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Thema: Umgang mit dem Doktortitel
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13.08.2018, 19:14
AW: Umgang mit dem Doktortitel
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13.08.2018, 19:19
AW: Umgang mit dem Doktortitel
Doc ist mir zu simpel..
Ich spreche ihn mit seinem Nachnamen an.
Unsere Kanzlerin verzichtet ebenfalls auf die Anrede...Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)
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13.08.2018, 19:29Inaktiver User
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13.08.2018, 19:31Inaktiver User
AW: Umgang mit dem Doktortitel
Ich lasse Dr. auch generell weg und spreche sie mit dem Realnamen an.
Titel sind abgeschafft und Dr. ist nur im Job der Nachweis einer Fähigkeit und wird nur in Schriftstücken und Praxenschildern verwendet.
Einem Arzt dem ich vertraue, benötigt dazu keinen Kniefall.
Ich kenne persönlich auch niemanden, der/die promoviert hat und darauf besteht.
Das sind alte Zöpfe, bei der sich im Hardcore-Fall noch die Ehefrau des Titels ihres Mannes wegen Fr. Dr. nennen lässt.
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13.08.2018, 19:49
AW: Umgang mit dem Doktortitel
So ähnlich halte ich es auch: Promovierte sprechen sich gegenseitig nicht mit Titel an (galt eigentlich nur bei Dr. der gleichen Fakultät, also z.B. Dr. phil. oder Dr. med., aber das ignoriere ich). Wenn ich Leute einander vorstelle, nenne ich die Titel. Im Beruf ist der Titel Teil der Signatur.
Im Privatbereich gebe ich den Titel nur an, wenn sich ein Konflikt etwa mit einer Firma abzeichnet. In der Hoffnung, dass die sich eher zurückhält, weil sich ein Akademiker vielleicht eher wehrt.
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13.08.2018, 19:55
AW: Umgang mit dem Doktortitel
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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13.08.2018, 20:08
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13.08.2018, 21:01
AW: Umgang mit dem Doktortitel
Das ist falsch. In der Schweiz ist es nicht so weit verbreitet, aber ausgesprochen unhöflich ist das natürlich nicht. In meiner Firma sagen die neuen Mitarbeiter auch des öfteren zu den promovierten Kollegen oder Ärzten (wir haben beides) Herr Dr. und werden dann freundlich darauf hingewiesen, dass sie das Dr. ruhig weglassen können. Aber als unhöflich empfindet das niemand, höchstens einfach als zu kompliziert/als unnötig.
Im beruflichen Kontext schreibe ich aber auch hier in der Schweiz das Dr. in die Anrede und in die Adresse wenn ich eben zum Beispiel einen Arzt anschreibe.
Privat hatte ich mal ein paar Dates mit einem Physiker, seine Promotion, welche er sehr jung gemacht hatte, war ein grosses Thema. Ich würdige diese Leistung durchaus. Aber als ich zu ihm nach Hause gekommen bin und dort stand "Dr. Olaf Meier" am Klingelschild hätte ich am liebsten direkt die Flucht ergriffen. Es war einfach zuviel Angeberei in der Summe.Geändert von Aareblitz (13.08.2018 um 21:07 Uhr)
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13.08.2018, 21:05Inaktiver User
AW: Umgang mit dem Doktortitel
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Geändert von Inaktiver User (13.08.2018 um 21:13 Uhr) Grund: unnötig, da schon mehrfach erwähnt
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13.08.2018, 21:09Inaktiver User
AW: Umgang mit dem Doktortitel
Ja, so handhabe ich das auch. In meinem Bereich ist es auch im beruflichen Kontext absolut unüblich, akademische Grade zu verwenden, sowohl schriftlich als auch mündlich fiele das sofort auf, wenn jemand darauf bestehen würde.
Will sagen: Es kommt halt immer darauf an; was die Physiker machen, ist nicht auf die Germanisten übertragbar.Geändert von Inaktiver User (13.08.2018 um 21:14 Uhr)



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