitteln.

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An jeder Flasche ,die geöffnet wurde ,hatte jemand auch noch seine Hände dran, die aber erst seit neuestem vielleicht desinfiziert sind.
An jedem, aber auch wirklich jedem Produkt, dass irgendwo in einem Laden frei zugänglich im Regal steht, hat mindestens ein fremder Mensch seine Hände dran gehabt. Vermutlich mehr. Produkte wandern häufig nicht von alleine vom Fließband in den Versandkarton. Produkte räumen sich nicht alleine aus dem Versandkarton in das Regal. Oft werden Produkte rotiert, da packt dann im Zweifel nochmal wer anders an.
Noch schlimmer bei so Produkten wie Büchern. Die kommen vom Band, werden verpackt, gehen an den Großhändler, der packt um, packt bei Bestellung des Ladens aus dem Regal in die Lieferkiste, die werden von irgendjemandem nach Erhalt im Laden verbucht, vom nächsten ins Regal gestellt, zwischendurch vermutlich von zehn Kunden zum Lesen des Klappentexts aus dem Regal genommen, wandern vielleicht vom Dekotisch ins Regal, an der Kasse packt sie dann die Kassenkraft an (die vielleicht schon vier Stunden da steht und Geld annimmt). Manche Bücher kommen sogar zurück und ja, wir stellen die wirklich wieder ins Regal und verkaufen die weiter - Retouren besonders gerne abends nach Ladenschluss, nach mehreren Stunden ohne Möglichkeiten zum Händewaschen.
Das Dinge, die man im stationären Handel kauft, von niemandem angefasst worden sind, ist wohl eher selten (und beschränkt sich vermutlich auf Unverpackt-Läden und so Sachen wie lose Süßigkeiten). Und auch bei online Bestellungen hat ja zumeist ein Mensch die Ware von ihrem Lagerplatz in den Karton gelegt und bei dem aktuelle immer größer werdenden Bestreben, auf Umverpackungen zu verzichten, sind heute ja die wenigsten Dinge noch zusätzlich eingeschweißt.