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  1. Registriert seit
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Als Fahrradfahrer wäre ich wohl maximal begeistert, wenn ich extra eine Fahrkarte für mein Fahrrad löse, aber gar nicht weiß, ob ich überhaupt mitgenommen werde? Wenn ich einen voll besetzten Zug sausen lassen muss und der nächste ist genauso voll, stehe ich vielleicht mit meinem Rad fünf Stunden am Bahnsteig und wäre mit dem Rad schon einmal um den Bodensee. Oder auf der Schwäbischen Alb.


  2. Registriert seit
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Das ist verständlich- nur muss nicht in allen Zügen fürs Fahrrad bezahlt werden.


  3. Registriert seit
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Zitat Zitat von Jedimeisterin Beitrag anzeigen
    Hallo Panatal,

    wer sagt, denn hier, dass ich nicht auf die Beiträge eingehe. Ich habe das ganz sicher auch mitbekommen, dass ich auf dem falschen Sitzplatz mit meinem Sohn gesessen habe. Und das Fahrradfahrer Vorrang haben. Ich habe ja die Bahnen des SBB-
    Anbieters genutzt. Nun bin ich mal tiefer eingetaucht und fand das hier:

    Fahrradbeforderung: SBB GmbH Deutschland
    "Je Triebwagen können bis zu 20 Fahrräder befördert werden. Das gilt, solange der Platz nicht für andere Fahrgäste, Kinderwagen oder Fahrgäste mit Rollstuhl benötigt wird. Diese haben Vorrang, sodass vor allem in Stoßzeiten kein Anspruch auf die Fahrrad-Beförderung geltend gemacht werden kann."


    Und der Fahrradfahrer hat mich gleich angeblafft, ohne das ich etwas gesagt hatte. Erst die eine Mitreisende mit ihren ganzen Koffern und dann wir. Normalerweise müßten die Fahrradwaggons ohne diese Klappsitze sein. Kenne ich nicht anders bei uns zu Hause vom Metronom her. Dieser hat Doppelstockwagen.


    LG Jedimeisterin
    Jedimeisterin, hier haben sich viele User die Mühe gemacht dich zu verstehen und haben nachgefragt. Du bist auf die Fragen nicht eingegangen, hast nur wiederholt, dass du mit deinem Sohn nicht durch den Zug laufen wolltest.

    Die Fahrradgruppe war schon in dem Zug, als du angesprochen wurdest, du weißt auch nicht, ob sie ihre Gruppe angemeldet haben (siehe auch Link). Dass die Fahrräder festgemacht werden müssen, ist doch klar. Wenn dann keiner reagiert und aufsteht, sondern wartet, bis er angesprochen wird und dann auch noch auf stur stellt, kann ich mir schon vorstellen, dass Leute ungehalten werden.

    Wenn du auf einen Platz bestehen willst, dann informiere dich vorher, wo die Behindertenplätze zu finden sind, dann musst du nicht mit deinem Sohn durch den Zug laufen. Der Behindertenausweis gilt nicht für andere Plätze und gibt einen nicht Recht, egal wo man sich gerade befindet.


  4. Registriert seit
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Das ist verständlich- nur muss nicht in allen Zügen fürs Fahrrad bezahlt werden.
    In dem Zug von Jedi laut Link schon.


  5. Registriert seit
    17.01.2013
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    In den Fahrradbeförderungsbedingungen steht doch aber eindeutig drin, dass "andere Fahrgäste" Vorrang vor Radfahrern haben, also kannst Du Jedimeisterin doch hier keinen Vorwurf machen? In diesen SBB-Zügen der Seehas-Linie sind die Radfahrer anscheinend die Letzten, die Anspruch auf Beförderung haben. Dann sollen die Radfahrer sich bei der SBB beschweren und nicht die anderen Fahrgäste anblaffen, wenn der Zug voll ist und die Fußgänger in das Fahrradabteil ausweichen "müssen", wenn sie sitzen wollen.

    Ob nun ein Behinderten-Platz in Anspruch genommen werden darf oder nicht spielt in dem Fall doch gar keine Rolle.

    Unbestritten finde ich es auch bescheiden, dass man da diese Klappsitze hat und es sicherlich täglich bei vollen Zügen Auseinandersetzungen gibt. Ohne Klappsitze wäre alles klar.

  6. Avatar von ereS
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Es geht auch nicht darum, dass Behinderte das Abteil verlassen, sondern dass die Fahrräder gesichert werden müssen. Diese werden mit Gurten an den Halterungen an der Wand festgemacht. Dass funktioniert nur, wenn die Klappsitze hochgeklappt sind. Man kann sich also nur setzen, wenn der Platz nicht für die Sicherung der Fahrräder gebraucht wird. Umfallende Fahrräder nehmen nicht nur Schaden, sondern können auch Passagiere verletzen und müssen daher gesichert werden.
    muessen gesichert werden ? hier im öpnv ist es ueblich das fahrraeder von den fahrgaesten nur festgehalten werden
    richtig gesichert wird hier fast nie ein fahrrad, meistens werden diese nur angelehnt
    wenn ich weitere strecken, also 30 minuten oder laenger mit dem rad in der bahn unterwegs bin, mache ich mein fahrrad wenn platz ist auch mit einem spanngummi fest, und ich mache zusaetzlich noch einen einmachgummi um den bremshebel

    und ich habe noch nie erlebt, das sich zu ungesicherten fahrraedern das zugpersonal oder ein kontrolleur geaußert hat


