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  1. User Info Menu

    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    Ohje, auch noch diese wunderschönen aus ganz billigem Plastik? Die gibts bei meiner Mutter auch und ich hab noch nie verstanden, warum man die freiwillig Zuhause hat. Ich nehm einfach ein normales Schüsselchen.
    Nein, es sind schwere Dinger aus Porzellan oder Zink. Von Plastik könnte ich mich leichter trennen :D

  2. Inaktiver User

    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Zitat Zitat von guerteltier Beitrag anzeigen
    Meine Schwiegermutter kommt z.B. gerne mit großen Mengen an selbstgemachten Essenssachen an.
    Meine auch. Mit Marmelade aus dem Riesengarten. Weil wir Marmelade gerne essen. Und ihre immer super schmeckt. Wir haben noch Vorräte bis gefühlt 2040, das hat sie nicht abgehalten, uns jedes Jahr einen Dreijahresvorrat zu bringen.
    Von daher sind wir nicht unfroh, dass sie den Garten nicht mehr hat.

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    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Der Höflichkeit ist meiner Meinung nach genüge getan, wenn man sich freundlich bedankt. Man muss die Dinge nicht auch noch nutzen, wenn sie einem nicht gefallen.

    Meine Mutter ist ein abschreckendes Beispiel. Sie hat Freundinnen, die gern jeden Basteltrend mitmachen und gern Selbstgebasteltes verschenken. Meine Mutter hängt es dann auf, obwohl es eigentlich nicht ihr Geschmack ist. Im Ergebnis bekommt sie immer mehr Sachen, die ihr nicht gefallen, weil mittlerweile ja auch sehr viel von der Art an den Wänden hängt Da ist sie schon ein wenig selbst schuld, finde ich.

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    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Ich finde nach wie vor: Ehrlichkeit währt am längsten.

    Habe heute gerade von einem Bekannten (wir kennen uns aber noch nicht so lange oder gar gut) einen (gut und lieb gemeinten) Gutschein für eine Massage geschenkt bekommen. Ich habe ihm gesgat, dass ich mich total über die Geste an sich freue, aber leider zu den wahrscheinlich sehr wenigen Frauen zähle, die Massagen ganz furchtbar finden und ich das nicht nutzen kann und werde.

    Das ist keine schöne Situation, jemand anderen irgendwie vor den Kopf zu stossen, aber es ist ehrlich.
    Und ich finde das auch eine Form von Höflichkeit - ehrlich sein.
    Man kann das ja auch wirklich mit netten Worten sagen.
    Ein Ziel zu wählen und daran festzuhalten, ändert alles.

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    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    ... Selbstgebasteltes verschenken ....
    Auweia, ja ;)

    Ich denke, Selbstgebasteltes trägt ganz automatisch eine Art
    unsichtbaren Aufkleber --> "wertschätze mich besonders".

    Daraus ergibt sich, wie bei Deiner Mutter, eben so etwas wie
    eine Verpflichtung, das Teil aufzuhängen, zu tragen oder zu benutzen.

    Ich möchte auch keine selbstgemachten Filz-Handyhüllen, keine
    selbstgenähten Stofftaschen und keine selbstgehäkelten Decken
    geschenkt bekommen. Es sei denn, ich würde ganz klar signalisieren,
    dass ich daran Freude hätte.

  6. Moderation

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    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Selbstgemachtes am liebsten zum Verzehren. Oder etwas, das wirklich schön ist. Ansonsten fand ich es schon peinlich, dass meine Mutter meine Grundschul-Töpfererzeugnisse (formlose Hässlichkeiten in fiesem Dunkelgrün) jahrelang in der Küche stehen hatte ...

    Mir fällt es (leider) etwas schwer, nett rüberzubringen, dass ich ein Geschenk nicht so toll finde. Früher habe ich sogar Klamotten behalten, die mir nicht passten - da bin ich mittlerweile schon etwas weiter, denn das lässt sich ja auch gut begründen. Grundsätzlich spricht ja zumindest dann, wenn man sich gut kennt, nichts dagegen, seine Vorlieben oder Abneigungen deutlich zu machen.

    Dass ich zu allen möglichen Gelegenheiten irgendwas mit Eulen geschenkt kriege, nervt eher meinen Mann als mich (zumal es meist Gebrauchsgegenstände wie Handtücher oder Topflappen sind, weniger Dekozeugs). Allerdings habe ich es noch nicht geschafft, meiner Mutter abzugewöhnen, mir dauernd Deko zu schenken. Das sind in der Regel sogar schöne Sachen, aber ich habe wenig Platz für Stehrümchen und auch überhaupt keinen Trieb, dauernd umzudekorieren. Sie begreift einfach nicht, dass man mich mit anderen Dingen viel glücklicher machen kann (Bücher? Filme? CDs? Du hast doch schon so viele! )

    Eine öffentliche Froschkollektion würde ich jedenfalls nicht aufmachen, wenn ich eigentlich Frösche gar nicht mag ...
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Auweia, ja ;)

    Ich denke, Selbstgebasteltes trägt ganz automatisch eine Art
    unsichtbaren Aufkleber --> "wertschätze mich besonders".

    Daraus ergibt sich, wie bei Deiner Mutter, eben so etwas wie
    eine Verpflichtung, das Teil aufzuhängen, zu tragen oder zu benutzen.
    Das merkst du ja schon hier im Forum. Wie viele Frauen haben schon Stränge aufgemacht weil man ihr LIEBEVOLL (!!) gekochtes Essen nicht zu schätzen wusste. Vielleicht wäre es manchmal doch besser, bei aller Liebe das Kochbuch zu konsultieren? Das ist keine reine Lästerei von mir, ich habe solche Fälle schon erlebt.

  8. Moderation

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    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Liebe allein reicht halt nicht Egal bei was.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

  9. Inaktiver User

    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Ich kenne diese Form im Bereich von Essen.

    Jeweils waren es Männer, die mit eingeladen waren und das "ach sooo gute Essen" über Gebühr gelobt haben- man ist ja höflich- um dann genau DAS Essen dann jedesmal aufgetischt zu bekommen!
    Das wurde in den Familien jeweils zum running gag- denn natürlich hat das nie jemand aufgeklärt.........die besagten Köchinnen, glauben bis heute, dass deren Gericht ja von DIESEN Männern wirklich geschätzt wurde.

    Udn die armen Männer- nahmen das gut- Gekochte immer mit einem gequälten Lächeln dankend an
    tja.......so kanns kommen.......

  10. Inaktiver User

    AW: Geschenke und Höflichkeit

    Das hab ich mal vor Jahren über Heinz Rühmann gelesen. Irgendeine Zeitschrift hatte ihn mal nach seinem Lieblingsdessert gefragt. Ihm fiel keine andere als „Reis Trauttmannsdorf“ ein, das wurde so abgedruckt. Von da ab bekam er überall, wo er eingeladen wurde, Reis Trauttmannsdorf. Selbst falls er ihn mal gemocht haben sollte, irgendwann ist das nur noch

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