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  1. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Herr und Frau Pamawif haben 2 Wunschkinder. Wir hätten auch gerne 4 Kinder gehabt.
    Nach rechnen unserer Einnahmen mussten wir leider feststellen, dass es finanziell nicht geht,
    obwohl ich auch gearbeitet habe.

    Da war nix mit 2 Autos oder groß in Urlaub fliegen oder fahren.

    Wie stemmen dass die eingewanderten Leute jetzt und in Zukunft ?
    So wie viele andere auch: mit Verzicht.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

  2. Avatar von agathe13
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Eben, wieso sind solche Fragen nicht berechtigt? Das stört mich bei der Flüchtlingsdiskussion auch. Jede Frage, die auch nur den Hauch einer Kritik beinhaltet, ist gleich rechts.
    Wer solche Fragen stellt, sollte aber auch die Antwort akzeptieren:
    Nämlich dass Transferleistungen jedem Bedürftigen zustehen und die Behauptung "die bekommen alles in den Arsch geblasen, und was ist mit unsereins?" eine dreiste Lüge ist.
    Ganz zu schweigen davon, dass die meisten, die rassistische Äußerungen zum besten geben, selbst ja gar nicht prekär leben, sondern ganz gut dastehen.

  3. Avatar von brighid
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    AW: Umgang mit Rassisten

    @ putulu- in den siebzigern waren italiener alle, alle waren mafiosi!, menschen die aus dem maghreb kamen: mädchenhändler!. usw.

    für meine grossmutter waren die angst-besetzten menschen halt noch näher. da waren die franzosen die pösen.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  4. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    es ist nur so: die menschen, die eine andere gesinnung haben als ich- entweder wir finden andere themen die uns gemeinsam berühren oder wir lassen es.

    erstmal miteinander reden - tue ich auf jeden fall. dafür bin ich viel zu sehr plaudertäschchen.
    So handhabe ich dies auch.

    Das ist doch umgekehrt genauso.

    Nicht jede/r mag aufgrund meiner politischen Meinung mit mir in Kontakt stehen. Das muss ich genauso akzeptieren.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin


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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Wer solche Fragen stellt, sollte aber auch die Antwort akzeptieren:
    Nämlich dass Transferleistungen jedem Bedürftigen zustehen und die Behauptung "die bekommen alles in den Arsch geblasen, und was ist mit unsereins?" eine dreiste Lüge ist.
    Das habe ich ja auch gar nicht behauptet. Aber viele regen sich ja schon auf, wenn die Frage überhaupt gestellt wird.

  6. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Eben, wieso sind solche Fragen nicht berechtigt? Das stört mich bei der Flüchtlingsdiskussion auch. Jede Frage, die auch nur den Hauch einer Kritik beinhaltet, ist gleich rechts.
    Das Thema hier im Strang ist aber ein anderes. Es geht um den Umgang mit Rassisten. Nicht darum wie jemand sein Leben finanziert. Das kann man gerne woanders diskutieren.

    Und niemand hat irgendwas von „rechts“ geschrieben. Außerdem wundert mich, dass rechts von einigen sofort mit „Rechtsradikal“ oder „rechtsextrem“ gleich gesetzt wird. Rechts ist erstmal nur eine Richtung.

    Für Rassismus braucht es keine Richtung. Diese Haltung gibt es links wie rechts, als auch links- wie rechtsextrem.
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    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

  7. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Rechts bedeutet nicht unbedingt rassistisch.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin

  8. 17.08.2019, 12:49

    Grund
    OT


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    655

    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn mir der Mensch nahesteht und ich ihn ansonsten sehr gern habe, klammern wir das Thema Politik weitestgehend aus. Wenn halt abzusehen ist, dass Diskussionen darüber nur im Streit enden würden.

    Meine Beziehungen zu Menschen beinhalten sehr viel mehr als Politik. Da ist mir Manches wichtiger.
    Und ich persönlich finde, Jeder darf seine eigene Meinung über die Welt haben.

