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  1. Inaktiver User

    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Mal drüber nachgedacht, dass die Ladies aus Nächstenliebe lüften, weil sie wissen dass sie selbst wegen Rauchens stinken?


  2. Registriert seit
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    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Kompetente Leute lösen Probleme selber und finden dazu die richtigen, angemessenen Worte im menschlichen Umgang.
    Das ist - mit Verlaub- Quark.

    Hört sich an wie aus einem übermotivierten Kommunikationskurs, bei dem man nur genug lernen muss- dann kommt man mit jedem Menschen klar- ja sicher!
    Geändert von kenzia (08.01.2020 um 06:12 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Pistazieneis- was würde geschehen, wenn du motzig- laut wirst?

    Nimmst du ein Thermometer mit ins Büro und kannst so die Temperaturen genau erkennen und sogar belegen?

  4. gesperrt
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    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen

    Nimmst du ein Thermometer mit ins Büro und kannst so die Temperaturen genau erkennen und sogar belegen?
    Das wäre auch meine Empfehlung.
    Faktenbasis schaffen.

    Wir hatten hier ein ähnliches Problem, ich gehöre aber denen an, denen schnell zu warm ist.
    Nun will ich keineswegs den Kollegen vorschreiben, wie kalt oder warm es in deren Büros zu sein hat, aber im Gemeinschaftsraum möchte ich gern mitbestimmen.
    Es ergab sich, dass der Sozialraum, in dem wir Mahlzeiten einnehmen, den wir ansonsten aber nur für kurze Besorgungen passieren, im Dezember auf fast 25 Grad Celsius aufgeheizt war.
    Das ist natürlich zu kalt für die, die erst ab 28 Grad auftauen, aber die sind ebenso wenig ein Maßstab wie die, die gern bei 16 Grad arbeiten.

    Wir haben uns nach der Messung auf 22 Grad im Aufenthaltsraum geeinigt.

    In meinem eigenen Büro, das ich mit einer Kollegin teile, gibt es keinerlei Probleme, da genug Wertschätzung herrscht, auf die kurzzeitigen Wärme- oder Kältebedürfnisse des anderen zu reagieren.

  5. VIP Avatar von katelbach
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    17.271

    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Wir schließen hier erst einmal vorübergehend ab, da die Diskussion zum Teil unsachlich und persönlich geführt wird. Vielleicht kühlen sich die Gemüter etwas ab.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  6. Moderation Avatar von Islabonita
    Registriert seit
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    10.172

    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Hiermit ist das Thema wieder geöffnet.

    Seitens der Moderation möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich die User an AGB/NUB's zu halten haben. Achtet auch bzw gerade bei kontroversen Standpunkten auf einen respektvollen Umgangston. Beleidigungen, negatives Crossposting etc sind nicht gestattet und tragen nicht zu einer guten Diskussionskultur bei.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Werde die, die du bist
    Hedwig Dohm

  7. Avatar von starsandstripes
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    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Pistazie, hat dein Chef eine Lösung für dich gefunden?


  8. Registriert seit
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    13.710

    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Es gibt zwar eine Höchst- aber keine gesetzlich vorgeschriebene Mindesttemperatur am Arbeitsplatz.

    Die Arbeitsstättenverordnung enthält aber Richtwerte, bei leichter sitzender Tätigkeit werden mindestens 20 Grad empfohlen, das kann je nach Tätigkeit bis auf 17 Grad runtergehen.

    Wenn trotz Dauerlüften 20 Grad erreicht werden (ein einfaches Thermometer reicht wohl aus) nützt es den Frostbeulen nix, ausser Dauerstreit (wovon wirklich niemand etwas hat), also dicker anziehen.

    Wird die Temperatur nicht erreicht, dann ist der Arbeitgeber gefordert - und der ist im Fall von Pistazieneis nicht der Chef im Kundenbetrieb, sondern ihre Leihfirma. Der ist ihr Arbeitgeber.

    Bedeutet : "Ich kann in Betrieb X nicht arbeiten, weil das Büro zu kalt ist".