  7. Registriert seit
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    In den Fahrradbeförderungsbedingungen steht doch aber eindeutig drin, dass "andere Fahrgäste" Vorrang vor Radfahrern haben, also kannst Du Jedimeisterin doch hier keinen Vorwurf machen? In diesen SBB-Zügen der Seehas-Linie sind die Radfahrer anscheinend die Letzten, die Anspruch auf Beförderung haben. Dann sollen die Radfahrer sich bei der SBB beschweren und nicht die anderen Fahrgäste anblaffen, wenn der Zug voll ist und die Fußgänger in das Fahrradabteil ausweichen "müssen", wenn sie sitzen wollen.

    Ob nun ein Behinderten-Platz in Anspruch genommen werden darf oder nicht spielt in dem Fall doch gar keine Rolle.

    Unbestritten finde ich es auch bescheiden, dass man da diese Klappsitze hat und es sicherlich täglich bei vollen Zügen Auseinandersetzungen gibt. Ohne Klappsitze wäre alles klar.
    Andere Fahrgäste haben Vorrang, es hat daher auch keiner erwartet, dass Jedi+Sohn nicht einsteigen dürfen, das Abteil oder gar den Zug verlassen müssen. Sie hätten im Abteil bleiben können, aber eben aufstehen, damit die Räder gesichert werden können.

    Ich denke, Klappsitze sprechen eine deutliche Sprache, denn sonst wären dort normale Sitze angebracht.

    Ich habe auch einen Behindertenausweis und deshalb habe ich ein Interesse daran, dass dieser nicht mißbraucht oder als Totschlagargument benutzt wird. Denn genau so ein Verhalten fördert Diskussionen, wenn man wirklich mal einen berechtigten Sonderstatus für sich in Anspruch nimmt.

  8. Avatar von Jedimeisterin
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Die Fahrradgruppe war schon in dem Zug, als du angesprochen wurdest, du weißt auch nicht, ob sie ihre Gruppe angemeldet haben (siehe auch Link). Dass die Fahrräder festgemacht werden müssen, ist doch klar. Wenn dann keiner reagiert und aufsteht, sondern wartet, bis er angesprochen wird und dann auch noch auf stur stellt, kann ich mir schon vorstellen, dass Leute ungehalten werden.
    Hallo Pantanal,,

    du hast wohl mein Eingangsposting nicht gelesen:

    Zitat Zitat von Jedimeisterin Beitrag anzeigen
    Liebe Forengemeinde,
    wir kamen mal vor einiger Zeit in eine Situation, wo der Zug voll war. Ich musste mit meinen schwerbehinderten Sohn (hat einen Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke und u.a das Merkmal B für Begleitung) dort einsteigen. Es blieb eigentlich nur der Waggon, wo eben Fahrräder, Rollis und Kinderwagen mitgenommen werden konnten. Und der war auch schon voll mit Fahrgästen auf den Sitzplätzen, Fährrädern, Koffern.Und was soll ich sagen, nach ein paar Stationen stieg dort eine Gruppe von Fahrradfahrern ein. Einer davon, sehr unfreundlich, hier müsse mal Platz gemacht, damit die ganzen Fahrräder mit kommen.
    Ich habe nicht geschrieben, dass die Fahrradgruppe vor mir eingestiegen ist.

    Fahrradbeforderung: SBB GmbH Deutschland
    "
    Je Triebwagen können bis zu 20 Fahrräder befördert werden. Das gilt, solange der Platz nicht für andere Fahrgäste, Kinderwagen oder Fahrgäste mit Rollstuhl benötigt wird. Diese haben Vorrang, sodass vor allem in Stoßzeiten kein Anspruch auf die Fahrrad-Beförderung geltend gemacht werden kann."

    Und so falsch habe ich mich auch nicht verhalten. Ich wollte einfach nun mal von euch hören, wie es euch mit diesem Thema ergangen ist. Und mal grundsätzlich, ich denke nicht nur an mich. Wenn ich wirklich mal auf einem Behindertenplatz mit meinem Sohn sitze und da kommt ein z.B gehbehinderter Mensch, ist es wohl klar, dass ich meinen Platz räume. Mein Sohn bleibt aus Sicherheitsgründen dann sitzen, soweit dann noch Platz ist. Dann stehe ich eben neben ihm.


    LG Jedimeisterin

  9. Avatar von Daiva
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    AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Hast du "auch Theater" gemacht oder bist du freundlich guckend und innerlich nicht ganz so freundlich gelaunt ausgestiegen?
    Wozu Theater machen, wenn einem die Regularien bekannt sind ? Nun ja, der nächste Bus kam erst in 20 Minuten, und ich habe still vor mich hingebetet, dass ich dieses Mal das gewünschte Ziel erreichen darf, müde wie ich war. Allerdings achte ich darauf, möglichst bekannte Stoßzeiten (Feierabend + Schulende) zu vermeiden und verbringe die Wartezeit lieber in einem netten Eis-/Café oder Biergarten mit großem Glas Weizenbier z. B. Paul....er - lecker.

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