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  1. Registriert seit
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen

    35 Euro für einen juristischen Dienst der beschriebenen Art halte ich nicht für zuviel. Es ist ein Nettopreis. Der Bekannte musste sich die Geschichte anhören und fürs Gespräch eine Argumentation zurechtlegen. Da zahlt man in einer Kanzlei locker das Vierfache und mehr.
    Er wurde halt nicht um den Satz gebeten. Er hat ihn quasi ohne Auftrag geschickt und die Rechnung gleich hinterher.

  2. Avatar von DerHeld
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Er wurde halt nicht um den Satz gebeten. Er hat ihn quasi ohne Auftrag geschickt und die Rechnung gleich hinterher.
    Das wissen wir ja nicht, worum genau er gebeten wurde.
    Möglicherweise hat er es als "Auftrag" aufgefasst, da zu ungenau formuliert.
    Da weise ich gerne nochmal auf dein Post Nr. 46, Abs. 3 hin.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  3. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Er wurde halt nicht um den Satz gebeten. Er hat ihn quasi ohne Auftrag geschickt und die Rechnung gleich hinterher.
    Das ist doch eh Humbug und kann man einem Freund auch so sagen. Vielleicht wollte er einfach nur drauf aufmerksam machen, dass juristische Dienste eben kosten und nicht unter Freundschaft fallen. In jeder Beziehung ungeschickt.

    Meine Antwort hat sich mehr auf die Fragen im EP bezogen:
    Zitat Zitat von Yulia66 Beitrag anzeigen
    ... Ganz generell: Wie handhabt ihr dies? Freundschaftspreis? Geschenk statt Geld? Damit keine Missverständnisse entstehen: es handelt sich um kleine Sachen, ca. 10 - 40 Minuten Aufwand.
    Wir hatten solche Stränge ja schon öfters.
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Das wissen wir ja nicht, worum genau er gebeten wurde.
    Möglicherweise hat er es als "Auftrag" aufgefasst, da zu ungenau formuliert.
    Da weise ich gerne nochmal auf dein Post Nr. 46, Abs. 3 hin.
    Und ich weise auf mein Post #47 hin: bei beruflichen Gefallen im Privaten mangelt es eben oft an Mühe und Genauigkeit und sei es nur, genau zu verstehen, um was es eigentlich geht. In diesem Fall war es wohl eher das Bedürfnis, den "großen Bruder" vorzuschicken, der eine Ansage macht.

    Die mangelnde Mühe und Genauigkeit produziert dann Missstimmung: der eine hat nicht bekommen, was er wollte und der andere ist sauer, weil sein Gefallen nicht gewertschätzt wird. So ein Kuddelmuddel braucht kein Mensch. Damit wären wir wieder bei Post Nr. 46, Abs. 3. Ergo: Held hat Recht. (Pantanal auch.)

  5. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Hm, ich würde da Abstand schaffen
    a) weil der andere jemand ist, der im laufenden Betrieb die Regeln ändert (Geld zu fordern ohne vorher darauf hinzuweisen, daß die Beantwortung der Frage etwas kostet)
    b) weil er die Beziehung distanzierter betrachtet als ich sie bis dahin betrachtet habe. und eine Reziprozität wieder hergestellt werden muß.

    Ärgern würde ich mich auch, aber es wären diese beiden Punkte, die den Ärger auslösen würden.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Könnte man. Aber wir reden hier nach meinem Empfinden von sehr elementaren Inkompatibilitäten, die es schwer machen, das in dem Moment zerstörte Vertrauen, daß man a) befreundet und b) im gleichen Film ist, wieder herzustellen. Das wäre für mich ein Moment, wo ich bezweifle, ob eine Reparatur sich lohnt.