    Entweder regelt das dann der Zeit Arbeitsbetrieb-oder sie wird bei einem anderen Kunden eingesetzt.


  9. Registriert seit
    29.05.2012
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    1.739

    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Dann möchte ich euch mitteilen, wie es heute ausgegangen ist:

    Meine gestrige Entscheidung, die Kollegin nicht allzu direkt auf ihr Verhalten anzusprechen, war goldrichtig. Hier geht es nämlich definitiv nicht um unterschiedliche Bedürfnisse beim Lüften. Die Frau – nennen wir sie mal X wollte mich mit dem offenen Fenster bewusst provozieren und hat sich wohl erhofft, dass ich krank werde und eine Weile arbeitsunfähig bin. Als ich heute Morgen ins Haus kam, lief sie mir entgegen. Haben uns kurz gegrüßt, ich dachte sie war auf dem Weg in die Raucherecke. Im Büro merkte ich aber gleich, dass etwas nicht stimmte. Ihr Arbeitsplatz war aufgeräumt, der Rechner ausgeschaltet, kein Kaffee und keine Handtasche zu sehen. Ich fing mit der Arbeit an, X tauchte nicht mehr auf. Nach ca. einer halben Stunde kam unsere Bereichsleiterin zu mir ins Büro und erzählte mir, dass die Kollegin für heute schon Feierabend gemacht hätte (vor 7 Uhr morgens!!) und sich erneut krankschreiben lassen würde. X hätte darauf bestanden, dass ich in ein anderes Zimmer komme, weil ich angeblich nie dusche und ganz übel stinke. Als die Leute ihr klargemacht haben, dass wir gerade keine anderen Büroräume hätten und sie mit mir klarkommen müsste, ist sie ausgetickt, hat die anderen beschimpft und am Ende gesagt, dass sie jetzt sofort zum Arzt geht. Die Bereichsleiterin und ich haben gelacht, weil die Behauptung mit der schlechten Körperpflege natürlich völlig absurd ist.

    Später hatte ich noch ein Gespräch mit der Teamleiterin. Sie wollte schon gestern mit mir reden (weil X schon gestern über meinen angeblich schlechten Körpergeruch abgelästert hat), war aber nicht alleine im Büro. Für das Verhalten von X gibt es aus ihrer Sicht zwei Gründe:

    1.) X sucht immer mal wieder nach einem Grund, um sich krankschreiben zu lassen. Nur zu schade, dass sie gerne Unbeteiligte reinzieht. Sie hat schon öfters die Schuld auf andere abgewälzt, wenn sie keinen Bock auf Arbeit hatte. Nach fast 2 Monaten Abwesenheit wg. „Krankheit“ und 4 Arbeitstagen wurde es ihr mal wieder too much. Also muss ich jetzt als Sündenbock herhalten, damit sie guten Gewissens zu Hause bleiben kann.

    2.) X möchte ihr Büro mit niemandem teilen. Sie arbeitet seit 7 oder 8 Jahren in meiner Abteilung, war aber noch nie länger als paar wenige Tage mit einer Kollegin im Büro. Sie hat sich über alle Mitarbeiterinnen, die ihr reingesetzt wurden, beschwert und falsche Behauptungen über sie aufgestellt. Der Chef hat dann die Leute schnell woanders hingesetzt, um keine Unruhe reinzubringen. Nur leider wurden uns letztes Jahr 2 Büros genommen, wir haben jetzt weniger Platz. Deshalb wurde ich zu ihr gesetzt. Für mich ist das kein Problem, ich saß schon öfters mit vielen Leuten in Großraumbüros und finde, dass abgesehen von Führungskräften niemand Anspruch auf ein Einzelbüro haben sollte. Wenn es sich ergibt, ist das natürlich schon, aber verlangen kann man sowas nicht.
    X möchte eine gewisse Privatsphäre im Büro, damit sie zwischendurch mal schlafen und private Telefonate führen kann. Wenn jemand anders bei ihr im Zimmer sitzt, geht das nicht mehr so einfach.

