Es wäre wichtig zu wissen, was hier genau "Bahn" heißt. Nahverkehr, Straßen- oder S-Bahn? Deutsche Bahn, ICE oder Regionalexpress?
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Ergebnis 11 bis 20 von 109
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28.07.2018, 19:10Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
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28.07.2018, 20:05
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Hallo alle Zusammen,
ich war mit meinen Kleinen in Urlaub, als dieser Vorfall war. Ich kenne das so nicht. Wenn wir fahren, dann meistens mit dem
sogenannten "Metronom" zu Hause. Und dort sieht ein Fahrradwaggon doch anders aus. Keine Sitzplätze, nur Fahrräder.
Fahrradfahrer müssen sich dann einen Sitzplatz woanders suchen im Zug.
Metronom – Reisefuhrer auf Wikivoyage
Vielleicht sollten andere Bahnbetreiber mal darüber nachdenken. Und nochmals vielen Dank für eure Antworten.
LG Jedi
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28.07.2018, 20:08Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Und was war es nun für ein Bahnbetreiber?
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28.07.2018, 20:43Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Wäre tatsächlich wichtig zu wissen. Selbst die Bahn unterscheidet zwischen Fern- und Nahverkehr (bei ersterem ist die Fahrradmitnahme vorher anzuzeigen) und weist z.B. explizit darauf hin, dass je nach Bundesland und Bahnbetreiber bestimmte Beschränkungen für die Fahrradmitnahme im Nahverkehr gelten.
M.W. dürfen im hiesigen Nahverkehr nur so viele Fahrräder mitgenommen werden, wie gesichert werden können. Dafür gibt es diese besonderen Haltegurte in den Fahrradabteilen. Ein Vorrang der Fahrräder bzw. Radfahrer gegenüber anderen Mitreisenden in diesen Abteilen ist mir nicht bekannt.
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28.07.2018, 21:11Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Unabhängig davon gibt es wohl in jedem öffentlichen Verkehrsmittel ausgewiesene Plätze für Schwerbehinderte, die im Zweifelsfall auch freigemacht werden müssen. Mir ist darum nicht ganz klar, warum Jedimeisterin sich unbedingt ins Fahrradabteil quetschen musste, da sind in der Regel doch nur Notplätze/Klappsitze.
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28.07.2018, 22:18
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
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28.07.2018, 22:29
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Sicher gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass dieser Mann pampig war. Auch wenn Stress dafür der Auslöser sein mag, aber Unfreundlichkeit sollte man halt vermeiden, wenn es geht.Andererseits sind wir alle nur Menschen...
Aber deine Gedanken und Hintergründe deiner Verhaltensweisen, so wie du sie im zitierten schreibst, können fremde Menschen halt auch nicht wissen...
Mich erinnert das gerade daran, dass ich mal in einem nicht vollen nächtlichen Zug saß und das Platzlicht anhatte, um zu lesen - und eine Frau wie eine Furie auf mich zukam und mich wegen des Lichts zusammen stauchte. Weil sie unter Migräne litt, wie ich dann noch raushören konnte.
Nur - woher hätte ich das wissen sollen? Und was sollte ich jetzt denken? Einerseits war ich angefressen, weil sie mich gleich so anging - auf höfliches Bitten hätte ich sicher den Platz gewechselt oder eben nicht gelesen. Andererseits ist es halt auch schwierig bei Schmerzen noch freundlich zu bleiben. Auch hier eine Stresssituation mit einer unglücklichen Kommunikation.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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28.07.2018, 22:30Inaktiver User
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29.07.2018, 03:12
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Bei uns fährt im Nahverkehr auch ein privater Anbieter, vergleichbar mit dem Metronom. Es gibt aber keine seperaten Fahrradabteile, sondern einzelne Stellflächen in den normalen Wagen. Da passen etwa 3 Räder hintereinander.
Allerdings müssen sich Kinderwägen und Rollis den Platz mit den Radlern teilen.
Es gilt klar: Fahrräder nur, wenn genügend Platz ist, Rollis und Kinderwagen haben "Vorfahrt".
Das ist auch auf jedem Ticket vermerkt - die Fahrradmitnahme ist kostenlos, aber es besteht kein Anspruch darauf. Mitnahme nur bei genügend Platz möglich.
Es kommt zu Stosszeiten immer wieder zu Problemen, wenn eine ganze Gruppe samt Rädern mit möchte, der nächste Zug kommt frühestens eine Stunde später.
Aber da klar geregelt ist wie es zu laufen hat...und zu solchen Zeiten auch immer Personal im Zug ist werden dann die Radler meist schon beim Einsteigen drauf aufmerksam gemacht... oder im Streitfall freundlich, aber bestimmt wieder aus dem Zug komplementiert, wenn die Räder nirgends unterzubringen sind.
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29.07.2018, 07:41
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
@Sasapi: ist sicher sinnvoll, wenn die Radmitnahme klar geregelt ist. Und Personal ggfs vermitteln kann.
Für eine weniger fossile Zukunft wird es aber notwendig sein, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel so aufgewertet wird, daß man es ebenso verlässlich einplanen kann für seine Fortbewegung wie Auto oder Öffentliche.
Die erstaunliche Frage ist doch, warum nicht wenigstens zu vorhersehbaren Stoßzeiten ausreichend Waggons zur Verfügung stehen. Das Problem verschärft sich für die Fahrräder, aber einfache Passagiere haben ja oft auch schon kaum Platz.
Als ich das letzte mal im Berufsverkehr in einer deutschen Großstadt in einen Regionalzug steigen musste, haben mich die Szenen an Filme von Flucht und Vertreibung erinnert.that was the river - this is the sea
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