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  1. User Info Menu

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meines Wissens ist der Doktortitel zumindest in Deutschland eben NICHT Bestandteil des Namens.
    Früher war der akademische Titel definitiv Bestandteil des Namens. Ich habe gehört, dass sich das inzwischen geändert hat, sicher bin ich aber nicht.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

  2. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    So steht’s bei Wikipedia
    Nennungspflicht akademischer Grade Bearbeiten
    Ein akademischer Grad gilt nicht als Namensbestandteil, daher entsteht auch kein allgemeingültiges Anrecht darauf, mit einem akademischen Grad angesprochen zu werden. Dieser Sachverhalt wird je nach Kontext verschieden angewendet.

    Beispiel Beamtenrecht: Es verletzt nicht das beamtenrechtliche Gebot zu achtungs- und vertrauenswürdigem Verhalten, wenn ein Beamter seinen Vorgesetzten nicht mit dem akademischen Grad anspricht.
    Beispiel Geschäftsverkehr: Ein Arbeitnehmer kann die Nutzung seines akademischen Grades nicht fordern, da dieser nicht zum Namen gehört. Möchte der Arbeitgeber dies trotzdem, so hat derjenige das Recht auf die korrekte Nutzung.[10]
    Beispiel Personenstandsgesetz: Zuvor bestand keine Nennungspflicht, aber die Möglichkeit, die akademischen Grade der Eltern in die Geburtsurkunde (des Kindes) eintragen zu lassen.[11] Mit Beschluss vom 4. September 2013 stellte der BGH jedoch klar, dass seit Inkrafttreten des reformierten Personenstandsgesetzes am 1. Januar 2009 Akademische Grade nicht mehr im Personenregister einzutragen sind.[12]

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Slitherlink Beitrag anzeigen
    Kann man davon ausgehen, dass jemand, der seinen Doktortitel (z.B. bei der Vorstellung oder in der Grußformel bei E-Mails) nicht nennt, auch keinen Wert darauf legt, mit diesem angesprochen zu werden?
    Davon gehe ich auch aus - wie kann ich sie/ihn mit Titel ansprechen, wenn sie/er ihn nicht nennt...

  4. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich empfinde eine Promotion als besondere Leistung, die es bei der Anrede anzuerkennen gilt. Und solange ich per Sie bin, gehört es dazu.
    Es gibt andere Qualifikationen, die der Promotion in nichts nachstehen, die aber keinen akademischen Titel nach sich ziehen - z.B. der Meisterbrief. Warum sollte die Promotion eine Sonderbehandlung genießen? Das ist völlig unzeitgemäß.

  5. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Mein Exmann hat einen Doktortitel.
    Ihn musste keiner mit diesem Titel ansprechen.

    Er hat seinen Doktortitel nur dann raushängen lassen, wenn er Leute nicht leiden konnte.
    Ich mache das ganz genauso.

    Innerhalb der Uni laeuft das so, dass ich in der ersten Mail an jemand Unbekannten mit Dr anrede. Wenn die Antwort mit Vornamen unterschrieben ist, dann fällt der Titel im weiteren Mailverlauf weg.

    Selbst Handhabe ich das genauso.

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt andere Qualifikationen, die der Promotion in nichts nachstehen, die aber keinen akademischen Titel nach sich ziehen - z.B. der Meisterbrief. Warum sollte die Promotion eine Sonderbehandlung genießen? Das ist völlig unzeitgemäß.
    Ein Meisterbrief ist vielleicht einem Bachelor höchstens Master gleichzusetzen.
    Das kommt vom Aufwand ungefähr hin. Aber hinter einer Promotion steckt manchmal jahrelange Arbeit. Ja, das hat eine "Sonderbehandlung" verdient und ist eine besondere Leistung!

  7. Moderation

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich mache das ganz genauso.

    Innerhalb der Uni laeuft das so, dass ich in der ersten Mail an jemand Unbekannten mit Dr anrede. Wenn die Antwort mit Vornamen unterschrieben ist, dann fällt der Titel im weiteren Mailverlauf weg.

    Selbst Handhabe ich das genauso.
    Mache ich auch so. Bereich Klinik, Uni, Forschung, auf Deutschland bezogen.

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    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Bei uns im Unternehmen sind Doktortitel de facto abgeschafft. Sowohl im persönlichen Gespräch als auch in Mails oder offiziellen Firmenpublikationen. Können alle gut mit leben, so mein Eindruck.

  9. Inaktiver User

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Ich rede niemanden mit seinem Doktortitel an und lege auch keinen Wert darauf, selber damit angeredet zu werden.
    Wenn es jemand tut verbessere ich ihn aber nicht.
    Ich schreibe ihn auch nicht aufs Klingelschild der Privatwohnung.

    Aber:
    Im ganz offiziellen beruflichen Bereich gebe ich ihn an. Auch auf meiner Mail kommt er vor, weil ich berufliches und privates Mailkonto nicht getrennt halte.
    Ich käme allerdings nie auf die Idee, mich mit Titel vorzustellen.

  10. User Info Menu

    AW: Umgang mit dem Doktortitel

    Das kommt auch darauf an, wo du dich befindest.

    In Deutschland gilt die Verwendung des Doktortitels in der Anrede generell als höflich, wenn auch etwas förmlich. Verkehrt machen kann man damit eigentlich nichts.
    In der Schweiz gilt es dagegen als ausgesprochen unhöflich, einen promovierten Menschen mit Doktor anzusprechen. Eine deutsche Kollegin von mir wurde nach ihrem Umzug in die Schweiz nach einiger Zeit von einem wohlmeinenden Kollegen darauf angesprochen, dass ihre schlechten Manieren bereits Gesprächsthema in der Firma seien - sie möge doch die Anrede mit dem Doktortitel unterlassen.

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