    Die Teamleiterin hat mir so einiges erzählt, das echt harter Tobak ist. In der Vergangenheit hätte ich mich vermutlich gefragt, was ich falsch mache und eine Menge dafür getan, um von X gemocht und akzeptiert zu werden. Heute sehe ich das anders. Ich lasse X einfach X sein und höre auf den Rat der Teamleiterin, dieses Verhalten nicht persönlich zu nehmen. Habe schon einige Kommunikationsseminare mitgemacht und mehrere Bücher zu diesem Thema gelesen. Im Umgang mit psychisch kranken Menschen hilft das wenig, das ist eine völlig andere Baustelle.

    Die nächsten 2 Wochen ist X krankgeschrieben. Wie es danach weitergeht, wird man sehen. Eine Alternative wäre noch, dass ich nachmittags am Platz von unserer Teilzeitkraft sitze, die gegen 12 Uhr Feierabend macht. An den Vormittagen bliebe mir nur der jetzige Platz oder der ständige Wechsel zwischen Plätzen, die wegen Krankheit oder Urlaub vorübergehend frei sind.

    Im Normalfall kann man selbstverständlich offen über das Thema reden und beim Lüften gemeinsam einen Kompromiss finden. Hier ging es aber nicht ums Lüften, sondern um die Befindlichkeiten einer psychisch kranken Frau.


  10. Registriert seit
    07.07.2016
    Beiträge
    735

    AW: Rücksichtslose Frischluftfanatiker

    Nach allem was du schreibst, klingt es tatsächlich als habe X ein Problem. Wobei sie, wenn sie wirklich psychisch krank ist, nicht einfach nur keinen Bock auf Arbeit hat, sondern wohl solche Probleme, dass sie es oft nicht schafft. Und auch der Wunsch nach Privaysphäre könnte dann mit den (möglichen) psychischen Probleme zu tun haben, denn sich mit einer Kollegin, die das Büro mit einem teilt, auseinanderzusetzen, ist dann vielleicht einfach zu viel. Das nur mal als Bemerkung am Rande.

    Ansonsten habe ich solche Frischluftfanatiker leider auch schon bei Nebenjobs während des Studiums erlebt. Die eine schloss zwar irgendwann auch mal das Fenster, wenn man lange genug darum bat, öffnete es aber auch bald darauf wieder. Ich ziehe mich im Winter schon immer recht warm an (Tank Top/T-shirt, darüber Langarm-Shirt und darüber ein Pullover oder Cardigan, Leggings unter der Hose), aber bei einer sitzenden Tätigkeit wird mir dann trotzdem kalt, wenn es nur zwischen 18 und 20 Grad sind. Und bei offenem Fenster geht die Raumtemperatur im Winter dann auch gerne noch weiter runter. Einen Kompromiss habe ich nie wirklich gefunden, ich habe halt teilweise entsetzlich gefroren und dann schon über Top und Langarm Shirt teilweise Pullover plus Strickjacke getragen. Einmal wurde ich etwas spöttisch von einer leicht übergewichtigen Kollegin gefragt, ob ich (leichtes Untergewicht) gar keinen Sport mache, denn wenn ich nicht so viel Fett, sondern mehr Muskeln hätte, würde ich nicht so frieren. Da fiel mir dann auch nichts mehr zu ein, zumal ich sehr aktiv bin.

    Generell würde ich heute mindestens mal mit einem Thermometer Fakten schaffen. Wenn das dann wirklich auf die 17 oder 16 Grad sinkt, versteht der Frischluftfanatiker vielleicht doch, dass manche da entsetzlich frieren. Ansonsten würde ich, falls die andere Seite auf freundliche Ansprache und konstruktive Vorschläge hin gar nicht kompromissbereit wäre, inzwischen vielleicht demonstrativ eine Wolldecke mitbringen, die gibt es sogar als Riesenponchos oder mit Knöpfen. Dazu notfalls noch eine Wärmflasche oder ein Heizkissen und fingerlose Handschuhe, falls auch die Hände kalt werden. Das wäre natürlich nicht das Ideal im Büro, würde ich inzwischen aber wohl eher machen, als so zu frieren, dass die Konzentration leidet.

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