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  1. Registriert seit
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    verlangt wird, nicht zu benennen, dass es sich um "Schwarze" handelt, .
    Das finde ich auch total falsch.

    Dein Vergleich mit den Holländern hinkt aber an folgender Stelle:
    Holländer wären bei Nenn-Parität dann "Weiße" (so sie es waren)
    oder andersrum Schwarze dann "Nigerianer"

    Weil Holländer ist keine Rasse. Und schwarz keine Nationalität.

    Ich fände es überhaupt kein Problem, sowohl Nationalitäten als auch Hautfarben zu benennen, wenn das dann auch für Weiße gilt und wenn nicht aus der Nennung "schwarz" geschlossen wird, dass die Kneipenrandale nicht von Menschen mit schwarzer Haut sondern WEGEN deren schwarzen Haut gemacht wurden.



    Aber dieses verdruckst spießige Schwurbeln a la "Südländer" ist Mist.


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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass alle Schwarzen so sind.
    Das wäre rassistisch.
    Du hast geschrieben "Weiße tun das nicht"
    Und das ist rassistisch.

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Nein. Aber ich finde es albern, zu verlangen, NICHT von Schwarzafrikanern zu reden, wenn es nun mal welche waren.
    Nur mal zu dem Begriff "Schwarzafrikaner"

    Andere Neologismen bauen auf der überholten Annahme auf, dass Menschen in "Rassen" unterteilt werden können. Dazu gehören etwa Termini wie "Neger", "Schwarzafrika", "Mulatte" und "Mischling". So wird eben ein Schwarzer Deutscher, nicht aber ein Kind aus einer Weißen französisch-deutschen Beziehung als "Mischling" bezeichnet. "Schwarzafrika" folgt der kolonialen Unterteilung Afrikas in einen "weißen" Norden, dem der Westen ein gewisses Maß an Kultur und Geschichte zubilligt, und einem subsaharischem Afrika bar jeder Geschichte und Kultur. Dieser Grenzziehung, die mit Rassentheorien legitimiert wird, fehlt jede Grundlage. Durch die Ausgliederung des Nordens Afrikas wird zudem unzulässig so getan, als handele es sich bei dem Rest Afrikas um eine homogene Einheit.

    Kolonialismus, Rassismus und Sprache | bpb


    Der Begriff „Schwarzafrikaner“ taucht meist in Zusammenhang mit Drogen, Kriminalität oder Krieg in entfernen Regionen auf. Dagegen wehren sich Mitglieder der afrikanischen Community. „Das ist ein Ersatz des Unwortes Neger durch Schwarzafrikaner“, sagt Clement Itamah von der für Integration zuständigen MA17.
    Der Begriff Schwarzafrika stammt aus der Kolonialzeit. Laut dem französischen Philosophen Frantz Fanon wird damit versucht, Afrika „in einen weißen und einen schwarzen Teil“ zu teilen. Dem weißen Afrika stellt man ein schwarzes gegenüber, das als „träge, brutale, unzivilizierte, wilde Gegend“ dargestellt wird. Itamah meint: „Man sollte die Menschen nicht wegen ihrer Hautfarbe beurteilen, wir sagen auch nicht Weißeuropäer.“

    https://diepresse.com/home/panorama/integration/694685/Unwort_Wieso-Schwarzafrikaner


    von 2011
    Die subtilste Form des Terrors ist die Betreuung. Man hat für ihn auch noch dankbar zu sein.
    G. Haack

  4. Avatar von marylin
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Das finde ich auch total falsch.

    Dein Vergleich mit den Holländern hinkt aber an folgender Stelle:
    Holländer wären bei Nenn-Parität dann "Weiße" (so sie es waren)
    oder andersrum Schwarze dann "Nigerianer"

    Weil Holländer ist keine Rasse. Und schwarz keine Nationalität.

    Ich fände es überhaupt kein Problem, sowohl Nationalitäten als auch Hautfarben zu benennen, wenn das dann auch für Weiße gilt und wenn nicht aus der Nennung "schwarz" geschlossen wird, dass die Kneipenrandale nicht von Menschen mit schwarzer Haut sondern WEGEN deren schwarzen Haut gemacht wurden.



    Aber dieses verdruckst spießige Schwurbeln a la "Südländer" ist Mist.
    Ehrlich gesagt verlange ich von anderen auch nicht, dass sie sich mit jedem Begriff, den sie verwenden, vorher aufs Genauste befassen. Auch das finde ich übertrieben. Ich bin da ziemlich gelassen... aber das ist sicher auch falsch... nur macht es das Zusammenleben leichter, wenn man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt und es auch mal gut sein lassen kann...

    Wohlgemerkt: Ich rede von WORTEN, nicht von dem, was jemand TUT.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  5. Avatar von marylin
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    AW: Umgang mit Rassisten

    xanidae, welchen Begriff hätte die Userin denn korrekterweise verwenden müssen?
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  6. Registriert seit
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Wenn es Weiße wären... wäre es sicher genau so unangenehm. NUr: Die tun so etwas nicht.
    #303

    Hat mich eh gewundert, dass da nicht gelöscht wird oder wie üblich nach den Quellen der Erkenntnis gefragt wird, denn das ist eine 1 a rassistische Aussage.