    [...]
    Aber ich würde den Umgang mit Leuten, die erst liefern und dann den Preis festlegen generell im Geschäftlichen unangenehm finden, deswegen toleriere ich das auch im Privaten maximal einmal.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das Kernproblem scheint mir zu sein, wo die Hol- oder Bringschuld ist: Muß die Person, die eine Frage stellt, einen Wunsch äußert, oder um einen Gefallen anfragt, hinzufügen "und wieviel kostet das?" Ist aus dem Weglassen dieser Frage zu schließen, daß ein Blankoscheck geschrieben ist? Oder ist es die Aufgabe des Angefragten, ein Angebot zu machen (oder es nicht zu tun) ggf. die Bedingungen zu listen, und es dem Anfragenden zu überlassen, ob er das Angebot annimmt?[...]

    Nein, er hat nur die Erwartungen an Kommunikation unter Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern enttäuscht. Will man nicht.
    Liebe Wildwusel,
    ich muß Dir mal wieder ein Kompliment machen, weil ich es einfach toll finde, wie sehr Du einerseits für mich treffsicher und strukturiert argumentierst, andererseits damit die emotionalen (zumindest meine)Feinabstufungen im Blick hast und analysierst.

    Aber Freunde haben einem Taschentücher angereicht, als man über seinen Liebeskummer heulte, haben einen in der Geschichtsklausur abschreiben lassen, haben einem Tee gekocht, wenn man krank war, haben die Katzen gehütet, wenn man auf Dienstreise war, haben einen ins Kino eingeladen, wenn man blank war, haben einen auf der Couch schlafen lassen, wenn man nirgends hingehen konnte, haben einem das Auto geliehen, wenn man zur Beerdigung der Großtante mußte. Und man hat das gleiche oder ähnliches für sie getan und wird es weiter tun.


    Das meine ich mit "Verflechtungen, die die Aufrechenbarkeit lange hinter sich gelassen haben." Ein Freund könnte einem das Leben retten, ohne daß man zu seinem Vasallen werden müßte*, und einem Freund kann man "nein" sagen, ohne daß er gekränkt ist.
    Freundschaft zeichnet sich meiner Empfindung nach aber auch gleichzeitig dadurch aus, daß es eben doch - über eine längere Zeit gesehen- keine Schieflagen gibt, sondern das Gewähren und Annehmen von Freundschaftsdiensten auf schöne Weise ausgeglichen ist.

    Das alles mit einem Schnitt auf "wir sind quitt und jeder weitere Gefallen und jede weitere Fürsorge kostet Geld, damit wir quitt bleiben" zu stellen -- was *will* man denn damit sagen außer, "uns hält nichts zusammen"?
    Uns hält nichts zusammen, das ist für mich irgendwie ein Schlüsselsatz in dieser Thematik, denn genau das Gefühl von Verbundenheit ist es doch, das mich für liebe Bekannte und erst recht Freunde etwas gerne tun läßt, oder, um einen wirklichen Gefallen zu tun.
    Das ist ein Geschenk- und Geschenke erwidere ich mit Gegengeschenken und nicht mit Geld.

    Wenn ich von einem Freund eine Dienstleistung bräuchte, dann ist diese natürlich selbstverständlich auch fair zu bezahlen,
    aber viele Beispiele hier sind für mich noch Freundschaftsdienste.

    Der Sohn der Nachbarin bei der Physio, das war in meinen Augen eine mindestens gedankenlose, wenn nicht bewußt dreiste Übergriffigkeit, da würde ich mich auch ärgern und es wahrscheinlich einmal - in der Situation- zähneknirschend tun, das aber anschließend sehr klar ausdrücken, was ich davon halte.
    Der Fall ist doppelt doof, weil man der Mutter direkt ein paar Takte hätte erzählen können und das wohl auch getan hätte, das "Kind" aber nicht unfair maßreglen will, weil der Sohn eher der falsche Adressat wäre für den Ärger.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
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  6. Avatar von Horus
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Besser wäre gewesen zu sagen:
    Anrufen geht nicht / will ich nicht, aber ich kann dir eine 1-2 Sätze zusammenstellen, wäre dir damit geholfen? Kostet 35,-.
    Richtig, wäre besser gewesen.

