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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Erstens gehen wir nach vielen gemeinsamen Essen gerne mal alleine .
    Warum nicht das so sagen? Das ist doch der perfekte und wahre Grund?

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Warum nicht das so sagen? Das ist doch der perfekte und wahre Grund?

    Da kam schon die Antwort: wir sind doch eine Gruppe. Darauf legen manche großen Wert.
    "Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte der Begrenzung der Regierungsgewalt."
    Woodrow Wilson, ehemaliger US-Präsident (1856-1924)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie haltet ihr solche Menschen auf Abstand.
    Es ist ja schon fast ein Spießrutenlauf, denn ich trau mich bei solchen Menschen schon gar nichts mehr zu erzählen, weil die das sofort als Einladung/ Aufforderung auffassen.
    Ich frage mich, wie ihr "solche Menschen" charakterisiert? Sind solche Menschen evtl. einfach nur Menschen die auf der Suche nach privaten Kontakten sind und ihr einfach in dieser Hinsicht "gesättigte" Menschen?

    Ich mein, ist es nicht normal jemanden den man nett findet und mit dem man sich eine Freundschaft, zumindest nähere Bekanntschaft, vorstellen kann zu fragen, ob man mal was gemeinsam unternehmen kann?

    Ich sehe darin nichts übergriffiges. Und wenn mir jemand deutlich macht, dass er mich für eine gemeinsame Unternehmung nicht sympatisch genug findet, finde ich das selbstverständlich persönlich.

    Oder redet ihr hier von Menschen, die die Ablehnung eurerseits nicht kappieren und immer wieder "angehächelt" kommen?

    Wenn ihr Menschen die ihr eigentlich nicht sympatisch findet persönliches erzählt, wäre hier mMn euer eigener Kommunikationsstile zu überdenken. Warum dann von persönlichem erzählen und nicht einfach beim Small talk bleiben?
    Geändert von freilebig (09.05.2020 um 14:14 Uhr)

  4. Moderation

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Hab überlegt, ob ich hier antworte, denn ich finde es doof, in einem Strang mitzuschreiben, wenn ich das betreffende Problem nie nicht habe. Ich kenne das Gefühl aber doch auch. Meist braucht es eine missliche Erfahrung durch die ich merke, ich mag eigentlich nicht mehr Zeit mit dieser Person verbringen - dann gehe ich auch allgemein auf Abstand - oder ich möchte diese spezielle Aktivität nicht mit dieser speziellen Person ausüben. In den Fällen rede ich tatsächlich nicht mehr über meine betreffenden Pläne, gibt ja genug andere Themen. Ist mir vielleicht 3 Mal im Leben passiert, also sooo eine ausgefuchste Strategie brauchte ich bisher nicht.

    Meiner Erfahrung nach funktioniert das tadellos. Es dauert ja immer etwas, bis neue Aktivitäten sich etabliert haben. Dass ich vom Yogakurs erzählt habe, und eine Bekannte (!) äußert sich interessiert und ich hab die ab der nächsten Stunde für alle Zeit an der Backe hab ich tatsächlich noch nie erlebt. Halte ich auch für extrem unwahrscheinlich. Meist ist es ja eher andersrum: Man - ich auch! - ist interessiert, aber dann ist man nächste Woche schon verabredet, die Woche drauf hat man's schon einmal vergessen, die Woche drauf hat man Kopfschmerzen, und dann ist das Vorhaben auch schon wieder von der Liste verschwunden...

    Wenn mir das oft passierte, also dass Leute sich ungewollt an mich dranhängen, würde ich aber entweder grundsätzlich nicht mehr von meinen Aktivitäten erzählen, oder tatsächlich überdenken, mit wem ich meine Zeit verbringe und da ggf auch was verändern.

    Passiert Dir das denn tatsächlich sehr oft, TE, oder entsteht der Eindruck nur unter dem "Brennglas" dieses Themas?

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Da kam schon die Antwort: wir sind doch eine Gruppe. Darauf legen manche großen Wert.
    ja klar. Verstehe ich, dass es einem nervt, wenn dann nach tarokt wird.
    Ich würde trotzdem bei dem Argument bleiben.

    Weil sonst hat man das gerade bei einer längeren Reise doch dauernd oder?
    Lieber einmal Tacheles als Dauerschleife.

    Ich hätte da immer die Befürchtung, ich seile mich ab, zufällig trifft man im Lokal etc. doch wieder aufeinander - und dann hocken die sich wieder zusammen.