    Das mache ich auch so bzw. es beruht auf Gegenseitigkeit.
    Aber es geht dabei nicht um Politik sondern um andere Themen, wo jemand geradezu fanatisch ist.

    Bei den Themen, das wissen wir aus Erfahrung, enden wir immer im Streit, der uns zudem kein bisschen weiter bringt. Also vermeiden wir die Themen seit Jahren, obwohl wir nie darüber gesprochen haben, dass wir es in der Zukunft so machen sollten - beide entschlossen wir uns anscheinend stillschweigend und jeder für sich, die Themen nie mehr zu erwähnen, wobei ich anfügen muss, dass es keine allzu heikle Themen sind (nichts Politisches).


  10. Registriert seit
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    @ putulu- in den siebzigern waren italiener alle, alle waren mafiosi!, menschen die aus dem maghreb kamen: mädchenhändler!. usw.

    für meine grossmutter waren die angst-besetzten menschen halt noch näher. da waren die franzosen die pösen.

    Du brauchst hier keine Beispiele anzuführen.
    Ich könnte selber sehr viele ähnliche hinzufügen.
    Es gibt jede Menge solcher Leute.
    Aber nicht alle sind so und die eben wollte ich herausnehmen.

    Wer will, kann natürlich auch alle in einen Topf hineinwerfen.
    Das ist nicht meine Sache.

  11. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Umgang mit Rassisten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Herr und Frau Pamawif haben 2 Wunschkinder. Wir hätten auch gerne 4 Kinder gehabt.
    Nach rechnen unserer Einnahmen mussten wir leider feststellen, dass es finanziell nicht geht,
    obwohl ich auch gearbeitet habe.

    Da war nix mit 2 Autos oder groß in Urlaub fliegen oder fahren.

    Wie stemmen dass die eingewanderten Leute jetzt und in Zukunft ?
    Mit einem enthaltsamen Lebensstil, der den meisten Deutschen offenbar fremd zu sein scheint.
    Denn was ich z.B. in der Bri als Standard lese - laesst auch mich staunend zurueck.
    Ich bin in Wiener Mittelschicht sozialisiert, ist nicht so, dass ich aus einem Dickens-Roman komme - aber ich bin nahezu in einen hinein/ausgewandert. Ich wohne in einer ziemlich armen Gegend - teils viele Zuwanderer und auch Fluechtlinge - und sehe da Zustaende, wo viele bri-Schreiberinnen vermutlich Schreikraempfe kriegen wuerden.
    Das Land selber ist auch nicht das reichste.
    2 Autos und Urlaubsreisen sind schon fuer einen Grossteil der (indogenen) Schotten nicht erschwinglich.
    Die Familien aus Pakistan, egal ob 1., 2. oder 3. Generation, koennen davon ebenfalls nur traeumen. (Ausser von den Kids sind mittlerweile alle Aerzte oder Consultants geworden.)
    Die Freunde meiner Tochter, die in kinderreichen Familien grosswerden, leben alle bescheiden. Eigene Kinderzimmer hat da kaum wer, alles ist alt und/oder abgenutzt, wenn auch mit Bedacht erhalten, in Gewand/Schuhe wird noch das meiste investiert. Gekocht alles zuhause, kein teures Convenience-Futter bzw. Restaurantbesuche.

    Ich muesste fuer ein zweites Kind auch sehr viel knappsen und zwacken. Mach ich aber im Fall der Faellegerne, weil es mir das wert ist. Ja, die 70er, wo mit einem Erwachsenengehalt eine Familie durchgebracht werden konnte, sind vorbei - DAS Memo haetten wir eigentlich mittlerweile alle bekommen sollen?
    Was ich nicht wollen wuerd - ist mit einer syrischen Familie tauschen.
    Soviel Geld koennen die garnicht in den Popsch geschoben bekommen (Achtung: bekommen sie nicht), dass es das wettmachen wuerde, was sie verloren haben.)
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.

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