Als Fahrradfahrer wäre ich wohl maximal begeistert, wenn ich extra eine Fahrkarte für mein Fahrrad löse, aber gar nicht weiß, ob ich überhaupt mitgenommen werde? Wenn ich einen voll besetzten Zug sausen lassen muss und der nächste ist genauso voll, stehe ich vielleicht mit meinem Rad fünf Stunden am Bahnsteig und wäre mit dem Rad schon einmal um den Bodensee. Oder auf der Schwäbischen Alb.
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31.07.2018, 16:48
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
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31.07.2018, 17:04
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Das ist verständlich- nur muss nicht in allen Zügen fürs Fahrrad bezahlt werden.
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31.07.2018, 17:10Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Jedimeisterin, hier haben sich viele User die Mühe gemacht dich zu verstehen und haben nachgefragt. Du bist auf die Fragen nicht eingegangen, hast nur wiederholt, dass du mit deinem Sohn nicht durch den Zug laufen wolltest.
Die Fahrradgruppe war schon in dem Zug, als du angesprochen wurdest, du weißt auch nicht, ob sie ihre Gruppe angemeldet haben (siehe auch Link). Dass die Fahrräder festgemacht werden müssen, ist doch klar. Wenn dann keiner reagiert und aufsteht, sondern wartet, bis er angesprochen wird und dann auch noch auf stur stellt, kann ich mir schon vorstellen, dass Leute ungehalten werden.
Wenn du auf einen Platz bestehen willst, dann informiere dich vorher, wo die Behindertenplätze zu finden sind, dann musst du nicht mit deinem Sohn durch den Zug laufen. Der Behindertenausweis gilt nicht für andere Plätze und gibt einen nicht Recht, egal wo man sich gerade befindet.
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31.07.2018, 17:13Inaktiver User
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31.07.2018, 17:18
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
In den Fahrradbeförderungsbedingungen steht doch aber eindeutig drin, dass "andere Fahrgäste" Vorrang vor Radfahrern haben, also kannst Du Jedimeisterin doch hier keinen Vorwurf machen? In diesen SBB-Zügen der Seehas-Linie sind die Radfahrer anscheinend die Letzten, die Anspruch auf Beförderung haben. Dann sollen die Radfahrer sich bei der SBB beschweren und nicht die anderen Fahrgäste anblaffen, wenn der Zug voll ist und die Fußgänger in das Fahrradabteil ausweichen "müssen", wenn sie sitzen wollen.
Ob nun ein Behinderten-Platz in Anspruch genommen werden darf oder nicht spielt in dem Fall doch gar keine Rolle.
Unbestritten finde ich es auch bescheiden, dass man da diese Klappsitze hat und es sicherlich täglich bei vollen Zügen Auseinandersetzungen gibt. Ohne Klappsitze wäre alles klar.
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31.07.2018, 17:37
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
muessen gesichert werden ? hier im öpnv ist es ueblich das fahrraeder von den fahrgaesten nur festgehalten werden
richtig gesichert wird hier fast nie ein fahrrad, meistens werden diese nur angelehnt
wenn ich weitere strecken, also 30 minuten oder laenger mit dem rad in der bahn unterwegs bin, mache ich mein fahrrad wenn platz ist auch mit einem spanngummi fest, und ich mache zusaetzlich noch einen einmachgummi um den bremshebel
und ich habe noch nie erlebt, das sich zu ungesicherten fahrraedern das zugpersonal oder ein kontrolleur geaußert hat
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31.07.2018, 17:42Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Andere Fahrgäste haben Vorrang, es hat daher auch keiner erwartet, dass Jedi+Sohn nicht einsteigen dürfen, das Abteil oder gar den Zug verlassen müssen. Sie hätten im Abteil bleiben können, aber eben aufstehen, damit die Räder gesichert werden können.
Ich denke, Klappsitze sprechen eine deutliche Sprache, denn sonst wären dort normale Sitze angebracht.
Ich habe auch einen Behindertenausweis und deshalb habe ich ein Interesse daran, dass dieser nicht mißbraucht oder als Totschlagargument benutzt wird. Denn genau so ein Verhalten fördert Diskussionen, wenn man wirklich mal einen berechtigten Sonderstatus für sich in Anspruch nimmt.
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31.07.2018, 17:45
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Hallo Pantanal,,
du hast wohl mein Eingangsposting nicht gelesen:
Ich habe nicht geschrieben, dass die Fahrradgruppe vor mir eingestiegen ist.
Fahrradbeforderung: SBB GmbH Deutschland
"
Je Triebwagen können bis zu 20 Fahrräder befördert werden. Das gilt, solange der Platz nicht für andere Fahrgäste, Kinderwagen oder Fahrgäste mit Rollstuhl benötigt wird. Diese haben Vorrang, sodass vor allem in Stoßzeiten kein Anspruch auf die Fahrrad-Beförderung geltend gemacht werden kann."
Und so falsch habe ich mich auch nicht verhalten. Ich wollte einfach nun mal von euch hören, wie es euch mit diesem Thema ergangen ist. Und mal grundsätzlich, ich denke nicht nur an mich. Wenn ich wirklich mal auf einem Behindertenplatz mit meinem Sohn sitze und da kommt ein z.B gehbehinderter Mensch, ist es wohl klar, dass ich meinen Platz räume. Mein Sohn bleibt aus Sicherheitsgründen dann sitzen, soweit dann noch Platz ist. Dann stehe ich eben neben ihm.
LG Jedimeisterin
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31.07.2018, 17:52Inaktiver User
AW: Fahrradfahrer in einer vollen Bahn
Wozu Theater machen, wenn einem die Regularien bekannt sind ? Nun ja, der nächste Bus kam erst in 20 Minuten, und ich habe still vor mich hingebetet, dass ich dieses Mal das gewünschte Ziel erreichen darf, müde wie ich war. Allerdings achte ich darauf, möglichst bekannte Stoßzeiten (Feierabend + Schulende) zu vermeiden und verbringe die Wartezeit lieber in einem netten Eis-/Café oder Biergarten mit großem Glas Weizenbier z. B. Paul....er - lecker.


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