    Und stimmt, er wurde um einen Anruf gebeten und nicht um einen schriftlichen Satz. Im Endeffekt kommts aber aufs Gleiche raus: es handelte sich offenbar um eine juristische Angelegenheit, und egal ob er das am Telefon klärt oder schriftlich, es sind sein Fachwissen, seine Zeit und seine Hintergrundarbeit, die in Anspruch genommen werden. Auch für die Diskussion am Telefon hätte er vielleicht etwas recherchieren müssen.

    Ich halte seine Reaktion für einen Wink mit dem Zaunpfahl, um die Message zu platzieren, dass er juristische Hilfsarbeiten im Freundeskreis nicht gratis erledigt. Okay, den Hinweis hätte er auch geschickter erteilen können, aber vielleicht ist die TE ja nur eine Person in einer ganzen Reihe von Bekannten, die mit der Bitte an ihn herantreten, "nur mal eben schnell eine juristische Frage zu klären" (selbstverständlich gratis).

    Die Tatsache, jemanden öfters zum Essen einzuladen, berechtigt nicht zu einer Erwartungshaltung bezüglich Gratisarbeit. Wenn ich jemanden einlade, dann, weil ich diese Person einladen will, die Einladung ist eine Art Geschenk. Geschenke macht man ohne Gegenleistungserwartung, sonst sind es keine Geschenke.


    Wie gesagt: er hätte das sicher glücklicher kommunizieren können, aber in der Sache finde ich seine Forderung richtig.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  7. Avatar von DerHeld
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen

    Die mangelnde Mühe und Genauigkeit produziert dann Missstimmung: der eine hat nicht bekommen, was er wollte und der andere ist sauer, weil sein Gefallen nicht gewertschätzt wird. So ein Kuddelmuddel braucht kein Mensch. Damit wären wir wieder bei Post Nr. 46, Abs. 3. Ergo:
    Held hat Recht.
    Das ja mal generell
    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    (Pantanal auch.)
    war eigentlich, was ich damit sagen wollte. Positive Verstärkung sozusagen.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.


  8. Registriert seit
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Ich halte seine Reaktion für einen Wink mit dem Zaunpfahl, um die Message zu platzieren, dass er juristische Hilfsarbeiten im Freundeskreis nicht gratis erledigt. Okay, den Hinweis hätte er auch geschickter erteilen können, aber vielleicht ist die TE ja nur eine Person in einer ganzen Reihe von Bekannten, die mit der Bitte an ihn herantreten, "nur mal eben schnell eine juristische Frage zu klären" (selbstverständlich gratis).
    ...
    Wie gesagt: er hätte das sicher glücklicher kommunizieren können, aber in der Sache finde ich seine Forderung richtig.
    Es bstreitet doch auch niemand, dass 35,- € nicht angemessen wären. Es besteht auch keiner auf Gratisarbeit.
    Aber irgendwas zu liefern und eine nicht abgesprochene Rechnung zu schicken, macht die Sache nicht besser.
    Ich sag ja: Gefallen führen zu Kuddelmuddel. Auf beiden Seiten.


    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen

    Die Tatsache, jemanden öfters zum Essen einzuladen, berechtigt nicht zu einer Erwartungshaltung bezüglich Gratisarbeit. Wenn ich jemanden einlade, dann, weil ich diese Person einladen will, die Einladung ist eine Art Geschenk. Geschenke macht man ohne Gegenleistungserwartung, sonst sind es keine Geschenke.
    Das sehe ich genauso, ich gehe noch weiter in meiner Bewertung:

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen

    Das ist keine Freundschaft. Einen erwachsenen Menschen immer wieder einladen und aufgrund dessen dann irgendwann eine Gegenleistung erwarten ist manipulatives Verhalten. Der Jurist wusste wahrscheinlich nicht, welche Art von "Vertrag" er da eingegangen ist. Auch mies.

