Klar ist es zu Stoßzeiten voll, das ist wohl überall so. Guck Dir mal Zugverkehr in Japan an, da ist es noch voller, die Leute gehen nur disziplinierter damit um.
Das ist ein wesentliches Problem beim Zugverkehr in D - die Leute wissen nicht (mehr?) wie das geht. Gerade die Wenigfahrer, darum zucke ich als Pendler immer zusammen, wenn Leute berichten, dass die "neulich ausnahmsweise einmal" mit dem Zug gefahren sind und es soooo schrecklich war.
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29.07.2018, 08:03Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
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29.07.2018, 08:05
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
@Astronaut: wie geht es denn?
that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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29.07.2018, 08:17Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Man bleibt nicht direkt im Eingang stehen und behindert den Verkehrsfluss.
Man guckt vorher, wo der reservierte Platz (oder das Kleinkindabteil o.ä.) ist und steigt dann da ein, statt das ganze Gepäck einmal durch den ganzen Zug zu zerren.
Man blockiert keine Sitzplätze mit Akten, Koffern oder Hunden.
Meines Erachtens könnte man schon einen Teil des Problems lösen, indem man die Gepäckmitnahme im Zug einschränkt. Ist beim Fliegen schließlich auch normal.
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29.07.2018, 08:31
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Die von mir beschriebene Zugfahrt fand im Berufsverkehr statt, die Reisenden waren in der Hauptsache Pendler, der Regionalzug hat keine Reservierung, die Leute hatten im Schnitt wenig Gepäck und blieben keineswegs im Eingangsbereich stehen, sondern es kam zu einem Run auf die Sitzplätze.
Ich bin vor zwei Jahrzehnten selbst oft zu Hauptverkehrszeiten Bahn und Zug gefahren. Mir kam es heute voller und chaotischer vor. Mit Kindern, mit Behinderung, mit Fahrrad wäre das vermutlich eine sehr unangenehme Fahrt geworden. So wie ein Fuchs im All. Und es wirkte auf mich so, als sei das Alltag.
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29.07.2018, 08:54Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Romantische Verklärung?
Ich bin vor 30 Jahren schon ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren, da war es in den Hauptverkehrszeiten auch voll. Was heute nach meiner Einschätzung anders ist? Es ist alles viel größer - Gepäckstücke, Kinderwagen - und die Smartphones sind dazugekommen - Unruhe, Unaufmerksamkeit. Dazu eine gestiegene Rücksichtslosigkeit oder je nachdem Verpeiltheit - unnötigerweise im Weg stehen und es nicht merken.
Für Behinderte gibt es wie gesagt besondere Plätze in Türnähe. Da kann ich aber wiederum nicht bestätigen, dass man Leuten dann keinen Platz macht oder man nicht hinkommt. Wenigstens da funktioniert die Rücksichtnahme noch.Geändert von Inaktiver User (29.07.2018 um 08:59 Uhr)
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29.07.2018, 09:04
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Ihr beide, also sowohl Du als auch Dein Sohn, hattet einen Sitzplatz.
Dass Du nicht aufstehen wolltest, ist völlig in Ordnung, denn schließlich
hattest Du ja auch für Sitz- und nicht für Stehplätze bezahlt.
Ein unfreundlicher Zeitgenosse halt.Das Verhalten fand ich schon ziemlich daneben vom Fahrradfahrer.
Gibt es immer mal und überall.
Warum machst Du Dir nachträglich so viele Gedanken darüber?
So kenne ich das auch.
Und bei uns sind Züge mit Fahrradmitnahme entsprechend gekennzeichnet.
Würde das Gros der Fahrradfahrer im Voraus ihre Plätze buchen, wie das
die Bahn auch dringend empfiehlt, dann wäre es für alle Beteiligten (Bahn und Fahrgast)
deutlich entspannter.
Das habe ich schon verstanden - aber darum ging es im Urlaub doch
nicht, oder?
Verstehe ich nicht.
Ich dachte, das Fahrradabteil war auch so voll?
Und in Deinem speziellen Fall mit dem Kind wäre es schon sinnvoll,
wenn Du normale Plätze im Vorfeld buchen würdest. Dann müsstet Ihr
Euch nicht durch volle Abteile drängeln.
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29.07.2018, 09:07Inaktiver User
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29.07.2018, 09:07Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Oder die Leuts ihre größeren Gepäckstücke in der S-Bahn oder im Zug oben auf die Gepäckablage packen, anstatt 4 Plätze zu belegen für 2 Personen mit ihren Koffern.
Darauf angesprochen werden die meisten Reisenden pampig, auch wenn der Zug proppenvoll ist und in den Gängen sich alles stehend drängelt zur Hauptverkehrszeit. Wenn dann noch Fahrräder einsteigen: "Gute Nacht !"
Gruß Elli
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29.07.2018, 09:08Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
"Bitte beachten Sie, dass für die Fahrradmitnahme folgende Regeln gelten: Im VRS werden Fahrräder grundsätzlich jederzeit befördert, wenn im Fahrzeug geeignete Abstellmöglichkeiten bestehen bzw. wenn die Platzsituation dies zulässt:
a) Im Bus dürfen Fahrräder nur auf dem gekennzeichneten Platz für Kinderwagen abgestellt werden.
b) In Bahnen und Zügen werden die Fahrräder nur in den dafür mit einem Fahrradsymbol gekennzeichneten Stauräumen und im Einstiegsbereich befördert.
Sind die vorgesehenen Rad-Stellplätze eines Fahrzeugs besetzt, können weitere Fahrgäste mit Fahrrädern nicht mehr zusteigen.
Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer haben jederzeit Vorrang vor Radfahrern."
So ist die Regelung bei unseren Nahverkehrszügen. Wenn ich es richtig interpretiere, müssten Fahrgäste ohne jegliches Fahrzeug, die im Fahrradabteil sitzen, Platz machen, wenn jemand dort sein Fahrrad abstellen will. Bei IC und EC muß man vorher einen Stellplatz reservieren, aber auch da habe ich es erlebt, daß jemand meinen reservierten Platz belegte. Der mußte ihn dann räumen.
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29.07.2018, 09:09


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