    Wenn ich gleich verkünde, "ich brauch meine Ruhe" - kann das Lokal dasselbe sein, der Tisch nicht. (Corona sei dank wird sich die zusammen Hockerei eh verdünnisieren )

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von freilebig Beitrag anzeigen
    Ich sehe darin nichts übergriffiges. Und wenn mir jemand deutlich macht, dass er mich für eine gemeinsame Unternehmung nicht sympatisch genug findet, finde ich das selbstverständlich persönlich.
    Wenn sich mir jemand zu einer Unternehmung anschließt, ohne dass ich ihn dazu aufgefordert habe, empfinde ich es als übergriffig. Ansonsten hätte ich ihn dazu aufgefordert.

    Zitat Zitat von freilebig Beitrag anzeigen
    Wenn ihr Menschen die ihr eigentlich nicht sympatisch findet persönliches erzählt, wäre hier mMn euer eigener Kommunikationsstile zu überdenken. Warum dann von persönlichem erzählen und nicht einfach beim Small talk bleiben?
    Der Gedanke kam mir auch sofort.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von freilebig Beitrag anzeigen

    Ich mein, ist es nicht normal jemanden den man nett findet und mit dem man sich eine Freundschaft, zumindest nähere Bekanntschaft, vorstellen kann zu fragen, ob man mal was gemeinsam unternehmen kann?
    Zu fragen, "Lise-Louise, ich gehe nächste Woche zu dem Kinderflohmarkt, wo wir neulich geredet haben, hast du Lust? Magst du mitkommen? Ich würde mich freuen! Vielleicht geht sich danach noch ein Kaffee aus?"

    ist was ganz! anderes als

    "Lise-Louise, zu dem Kinderflohmarkt, wo du mit ........ gehst, da hätte ich auch Lust! Kann ich mich da anschließen? Oder nicht so gut diesmal?"

    Das ist ein gravierender Unterschied. Den zu erkennen ist evtl. spielentscheidender, als eine Einteilung in Menschen, die "suchen" oder "haben"

    Und, wenn man sich schon selber einlädt, dann mit mehr Eleganz und Empathie als "ICH WILL AUCH"......

    Wenn die Situationen tatsächlich so waren, also ich sagen "ich gehe zum Yoga" und der andere "Hurra, da komm ich mit"
    dann hätte ich das auch total gestört und irgendwie sogar bedrohlich gefunden.

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von Magalie_J Beitrag anzeigen
    Wenn sich mir jemand zu einer Unternehmung anschließt, ohne dass ich ihn dazu aufgefordert habe, empfinde ich es als übergriffig. Ansonsten hätte ich ihn dazu aufgefordert. .
    Das sehe ich genau so, Magalie. Hier wurde jedoch von der TE gesagt, die Personen würden nur danach fragen, dass man dieses oder jenes doch auch mal gemeinsam machen könnte. Das hat doch nix mit aufdrängen zu tun.

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    also bei mir war das so mit der kollegin, dass auf der arbeit sowieso schon alles recht klein/eng war und sie eine zentrale schlüsselposition hatte. Dann hat sie einen oft "überfallen" und wenn man dann nicht sofort sanft abgeblockt hat (was zugegebermaßen nicht meine stärke ist) stand man erst mal da.. Zudem kamen auch gerne mal sprüche wie "wie du kannst nicht? Sei nicht so ein frosch! Was willst du denn daheim etc?" und alles mit einem empörten ton/großen bambiaugen/dauerngrinsen im gesicht und mitschwingendem verletzten/anklagendem unterton, gleichzeitig!! Ja solche menschen gibt es, und heute würde ich das auch anders handeln aber ihr kenn ja alle den spruch mit dem nachhinein..
    Geändert von Saraj (09.05.2020 um 14:52 Uhr)

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    AW: Menschen, vor denen man nichts erwähnen darf...

    Zitat Zitat von freilebig Beitrag anzeigen
    Warum dann von persönlichem erzählen und nicht einfach beim Small talk bleiben?
    Das ist doch Small Talk in @Elims Beispielen.

    Das ist doch 0 persönlich. Persönlich wäre zu sagen, dass man in den Yogalehrer verliebt ist und nur deshalb in seine Stunden geht. Und er einem nicht beachtet und man deshalb kreuzunglücklich ist.

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