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  1. Avatar von kuhliebe
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Ich musste sehr früh meinen Vater beerdigen. Und einige enge Familienmitglieder.

    Ich war um jede Freundin und Freund froh der nach der Beerdigung mal für mich da war.

    Die Beerdigung läuft ein Ritual. Das Trauern kommt dann. Der Winter wird lang und dunkel. Sei später für deine Freundin da.

    Der Friedhof läuft.
    Fahr und gut ist es. Alles andere hilft niemanden.

  2. Avatar von Stina
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Merav, wir sind zwar hauptsächlich mit dem Sohn und seiner Familie befreundet, hatten aber auch mit der verstorbenen Person immer wieder Berührungspunkte (gegenseitige Hilfe, gemeinsame Feiern etc.) und wir mochten uns. Freundschaft wäre vielleicht etwas viel gesagt.
    Aber wie gesagt, das verabschieden von der Person ist nicht mein Punkt.
    12 26. We are Family.


  3. Registriert seit
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Ich habe einen sehr herzlichen und zugewandten Eindruck von Euch. Euer Freund wird wissen, dass Ihr ihm aus der Ferne beisteht.
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles wächst mal Gras.
    Ist das Gras so'n Stück gewachsen,
    frißt's ein Schaf und sagt: Das war's!
    J. Dietz

  4. Avatar von Stina
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Danke. Mein Mann wird auch vor Ort sein, ich bin ohne Familie unterwegs.
    12 26. We are Family.


  5. Registriert seit
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Ich würde fahren.
    Du kannst der Familie hinterher einen Besuch abstatten- vielleicht ist das sogar sinnvoller , denn bis zur Beerdigung ist soviel Rennerei.... die Zeit danach ist viel schwieriger.
    Und wenn dein Mann ohnehin vor Ort ist- umso besser.


  6. Registriert seit
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Ich konnte wegen Krankheit nicht an der Beerdigung der Mutter meiner Freundin teilnehmen. Ich kannte sie mein Leben lang und habe sie sehr gemocht.
    Mein Fehlen hat mir niemand übelgenommen, ich denke, auf dann nicht, wenn ich wegen eines lang geplanten Urlaubs nicht gekommen wäre. Für meine Freundin war ich danach immer da.
    Mir tut es aber für mich heute noch leid, dass ich nicht da war. Und es liegt schon 10 Jahre zurück.

  7. Avatar von Esmeralda_Gomez
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    als meine Mutter 2002 verstarb - trotz Krankheit recht unerwartet - hatte meine Schwester mit Familie den Jahresurlaub gebucht und wollte den auch antreten. Hat sie auch gemacht, was dazu fuehrte, dass die Beerdigung unserer Mutter erst drei Wochen spaeter stattfinden konnte.

    Ich verstehe theoretisch bis heute, dass meine Schwester den Urlaub nicht absagen wollte, aber fuer mich bedeutete das damals, dass ich weitere drei Wochen auf meinen ‘Abschluss’, die Beerdigung, warten musste - weil eine Schwester am Strand liegen wollte.
    Weiter hinten schreibst Du es ja selbst: Das ist doch überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Das Verhalten Deiner Schwester war komplett rücksichtslos und oberflächlich, das könnte ich nur schwerlich verzeihen.

    Aber hier geht es um den Vater eines Freundes, den man auch gut kannte. Da gibt es für mich gar keinen zwingenden Grund, zur Beerdigung zu erscheinen. Und ein gebuchter Urlaub ist allemal ein guter Grund, das nicht zu tun.

    Ich würde eine Karte und ein Gesteck schicken, und gut ist es.

  8. Avatar von Esmeralda_Gomez
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Zitat Zitat von coryanne Beitrag anzeigen
    Die Schwester, die in Urlaub gefahren ist, kann ich nicht verstehen. ...
    Die Schwester meines Mannes wohnt zwar weit weg, hat es aber weder beim Tod ihres Vaters, noch der Mutter für nötig befunden, am Sterbebett oder zur Beerdigung zu erscheinen. Obwohl das Verhältnis gut war, sie nicht berufstätig ist und genug Zeit und Geld hatte, um anzureisen.

    Es gibt einfach oberflächliche und undankbare Menschen auf der Welt. Auf die kann man dann aber auch gerne verzichten.
    Geändert von Esmeralda_Gomez (10.11.2018 um 14:13 Uhr)

  9. Avatar von Stina
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    AW: Urlaub statt Beerdigung?

    Vielen Dank nochmal Euch allen, es ist ja nicht ganz ohne Risiko, in der Bri ein Thema zur Diskussion zur stellen 😉 - aber diesmal habe ich wirklich fast nur konstruktive und hilfreiche Antworten und Impulse bekommen.

    Ich war also wie geplant unterwegs, hatte eine sehr schöne Zeit und gleichzeitig mehr Zeit und innere Ruhe als daheim, zu gedenken und -auch mit räumlicher Distanz- zu begleiten.
    12 26. We are Family.

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