  7. Registriert seit
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    AW: Umgang mit Rassisten

    @Marylin, ich gebe dir Recht, dass eine ähnliche Szene in z. B. Nigeria (mit mehrheitlich schwarzer Bevölkerung) dort wohl auch zu Formulierungen wie "eine Gruppe Weißer" etc. führen würde.

    Einfach als Merkmal auf die Schnelle. Weil man nicht weiß, ob die Weißen aus Holland, Deutschland oder Russland sind.

    Schon klar, es gibt Situationen wo man das First Sight Ding benennt:

    Alte Frauen/Kinder/Pflegepersonal etc.

    Wenn man denen dann per se Eigenschaften zuordnet oder aberkennt (riechen nach Urin und Lavendel/nerven mit Hobbycar/stehen rauchend am Eingang, wenn man sie sucht ) dann ist es eine Diskriminierung.


  8. Registriert seit
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Dann habe ich lange über diesen Vergleich mit "Vieh" nachgedacht.

    Das ist selbstverständlich eine Beleidigung.

    Eine Übliche.

    In den meisten Sprachen beschimpft/beleidigt/schmäht man sich gegenseitig mit Tier-Vergleichen

    Alle Männer sind Schweine, alle Frauen Kühe. Gerne auch blöd.
    "hausen wie die Viecher"
    "stinken wie ein Vieh"
    "aussehen wie ein Vieh"

    Alles übliche Beleidigungen. Geht auch schlimmer.
    Dass es nicht gesagt werden darf, wegen Meinungsfreiheit? Das halte ich für falsch.
    Das ist doch klar geregelt: Ich darf sagen, "Halts Maul, du stinkende Sau, du lebst wie ein Vieh und siehst auch so aus."
    Dann zeigst du mich wegen Beleidigung an und ich (keine Ahnung ) zahle ???? Bußgeld wegen herabwürdigender ehrverletzender Äußerungen.

    So läuft das in einem Rechtsstaat.

    Wenn ich sowas bei Facebook (da war es oder?) schreibe und es nicht wie hier dem Beispiel dient, dann muss der Forumsbetreiber das löschen. Und bei Wdh. den Nutzer maßregeln konform der Nutzungsbedingungen.

    Das ist adäquates Vorgehen.

    Aber doch nicht mit der Beschränkung von Meinungsfreiheit kommen. Die ist ja eh begrenzt durch Gesetze.

    Mich hat der Vieh-Vergleich nicht so erschüttert. Gebe ich zu. Was meint ihr, wie man andere Personen beleidigt?
    Indem man sie mit Rosen, Tulpen, Nelken vergleicht? Da rate ich auch zu etwa mehr Realitätssinn...

  9. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    xanidae, welchen Begriff hätte die Userin denn korrekterweise verwenden müssen?
    Keinen, der ein äußeres Merkmal in den Mittelpunkt stellt, wenn die "Tat" im Vordergrund steht. Da waren Menschen und die haben genervt. Haben diese wegen ihrer Hautfarbe genervt? Oder weil es nervige Menschen waren? "Arschloch" ist ein Schimpfwort. Manche machen da "schwarzes" oder "schwules Arschloch" daraus. Ist die Hautfarbe oder die sexuelle Präferenz ein "Arschlochverschlimmerungsfaktor"?
    Wenn die Täter einer Tat gefasst sind, wie wichtig sind dann äußere Merkmale/Herkunft/Größe/Haarfarbe/tbc.?

    Ist ein Täter nicht gefasst, dann sind äußere Merkmale relevant, denn sie dienen der Täterbeschreibung. Aber ob ein Mensch aus Afrika kommt oder aus den USA oder aus Südamerika oder aus Deutschland, kann man an der Hautfarbe nicht erkennen.
    Die subtilste Form des Terrors ist die Betreuung. Man hat für ihn auch noch dankbar zu sein.
    G. Haack
    Geändert von xanidae (20.08.2019 um 10:35 Uhr)

  10. Avatar von marylin
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Keinen, der ein äußeres Merkmal in den Mittelpunkt stellt, wenn die Tat im Vordergrund steht. Wenn die Täter einer Tat gefasst sind, wie wichtig sind dann äußere Merkmale/Herkunft/Größe/Haarfarbe/tbc.?

    Ist ein Täter nicht gefasst, dann sind äußere Merkmale relevant, denn sie dienen der Täterbeschreibung. Aber ob ein Mensch aus Afrika kommt oder aus den USA oder aus Südamerika oder aus Deutschland, kann man an der Hautfarbe nicht erkennen.
    Nö, das geht mir zu weit. Sie erzählt doch einfach nur was - ganz privat. Hier ging es auch nicht um "Täter", es ging nicht um Krimminalität, sondern dass sich die Betreffenden unmöglich verhalten haben in der WG. So - nun soll der Verwandte der Userin möglichst die Klappe halten und ganz PC von 20 Männern erzählen, die ihm das Leben dort schwer gemacht haben? Nee - DAS ist albern! Und führt dazu, dass manch einer denkt und fühlt, er habe sich an die Zuwanderer anzupassen und darf ihnen auf keinen Fall auf den Schlips treten. Solche Erwartungen förden rechtes Gedankengut eher, als dass sie es bekämpfen... Stichwort Trotzreaktion, Schnauze voll...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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