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  1. Inaktiver User

    AW: Unterschiedliche Sitten

    Ich ruf nach acht auch nur bei Leuten an, die ich gut kenne und wo ich weiß, dass es ok ist. Nach neun gar nicht mehr, es sei denn, das war so verabredet.

    Serviette auf dem Schoß ist nicht infantil, sondern entspricht Knigge. Mache ich aber auch nur im gehobeneren Rahmen bzw. mit Stoffservietten.

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Serviette auf dem Schoß ist nicht infantil, sondern entspricht Knigge. Mache ich aber auch nur im gehobeneren Rahmen bzw. mit Stoffservietten.
    Stoffservietten lege ich immer auf den Schoß, Papierservietten manchmal bei Gerichten mit Soße, meist wische ich mir damit nur den Mund nach dem Essen ab.

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Serviette auf dem Schoß ist nicht infantil, sondern entspricht Knigge. Mache ich aber auch nur im gehobeneren Rahmen bzw. mit Stoffservietten.
    Das ist jetzt möglicherweise OT, aber: ich habe noch nie verstanden, warum man sich Servietten auf den Schoß legen sollte. Wenn ich mal kleckere dann üblicherweise aufs Oberteil, der Schoß steckt ja unterm Tisch?

    Bei uns gibt es Servietten generell nur zu feierlichen Anlässen, das kenne ich aus meiner Familie auch nicht anders. Wenn die Hände dreckig sind werden sie gewaschen oder (beim Kind) mit einem feuchten Waschlappen gereinigt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich staune immer, wie man alles was man selbst anders kennt als vorsätzlich gegen sich gerichtet einsortieren kann, als persönliche Kränkung, anstatt sich zu sagen, die machen das (bei sich) so, ich (bei mir) anders.
    Bei den Menschen, die ich mir selber für mein soziales Umfeld wähle, ist eine gewisse Toleranz in diesen Dingen ein wichtiges Kriterium.

    In der Familie (familienintern als auch zwischen Schwieger- und meiner Ursprungs-Familie) gab es schon die heftigsten Diskussionen, weil absolute Lappalien (wie häufig ist ist die Bettwäsche zu wechseln, welches Gericht "darf" man mit einem Löffel essen u.ä.) zum Politikum aufgebauscht wurden. Mein Mann und ich haben dieses Gen zum Glück nicht abbekommen.

  4. Inaktiver User

    AW: Unterschiedliche Sitten

    Zitat Zitat von guerteltier Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt möglicherweise OT, aber: ich habe noch nie verstanden, warum man sich Servietten auf den Schoß legen sollte. Wenn ich mal kleckere dann üblicherweise aufs Oberteil, der Schoß steckt ja unterm Tisch?
    Mit der Serviette wird der Mund abgewischt, äh, abgetupft, bevor man zum Glas greift. Für den Kleckerschutz ist das nicht gedacht, Kleckerer brauchen ein Lätzchen.

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit der Serviette wird der Mund abgewischt, äh, abgetupft, bevor man zum Glas greift. Für den Kleckerschutz ist das nicht gedacht, Kleckerer brauchen ein Lätzchen.
    Und warum werden die dann erst auf den Schoß gelegt?
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Und warum werden die dann erst auf den Schoß gelegt?
    Ich nutze auch normalerweise eine Serviette beim Essen, um mir den Mund vor dem Trinken abzuwischen.
    Aber die liegt dann auf dem Tisch und nicht auf dem Schoß.
    Und das sind auch die billigen Papierdinger, die hinterher in den Kompost wandern.

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Genau. Auf dem Tisch machte die dann Sinn.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  8. Inaktiver User

    AW: Unterschiedliche Sitten

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Und warum werden die dann erst auf den Schoß gelegt?
    Damit man sich diskret runterbeugen kann und die benutzte Serviette dann nicht auf dem Tisch herumliegt.

    Aber ich glaube, hier im Strang geht es nicht darum, wie man zu höherer Etikette steht, sondern um regionale/familientypische Besonderheiten, die für Außenstehende erstmal ungewohnt sein können.

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Auf dem Schoß liegt sie doch, weil man sie einmal dort ablegt und........wenn man den Löffel zum Mund bringt und nicht den Mund zum Löffel, KANN auch mal was runterfallen. Ansonsten landet es ja nur wieder im Teller

    Herrlich eure Ausführungen, bei denen ich mich grinsend wiederfinde.
    Auch ich rufe nie nach 8 Abends irgendwo an.
    Irgendwie ist in mir von Samstagnachmittag bis Sonntagabend- Tabubereich- das ist auch noch tief in mir drin.

    Und als Kind finde ich mich hier auch gut wieder......Sonntags gabs gar nix- niemand durfte besucht werden, alle Kinder waren zuhause- ich durfte mich mit kratzigen Strumpfhosen und harten Lackschuhen zum "Sonntagsspaziergang" quälen und habe bis heute so ein lähmendes Gefühl in mir, wenn ich an Sonntagnachmittag zurück denke. Immer gekoppelt mit dem unguten Gefühl, am nächsten Tag wieder zur Schule zu müssen.

  10. VIP

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    AW: Unterschiedliche Sitten

    Spontane Besuche kenne ich aus meiner Kindheit und ist auch heute noch so bei meinen Eltern. Trotz Telefon, denn das war teuer und wurde nur für wichtige Telefonate und Notfälle genutzt. Mein Elternhaus liegt am Marktplatz und diese Lage hat die Besucheranzahl vermutlich noch erhöht. Heute ist ihre Privatbank vor dem Haus ein Rentnertreff. Meine Eltern kochen den Kaffee und habe Bier, die Besucher bringen Essen mit. Unausgesprochener Deal.

    In meiner jetzigen Gegend ist das nicht so üblich wie ich das kenne. Jedoch ist es in unserer Nachbarschaft auch üblich geworden. Im Sommer mehr als im Winter, weil man sich eh im Garten sieht. Im Winter klingel ich und frage wie sie Schicht haben, damit ich weiß, wann ich kommen kann.

    Wir verleihen untereinander viel und auch mit freier Absprache. Die einen Nachbarn haben einen Schlüssel zu unserer Garage. Da steht der Rasenmäher, den können sie nutzen nach Bedarf.
    Die anderen Nachbarn haben kein Auto, das können sie von uns oder den Nachbarn leihen.

    Bei uns werden Schuhe ausgezogen, weil ich ungern sauge.

    Kaffee und Kuchen gibt es bei uns vor dem deftigen Essen, aber ich habe es schon anders herum erlebt.
    „Wo zwei Schwestern zusammen gehen, kann sie kein Tiger reißen“ koreanisches Sprichwort, gelesen in „Mama Superstar“

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