  9. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich - ich finde es schäbig, wie sich die TE und viele hier an den 35 Euro stören. Die TE schreib selbst, dass es dem Anwalt / Jurist finanziell nicht gut gehe und sie ihn deshalb einlade (was ich irgendwie als "gönnerhaft" empfunden habe).
    Ich empfand das eher so wie dharma,
    gerade weil sie ihn scheinbar öfter - wahrscheinlich auch gerne - freiwillig eingeladen hat, ist das Ansinnen, für so eine - in meinen Augen - kleine Leistung innerhalb einer Freundschaft jetzt im Gegenzug Geld zu verlangen,
    unangemessen.

    Wir sind beruflich öfter länger unterwegs und haben ein Tier, das eine Nachbarin in unserer Abwesenheit betreut.
    Es ist ganz klar, daß sie dafür nie Geld annehmen würde und so haben wir immer schöne, wertige Mitbringsel für sie dabei und laden sie auch immer zu einem schönen Abend bei Wein und gutem Essen ein.

    Vor kurzem ergab sich zusätzlich die Gelegenheit, ihr darüber hinaus etwas zu schenken, was einzigartig ist, mit unserem Beruf zu tun hat und wofür wir von Fremden 2500 bis 5000+€ bekommen und was für diese dann immer noch eine große Freude und Ehre ist.

    Wäre sicher nicht notwendig gewesen, das der Nachbarin zusätzlich zu schenken, aber es war uns eine Freude und ihre Freude war riesig.
    Hätte sie aber jemals Geld verlangt, dann hätte sie das natürlich bekommen, aber wie wildwusel es beschrieb, das Verhältnis hätte sich verändert zu etwas - so empfinde ich das - "unpersönlichem".

    Bitte werfe nicht Akademiker, die jahrelang studiert und harte Examina abgelegt haben, mit den Hobby-Experten aus Deinem Umfeld in einen Topf!!!!
    Mein Beispiel oben zeigt Dir, daß auch viele Akademiker ein anderes Empfinden haben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um 35 Euro sondern darum als Gegenleistung für das immer eingeladen werden auch mal etwas zurück zu geben. Und ja, ich wäre da auch sauer. Und meine Einladungen gingen auf Null.
    Ja, sehe ich ähnlich.
    Weil es auf mich wirken würde, als wären die Einladungen willkommene Selbstverständlichkeit -
    und als es dann - nach längerer Zeit - mal eine Chance auf einen Gegenfreundschaftsdienst gab, sich zeigte, daß dieses Empfinden scheinbar sehr einseitig ist.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
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  10. Inaktiver User

    AW: Arbeit für Freunde - Geld oder Geschenk

    Zitat Zitat von Yulia66 Beitrag anzeigen

    Einer meiner Bekannten ist von Haus aus studierter Jurist. Ich habe ihn schon sehr, sehr oft eingeladen (er ist finanziell knapp). Jüngst habe ich ihn wieder gefragt, ob er Zeit hätte für ein Telefonat (ca. 10 Minuten, ganz kleine Sache)und ihm genannt, worum es geht. Er hat gleich eine Antwort (1 Satz) geschickt, die man in jedem Rechtskundebuch nachlesen kann und gebeten, ich solle ihm doch EUR 35.00 auf sein Konto überweisen. Es ist klar, dass ihn niemals bitten würde, ein Schriftstück unentgeltlich aufzusetzen, aber dies hat mich schon befremdet.
    Woraus schließt ihr, dass der Jurist mit der Gegenseite telefonieren sollte?

    Ich hab das so verstanden, dass die TE kurz gesagt hat, um was es geht (zB "es geht um Mietrecht"), ihn um ein Telefonat gebeten und dann am Telefon 10 min lang ihr Problem geschildert (zB "wir haben die Nebenkostenabrechnung bekommen, abgerechnet wurde ... blabla).

    Der Jurist hat darauf einen Satz geschickt (zB "es ist Inclusive-Miete vereinbart, daher müssen keine Nebenkosten bezahlt werden") und dafür 35 Euro verlangt.

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