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  1. User Info Menu

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich nenne auch meine Ärzte nicht "Herr/Frau Doktor", sondern "Herr/Frau [Nachname]"
    Meinen Hausarzt, der selbst eine sympathisch-burschikose Art hat, nenne ich meist überhaupt nur "Doc". 😀

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Doc ist mir zu simpel..
    Ich spreche ihn mit seinem Nachnamen an.
    Unsere Kanzlerin verzichtet ebenfalls auf die Anrede...
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  3. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist einfach Usus, dass sich Doktoranten untereinander nicht mit ihrem Titel ansprechen.

    Ich empfinde eine Promotion als besondere Leistung, die es bei der Anrede anzuerkennen gilt. Und solange ich per Sie bin, gehört es dazu.
    Doktoranden haben doch noch gar keinen Doktor? Die arbeiten ja noch daran.

  4. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Ich lasse Dr. auch generell weg und spreche sie mit dem Realnamen an.

    Titel sind abgeschafft und Dr. ist nur im Job der Nachweis einer Fähigkeit und wird nur in Schriftstücken und Praxenschildern verwendet.
    Einem Arzt dem ich vertraue, benötigt dazu keinen Kniefall.

    Ich kenne persönlich auch niemanden, der/die promoviert hat und darauf besteht.

    Das sind alte Zöpfe, bei der sich im Hardcore-Fall noch die Ehefrau des Titels ihres Mannes wegen Fr. Dr. nennen lässt.

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich rede niemanden mit seinem Doktortitel an und lege auch keinen Wert darauf, selber damit angeredet zu werden.
    Wenn es jemand tut verbessere ich ihn aber nicht.
    Ich schreibe ihn auch nicht aufs Klingelschild der Privatwohnung.
    Aber:
    Im ganz offiziellen beruflichen Bereich gebe ich ihn an. ...
    Ich käme allerdings nie auf die Idee, mich mit Titel vorzustellen.
    So ähnlich halte ich es auch: Promovierte sprechen sich gegenseitig nicht mit Titel an (galt eigentlich nur bei Dr. der gleichen Fakultät, also z.B. Dr. phil. oder Dr. med., aber das ignoriere ich). Wenn ich Leute einander vorstelle, nenne ich die Titel. Im Beruf ist der Titel Teil der Signatur.
    Im Privatbereich gebe ich den Titel nur an, wenn sich ein Konflikt etwa mit einer Firma abzeichnet. In der Hoffnung, dass die sich eher zurückhält, weil sich ein Akademiker vielleicht eher wehrt.

  6. VIP

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich rede niemanden mit seinem Doktortitel an und lege auch keinen Wert darauf, selber damit angeredet zu werden.
    Wenn es jemand tut verbessere ich ihn aber nicht.
    Ich schreibe ihn auch nicht aufs Klingelschild der Privatwohnung.

    Aber:
    Im ganz offiziellen beruflichen Bereich gebe ich ihn an. Auch auf meiner Mail kommt er vor, weil ich berufliches und privates Mailkonto nicht getrennt halte.
    Ich käme allerdings nie auf die Idee, mich mit Titel vorzustellen.
    Exakt.
    Privat gar nicht. Naja, bei so manchen Bank-Schnöseln, die mich schon seeehr schlecht behandelt haben, weil ich in Gummistiefeln und Regenhut unterwegs war, lasse ich den Dr. einfließen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Naja, bei so manchen Bank-Schnöseln, die mich schon seeehr schlecht behandelt haben, weil ich in Gummistiefeln und Regenhut unterwegs war, lasse ich den Dr. einfließen.
    Genau!

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Das kommt auch darauf an, wo du dich befindest.

    In Deutschland gilt die Verwendung des Doktortitels in der Anrede generell als höflich, wenn auch etwas förmlich. Verkehrt machen kann man damit eigentlich nichts.
    In der Schweiz gilt es dagegen als ausgesprochen unhöflich, einen promovierten Menschen mit Doktor anzusprechen. Eine deutsche Kollegin von mir wurde nach ihrem Umzug in die Schweiz nach einiger Zeit von einem wohlmeinenden Kollegen darauf angesprochen, dass ihre schlechten Manieren bereits Gesprächsthema in der Firma seien - sie möge doch die Anrede mit dem Doktortitel unterlassen.
    Das ist falsch. In der Schweiz ist es nicht so weit verbreitet, aber ausgesprochen unhöflich ist das natürlich nicht. In meiner Firma sagen die neuen Mitarbeiter auch des öfteren zu den promovierten Kollegen oder Ärzten (wir haben beides) Herr Dr. und werden dann freundlich darauf hingewiesen, dass sie das Dr. ruhig weglassen können. Aber als unhöflich empfindet das niemand, höchstens einfach als zu kompliziert/als unnötig.

    Im beruflichen Kontext schreibe ich aber auch hier in der Schweiz das Dr. in die Anrede und in die Adresse wenn ich eben zum Beispiel einen Arzt anschreibe.

    Privat hatte ich mal ein paar Dates mit einem Physiker, seine Promotion, welche er sehr jung gemacht hatte, war ein grosses Thema. Ich würdige diese Leistung durchaus. Aber als ich zu ihm nach Hause gekommen bin und dort stand "Dr. Olaf Meier" am Klingelschild hätte ich am liebsten direkt die Flucht ergriffen. Es war einfach zuviel Angeberei in der Summe.
    Geändert von Aareblitz (13.08.2018 um 21:07 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    .
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2018 um 21:13 Uhr) Grund: unnötig, da schon mehrfach erwähnt

  10. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In meinem beruflichen und privaten Umfeld - die Mehrheit hat einen Uniabschluss, davon die Hälfte zusätzlich eine Promotion - spricht niemand jemand anderen mit Doktortitel an, auch wenn gesiezt wird. Kann sein, dass der Titel bei der Vorstellung kurz erwähnt wird ("Frau Doktor Müller, ich möchte Ihnen Herrn Doktor Meier vorstellen"), aber danach fällt er weg.

    Ich nenne auch meine Ärzte nicht "Herr/Frau Doktor", sondern "Herr/Frau [Nachname]"
    Ja, so handhabe ich das auch. In meinem Bereich ist es auch im beruflichen Kontext absolut unüblich, akademische Grade zu verwenden, sowohl schriftlich als auch mündlich fiele das sofort auf, wenn jemand darauf bestehen würde.
    Will sagen: Es kommt halt immer darauf an; was die Physiker machen, ist nicht auf die Germanisten übertragbar.
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2018 um 21:14 Uhr)

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